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LINDAU: Buch-Insel, Lindau Tourismus, Parktheater Lindau
In den 1950er Jahren. Während einer Zugreise durch die Schweiz wird ein US-Amerikaner, der einen auf den Namen James Larkin White ausgestellten Pass besitzt, an der Grenze festgenommen. Man glaubt, er sei der vor sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol Stiller, der wegen seiner Verwicklung in eine dubiose politische Affäre gesucht wird. White beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu überführen, bittet die Staatsanwaltschaft Stillers Frau Julika um Hilfe, doch auch sie kann ihn nicht eindeutig identifizieren.
„Sorgfältige, klug gestraffte Verfilmung des Romans von Max Frisch (...)“ (filmdienst)
Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, literaturhaus vorarlberg
Brasilien 1977: Während der ausgelassenen Karnevalswoche kehrt Marcelo, ein Mann Mitte vierzig, von São Paulo in die Küstenstadt Recife zurück. Dort hofft er, seinen Sohn wiederzusehen. Doch seine Ankunft bleibt nicht unbemerkt – zwischen feiernden Menschenmengen und allgegenwärtiger Gewalt gerät Marcelo in ein immer dichter werdendes Netz aus Überwachung, Korruption und Misstrauen, aus dem es kein Entkommen gibt. Was als persönliche Reise beginnt, entwickelt sich zu einem gefährlichen Spiel im Schatten der Militärdiktatur. (filmladen)
„Visuell und dramaturgisch in jeder Hinsicht herausragend.“ (The Guardian)
„Virtuos aufgebautes, inhaltlich vielschichtiges und visuell aufregendes Kino, das souverän die Spannung über 158 Minuten aufrecht hält.“ (film-netz.com)
Der Film wurde mittlerweile mit 26 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet. Darunter Preise bei den Filmfestspielen in Cannes (Bester Schauspieler, Beste Regie, FIPRESCI-Preis), Chicago, Stockholm und Hamburg.
Medienpartner: Volkshochschule Lindau
Als im Sommer 2020 ein Mord die fragile Ordnung einer abgeriegelten Stadt in New Mexico erschüttert, bricht Gewalt unter den Einwohnern aus. Sheriff Joe Cross und der Bürgermeister Ted Garcia stehen sich in einem Kampf gegenüber, der die Stadt zu zerreißen droht.
Nach der Weltpremiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes wird Eddington in den Kinos anlaufen. Unter der Regie von Ari Aster spielt ein hochkarätiges Star-Ensemble in dem Thriller: neben Oscar-Gewinner Joaquin Phoenix und Pedro Pascal auch Oscar-Gewinnerin Emma Stone und der Oscar-nominierte
Austin Butler. Ein Film ebenso provokant wie eindringlich.
„(...) eine genreübergreifende Psychogroteske – Fargo mit einem blutigen Finale wie auf Crack trifft auf eine sehr genau beobachtete, mit allem und jedem rücksichtslos abrechnende Covid-19-Farce!“ (filmstarts.de)
„(...) spannendes, faszinierendes, rabenschwarzes Gegenwartskino, das man nicht verpassen sollte.“ (fm4)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau
Im postrevolutionären Teheran der 1990er-Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein – von Vladimir Nabokov über
F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert.
Eran Riklis (Lemon Tree) erzählt die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte.
„Ein ambitioniertes Drama über das Leben in einer Diktatur zwischen Anpassung und Widerstand, das für die Freiheit der Kunst und der Gedanken Partei ergreift – immer leicht distanziert und ohne Pathos, aber mit einer klaren kämpferischen Message.“ (filmstarts)
Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, literaturhaus vorarlberg, Verein Amazone
Westjordanland, 1988: Als der junge Noor bei einer Demonstration schwer verletzt wird, beginnt seine Mutter Hanan die bewegende Geschichte ihrer Familie zu erzählen.
Die Erzählung führt zurück ins Jahr 1948, als Noors Großvater Sharif sich weigert, Jaffa zu verlassen, um sein Haus und den Orangenhain zu schützen. Doch Krieg, Vertreibung und Gefangenschaft reißen die Familie auseinander. Sharifs Sohn Salim wächst im Schatten seines Heimatlandes auf, das er nie wirklich kennengelernt hat.
Als Noor Jahrzehnte später gegen israelische Soldaten protestiert, scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Doch im Moment ihres größten Schmerzes treffen Hanan und Salim eine Entscheidung für die Menschlichkeit und geben damit Hoffnung auf Versöhnung.
„ (...) ein gewaltiges Epos über den Verlust von Heimat und menschliche Stärke – und damit ein herausragender Kandidat für die anstehende Oscar-Saison!“ (filmstarts.de)
Sydney Film Festival und Thessaloniki Film Festival 2025: Publikumspreis
San Francisco Film Festival 2025: Golden Gate Award und Publikumspreis
Medienpartner: Volkshochschule Lindau, friedensräume - Villa Lindenhof
Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in Der Tod ist ein Arschloch mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht.
Mit Witz, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich ins Leben lassen? Eric Wrede öffnet Türen zu einem neuen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung – dabei ist er mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich. Der Tod ist ein Arschloch ist kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein mutiges Porträt über das Sterben in unserer Gesellschaft – und ein Plädoyer dafür, endlich wieder lebendig zu leben. Radikal ehrlich. Erfrischend anders. Und verdammt notwendig.
„Wenn man einen Tag mit Eric Wrede verbringt, verliert der Tod so einiges an Schrecken.” (Süddeutsche Zeitung)
Medienpartner: Sozialstation Lindau
Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen. Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.
Regisseur Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.
„ (...) eine herrlich schwarzhumorige Komödie“ (indiewire)
Mads Mikkelsen ist in der Kategorie „European Actor“ für den Europäischen Filmpreis 2026 nominiert. | Imagine Film Festival NL: Meiliès d’Argent, Bester Film
1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla stellt sich mutig einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte.
Inspiriert von einem wahren Gerichtsfall erzählt der Film von einem jungen Mädchen, das den Mut findet, für sich selbst einzustehen – und dadurch auch anderen eine Stimme gibt. Elise Krieps berührt in ihrer ersten Rolle mit stiller Kraft und unerschütterlicher Präsenz. Rainer Bock und Imogen Kogge verstärken das eindrucksvolle Ensemble mit großer Tiefe.
„Ein Film von eindringlicher Intensität und feiner Abstimmung.“ (arechock)
„Elise Krieps ist in ihrer ersten großen Rolle nicht weniger als
sensationell.“ (epd-film.de)
München Film Festival 2025: Young German Cinema Award für Regie und Drehbuch
Thessaloniki Film Festival 2025: Bestes Drehbuch, Publikumspreis, FIPRESCI-Preis
Medienpartner: ifs Kinderschutz Vorarlberg, Verein Amazone, Kinder- und Jugendanwaltschaft Vorarlberg
Ein Dokumentarfilm über ein Ensemble von ikonischen Gauchos, die jenseits der Grenzen der modernen Welt leben. Michael Dweck und Gregory Kershaw setzen ein Mosaik von Geschichten über Gauchos zusammen, die sich angesichts des beispiellosen Wandels mit der Zerbrechlichkeit ihrer Welt auseinandersetzen. Die Geschichten folgen dem Leben von Männern und Frauen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Talente, die alle in ihrem Kampf um Freiheit miteinander verbunden sind.
„Ein herzerwärmendes, ausgeklügeltes, fürs Kino gemachtes Werk.“ (film-rezensionen.de)
„Das Regieduo Michael Dweck und Gregory Kershaw ist fasziniert von untergehenden Traditionen. Nach ihrem Dokumentarfilm über Trüffelsucher im Piemont feiern sie nun den Elan argentinischer Gauchos: im schönsten aller Filmformate, Cinemascope und Schwarz-Weiß .“ (epd-film)
Tromsö Film Festival 2025: Don Quixote Award – Special Mention
Locarno Film Festival 2024: Letterbox Piazza Grande Award
Sundance Film Festival 2024: US Documentary Special Jury Award
Medienpartner: Volkshochschule Lindau
Basierend auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman von Fatima Daas, erzählt der Film einfühlsam und in starken Bildern von der 17-jährigen Fatima, die als einzige in Frankreich geborenen Tochter algerischer Einwanderer, in einer Pariser Banlieue im Spannungsfeld zwischen islamischem Glauben und der Entdeckung der eigenen Homosexualität, ihren Platz in der Welt finden muss. Die jüngste Regiearbeit der französischen Schauspielerin Hafsia Herzi wurde nach seiner Weltpremiere im Wettbewerb der 78. Filmfestspiele in Cannes mit minutenlangen Standing Ovations bedacht.
„Mellitis stille, aber umso intensivere Performance wurde zu Recht in Cannes mit dem Preis als beste Darstellerin prämiert.“ (Falter)
„Unbedingt sehenswert“ (filmstarts.de)
Cannes Film Festival 2025: Beste Schauspielerin Nadia Melliti, Queer Palm
Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, literaturhaus vorarlberg, Verein Amazone, GoWest (Verein für LGBTQIA+), Volkshochschule Lindau
In der Unendlichkeit des Meeres hat eine achtköpfige Familie ihr Zuhause gefunden. Seit 25 Jahren segeln der Klimatologe Dario Schwörer und seine Frau Sabine mit ihren Kindern über die Weltmeere. Gemeinsam halten sie Vorträge, fischen mit Schulen Plastik aus dem Meer und entnehmen Wasserproben. Privatsphäre existiert nicht, jedes Crewmitglied muss Verantwortung übernehmen. Doch das Heranwachsen der Kinder bringt neue Herausforderungen und Zweifel. Ein Langzeitporträt über sieben Jahre zwischen den Kontinenten, in dem die konventionellen Normen von Erziehung, Bildung, Heimat und Sicherheit in Frage gestellt werden. Bis ein Sturm die Schwörers zwingt, ihre Lebensentscheidungen und Familienkonstellation zu überdenken.
„Ein Porträt über Selbstbestimmung, Umweltbewusstsein und die enge Verbindung zur Natur und den Ozeanen.“ (Kurier)
Riviera International Film Festival 2025: Bester Dokumentarfilm
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberg Museum im Rahmen der aktuellen Ausstellung Der atlantische Traum. Franz Plunder – Bootsbauer, Bildhauer, Abenteurer. Mit einer kurzen Einführung von Kurator Markus Barnay. Mit dem Filmticket können Sie bis 31. März 2026 um 5 Euro die Ausstellung im Vorarlberg Museum besuchen.
Medienpartner: Vorarlberger LehrerInnen-Initiative
Die 80-jährige Marie hat ihr Leben stets selbstbestimmt gestaltet – und daran ändert auch ihre schwere Krankheit nichts! Den Termin für die Sterbehilfe in der Schweiz hat sie bereits vereinbart – jetzt muss sie es nur noch ihrer Familie beibringen. Doch im letzten Moment verlässt sie der Mut, und sie rettet sich in die Notlüge von einer angeblichen Erbschaft, die in der Schweiz auf sie wartet. Doch irgendwann nähert sich die kleine Truppe ihrem Reiseziel, und Marie steht vor einer Entscheidung … (24 bilder)
Regisseurin Enya Baroux inszeniert in Bon Voyage eine dramatische Komödie, die mit Sensibilität tiefgründige Themen wie familiäre Beziehungen und das Recht, sein Lebensende selbst zu bestimmen, anspricht und das mit spritzigen Dialogen, kuriosen Figuren und viel Situationskomik verbindet.
„Über ein so ernstes Thema wie den krankheitsbedingten Freitod eine wirklich vergnügliche Komödie zu inszenieren, erfordert viel Mut und Einfühlungsvermögen. Das gelingt Enya Baroux mit leichter Hand – dank einer wunderbaren Hauptdarstellerin und einem originellen Drehbuch.“ (filmstarts.de)
Medienpartner: Sozialstation Lindau, Volkshochschule Lindau
Regisseurin Ale und Schauspieler Alex beschließen nach 15 Jahren Beziehung, getrennte Wege zu gehen. Das muss gefeiert werden – zumindest, wenn man einem alten Spruch von Ales Vater Glauben schenkt. Der hatte immer behauptet, dass Trennungen und nicht Hochzeiten ein Grund zum Feiern wären. Das enge Umfeld hält die Nachricht allerdings für einen schlechten Scherz. Umso entschlossener ist das Ex-Paar, mit einer Abschiedsparty alle vom Ende ihrer Beziehung zu überzeugen. Vor allem sich selbst.
„(...) in der Umsetzung charmant, in der Konzeption raffiniert und, dank seinen vielen cinephilen Nebensträngen sowie dem Charisma der Darsteller trotz seines endlos repetierten deklaratorisch-singulären „Running Gags“, erfreulich unterhaltsam.“ (Sennhausersfilmblog)
„ (...) eine der schönsten und wahrhaftigsten Beziehungskomödien der letzten Jahre.“ (filmstarts.de)
Cannes Film Festival 2024: Gewinner Label Europa Cinemas
Online Film Critics Society Awards 2025: Bester ausländischer Film
Medienpartner: Volkshochschule Lindau
Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang?
Ein vielschichtiges Meisterwerk über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Getragen von dem großartigen Ensemble um Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning und Inga Ibsdotter Lilleaas erzählt der Film mit großer Leichtigkeit und viel Humor die Geschichte einer Familie, die noch lange im Kopf und im Herzen bleibt. Bei den Filmfestspielen von Cannes begeisterte Sentimental Value Publikum wie Kritiker gleichermaßen und wurde schließlich mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.
„Bleibt noch lange nach dem Abspann im Kopf und im Herzen“ (taz)
Filmfestspiele Cannes 2025: Großer Preis der Jury
Filmfestival München 2025: Internationaler Publikumspreis
In 6 Kategorien nominiert für den Europäischen Filmpreis 2026
Fiore Miolädt den Zuschauer zu einer meditativen Reise durch atemberaubende alpine Landschaften ein. In Begleitung seines unzertrennlichen Hundes Laki kehrt der Schriftsteller Paolo Cognetti an den Schauplatz von Acht Berge zurück, um einen Dokumentarfilm zu drehen, der eine Liebeserklärung an „seinen“ Monte Rosa ist, und um Menschen zu treffen, die in den Bergen nicht nur eine Heimat, sondern auch einen wahren „Ort der Gefühle“ gefunden haben.
Im Sommer 2022, als Italien unter einer Dürre leidet, wird Cognetti zum ersten Mal Zeuge des Versiegens der Quelle in der Nähe seines Hauses in Estoul, einem kleinen Dorf am Fuße des Monte Rosa. Dies ist der Anstoß für eine Reise durch die Berge, die ihm lieb und teuer sind, und erzählt eine kollektive und doch intime und zutiefst menschliche Geschichte über Landschaften, die dazu bestimmt sind, zu verschwinden oder sich für immer zu verändern.
„Ein poetischer Dokumentarfilm über Natur und Menschen mit großartigen Bildern … ein beglückendes Erlebnis.“ (film-netz.com)
Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, literaturhaus vorarlberg, Volkshochschule Lindau, Naturschutzbund
Julia, 40, eine erfolgreiche Dirigentin und ihr Partner Georg, 44, sehnen sich nach einem Kind, als der Arzt ihnen Hoffnung gibt. Nach der erfolgreichen Behandlung in seiner Klinik wird Julia schwanger. Doch die Geburt verläuft anders als erwartet, und der Säugling wird sofort weggebracht. Julia wird im Unklaren darüber gelassen, was passiert ist. Als sie das Kind schließlich erhält, fühlt sie sich merkwürdig distanziert. Sie zweifelt sogar, ob es wirklich ihr Kind ist.
Mother’s Babyerzählt von einer verborgenen Welt, den gesellschaftlichen Erwartungen an die Mutterrolle und der Herausforderung, sich dabei nicht selbst zu verlieren. Der Film ist kein gewöhnliches Drama, sondern ein psychologischer Thriller, der mit visueller Düsternis und dem Kontrast von Schönheit und Schmerz spielt. Julias Welt verschwimmt, die Frage nach der Realität bleibt.
Durch die Wahl des Thriller-Genres wird das Publikum unweigerlich emotional hineingezogen, weshalb wir schwangeren Frauen vom Besuch des Films abraten.
Biberach Film Festival 2025: Goldener Biber, Bester Spielfilm
Fünf Seen Film Festival 2025: Großer Preis für die beste Regie
Medienpartner: ig geburtskultur a—z