Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Mi 29.1. 20:00
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Gott existiert, ihr Name ist Petrunya
MK 2019 | 100 min | OmU | R: Teona Strugar
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
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Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
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Nordmazedonien 2019 | 100 min | OmU | Regie: Teona Strugar | Buch: Teona Strugar, Mitevska Tataragic | Kamera: Virginie Saint-Martin | Schnitt: Marie-Hélène Dozo | Mit: Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Stefan Vujisic, Suad Begvski, u.a.

„Sag ihnen, du bist 24!“, rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem erfolglosen Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch studiert, was niemand braucht: Geschichte. Arbeitgeber finden sie zu dick und zu alt. Auf dem Heimweg springt Petrunya ins kalte Wasser und mischt damit zufällig bei einem kirchlichen Ritual mit, das seit Menschengedenken männlichen Wesen vorbehalten ist…

Als Komödie und beißende Satire führt uns der Film eine immer noch patriarchale Gesellschaft vor Augen und trifft damit einen Nerv unserer Zeit. Die Darstellerin von Petrunya Zorica Nusheva ist eine stoische Wucht und bringt uns die Figur mit phänomenalem Talent nahe. Sie verkörpert diese Offenbarung einer jungen Frau, die so richtig selbstbewusst wird, als sie die Schwächen des vermeintlich starken Geschlechts wahrnimmt. Der Film ist eine Satire auf eine Gesellschaft, die modern sein möchte aber die Regeln von früher nicht hinter sich lässt. (polyfilm)

Finalist für den LUX Filmpreis der EU 2019 | Berlinale 2019: Gewinner des Gilde Filmpreises: Bester Film, Gewinner des Preises der Ökumenischen Jury | Sevilla Filmfestival 2019, Beste Darstellerin | Motovun: Gewinner des Preises der internationalen Filmkritik (FIPRESCI)

Eine Kooperation mit:

Verein Amazone

Frauen Museum Hittisau

Verein GoWest

https://polyfilm.at/film/gott-exisitiert-ihr-name-ist-petrunya/
Midsommar
Do 30.1. 20:00
Midsommar
US 2019 | 147 min | OmU | R: Ari Aster
Midsommar
Midsommar
Midsommar
Midsommar
Midsommar
Midsommar
Midsommar
USA 2019 | 147 min | OmU | Regie und Buch: Ari Aster | Kamera: Pawel Pogorzelskj | Schnitt: Lucian Johnston | Musik: The Haxan Cloak. | Mit: Florence Pugh, Jack Reynor, William Jackson Harper, Will Poulter, Vilhelm Blomgren, Ellora Torchia, Archie Madewke, Henrik Norlén, Gunnel Fred, Isabelle Grill, u. a.

Obwohl ihre Beziehung kriselt, schließt sich Dani ihrem Freund Christian auf einen Sommertrip in einen kleinen Ort in Schweden an. Gemeinsam mit Christians Clique sind sie zu einem einmaligen Mittsommerfestival eingeladen. Doch der anfänglich idyllische Eindruck der abgelegenen Gemeinschaft trügt, die Dorfbewohner verhalten sich nach und nach merkwürdiger: Sie bereiten sich auf ein besonderes Mittsommer-Ritual vor, das nur alle 90 Jahre zelebriert wird. Was als puritanisches Fest der Liebe und Glückseligkeit beginnt, nimmt eine unheimliche Wendung, die das sonnengeflutete Paradies bis in die Eingeweide erschüttert.

Nach dem Überraschungshit Hereditarylegt Ausnahme-Regisseur Ari Aster den nächsten kultverdächtigen Horrorfilm vor, der sich zu einer albtraumhaften filmischen Erzählung entfaltet. Midsommarspielt geschickt mit der Brutalität nordischer Mythen und entfesselt in atemraubenden Bildern die Kraft obskurer Riten in Nächten, die keine Dunkelheit kennen.

„Einer der besten Horrorfilme des Jahres. Ein ländliches Fest in Schweden wird zum Fundament für schaurigen und schlau eingesetzten Schrecken der Extraklasse.” (filmclicks.at)

Santa Barbara Film Festival 2019, Viruoso Award für Florence Pugh

http://www.lunafilm.at/midsommar.html
We Need to Talk About Kevin
Mi 5.2. 20:00
We Need to Talk About Kevin
US, UK 2011 | 112 min | OmU | R: Lynne Ramsay
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
USA, Großbritannien 2011 | 112 min | OmU | Regie: Lynne Ramsay | Buch: Lynne Ramsay, Rory Stewart Kinnear | Kamera: Seamus McGarvey | Schnitt: Joe Bini | Musik: Jonny Greenwood | Mit: Tilda Swinton, John C. Reilly, Ezra Miller, Jasper Newell, Rock Duer, u.a.

Eva ist die Mutter von Kevin, einem 17-jährigen Todesschützen. Er hat die Ausgänge seiner Schule blockiert und dann in eisiger Konzentra-tion auf Kinder gezielt. Lynne Ramsay, die schottische Regisseurin, richtet die Kamera auf eine Kleinfamilie, Vater, Mutter, zwei Kinder. Eva und Kevin bilden die Achse des Films, sie sind ineinander verschlungene Personen, Lebensgeberin, Todesengel.

Der vielfach ausgezeichnete Film folgt dem 2003 erschienenen Roman der amerikanischen Autorin Lionel Shriver. Die Besetzung der Eva mit Tilda Swinton, erscheint als Glücksfall. Das von Erschöpfung leere Gesicht. Die im Sturm der Ereignisse ausgezehrte Gestalt, die nur von einer brüchigen Hülle gehalten scheint. Und Kevin, den Ezra Miller als volllippigen weißhäutigen Krieger gibt, das Haar schwarz wie Raben-gefieder.

Britscher Filmpreis 2011: Beste Regie | Europäischer Filmpreis 2011: Beste Schauspielerin Tilda Swinton | London Film Festival 2011: Bester Film | Europäischer Filmpreis: Beste Darstellerin

Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz. In der Ausstellung der US-Künstlerin Bunny Rogers (*1990) setzt sie sich immer wieder mit dem Amoklauf auf die Columbine High School in Littleton auseinander und schafft düstere Stimmungsbühnen im Kunsthaus. Tipp! Freier Eintritt zur Ausstellung im KUB mit der Kinokarte, gültig vom 6.-13. Februar 2020.

Eine Kooperation mit:

Kunsthaus Bregenz

Ifs Gewaltberatung

https://www.youtube.com/watch?v=tZ4D_jGtKhE IMDB
La belle epoque
Do 6.2. 20:00
La belle epoque
Die schönste Zeit meines Lebens
FR 2019 | 115 min | OmU | R: Nicolas Bedos
La belle epoque
La belle epoque
La belle epoque
La belle epoque
La belle epoque
Frankreich 2019 | 115 min | OmU | Regie und Buch: Nicolas Bedos | Kamera: Nicolas Bolduc | Schnitt: Anny Danché, Stéphane Garnier | Musik: Nicolas Bedos, Anne-Sophie Versnaeyen | Mit: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant, Pierre Arditi, Denis Podalydès, u.a.

„So kann es mit den Eltern einfach nicht weitergehen!“, denkt sich Maxime. Sein Vater Victor wird zunehmend zu einer Nervensäge, die mit sich, der Welt und dem Alter über Kreuz liegt. Seine Frau Marianne ist das genaue Gegenteil. Victors ewige schlechte Laune wird ihr schließlich zu viel. Sie setzt ihn kurzerhand vor die Tür.

Mit spritzigen Dialogen und pointierten Wendungen ist La Belle Epoqueeine gelungene französische Komödie voller Charme und Esprit, die auf leichte Art und Weise tiefgründige Fragen nach der Haltbarkeit der Liebe, der trügerischen Magie von nostalgischen Erinnerungen und des Verhältnisses von Fiktion und Realität behandelt. Das Tempo und die Wendungen, die der Film immer wieder nimmt, sein Spieltrieb und die unverhohlene Sympathie für nahezu jeden der durchaus manchmal schwierigen Charaktere, heben ihn heraus aus der Masse jener französischer Komödien, die in den vergangenen Jahren den Kinomarkt fluteten und dabei, so hat man das Gefühl, das Niveau stetig weiter absenkten. Mit Sicherheit kein Film für die Ewigkeit, aber eine verdammt unterhaltsame Komödie, die prickelt, funkelt und anregt – das ist schon einiges mehr, als man heute im Arthouse-Kino erwarten kann.

„Französische Nostalgie vom Feinsten.” (srf.ch)

https://www.constantinfilm.at/kino/die-schoenste-zeit-unseres-lebens.html
Ihrer Zeit voraus
Mi 12.2. 20:00
Ihrer Zeit voraus
AT 2019 | 80 min | R: Tone Bechter
Ihrer Zeit voraus
Ihrer Zeit voraus
Ihrer Zeit voraus
Ihrer Zeit voraus
Österreich 2019 | 80 min | Bregenzerwälder Mundart/deutsch | Dokumentarfilm mit Spielfilmelementen | Regie und Buch: Tone Bechter | Mit: mit Stefan Pohl, Doris Metzler U. Alfons Rüscher, sowie weiteren Mitgliedern des Theatervereins Bizau, Fachkommentaren von Dr. Ulrike Längle u.a.

Franz Michel Felder, ein weitsichtiger Bauer im 19. Jahrhundert, beobachtete sehr genau die sozialen Geschehnisse im Dorf und weit über die Grenzen hinaus, – las Bücher, – verlor sich in Träumereien und schrieb seine Gedanken nieder. Anfänglich hatte er nur seine geliebte Nanni mit der er sich austauschen konnte, denn nur sie wusste die besonderen Talente und Fähigkeiten dieses unruhigen Geistes zu schätzen. Diese Situation änderte sich wirkungsvoll, als Felder seinen Schwager Kaspar kennenlernte. Ohne diese Beiden hätte es Felder in dieser Art und Weise mit ziemlicher Sicherheit nicht gegeben.

Franz Michael und Kaspar versuchten gemeinsam die Gesellschaft zu verändern, sie sollte sozialer, aufgeklärter und selbstbewusster werden, wobei sie auch schon über das Frauenwahlrecht sprachen. Ihr sozial-kritisches Gedankengut war eigentlich nichts anderes, als die deutliche Sprache einer unterdrückten und ausgenützten Volksseele.

Dieser Film sollte auch die Gedanken anregen, wo stehen wir heute? (Tobe-films)

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit Dr. Kurt Greussing und dem Regisseur Tone Bechter statt.

http://www.tobefilm.at/
Tutto quello che vuoi
Do 13.2. 20:00
Tutto quello che vuoi
Alles was du willst
IT 2017 | 106 min | OmU | R: Francesco Bruni
Tutto quello che vuoi
Tutto quello che vuoi
Tutto quello che vuoi
Tutto quello che vuoi
Italien 2017 | 106 min | OmU | Regie und Buch: Francesco Bruni | Kamera: Arnaldo Catinari | Schnitt: Mirka Platania, Cecilia Zanuso | Musik: Carlo Virzi | Mit: Andrea Carpenzano, Giuliano Montaldo, Arturo Bruni, Vittorio Emanuele Propizio, Donatella Finocchiaro, u.a.

Alessandro ist 22 und hängt den ganzen Tag mit seinen Freunden auf der Piazza rum. Widerwillig nimmt er auf Druck seines Vaters einen Job an. Er soll den 85-jährigen Poeten Giorgio auf Spaziergängen begleiten. Ein Dichter, der von seiner Umwelt längst vergessen worden ist. Die Begegnung mit dem Alten, dem die zunehmende Alzheimer-Krankheit die Klarsicht, aber nicht Würde und Eleganz geraubt hat, verändert Alessandro, ohne dass es ihm und seinen Freunden bewusst wird. Auch nicht, als sie entdecken, dass Giorgio sie zu einem Schatz aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges führen kann ...

Francesco Bruni, erfolgreicher Drehbuchautor, ist mit seinem Regiedebut Sciallanoch in bester Erinnerung. Sein neuer Film ist eine liebevolle und stimmige Komödie. Wunderbar auch die Wiederbe-gegnung mit Giuliano Montaldo, einem der großen Altmeister des italienischen Kinos, der u.a. mit Sacco und VanzettiFilmgeschichte geschrieben hat. Hier glänzt er in der Rolle des alten Dichters, dessen Wunderlichkeiten eine tiefe Humanität ausstrahlen. (polyfilm.at)

Italian National Syndicate of Film Journalists 2018, G. Biraghi Award, Bestes Drehbuch, Special Silver Ribbon | David di Donataello Awards 2018, Bester Nebendarsteller, David of the Youth

In Kooperation mit:

Vorarlberger Landesbibliothek

Stadtbücherei Bregenz

aktion demenz

https://www.polyfilm.at/film/alles-was-du-willst/
Marianne & Leonard
Mi 19.2. 20:00
Marianne & Leonard
Words of Love
US 2019 | 107 min | OmU | R: Nick Broomfield
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
USA 2019 | 107 min | OmU | Doku | Regie: Nick Broomfield | Kamera: Barney Broomfield | Schnitt: Marc Hoeferlin | Mit: Leonard Cohen, Marianne Ihlen, Judy Collins, Ron Cornelius, u.a.

Der neueste Film des gefeierten Dokumentarfilmregisseurs Nick Broomfield erzählt die schöne, aber auch tragische Liebesgeschichte zwischen Leonard Cohen und seiner norwegischen Muse Marianne Ihlen. Ihre Liebe begann 1960 auf der idyllischen griechischen Insel Hydra als Teil einer unkonventionellen Gemeinschaft ausländischer Künstler, Schriftsteller und Musiker. Mit vielen bisher unveröffentlichten Aufnahmen folgt der Film ihrer Beziehung von den Anfängen auf Hydra, einer bescheidenen Zeit der „freien Liebe“ und der offenen Ehe, bis hin zur Entwicklung ihrer Liebe, als Leonard ein erfolgreicher Musiker wurde.

„Eine tolle, berührend melancholische Doku – unverzichtbar für Fans von Leonard Cohen.” (ray-kinomagazin)

„Eine wunderbare Geschichte über Musik, gebrochene Herzen und ein Leben mit Leonard Cohen.” (The Telegraph)

https://polyfilm.at/film/marianne-leonard-words-of-love/
Héraðið
Do 20.2. 20:00
Héraðið
Milchkrieg in Dalsmynni
IS 2019 | 92 min | OmU | R: Grímur Hákonarson
Héraðið
Héraðið
Héraðið
Héraðið
Island 2019 | 92 min | OmU | Regie und Buch: Grímur Hákonarson | Kamera: Mart Taniel | Schnitt: Krisján Lodmfjörd | Musik: Valgeir Sigurdsson | Mit: Arndís Hrönn Egilsdóttir, Sigurdur Sigurjónsson, Hinrik Ólafsson, Hannes Óli Ágústsson, Alfrun Rose, u.a.

Inga und ihr Mann betreiben in der isländischen Provinz eine kleine, hochverschuldete Milchfarm. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes will Inga ihrer beruflichen Misere ein Ende setzen. Den Schuldigen für die Probleme hat sie längst ausgemacht: die lokale Kooperative, die ihre Monopolstellung gnadenlos ausnutzt und die Bauern mit mafiösen Methoden drangsaliert. Doch Inga gibt nicht klein bei. Mit Einsatz von sozialen Medien, mutigen Mitstreitern und sogar stinkender Gülle macht die patente Kämpferin ihren Standpunkt klar. Dabei legt sie sich mit der alles beherrschenden, scheinbar übermächtigen Kooperative an, um ihr Ziel zu erreichen: die Gründung einer Gegengenossenschaft. Trotz heftigem Widerstand steht Inga ihre Frau im Kampf David gegen Goliath.

Nach seinem internationalen Erfolg Sture Böckehat Regisseur Grímur Hákonarson in seinem neuen Film mit Inga (großartig verkörpert von der isländischen Schauspielerin Arndís Hrönn Egilsdóttir) diesmal eine starke weibliche Hauptfigur erschaffen, die es im Alleingang gegen eine korrupte landwirtschaftliche Kooperative in ihrem Bezirk aufnimmt. Der Film lief im Wettbewerb des Toronto Filmfestivals, wo er mit seinen aktuellen Bezügen und seinem trockenen, nordischen Humor Publikum wie Presse gleichermaßen begeisterte.

Eine Kooperation mit:

Bodensee Akademie

Vetterhof

https://www.thimfilm.at/filmdetail/milchkrieg
Photograph
Mi 26.2. 20:00
Photograph
IN 2019 | 110 min | OmU | R: Ritesh Batra
Photograph
Photograph
Photograph
Photograph
Indien 2019 | 110 min | OmU | Regie und Buch: Ritesh Batra | Kamera: Ben Kutchins, Timothy Gillis | Schnitt: John F. Lyons | Musik: Peter Raeburn / Mit: Nawazuddin Siddiqui, Sanya Malhotra, Farrukh Jaffar, Geetanjali Kulkarni, Vijay Raaz, Jim Sarbh, Akash Sinha, Saharsh Kumar Shukla, u.a.

Rafi arbeitet als Straßenfotograf an Mumbais berühmtestem Wahrzeichen. Jeden Tag müht er sich ab, Fotos von sorglosen Touristen, schüchternen Pärchen beim ersten Date und glücklichen Familien zu schießen. Die Konkurrenz ist hart, hunderte Fotografen stehen am Gateway. Rafi schafft es jedoch mit seinem aufgeschlossenen Lächeln und seiner freundlichen Beharrlichkeit immer, mehr Kunden als die Anderen zu gewinnen.

Am Ende jeden Monats schickt Rafi das Ersparte in sein Heimatdorf zu seiner Oma. Er will die Schulden seines verstorbenen Vaters begleichen und die Familienehre wiederherstellen. Immer, wenn seine Oma ihn drängt, endlich zu heiraten, weigert sich Rafi mit der Ausrede, dass er erst die Schulden abtragen und das Haus der Familie im Dorf zurückkaufen muss. Eines Tages droht die Oma, ihre Medikamente abzusetzen, wenn er sich nicht für eine Braut entscheidet. Verzweifelt klickt Rafi durch die Bilder auf seiner Speicherkarte und findet das Foto einer lächelnden jungen Frau, das er vor dem Gateway aufgenommen hat. Er schickt das Foto seiner Oma und nennt seine erfundene Freundin Noorie nach einem Lied im Radio. Kurz darauf verkündet seine Oma, nach Mumbai reisen zu wollen, um Rafi zu sehen und seine zukünftige Frau persönlich kennenzulernen. Rafi bleiben 4 Tage, um das Mädchen auf dem Foto zu finden ... (moviemento.at)

https://www.filmladen.at/film/photograph/
Jojo Rabbit
Do 27.2. 20:00
Jojo Rabbit
US 2019 | 108 min | OmU | R: Taika Waititi
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
USA 2019 | 108 min | OmU | Regie: Taika Waititi | Buch: Christine Leunens, Taike Waitit | Kamera: Mihai Malaimare Jr. | Schnitt: Tom Eagles | Mit: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Sam Rockwell, Scarlett Johansson, Taika Waititi, u.a.

Der 10-jährige Junge Johannes Betzler (Roman Griffin Davis), der von seiner Umwelt jedoch nur „Jojo“ genannt wird, wächst gemeinsam mit seiner sorgsamen Mutter Rosie (Scarlett Johansson) während des Zweiten Weltkriegs auf. Im Gegensatz zu seiner Mutter ist Jojo jedoch ein absolut überzeugter Nationalsozialist und hofft sogar, eines Tages Teil der Partei sein zu dürfen. Bevor dieser „Traum“ in Erfüllung gehen kann, bekommt der Junge vorerst in seiner Fantasie von seinem imaginären besten Freund Adolf Hitler stets den nötigen Rat erteilt. Die fragwürdige Weltanschauung des Kindes wird jedoch auf die Probe gestellt, als Jojo eines Tages entdeckt, dass seine Mutter die jüdische Teenagerin Elsa Korr (Thomas McKenzie) im eigenen Hause untergebracht hat, um ihr Schutz vor den Gräueltaten des Nazi-Regimes zu gewähren. Jojo, der auch selbst der Hitlerjugend angehört und sich nach Zugehörigkeit und Akzeptanz innerhalb einer Gruppe sehnt, ist davon zuerst natürlich alles andere als begeistert, muss aber bald schon realisieren, dass seine Sicht der Dinge nichts als Hass und Horror in sich birgt.

Aspen Filmfest 2019, Publikumspreis

Hollywood Film Awards 2019, Cinematographer of the Year

Toronto Film Festival 2019, Publikumspreis

https://www.youtube.com/watch?v=q_icqOP4Kyo IMDB