Tell It to the Bees
Mi 18.9. 20:00
Tell It to the Bees
Der Honiggarten
UK 2018 | 108 min | OmU | R: Annabel Jankel
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Großbritannien 2018 | 108 min | OmU | Regie: Annabel Jankel | Buch: Henrietta Ashworth | Kamera: Bartosz Nalazek | Schnitt: Jon Harris, Maya Maffioli | Musik: Claire M Singer | Mit: Anna Paquin, Holliday Grainger, Emun Elliott, Steven Robertson, Lauren Lyle, Gregor Selkirk , u.a.

Als alleinerziehende Mutter im Schottland der 1950er hat es Lydia eigentlich bereits schwer genug. Nur knapp schafft sie es, sich und ihren Sohn mit ihrer schlecht bezahlten Anstellung als Fabrikarbeiterin über Wasser zu halten. Als Lydia die ruhige Ärztin Jean kennen lernt und Hilfe von ihr erfährt, entsteht eine tiefe Verbindung zwischen den beiden Frauen. Und auch Charlie, Lydias Sohn, findet dank Jean und ihrer Bienenkolonie, für die er eine enorme Faszination entwickelt, Zuflucht vor seinen Problemen in der Schule. Dass Lydia und Jean so viel Zeit miteinander verbringen, sorgt allerdings auch schnell für Gerüchte und böse Blicke im konservativen Dorf.

Annabel Jankels Drama Tell It to the Beeserzählt von den Stigmata lesbischer Liebe in einem traditionellen, ländlichen Umfeld. (Pink Apple)

Pink Apple Filmfestival Zürich 2019, Publikumspreis

In Kooperation mit dem Verein Amazone

https://www.polyfilm.at/film/der-honiggarten/
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Do 19.9. 20:00
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
AT 2019 | 90 min | Doku | R: Jakob Brossmann, David...
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Österreich 2019 | 90 min | Doku | Regie und Buch: Jakob Brossmann, David Paede | Kamera: Jakob Brossmann | Schnitt: Alexandra Schneier

Über zwei Jahre hinweg stellte sich der Kultursender Ö1, eine der größten und erfolgreichsten Radiostationen Europas, dem Blick der Filmemacher Jakob Brossmann und David Paede und gewährte Einblicke hinter die Kulissen der Rundfunkanstalt und Zugang zu sensiblen Diskussionen und Entscheidungen. Das Regie Duo spürt der gegenwärtigen Herausforderung nach, in einer Zeit Radio zu machen, in der öffentlich-rechtliche Medien von verschiedenen Seiten unter Druck geraten. Vor dem Hintergrund neuer Phänomene wie der „postfaktischen Gesellschaft” und dem Umstand, dass sich ganze Bevölkerungsgruppen in eigene Informationsblasen zurückziehen, zeigt der Film das tägliche Ringen um objektive Information und den Wert des Öffentlich-Rechtlichen für die Gesellschaft.

Die Dokumentation ist keine Auftragsarbeit, sondern ein unabhängiges Projekt, das ohne Interviews und Off-Kommentare auskommt, stattdessen ganz auf genaue Beobachtung setzt und sich der Heraus-forderung stellt, ein akustisches Medium ins Bild zu setzen.

(aus: Der Standard, Dominik Kamalzadeh; oe1.orf.at)

Diagonale 2019, Publikumspreis

In Kooperation mit Radio Proton

Bettina Barnay, Redakteurin und Moderatorin bei Radio Vorarlberg und Ö1

steht im Anschluss für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

https://www.filmladen.at/gehoert-gesehen
Inland
Mi 25.9. 20:00
Inland
AT 2019 | 112 min | R: Ulli Gladik
Inland
Inland
Inland
Inland
Inland
Inland
Österreich 2019 | 112 min | teilweise OmU | Regie und Buch: Ulli Gladik | Kamera: Judith Benedikt, Elke Groen und Ulli Gladik | Schnitt: Gerhard Daurer | Mit: Winfried Happ, Andreas Vogelsbderger, Wolfgang Bodner, Christoph Kitzberger, Abdoul Lahat Ndiaye, Cheik Kahat Ndiaye, Mory Gaye, u.a.

Ulli Gladik begleitet drei FPÖ-Fans vor und nach der Nationalratswahl 2017: eine Kellnerin, einen Arbeitslosen und einen Beamten. In roten Arbeiterfamilien sozialisiert, setzen sie ihre Hoffnungen jetzt auf die FPÖ. Was sie eint, sind tief sitzende Ressentiments gegenüber „den Ausländern” und die Sehnsucht nach einem besseren Leben für die „kleinen Leute”. (nach: indland-der-film.at)

„Dieses intime Sittenbild erzählt (…) von der Sehnsucht nach menschlicher Zugehörigkeit im Gegensatz zu einer Politik, die auf den Rücken der Schwächsten ausgefochten wird und diese gegeneinander instrumentalisiert. Inlandist ein Film der Ambivalenzen, in denen sich subjektives Empfinden und Stammtischmeinung nicht zwingend mit realpolitischen Entwicklungen decken, jedoch die Wirkmacht einer Politik der Gefühle deutlich wird.” (diagonale.at)

„(…) In keinem dieser Momente macht sich der Film über seine Protagonist*innen lustig. Stets ist die hinter der Kamera stehende Ulli Gladik bemüht um einen Diskurs auf Augenhöhe. Das ist die große Kunst des Dokumentarfilms Inland, einem Highlight der diesjährigen Diagonale.” (filmpluskritik.com)

In Kooperation mit der Tankstelle - ein Ort zum Träumen, Planen, Handeln und Feiern

https://inland-der-film.at/
Das versunkene Dorf
Do 26.9. 20:00
Das versunkene Dorf
IT 2018 | 82 min | OmU | R: Georg Lembergh
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Italien 2018 | 82 min | OmU | Regie und Kamera: Georg Lembergh | Produktion und historische Beratung: Hansjörg Stecher | Musik: Marco Annau | Schnitt: Christin Gottscheber

Von der Weltöffentlichkeit unbemerkt, spielt sich im August 1950 auf der Südtiroler Hochebene des Reschenpasses eine Tragödie ab. Fast über Nacht wird das idyllisch gelegene Dorf Graun durch ein von staatlicher Willkür und Profitdenken geprägtes Stauseeprojekt vollständig unter Wasser gesetzt. Ohnmächtig müssen die Bewohner mit ansehen, wie ihre Häuser gesprengt werden und alle Äcker, Wiesen und Felder im Stausee versinken. Nur mehr der Kirchturm von Alt-Graun ragt, einem Mahnmahl gleich, aus der Wasserwüste. Heute, 65 Jahre später, steht das neue Graun malerisch über dem Seeufer. Trotz der Postkartenidylle wollen die Wunden der Alten nur langsam heilen.

Oft fließen Tränen, wenn sie vom alten Dorf erzählen, und nie würden sie mit der Hubertus, dem Ausflugsschiff, „über ihre alte Heimat” fahren, wie es der vertriebene Grauner Alois Messmer im weit entfernten Nonstal auf den Punkt bringt. Doch mit der jungen Generation, die die Seestauung nur mehr aus den Erzählungen der Großeltern kennt, bricht am See eine neue Zeit an. Am Ufer des Stausees aufgewachsen, nutzen die Jungen den Reschensee als Erholungsraum, Tourismuskapital oder als Abenteuerspielplatz. (aus: dasversunkenedorf.com)

Wir zeigen den Film in Anwesenheit des Produzenten Hansjörg Stecher. Er steht nach dem Film für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

In Kooperation mit dem Verband der Südtiroler in Vorarlberg, Bezirksstelle Bregenz

http://www.dasversunkenedorf.com/de/
Debout
Mi 2.10. 20:00
Debout
Yoga – Die Kraft des Lebens
FR 2019 | 85 min | OmU | R: Stéphane Haskell
Debout
Debout
Debout
Debout
Debout
Debout
Frankreich 2019 | 85 min | OmU | Regie und Buch: Stéphane Haskell | Kamera: Andreas Höfer | Schnitt: Laurence Bawedin | Mit: Thérèse Poulsen, Corine Biria, Jean-Pierre Farcy, Eric Small, u.a.

Mit 40 Jahren wird der Fotoreporter Stéphane Haskell von einer rasend schnell fortschreitenden Krankheit heimgesucht, in deren Folge er vom Rücken abwärts gelähmt ist. Während ihm die konservative Medizin eine lebenslange Behinderung prophezeit, eröffnet ihm Yoga einen Weg zur Heilung.

Nach diesem Erlebnis macht sich Haskell auf eine Weltreise und trifft yogapraktizierende AIDS-Patienten in afrikanischen Gefängnissen und an Multipler Sklerose Erkrankte in Kalifornien, die durch Yoga wieder aktiv zum Leben gefunden haben. Eine berührende Reise, die vom Todestrakt in San Francisco in den größten afrikanischen Slum, zu Massai-Kriegern und einem Treffen mit dem großen Hindu-Meister B. K. S. Iyengar führt.

In Kooperation mit: see.yoga - Susanne Menke, YOGA - Annemarie Burtscher

https://www.youtube.com/watch?v=01s1ZLwq6Bo
Beoning
Do 3.10. 20:00
Beoning
Burning
KR 2018 | 148 min | OmU | R: Chang-dong Lee
Beoning
Beoning
Beoning
Beoning
Beoning
Beoning
Beoning
Südkorea 2018 | 148 min | OmU | Regie: Chang-dong Lee | Buch: Jungmi Oh nach Haruki Murakami | Kamera: Kyung-pyo Hong | Schnitt: Da-won Kim | Mit: Ah-in Yo, Steven Yeun, Jong-seo Jun, Soo-Kyung Kim, Seung-ho Choi, u.a.

Die hübsche Hae-mi bittet den Lieferjungen Jong-su, auf ihre Katze aufzupassen, während sie verreist. Sehnsüchtig wartet der verliebte junge Mann auf ihre Rückkehr. Doch als er sie endlich am Flughafen abholt, ist sie in Begleitung des attraktiven, schwerreichen Ben…

In Burning verwandelt Regisseur Chang-dong Lee eine Kurzgeschichte von Haruki Murakami in ein vielschichtiges Drama über drei Menschen und ihre Sehnsüchte. Der Film entwickelt eine Spannung, der man sich ebenso wenig entziehen kann, wie der beeindruckenden Präsenz der Darsteller.

In Cannes wurde Burning von der Kritik einhellig als Höhepunkt des Festivals gefeiert und gewann den Preis der internationalen Filmkritik. Neben zahlreichen anderen Preisen stand Burning auf der Shortlist für den Oscar® als bester fremdsprachiger Film und wurde auch als bester asiatischer Film des Jahres ausgezeichnet.

„brillant“ (New York Times)  |„Einer der besten Filme des Jahres“ (Die Zeit)

39 Internationale Filmpreise. Darunter:

Filmfestspiele Cannes 2018, Preis der internationalen Filmkritik (Fipresci)

Bester fremdsprachiger Film von der Los Angeles Film Critics Association, der Toronto Film Critics Association und der Austin Film Critics Association

Bester koreanischer Film des Jahres | Asian Film Awards 2019, Beste Regie

https://www.youtube.com/watch?v=r7e5yRQ349g
The Dead Don’t Die
Mi 9.10. 20:00
The Dead Don’t Die
SE, US 2019 | 132 min | OmU | R: Jim Jarmusch
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
Schweden, USA 2019 | 132 min | OmU | Regie und Buch: Jim Jarmusch | Kamera: Frederick Elmes | Schnitt: Affonso Goncalves | Mit: Adam Driver, Bill Murray, Tilda Swinton, Chloe Sevigny, Steve Buscemi, Tom Waits, RZA, Iggy Pop, u.a.

Ein Ausflug nach Centerville, ein beschauliches Städtchen in der schönen, ruhigen amerikanischen Peripherie, wo nie etwas passiert, wo sich alle kennen, wo alles seinen ruhigen, vorbestimmten Lauf geht und niemals nichts Böses die netten Menschen überkommt. Oder ist es genau jenes illusorische Amerika, auf das es die Kreaturen der Nacht, die Untoten und die Anderen abgesehen haben? Oder gibt’s das vielleicht gar nicht, das Idyll?

Diesen Fragen widmet sich Jim Jarmusch in breiter und außerordentlicher Weise seit Jahren und in all seinen Filmen. In den bizarren Universen und schrägen Lebenswelten seiner stoischen und doch schillernden Figuren, die in all ihrer Komischheit immer herzerweichend menschlich sind. Dazu kommt wie immer eine Filmmusik, die ihresgleichen sucht. So sind die Musikstücke wie die MusikerInnen mit den Geschichten untrennbar verwoben und bilden keinesfalls einen Soundschleier über der Handlung, sondern sind integraler Bestandteil der Filmkunststücke des Jim Jarmusch.

„Der Eröffnungsfilm von Cannes ist ein typischer Jarmusch. Die Zombie-Komödie ist extrem entschleunigt. Aber trotzdem saulustig und in den Aussagen auf den Punkt gebracht.“ (filmclicks.at)

https://www.universalpictures.at/deaddontdie
Ramen Teh
Do 10.10. 20:00
Ramen Teh
Ramen Shop
JP 2018 | 89 min | OmU | R: Eric Khoo
Ramen Teh
Ramen Teh
Ramen Teh
Ramen Teh
Ramen Teh
Japan 2018 | 89 min | OmU | Regie: Eric Khoo | Buch: Tan Fong Cheng, Wong Kim Hoh | Kamera: Brian Gothong Tan | Schnitt: Natalie Soh | Mit: Tsuyoshi Ihara, Seiko Matsuda, Takumi Saitoh, Mark Lee, Jeanette Aw, Tetsuya Bessho, Beatrice Chien, u.a.

Der junge Masato beherrscht ein wunderbares Handwerk: er ist Koch in einer traditionellen japanischen Suppenküche. Die Ramen-Nudel-Suppe ist seine Spezialität. Der plötzliche Tod des Vaters versetzt Masato in seine Kindheit zurück. In einem Koffer voller Erinnerungen findet Masato nun Spuren der Liebesgeschichte seiner Eltern. Er beschließt, sich auf den Weg nach Singapur zu machen, ins Heimatland seiner Mutter, die starb als Masato 10 Jahre alt war. Für den jungen Koch beginnt eine kulinarische Reise in die Vergangenheit, denn die Geschichte seiner Familie ist eine Geschichte voller Sinnlichkeit und von großer Liebe. Masato probiert sich durch die kulinarischen Traditionen Singapurs, Japans und Chinas und lernt nicht nur die Kunst des Kochens ganz neu kennen, sondern auch die Kunst des Zusammenseins.

Der Film von Eric Khoo erzählt von der Suche eines jungen Menschen nach einem Platz in der Welt und nimmt uns mit auf eine köstliche Bildungsreise in die Küchen und Seelen Japans.

„Eine gelungene Hommage an das legendäre Nudelsuppengericht,
in der vor der gastronomischen Kulisse Singapurs familiäre Erinnerungsarbeit betrieben wird.“ (epd-film)

Minneapolis Film Festival 2019, Publikumspreis - Asien Frontiers

https://www.filmladen.at/film/ramen-shop/
Amanda
Mi 16.10. 20:00
Amanda
Mein Leben mit Amanda
F 2018 | 107 min | OmU | R: Mikhael Hers
Amanda
Amanda
Amanda
Amanda
Frankreich 2018 | 107 min | OmU | Regie: Mikhael Hers | Buch: Maud Ameline, Mikhael Hers | Kamera: Sébastien Buchmann | Musik: Anton Sanko | Schnitt: Marion Monnier | Mit: Vincent Lacoste, Isaure Multrier, Stacy Martin, Ophélia Kolb, Marianne Basler, u.a.

Sommer in Paris. David, 24 Jahre alt, führt ein unbekümmertes Single-Leben, das er sich mit verschiedenen Jobs finanziert. Gelegentlich schaut er auf einen Sprung bei seiner Schwester und ihrer kleinen Tochter Amanda vorbei. Und da ist noch seine neue Nachbarin Léna, in die er sich verlieben könnte. Doch von einem auf den anderen Tag findet die sommerliche Unbeschwertheit ein Ende. David ist gezwungen, eine große Entscheidung zu treffen und eine noch größere Verantwortung zu übernehmen. Für sein Leben und das seiner siebenjährigen Nichte Amanda. Und die clevere Kleine hat so ihre eigenen Vorstellungen, wie das aussehen soll.

Der Film von Mikhaël Hers erzählt wunderbar feinfühlig und berührend vom Zueinanderfinden zweier Menschen, die ungleicher nicht sein könnten. Vor allem die schauspielerische Leistung von Vincent Lacoste, einem der Shooting-Stars des jungen französischen Kinos als David, und der jungen Isaure Multrier als Amanda treffen mitten ins Herz des Zuschauers. Ein Filmjuwel! (polyfilm)

„Ein großer, einmaliger, ans Herz gehender Film.“ (cineman.ch)

https://www.polyfilm.at/film/mein-leben-mit-amanda/
Yesterday
Do 17.10. 20:00
Yesterday
UK 2019 | 116 min | OmU | R: Danny Boyle
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Großbritannien 2019 | 116 min | OmU | Regie: Danny Boyle | Buch: Richard Curtis | Kamera: Chrisopher Ross | Schnitt: Jon Harris | Mit: Himesh Patel, Lily James, Meera Syal, Sophia Di Martino, Ellise Chappell, Harry Michell, Vincent Franklin, Joel Fry, Michael Kiwanuka, Karma Sood, u.a.

Jack lebt in einer Kleinstadt an der englischen Südostküste. Der 30-Jährige jobbt in einem Baumarkt und träumt davon, als Singer-Songwriter groß rauszukommen. Aber nicht mal seine Familie oder Kumpel haben noch großes Vertrauen in Jacks eher mittelmäßiges musikalisches Talent. Während eines mysteriösen, weltweiten Stromausfalls wird Jack von einem Bus angefahren und ausgeknockt. Als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, bemerkt Jack, dass sich außer ihm niemand mehr an die Beatles zu erinnern scheint. Es ist, als habe die größte Popband aller Zeiten nie existiert. Als Jack seinen Freunden Yesterdayauf der Gitarre vorspielt, sind die wegen „seines neuen Songs” völlig aus dem Häuschen. So beschließt er, John Lennons und Paul McCartneys Geniestreiche als seine eigenen auszugeben. Und ist bald auf dem Weg zum globalen Megastar.

Immer wieder streut Regisseur Danny Boyle augenzwinkernde, mit viel Liebe und visuellem Einfallsreichtum ins Bild gesetzte Referenzen an die reale Historie der Fab Fourein. (nach: filmstarts.de) (leokino)

Monclair Filmfestival 2019, Publikumspreis

In Kooperation mit: aha, Jugendservice Bregenz

https://www.universalpictures.at/yesterday
Walking on Water
Mi 23.10. 20:00
Walking on Water
IT 2018 | 95 min | OmU | R: Andrey Paounov
Walking on Water
Walking on Water
Walking on Water
Walking on Water
Walking on Water
Italien 2018 | 95 min | OmU | Regie: Andrey Paounov | Kamera: Martina Cocco, Simone D’Arcangelo | Schnitt: Andrey Paounov, Anastas Petkov

„Unsere Werke sind alle total nutzlos”, gibt der Ausnahmekünstler Christo unumwunden zu, „wir schaffen sie nur, weil wir sie gerne anschauen möchten”. Mit seinen spektakulären Floating Piers im norditalienischen Iseo-See sorgte der agile 81-Jährige freilich dafür, dass die Besucher nicht nur staunend vor seinem gigantischen Kunstwerk standen. Fasziniert von seiner Idee „über Wasser zu wandeln” spazierten Besucher aus aller Welt über drei Kilometer lange schwimmende Stege, die mit gelb-orange schimmerndem Gewebe überzogen waren.

Den kapitalistischen Kunstmarkt bedient der einst aus dem kommunistischen Bulgarien geflohene Künstler sehr souverän und reell. Schließlich muss seine „Kunstware” sein nächstes Projekt finanzieren. Der Sohn eines Chemikers finanziert seine teuren Aktionen ausschließlich durch den Verkauf von Originalzeichnungen bis zum Beginn seiner Kunstshow. Auch bei den „Floating Piers” bezahlt er die rund 13 Millionen Euro quasi aus eigener Tasche. (nach: programmkino.de), (leokino)

„ (...) feinfühliges Porträt des 81-jährigen legendären Ausnahmekünstlers.“ (programmkino.de)

In Kooperation mit: Kunst Vorarlberg, Künstlerhaus Thurn und Taxis, Kunsthaus Bregenz, Kollektiv

https://christo-walkingonwater.de/
Doubles vies
Do 24.10. 20:00
Doubles vies
Zwischen den Zeilen
FR 2018 | 108 min | OmU | B: Olivier Assayas
Doubles vies
Doubles vies
Doubles vies
Doubles vies
Doubles vies
Frankreich 2018 | 108 min | OmU | Buch und Regie: Olivier Assayas | Kamera: Yorick Le Saux| Schnitt: Simon Jacquet | Mit: Schauspieler: Juliette Binoche, Guillaume Canet, Vincent Macaigne, Christa Théret, Nora Hamzwawi, Pascal Greggory, u.a.

Manchmal fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen: Léonard schreibt Romane, in denen er vergangene Liebschaften verarbeitet und die realen Bezüge mehr schlecht als recht verschleiert. Sein Verleger Alain ist jedoch von dem letzten Manuskript wenig überzeugt und im Augenblick auch mehr mit der Digitalisierung seines Verlags beschäftigt – oder vielmehr mit der attraktiven jungen Mitarbeiterin, die hierfür zuständig ist. Alains Frau Selena dagegen gefällt Léonards Text, vielleicht, weil sie selbst mit einer Affäre in die Angelegenheit verstrickt ist. Ehrlichkeit ist hier ein zumindest flexibles Konzept. Und so diskutieren alle mit viel Witz über Dichtung und Wahrheit sowie den kulturellen und digitalen Wandel, und sehen über ihr zweifelhaftes frivoles Handeln entspannt hinweg. Ein großes Vergnügen!

In Doubles vieszeichnet Olivier Assayas mit leichter Hand ein feines Sittenbild des intellektuellen Pariser Literaturbetriebs. Subtil legt er die Doppelleben seiner Helden offen und zeigt in treffenden Dialogen, wie vieles doch gleich bleibt, selbst wenn ständig von Veränderungen die Rede ist. Besetzt mit einem hochkarätigen Ensemble um Juliette Binoche und Guillaume Canet, bietet der Film zugleich intelligentes Kino und beste französische Unterhaltung. (filmladen)

In Kooperation mit: Stadtbücherei Bregenz, Vorarlberger Landesbibliothek und der Buchhandlung Brunner

https://app.gruvi.tv/movies/8835?ref=
Once Upon a Time in Hollywood
Mi 30.10. 20:00
Once Upon a Time in Hollywood
US 2019 | 161 min | OmU | R: Quentin Tarantino
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
USA 2019 | 161 min | OmU | Regie und Buch: Quentin Tarantino | Kamera: Robert Richardson | Schnitt: Fred Raskin | Mit: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Al Pacino, Margot Robbie, Rafal Zawierucha, Timothy Olyphant, u.a.

Im Jahr 1969 liegt das klassische Hollywood in den letzten Zügen: Hippies und Gegenkultur beginnen sich auch im Filmgeschäft durchzusetzen. In diesem Umfeld hoffen der einstige Fernsehstar Rick Dalton und sein treuer Stuntman Cliff Booth auf eine letzte Chance. Ihnen kann nicht klar sein, dass sich in diesen Tagen im Haus ihrer hochschwangeren Nachbarin Sharon Tate eine Tragödie abspielen wird, die diesen Sommer weit über Los Angeles hinaus für immer prägen wird.

Der neunte Film von Quentin Tarantino ist eine Liebeserklärung: an Los Angeles, an Hollywood, an das Kino und das Fernsehen, an eine Zeit, die geprägt war von sozialem Umbruch. Nachdem sie bereits in Inglourious Basterdsgemeinsam vor der Kamera hatten stehen sollen, gelang es dem kultisch verehrten Regisseur von Pulp Fictionund Kill Billnun, seine Stars aus Inglourious Basterdsund Django Unchained, Brad Pitt und Leonardo DiCaprio, erstmals zu vereinen in diesem kunterbunten Trip down Memory Lane, in dem die Manson-Morde ein zentrales Element bilden.

In Kooperation mit: aha, Jugendservice Bregenz

https://www.youtube.com/watch?v=ArPF3D_1C8Q
La Villa
Do 31.10. 20:00
La Villa
Das Haus am Meer
FR 2017 | 107 min | OmU | R: Robert Guédiguian
La Villa
La Villa
La Villa
La Villa
La Villa
La Villa
Frankreich 2017 | 107 min | OmU | Regie: Robert Guédiguian | Buch: Robert Guédiguian, Serge Valletti | Kamera: Pierre Milon | Schnitt: Bernard Saisa | Mit: Ariana Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Anais Demoustier, Jacques Boudet, Robinson Stévenin, Geneviève Mnich, u.a.

Als ihr Vater einen Schlaganfall erleidet, treffen seine drei erwachsenen Kinder in dessen Villa in einer Bucht nahe Marseille aufeinander: Angela, eine Schauspielerin aus Paris. Joseph, der sich in eine Frau verliebt hat, die nur halb so alt wie er ist, und Armand, der einzige, der in Marseille geblieben ist und dort das kleine Familienrestaurant leitet. Und in die Gespräche der Geschwister über ihr Leben und ihre Träume platzt plötzlich eine Gruppe von Flüchtlingen und wirft alles über den Haufen. (filmladen)

„Ein hoffnungsvolles, herzliches Porträt von drei Geschwistern, die in ihrem Elternhaus eine unerwartete Erneuerung ihrer Beziehung finden.” (variety)

„In einer Zeit, in der das politische und gesellschaftliche Klima immer rauer wird, in der Proteste wie die der Gelbwestenmit Gewalt und antisemitischen Ausbrüchen einhergehen, erinnert einen Robert Guédiguians zauberhafter Film daran, dass ein Akt der Nächstenliebe revolutionärer sein kann als jeder Versuch, den Staat umzustürzen.“ (filmstarts.de)

Filmfestspiele Venedig 2017, Signis und Unimed-Awards

https://www.filmladen.at/film/das-haus-am-meer/