Booksmart
Mi 18.12. 20:00
Booksmart
US 2019 | 102 min | OmU | R: Olivia Wilde
Booksmart
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USA 2019 | 102 min | OmU | Regie: Olivia Wilde | Buch: Emily Halpern, Sarah Haskins | Kamera: Jason McCormick | Schnitt: Jamie Gross | Mit: Kaitlyn Dever, Beanie Feldstein, Jessica Williams, Jason Sudelkis, u.a.

Zwei beste Freundinnen und Streberinnen kommen ausgerechnet kurz vor ihrem Schulabschluss darauf, dass sie zu viel gelernt und zu wenig gefeiert haben. Und so versuchen sie, das bisher Versäumte in einer einzigen Nacht nachzuholen, an deren Ende eine Lektion steht, die man nicht aus Büchern lernen kann.

Mit ihrem temporeichen und ausgelassen lustigen Regiedebüt Booksmartlegt Olivia Wilde ein frisches Update der High School-Komödie hin. Der smarte und gleichzeitig warmherzige Kinospaß über wahre Freundschaft umtanzt mit einem coolen Soundtrack und originellen Gags locker alle Klischees. Kaitlyn Dever und Beanie Feldstein brillieren mit Witz und Girlpower als unbestechliches Duo und empfehlen sich als Stars von morgen. (polyfilm)

„Booksmart“ hat vor allem dank seiner unglaublichen und unglaublich ansteckenden Energie verdientermaßen alle Chancen, als DIE prägende Highschool-Komödie der Zehnerjahre in die Filmgeschichte einzugehen.“ (filmstarts.de)

San Francisco International Film Festival 2019, Audience Award

Palm Springs International Film Festival 2019, Winner – Directors to Watch

In Kooperation mit aha – Jugendinformationszentrum | Jugendservice Bregenz | Verein Amazone

https://www.polyfilm.at/film/booksmart/
Synonyme
Do 19.12. 20:00
Synonyme
FR, IL 2019 | 123 min | Omu | R: Nadav Lapid
Synonyme
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Frankreich, Israel 2019 | 123 min | Omu | Regie: Nadav Lapid | Buch: Nadav Lapid, Haim Lapid | Kamera: Shai Goldmann | Schnitt:; Era Lapid, Fracois Gédigier | Mit: Tom Mercier, Quentin Dolmaire, Louise Chevilotte, Uria Hayik, u.a.

Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden. Israeli zu sein, ist für ihn eine Belastung, seine Landsleute nerven ihn ebenso wie die Besuche auf der israelischen Botschaft. Franzose zu werden hingegen bedeutet für ihn die Erlösung. Um seine Herkunft auszulöschen, versucht Yoav die Sprache zu ersetzen. Kein hebräisches Wort soll mehr über seine Lippen kommen, stattdessen setzt er alles daran, sein Französisch zu vervollkommnen. Das Wörterbuch wird zum ständigen Begleiter auf seinen ziellosen Streifzügen durch Paris. Halt findet er scheinbar bei Charlotte und Emile, einem jungen französischen Paar, mit dem er sich anfreundet. Doch ihr Interesse an seiner Person scheint nicht ganz selbstlos zu sein…

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. (filmgarten)

Berlinale 2019: Goldener Bär und FIPRESCI-Preis

http://grandfilm.de/synonymes/
M.C. Escher
Mi 25.12. 20:00
M.C. Escher
Reise in die Unendlichkeit
NL 2018 | 81 min | OmU | R: Robin Lutz
M.C. Escher
M.C. Escher
M.C. Escher
M.C. Escher
M.C. Escher
M.C. Escher
Niederlande 2018 | 81 min | OmU | Regie: Robin Lutz | Buch: Robin Lutz, Marijnke de Jong | Kamera: Robin Lutz | Schnitt: Moek de Grot | Mit: George Escher, Jan Escher, Lisbeht Escher, Stephen Fry, Graham Nash, u.a.

Treppen, die gleichzeitig aufsteigen und hinabgehen, um sich in einem Kreis zu verbinden. Figuren, die sich in 2D-Schablonen verwandeln, um wieder plastisch zu werden. Paradoxe Landschaften und surreale Stadtszenen. Metamorphosen, in denen sich Vögel zu Fischen und wieder zu Vögeln transformieren – M.C. Eschers Werk fasziniert Millionen von Fans. Der niederländische Grafiker (1898-1972) inspiriert auch heute noch Filmemacher, Maler und Musiker gleichermaßen. Escher ist en vogue, eine Ikone der Kunstwelt.

Die ihm gewidmete Dokumentation lässt ihn anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Vorträgen selbst zu Wort kommen. Ein faszinierendes Erlebnis und ein Einblick in das Schaffen eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

„Der niederländische Grafiker M.C. Escher und seine paradoxen oder surreal anmutenden Bilder erhalten eine wunderbare Würdigung. Mit ideenreichen Bildmotiven, Sequenzen, Animationen nimmt der Dokumentarfilmer Robin Lutz die Zuschauer auf eine Reise in die Vorstellungswelt Eschers mit und erweckt sie zu neuem Leben.”
(spielfilm.de)

In Kooperation mit Kunst Vorarlberg | Kollektiv

https://www.polyfilm.at/film/m-c-escher-reise-in-die-unendlichkeit/
A Rainy Day in New York
Do 26.12. 20:00
A Rainy Day in New York
US 2019 | 92 min | OmU | R: Woody Allen
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
USA 2019 | 92 min | OmU | Regie und Buch: Woody Allen | Kamera: Vittorio Storaro | Schnitt: Alisa Lepselter | Mit: Timothée Chalamet, Elle Fanning, Selena Gomez, Jude Law, Diego Luna, Liev Schreiber, u.a.

Woody Allens romantische Komödie erzählt die Geschichte des College-Pärchens Gatsby und Ashleigh, die ein gemeinsames Liebes-Wochenende in New York verbringen wollen. Ihre ursprünglichen Pläne gehen jedoch buchstäblich im New Yorker Regen unter. Als sie sich dann auch noch in den Straßen der Stadt aus den Augen verlieren, erleben beide ihre ganz eigenen Abenteuer…

Als Gatsby, gebürtiger New Yorker aus reichem Hause, beweist Timothée Chalamet (Call Me By Your Name, Beautiful Boy) einmal mehr sein Ausnahmetalent. Auch in den weiteren Rollen überzeugt ein hochkarätiges Ensemble, darunter Selena Gomez, Jude Law, Diego Luna und Liev Schreiber. (polyfilm)

„Wundervoll, poetisch, witzig und unterhaltsam: Woody Allen auf dem Höhepunkt seiner Kunst” (Blickpunkt:Film)

„Ein begeisternder Reigen in New York mit mehreren der schönsten Charaktere, die Woody Allen je erschaffen hat: Eine echte Verjüngungskur.” (Les Inrockuptibles)

https://polyfilm.at/film/a-rainy-day-in-new-york/
The Farewell
Mi 1.1. 20:00
The Farewell
US 2019 | 98 min | OmU | R: Lulu Wang
The Farewell
The Farewell
The Farewell
The Farewell
The Farewell
USA 2019 | 98 min | OmU | Regie und Buch: Lulu Wang | Kamera: Anna Franqueso Solano | Schnitt: Matt Friedman | Musik: Alex Weston | Mit: Awkwafina, Tzi Ma, Diana Lin, Zhao Shuzhen, X Mayo, Hong Lu, u.a.

Als die in New York aufgewachsene Billi von ihren Eltern erfährt, dass ihre geliebte Großmutter Nai Nai in China nur noch kurz zu leben hat, steht ihr Leben Kopf. Die Familie beschließt, Nai Nai im Ungewissen zu lassen und ihr die tödliche Krankheit zu verschweigen. Um die plötzliche Anwesenheit der ganzen Familie plausibel zu erklären, wird kurzerhand eine Spontan-Hochzeit organisiert …

Während Billi versucht, die Lüge aufrecht zu erhalten, stößt sie auf Dinge, die ihr eigenes Leben verändern. Es ist die Chance, sowohl das Land ihrer Eltern als auch den wundersamen Geist ihrer Großmutter wieder zu entdecken.

The Farewell ist für viele der schönste und auch lustigste Film des Jahres. Hauptdarstellerin Awkwafina – auch als Rapperin bekannt – brachte weltweit das Publikum schon in Crazy Rich Asianszum Lachen.” (polyfilm.at)

„Lulu Wangs The Farewell ist einer der bewegendsten, schönsten und bestaussehendsten Filme des Jahres!” (filmstarts.de)

Sundance Filmfestival London 2019, Publikumspreis und weitere 7 internationale Filmpreise

https://polyfilm.at/film/the-farewell/
Le mystère Henri Pick
Do 2.1. 20:00
Le mystère Henri Pick
Der geheime Roman des Monsieur Pick
FR 2019 | 100 min | OmU | R: Rémi Bezançon
Le mystère Henri Pick
Le mystère Henri Pick
Le mystère Henri Pick
Le mystère Henri Pick
Frankreich 2019 | 100 min | OmU | Regie: Rémi Bezançon | Buch: Rémi Bezançon, Vanessa Portal, nach dem Roman von David Foenkinos | Kamera: Antoine Monod | Schnitt: Valérie Deseine | Musik: Laurent Perez del Mar | Mit: Fabrice Luchini, Camille Cottin, Hanna Schygulla, Alice Isaaz, Bastien Bouiilon, u.a.

Auf einer Insel in der Bretagne liegt die geheimnisvolle Bibliothek der zurückgewiesenen Bücher. Hier entdeckt eine Verlegerin ein großartiges Manuskript und beschließt, es zu publizieren. Der Roman wird sofort zum Bestseller. Doch der Autor Henri Pick, ein bretonischer Pizzabäcker, ist seit zwei Jahren tot, und seine Witwe kann sich nicht erinnern, ihn jemals schreiben gesehen zu haben. Der berühmte Literaturkritiker Jean-Michel ist überzeugt, dass Betrüger am Werk sind und will herausfinden wer den Roman wirklich geschrieben hat. Zwischen Pizzateig und Paradoxa begibt er sich auf Spurensuche. (filmladen)

„Mit hinterlistigem Humor verwickelt uns Regisseur Rémi Bezançon in ein abenteuerliches Versteckspiel voller Finten und Überraschungen. Es gelingt eine fesselnde Parodie der Verlagsbranche und ein so unterhaltsamer wie intelligenter Kinospaß.” (moviemento.at)

„Dank der spielfreudigen Darsteller und einem stets leichten, aber nie oberflächlichen Tonfall erweist sich Der geheime Roman des Monsieur Pick als amüsantes Spiel um Wahrheit und Fiktion.” (filmstarts.de)

Eine Kooperation mit:

Vorarlberger Landesbibliothek

Stadtbücherei Bregenz

https://www.filmladen.at/film/der-geheime-roman-des-monsieur-pick/
Happy Ending
Mi 8.1. 20:00
Happy Ending
DK 2018 | 96 min | OmU | R: Hella Joof
Happy Ending
Happy Ending
Happy Ending
Happy Ending
Happy Ending
Happy Ending
Dänemark 2018 | 96 min | OmU | Regie: Hella Joof | Buch: Mette Heeno | Kamera: Kim Hogh | Schnitt: Julius Krebs Damsbo | Musik: Felmming Nordkrog | Mit: Rikke Bilde, Kenneth M. Christensen, Kurt Dreyer, Claus Flygare, Emily Budde Fredriksen, u.a.

Seit einer Ewigkeit hat Helle darauf gewartet, dass ihr Workaholic-Ehemann Peter in Rente geht, damit sie ihren Lebensabend gemeinsam verbringen können. Sie möchte mit ihm reisen und die Welt erkunden – doch als Peter nach seinem letzten Arbeitstag nach Hause kommt, nimmt ihr Leben eine überraschende Wendung. Peter hat eine große Überraschung parat: Er möchte eine neue Karriere als Weinimporteur verfolgen und hat bereits all‘ ihre Ersparnisse in ein exklusives Weingut in Österreich investiert. Helle ist davon nicht begeistert. Ein Streit entbrennt, der letztendlich zur Trennung führt. Beide begeben sich auf eine aufregende Entdeckungsreise voller neuer Möglichkeiten, Probleme und Träume… Aber kann man nach 50 Jahren Ehe von vorne anfangen? Und kann man ohne den anderen überhaupt leben?

Happy Ending ist eine lustige, freche Geschichte über den Mut, nach fast 50 Jahren Ehe einen Neuanfang zu wagen, wenn alles vorüber zu sein scheint.” (polyfilm)

„Eine originelle Geschichte, motivierte Schauspieler und eine inspirierte Regie, alles gut gewürzt mit Humor – die putzmuntere dänische Seniorenkomödie um eine Trennung nach fast 50 Ehejahren ist ein gutes Beispiel für einen Film, der neben Spaß und Unterhaltung auch eine angemessene Portion Tiefgang bietet.” (Programmkino.de)

http://www.camino-film.com/filme/happyending/
But Beautiful
Do 9.1. 20:00
But Beautiful
AT 2019 | 117 min | Doku | R: Erwin Wagenhofer
But Beautiful
But Beautiful
But Beautiful
But Beautiful
But Beautiful
Österreich 2019 | 117 min | Doku | OmU | Regie: Erwin Wagenhofer | Buch: Erwin Wagenhofer und Sabine Kriechbaum | Kamera: Erwain Wagenhofer | Schnitt: Jamin Benazzouz, Monika Schindler | Mit: Lucia Pulido, Kenny Werner, Mario Rom, Bunker Roy, Barbara & Erich Graf, Erwin Thoma u.a.

Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen. Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln. Ein Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Ein geistliches Oberhaupt mit Schalk und essentiellen Botschaften und seine tibetische Schwester mit großem Herz für die Jugend. Ein junges Jazztrio, ein etablierter Pianist, eine beseelte kolumbianische Sängerin, die uns den Klang der Schönheit vermitteln. „But Beautiful“ verbindet sie alle.

Nach We Feed the World, Let’s Make Moneyund Alphabet, in denen es um menschliche Haltungen hinter Lebensmittelindustrien, Finanzsystemen und Bildungsthemen ging, widmet sich Erwin Wagenhofer jetzt dem Positiven. Im Mittelpunkt stehen nicht länger das Nicht-Funktionieren und fatale gesellschaftliche Entwicklungen in der Welt. Für But Beautifulsuchte und fand er Menschen und Geschichten, die von gelebten Alternativen hin zum Schönen und Guten künden. Entstanden ist ein Film als Hommage an die Lebendigkeit. Eine poetische Komposition faszinierender Bilder und Klänge, die etwas auszulösen vermögen. (aus: but-beautiful-film.com)

Eine Kooperation mit:

Verein Bodenfreiheit

Bodensee Akademie

Vetterhof

https://www.but-beautiful-film.com/
Di Jiu Tian Chang
Mi 15.1. 20:00
Di Jiu Tian Chang
Bis dann, mein Sohn
CN 2019 | 185 min | OmU | R: Wang Xiaoshuai
Di Jiu Tian Chang
Di Jiu Tian Chang
Di Jiu Tian Chang
Di Jiu Tian Chang
VR China 2019 | 185 min | OmU | Regie; Wang Xiaoshuai | Buch: A Mei, Wang Xiaoshuai | Kamera: Kim Hyun-seok | Schitt: Lee Chatametikool | Musik: Dong Yingda | Mit: Wang Jingchun, Yong Mei, Qi Xi, Wang Yuan, Du Jiang, Ai Liya, Xu Cheng, Li Jingjing, Zhao Yanguozhang, u.a.

Nach dem Unfalltod ihres Sohnes verlassen Yaojun und Liyun die Heimat und ziehen in eine große Stadt, deren Dialekt sie nicht einmal verstehen. Auch Adoptivsohn Liu Xing bringt nicht den erhofften Trost. Trotzig verweigert er sich den „fremden“ Eltern und verschwindet eines Tages ganz. Immer wieder werden die Eheleute von ihren Erinnerungen eingeholt und kehren schließlich an den Ort der ver-lorenen Hoffnungen zurück.

Das Familiendrama umschließt drei Jahrzehnte chinesischer Geschichte. Privates und Politisches verschmelzen, das Individuum gerät ins Getriebe einer Gesellschaft im permanenten Wandel. So führt der Film vom Aufbruch nach der Kulturrevolution in den 1980er-Jahren bis in den prosperierenden Turbokapitalismus der Gegenwart und ist dabei Zeitkritik und Melodram zugleich. (filmladen.at)

„Eine große humanistische Fabel, kondensiert und komprimiert im Schicksal zweier Familien. Ein Meisterwerk.” (Kino-Zeit)

„Kunstvoll verschachteltes Drama, in dem sich mit dem tragischen Tod eines Kindes das schmerzhafte Schicksal einer Familie über mehr als drei Jahrzehnte chinesischer Geschichte entfaltet.” (filmdienst.de)

Berlinale 2019: Silberner Bär für die Beste Schauspielerin und den Besten Schauspieler

Uruguay Filmfestival 2019: Preis der Jury und Publikumspreis

https://www.filmladen.at/film/bis-dann-mein-sohn/
Portrait de la jeune fille en feux
Do 16.1. 20:00
Portrait de la jeune fille en feux
Porträt einer jungen Frau in Flammen
FR 2019 | 119 min | OmU | R: Céline Sciamma
Portrait de la jeune fille en feux
Portrait de la jeune fille en feux
Portrait de la jeune fille en feux
Portrait de la jeune fille en feux
Frankreich 2019 | 119 min | OmU | Regie: Céline Sciamma | Kamera: Claire Mathon Mit: Noéme Merlant, Adèle Haenel, Luàna Bajrami, Valeria Golina, Christel Baras, Armande Boulanger, u.a.

Céline Sciammas neuer Film Porträt einer jungen Frau in Flammen gehört wohl zu den schönsten Entdeckungen des Filmfestivals in Cannes. Der Film erzählt von der besonderen Beziehungen zweier Frauen im 18. Jahrhundert, die in einer patriarchalen Welt ihre Liebe zueinander entdecken. Ein ganz und gar wunderbarer Film, der den männlich dominierten Blick des Kinos immer wieder geschickt und sensibel unterläuft.

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft.

Filmfestival Cannes 2019: Silberne Palme, Bestes Drehbuch und Queer Palm

Und viele weitere Auszeichnungen in Hamburg, Melbourne, Denver und Chicago

Eröffnungsfilm Viennale 2019 | Europäischer Filmpreis 2019, Bestes Drehbuch

Eine Kooperation mit:

Verein Amazone

Frauen Museum Hittisau

Verein GoWest

https://www.filmladen.at/film/portraet-einer-jungen-frau-in-flammen/
Little Joe
Mi 22.1. 20:00
Little Joe
AT 2019 | 105 min | OmU | R: Jessica Hausner
Little Joe
Little Joe
Little Joe
Little Joe
Little Joe
Österreich 2019 | 105 min | OmU | Regie: Jessica Hausner | Drehbuch: Jessica Hausner, Géraldine Bajard | Kamera: Martin Gschlacht | Schnitt Karina Ressler | Mit: Emily Beecham, Ben Whishaw, Kerry Fox, Kit Connor, u.a.

Alice ist Alleinerzieherin und leidenschaftliche Wissenschaftlerin im Bereich der Grünen Gentechnik. Als Pflanzenzüchterin in einer auf Zierpflanzen spezialisierten Firma entwickelt sie eine neue Spezies, die nicht nur besonders schön ist, sondern auch besonders gut riecht. Wenn man die Pflanze aufmerksam pflegt, warm hält und zu ihr spricht, entwickelt sie einen therapeutischen Effekt: die Blume macht glücklich. Unerlaubterweise bringt Alice eine der Blumen als Geschenk für ihren Teenager-Sohn Joe mit nach Hause. Sie nennen die Pflanze Little Joe– aber indem die Blume wächst und gedeiht, wächst ebenso Alices Verdacht, dass diese von ihr geschaffene purpurrote Blume nicht so harmlos ist, wie ihr Spitzname vermuten lässt.

„Eine Blume sorgt in Little Joedafür, dass sich die Menschen seltsam benehmen. Oder auch nicht. Eine raffinierte Komödie über zwischenmenschliche Unwägbarkeiten.” (Der Standard)

„Jessica Hausners stetig eskalierender Sci-Fi-Horror-Hybrid irritiert und fasziniert.” (kino-zeit.de)

Cannes 2019, Beste Schauspielerin Emily Beecham

Strasbourg European Fantastic Film Festival 2019, Special Jury Mention

https://www.filmladen.at/littlejoe
It Must Be Heaven
Do 23.1. 20:00
It Must Be Heaven
Vom Gießen des Zitronenbaums
FR 2019 | 97 min | OmU | R: Elia Suleiman
It Must Be Heaven
It Must Be Heaven
It Must Be Heaven
It Must Be Heaven
It Must Be Heaven
It Must Be Heaven
Frankreich 2019 | 97 min | OmU | Regie und Buch: Elia Suleiman | Kamera: Safian El Fani | Schnitt: Véronique Lange | Mit: Elia Suleiman, Gael García Bernal, Ali Suliman, Stephen McHattie, Kwasi Songui, u.a.

Es ist Zeit für ein neues Zuhause, findet Regisseur Elia Suleiman, der sich wie schon oft zuvor als sein eigenes Alter Ego vor die Kamera begibt. Einen Platz fern von Palästina sucht er. Aber was, wenn es nicht wirklich ein Hier und ein Dort gibt? Wenn Palästina überall ist? Diesen Eindruck hat er zumindest. Denn ob er nun mit einem Taxi durch New York fährt oder in Paris das schöne Leben genießt – seiner Vergangenheit und seinen Erinnerungen kann Elia Suleiman nicht entkommen… Absurdität trifft auf Melancholie, das Gestern auf das Heute – Suleimans poetischer Film untersucht, wie sehr unsere Erfahrungen unsere Wahrnehmungen prägen und wie schwierig es ist, einen Ort namens Heimat zu finden. (filmfest münchen)

„Eine absolute Ausnahme… Voller Komik, Absurdität und Gedankentiefe.” (kino-zeit.de)

„Großartig” (Libération)

Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Cannes: Preis der Internationalen Filmkritik für den Besten Spielfilm, Lobende Erwähnung der Jury

Sevilla Filmfestival 2019, Beste europäische Koprodukution

https://verleih.polyfilm.at/film/vom-giessen-des-zitronenbaums/
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Mi 29.1. 20:00
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Gott existiert, ihr Name ist Petrunya
MK 2019 | 100 min | OmU | R: Teona Strugar
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Gospod postoi, imeto i' e Petrunija
Nordmazedonien 2019 | 100 min | OmU | Regie: Teona Strugar | Buch: Teona Strugar, Mitevska Tataragic | Kamera: Virginie Saint-Martin | Schnitt: Marie-Hélène Dozo | Mit: Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Stefan Vujisic, Suad Begvski, u.a.

„Sag ihnen, du bist 24!“, rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem erfolglosen Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch studiert, was niemand braucht: Geschichte. Arbeitgeber finden sie zu dick und zu alt. Auf dem Heimweg springt Petrunya ins kalte Wasser und mischt damit zufällig bei einem kirchlichen Ritual mit, das seit Menschengedenken männlichen Wesen vorbehalten ist…

Als Komödie und beißende Satire führt uns der Film eine immer noch patriarchale Gesellschaft vor Augen und trifft damit einen Nerv unserer Zeit. Die Darstellerin von Petrunya Zorica Nusheva ist eine stoische Wucht und bringt uns die Figur mit phänomenalem Talent nahe. Sie verkörpert diese Offenbarung einer jungen Frau, die so richtig selbstbewusst wird, als sie die Schwächen des vermeintlich starken Geschlechts wahrnimmt. Der Film ist eine Satire auf eine Gesellschaft, die modern sein möchte aber die Regeln von früher nicht hinter sich lässt. (polyfilm)

Finalist für den LUX Filmpreis der EU 2019 | Berlinale 2019: Gewinner des Gilde Filmpreises: Bester Film, Gewinner des Preises der Ökumenischen Jury | Sevilla Filmfestival 2019, Beste Darstellerin | Motovun: Gewinner des Preises der internationalen Filmkritik (FIPRESCI)

Eine Kooperation mit:

Verein Amazone

Frauen Museum Hittisau

Verein GoWest

https://polyfilm.at/film/gott-exisitiert-ihr-name-ist-petrunya/
Midsommar
Do 30.1. 20:00
Midsommar
US 2019 | 147 min | OmU | R: Ari Aster
Midsommar
Midsommar
Midsommar
Midsommar
Midsommar
Midsommar
Midsommar
USA 2019 | 147 min | OmU | Regie und Buch: Ari Aster | Kamera: Pawel Pogorzelskj | Schnitt: Lucian Johnston | Musik: The Haxan Cloak. | Mit: Florence Pugh, Jack Reynor, William Jackson Harper, Will Poulter, Vilhelm Blomgren, Ellora Torchia, Archie Madewke, Henrik Norlén, Gunnel Fred, Isabelle Grill, u. a.

Obwohl ihre Beziehung kriselt, schließt sich Dani ihrem Freund Christian auf einen Sommertrip in einen kleinen Ort in Schweden an. Gemeinsam mit Christians Clique sind sie zu einem einmaligen Mittsommerfestival eingeladen. Doch der anfänglich idyllische Eindruck der abgelegenen Gemeinschaft trügt, die Dorfbewohner verhalten sich nach und nach merkwürdiger: Sie bereiten sich auf ein besonderes Mittsommer-Ritual vor, das nur alle 90 Jahre zelebriert wird. Was als puritanisches Fest der Liebe und Glückseligkeit beginnt, nimmt eine unheimliche Wendung, die das sonnengeflutete Paradies bis in die Eingeweide erschüttert.

Nach dem Überraschungshit Hereditarylegt Ausnahme-Regisseur Ari Aster den nächsten kultverdächtigen Horrorfilm vor, der sich zu einer albtraumhaften filmischen Erzählung entfaltet. Midsommarspielt geschickt mit der Brutalität nordischer Mythen und entfesselt in atemraubenden Bildern die Kraft obskurer Riten in Nächten, die keine Dunkelheit kennen.

„Einer der besten Horrorfilme des Jahres. Ein ländliches Fest in Schweden wird zum Fundament für schaurigen und schlau eingesetzten Schrecken der Extraklasse.” (filmclicks.at)

Santa Barbara Film Festival 2019, Viruoso Award für Florence Pugh

http://www.lunafilm.at/midsommar.html
We Need to Talk About Kevin
Mi 5.2. 20:00
We Need to Talk About Kevin
US, UK 2011 | 112 min | OmU | R: Lynne Ramsay
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
We Need to Talk About Kevin
USA, Großbritannien 2011 | 112 min | OmU | Regie: Lynne Ramsay | Buch: Lynne Ramsay, Rory Stewart Kinnear | Kamera: Seamus McGarvey | Schnitt: Joe Bini | Musik: Jonny Greenwood | Mit: Tilda Swinton, John C. Reilly, Ezra Miller, Jasper Newell, Rock Duer, u.a.

Eva ist die Mutter von Kevin, einem 17-jährigen Todesschützen. Er hat die Ausgänge seiner Schule blockiert und dann in eisiger Konzentra-tion auf Kinder gezielt. Lynne Ramsay, die schottische Regisseurin, richtet die Kamera auf eine Kleinfamilie, Vater, Mutter, zwei Kinder. Eva und Kevin bilden die Achse des Films, sie sind ineinander verschlungene Personen, Lebensgeberin, Todesengel.

Der vielfach ausgezeichnete Film folgt dem 2003 erschienenen Roman der amerikanischen Autorin Lionel Shriver. Die Besetzung der Eva mit Tilda Swinton, erscheint als Glücksfall. Das von Erschöpfung leere Gesicht. Die im Sturm der Ereignisse ausgezehrte Gestalt, die nur von einer brüchigen Hülle gehalten scheint. Und Kevin, den Ezra Miller als volllippigen weißhäutigen Krieger gibt, das Haar schwarz wie Raben-gefieder.

Britscher Filmpreis 2011: Beste Regie | Europäischer Filmpreis 2011: Beste Schauspielerin Tilda Swinton | London Film Festival 2011: Bester Film | Europäischer Filmpreis: Beste Darstellerin

Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz. In der Ausstellung der US-Künstlerin Bunny Rogers (*1990) setzt sie sich immer wieder mit dem Amoklauf auf die Columbine High School in Littleton auseinander und schafft düstere Stimmungsbühnen im Kunsthaus. Tipp! Freier Eintritt zur Ausstellung im KUB mit der Kinokarte, gültig vom 6.-13. Februar 2020.

Eine Kooperation mit:

Kunsthaus Bregenz

Ifs Gewaltberatung

https://www.youtube.com/watch?v=tZ4D_jGtKhE IMDB
La belle epoque
Do 6.2. 20:00
La belle epoque
Die schönste Zeit meines Lebens
FR 2019 | 115 min | OmU | R: Nicolas Bedos
La belle epoque
La belle epoque
La belle epoque
La belle epoque
La belle epoque
Frankreich 2019 | 115 min | OmU | Regie und Buch: Nicolas Bedos | Kamera: Nicolas Bolduc | Schnitt: Anny Danché, Stéphane Garnier | Musik: Nicolas Bedos, Anne-Sophie Versnaeyen | Mit: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant, Pierre Arditi, Denis Podalydès, u.a.

„So kann es mit den Eltern einfach nicht weitergehen!“, denkt sich Maxime. Sein Vater Victor wird zunehmend zu einer Nervensäge, die mit sich, der Welt und dem Alter über Kreuz liegt. Seine Frau Marianne ist das genaue Gegenteil. Victors ewige schlechte Laune wird ihr schließlich zu viel. Sie setzt ihn kurzerhand vor die Tür.

Mit spritzigen Dialogen und pointierten Wendungen ist La Belle Epoqueeine gelungene französische Komödie voller Charme und Esprit, die auf leichte Art und Weise tiefgründige Fragen nach der Haltbarkeit der Liebe, der trügerischen Magie von nostalgischen Erinnerungen und des Verhältnisses von Fiktion und Realität behandelt. Das Tempo und die Wendungen, die der Film immer wieder nimmt, sein Spieltrieb und die unverhohlene Sympathie für nahezu jeden der durchaus manchmal schwierigen Charaktere, heben ihn heraus aus der Masse jener französischer Komödien, die in den vergangenen Jahren den Kinomarkt fluteten und dabei, so hat man das Gefühl, das Niveau stetig weiter absenkten. Mit Sicherheit kein Film für die Ewigkeit, aber eine verdammt unterhaltsame Komödie, die prickelt, funkelt und anregt – das ist schon einiges mehr, als man heute im Arthouse-Kino erwarten kann.

„Französische Nostalgie vom Feinsten.” (srf.ch)

https://www.constantinfilm.at/kino/die-schoenste-zeit-unseres-lebens.html
Ihrer Zeit voraus
Mi 12.2. 20:00
Ihrer Zeit voraus
AT 2019 | 80 min | R: Tone Bechter
Ihrer Zeit voraus
Ihrer Zeit voraus
Ihrer Zeit voraus
Ihrer Zeit voraus
Österreich 2019 | 80 min | Bregenzerwälder Mundart/deutsch | Dokumentarfilm mit Spielfilmelementen | Regie und Buch: Tone Bechter | Mit: mit Stefan Pohl, Doris Metzler U. Alfons Rüscher, sowie weiteren Mitgliedern des Theatervereins Bizau, Fachkommentaren von Dr. Ulrike Längle u.a.

Franz Michel Felder, ein weitsichtiger Bauer im 19. Jahrhundert, beobachtete sehr genau die sozialen Geschehnisse im Dorf und weit über die Grenzen hinaus, – las Bücher, – verlor sich in Träumereien und schrieb seine Gedanken nieder. Anfänglich hatte er nur seine geliebte Nanni mit der er sich austauschen konnte, denn nur sie wusste die besonderen Talente und Fähigkeiten dieses unruhigen Geistes zu schätzen. Diese Situation änderte sich wirkungsvoll, als Felder seinen Schwager Kaspar kennenlernte. Ohne diese Beiden hätte es Felder in dieser Art und Weise mit ziemlicher Sicherheit nicht gegeben.

Franz Michael und Kaspar versuchten gemeinsam die Gesellschaft zu verändern, sie sollte sozialer, aufgeklärter und selbstbewusster werden, wobei sie auch schon über das Frauenwahlrecht sprachen. Ihr sozial-kritisches Gedankengut war eigentlich nichts anderes, als die deutliche Sprache einer unterdrückten und ausgenützten Volksseele.

Dieser Film sollte auch die Gedanken anregen, wo stehen wir heute? (Tobe-films)

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit Dr. Kurt Greussing und dem Regisseur Tone Bechter statt.

http://www.tobefilm.at/
Tutto quello che vuoi
Do 13.2. 20:00
Tutto quello che vuoi
Alles was du willst
IT 2017 | 106 min | OmU | R: Francesco Bruni
Tutto quello che vuoi
Tutto quello che vuoi
Tutto quello che vuoi
Tutto quello che vuoi
Italien 2017 | 106 min | OmU | Regie und Buch: Francesco Bruni | Kamera: Arnaldo Catinari | Schnitt: Mirka Platania, Cecilia Zanuso | Musik: Carlo Virzi | Mit: Andrea Carpenzano, Giuliano Montaldo, Arturo Bruni, Vittorio Emanuele Propizio, Donatella Finocchiaro, u.a.

Alessandro ist 22 und hängt den ganzen Tag mit seinen Freunden auf der Piazza rum. Widerwillig nimmt er auf Druck seines Vaters einen Job an. Er soll den 85-jährigen Poeten Giorgio auf Spaziergängen begleiten. Ein Dichter, der von seiner Umwelt längst vergessen worden ist. Die Begegnung mit dem Alten, dem die zunehmende Alzheimer-Krankheit die Klarsicht, aber nicht Würde und Eleganz geraubt hat, verändert Alessandro, ohne dass es ihm und seinen Freunden bewusst wird. Auch nicht, als sie entdecken, dass Giorgio sie zu einem Schatz aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges führen kann ...

Francesco Bruni, erfolgreicher Drehbuchautor, ist mit seinem Regiedebut Sciallanoch in bester Erinnerung. Sein neuer Film ist eine liebevolle und stimmige Komödie. Wunderbar auch die Wiederbe-gegnung mit Giuliano Montaldo, einem der großen Altmeister des italienischen Kinos, der u.a. mit Sacco und VanzettiFilmgeschichte geschrieben hat. Hier glänzt er in der Rolle des alten Dichters, dessen Wunderlichkeiten eine tiefe Humanität ausstrahlen. (polyfilm.at)

Italian National Syndicate of Film Journalists 2018, G. Biraghi Award, Bestes Drehbuch, Special Silver Ribbon | David di Donataello Awards 2018, Bester Nebendarsteller, David of the Youth

In Kooperation mit:

Vorarlberger Landesbibliothek

Stadtbücherei Bregenz

aktion demenz

https://www.polyfilm.at/film/alles-was-du-willst/
Marianne & Leonard
Mi 19.2. 20:00
Marianne & Leonard
Words of Love
US 2019 | 107 min | OmU | R: Nick Broomfield
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
Marianne & Leonard
USA 2019 | 107 min | OmU | Doku | Regie: Nick Broomfield | Kamera: Barney Broomfield | Schnitt: Marc Hoeferlin | Mit: Leonard Cohen, Marianne Ihlen, Judy Collins, Ron Cornelius, u.a.

Der neueste Film des gefeierten Dokumentarfilmregisseurs Nick Broomfield erzählt die schöne, aber auch tragische Liebesgeschichte zwischen Leonard Cohen und seiner norwegischen Muse Marianne Ihlen. Ihre Liebe begann 1960 auf der idyllischen griechischen Insel Hydra als Teil einer unkonventionellen Gemeinschaft ausländischer Künstler, Schriftsteller und Musiker. Mit vielen bisher unveröffentlichten Aufnahmen folgt der Film ihrer Beziehung von den Anfängen auf Hydra, einer bescheidenen Zeit der „freien Liebe“ und der offenen Ehe, bis hin zur Entwicklung ihrer Liebe, als Leonard ein erfolgreicher Musiker wurde.

„Eine tolle, berührend melancholische Doku – unverzichtbar für Fans von Leonard Cohen.” (ray-kinomagazin)

„Eine wunderbare Geschichte über Musik, gebrochene Herzen und ein Leben mit Leonard Cohen.” (The Telegraph)

https://polyfilm.at/film/marianne-leonard-words-of-love/
Héraðið
Do 20.2. 20:00
Héraðið
Milchkrieg in Dalsmynni
IS 2019 | 92 min | OmU | R: Grímur Hákonarson
Héraðið
Héraðið
Héraðið
Héraðið
Island 2019 | 92 min | OmU | Regie und Buch: Grímur Hákonarson | Kamera: Mart Taniel | Schnitt: Krisján Lodmfjörd | Musik: Valgeir Sigurdsson | Mit: Arndís Hrönn Egilsdóttir, Sigurdur Sigurjónsson, Hinrik Ólafsson, Hannes Óli Ágústsson, Alfrun Rose, u.a.

Inga und ihr Mann betreiben in der isländischen Provinz eine kleine, hochverschuldete Milchfarm. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes will Inga ihrer beruflichen Misere ein Ende setzen. Den Schuldigen für die Probleme hat sie längst ausgemacht: die lokale Kooperative, die ihre Monopolstellung gnadenlos ausnutzt und die Bauern mit mafiösen Methoden drangsaliert. Doch Inga gibt nicht klein bei. Mit Einsatz von sozialen Medien, mutigen Mitstreitern und sogar stinkender Gülle macht die patente Kämpferin ihren Standpunkt klar. Dabei legt sie sich mit der alles beherrschenden, scheinbar übermächtigen Kooperative an, um ihr Ziel zu erreichen: die Gründung einer Gegengenossenschaft. Trotz heftigem Widerstand steht Inga ihre Frau im Kampf David gegen Goliath.

Nach seinem internationalen Erfolg Sture Böckehat Regisseur Grímur Hákonarson in seinem neuen Film mit Inga (großartig verkörpert von der isländischen Schauspielerin Arndís Hrönn Egilsdóttir) diesmal eine starke weibliche Hauptfigur erschaffen, die es im Alleingang gegen eine korrupte landwirtschaftliche Kooperative in ihrem Bezirk aufnimmt. Der Film lief im Wettbewerb des Toronto Filmfestivals, wo er mit seinen aktuellen Bezügen und seinem trockenen, nordischen Humor Publikum wie Presse gleichermaßen begeisterte.

Eine Kooperation mit:

Bodensee Akademie

Vetterhof

https://www.thimfilm.at/filmdetail/milchkrieg
Photograph
Mi 26.2. 20:00
Photograph
IN 2019 | 110 min | OmU | R: Ritesh Batra
Photograph
Photograph
Photograph
Photograph
Indien 2019 | 110 min | OmU | Regie und Buch: Ritesh Batra | Kamera: Ben Kutchins, Timothy Gillis | Schnitt: John F. Lyons | Musik: Peter Raeburn / Mit: Nawazuddin Siddiqui, Sanya Malhotra, Farrukh Jaffar, Geetanjali Kulkarni, Vijay Raaz, Jim Sarbh, Akash Sinha, Saharsh Kumar Shukla, u.a.

Rafi arbeitet als Straßenfotograf an Mumbais berühmtestem Wahrzeichen. Jeden Tag müht er sich ab, Fotos von sorglosen Touristen, schüchternen Pärchen beim ersten Date und glücklichen Familien zu schießen. Die Konkurrenz ist hart, hunderte Fotografen stehen am Gateway. Rafi schafft es jedoch mit seinem aufgeschlossenen Lächeln und seiner freundlichen Beharrlichkeit immer, mehr Kunden als die Anderen zu gewinnen.

Am Ende jeden Monats schickt Rafi das Ersparte in sein Heimatdorf zu seiner Oma. Er will die Schulden seines verstorbenen Vaters begleichen und die Familienehre wiederherstellen. Immer, wenn seine Oma ihn drängt, endlich zu heiraten, weigert sich Rafi mit der Ausrede, dass er erst die Schulden abtragen und das Haus der Familie im Dorf zurückkaufen muss. Eines Tages droht die Oma, ihre Medikamente abzusetzen, wenn er sich nicht für eine Braut entscheidet. Verzweifelt klickt Rafi durch die Bilder auf seiner Speicherkarte und findet das Foto einer lächelnden jungen Frau, das er vor dem Gateway aufgenommen hat. Er schickt das Foto seiner Oma und nennt seine erfundene Freundin Noorie nach einem Lied im Radio. Kurz darauf verkündet seine Oma, nach Mumbai reisen zu wollen, um Rafi zu sehen und seine zukünftige Frau persönlich kennenzulernen. Rafi bleiben 4 Tage, um das Mädchen auf dem Foto zu finden ... (moviemento.at)

https://www.filmladen.at/film/photograph/
Jojo Rabbit
Do 27.2. 20:00
Jojo Rabbit
US 2019 | 108 min | OmU | R: Taika Waititi
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
Jojo Rabbit
USA 2019 | 108 min | OmU | Regie: Taika Waititi | Buch: Christine Leunens, Taike Waitit | Kamera: Mihai Malaimare Jr. | Schnitt: Tom Eagles | Mit: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Sam Rockwell, Scarlett Johansson, Taika Waititi, u.a.

Der 10-jährige Junge Johannes Betzler (Roman Griffin Davis), der von seiner Umwelt jedoch nur „Jojo“ genannt wird, wächst gemeinsam mit seiner sorgsamen Mutter Rosie (Scarlett Johansson) während des Zweiten Weltkriegs auf. Im Gegensatz zu seiner Mutter ist Jojo jedoch ein absolut überzeugter Nationalsozialist und hofft sogar, eines Tages Teil der Partei sein zu dürfen. Bevor dieser „Traum“ in Erfüllung gehen kann, bekommt der Junge vorerst in seiner Fantasie von seinem imaginären besten Freund Adolf Hitler stets den nötigen Rat erteilt. Die fragwürdige Weltanschauung des Kindes wird jedoch auf die Probe gestellt, als Jojo eines Tages entdeckt, dass seine Mutter die jüdische Teenagerin Elsa Korr (Thomas McKenzie) im eigenen Hause untergebracht hat, um ihr Schutz vor den Gräueltaten des Nazi-Regimes zu gewähren. Jojo, der auch selbst der Hitlerjugend angehört und sich nach Zugehörigkeit und Akzeptanz innerhalb einer Gruppe sehnt, ist davon zuerst natürlich alles andere als begeistert, muss aber bald schon realisieren, dass seine Sicht der Dinge nichts als Hass und Horror in sich birgt.

Aspen Filmfest 2019, Publikumspreis

Hollywood Film Awards 2019, Cinematographer of the Year

Toronto Film Festival 2019, Publikumspreis

https://www.youtube.com/watch?v=q_icqOP4Kyo IMDB