Systemsprenger
Mi 20.11. 20:00
Systemsprenger
DE 2019 | 121 min | R: Nora Fingscheidt
Systemsprenger
Systemsprenger
Systemsprenger
Systemsprenger
Systemsprenger
Systemsprenger
Deutschland 2019 | 121 min | Regie und Buch: Nora Fingscheidt | Kamera: Yunus Roy Immer | Schnitt: Stephan Bechinger, Julia Kovalenko | Mit: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide, Lisa Hagmeister, Melanie Straub, u.a.

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien. (filmladen.at)

Systemsprengerbeschönigt nichts, geht dahin, wo es weh tut, und trotzdem ist das Spielfilmdebüt von Nora Fingscheidt alles andere als ein trockener Problemfilm, sondern eine mitreißende Leinwand-Tour-de-Force, in der das Kinopublikum die Machtlosigkeit aller Beteiligten am eigenen Körper zu spüren bekommt.“ (filmstarts.de)

Im Anschluss an den Film stehen Claudia Hinteregger-Thoma (Leiterin Auffanggruppe Vorarlberger Kinderdorf), Mag. Lisa Sturn (Leiterin ifs Schulsozialarbeit), Mag. Mario Enzinger (Leiter ifs Gewaltberatung) und Mag. Sigrid Hieble-Gruber (Leiterin NASA) für ein Gespräch bereit.

Berlinale 2019, Silberner Bär – Alfred Bauer Preis und Best First Feature Award sowie viele weitere internationale Filmpreise

In Kooperation mit Vorarlberger Kinderdorf | ifs Vorarlberg Schulsozialarbeit, Gewaltberatung, NASA | aha Jugendinformationszentrum

https://www.systemsprenger-film.de/
Celle que vous croyez
Do 21.11. 20:00
Celle que vous croyez
So wie du mich willst
FR 2019 | 101 min | OmU | R: Safy Nebbou
Celle que vous croyez
Celle que vous croyez
Celle que vous croyez
Celle que vous croyez
Celle que vous croyez
Celle que vous croyez
Celle que vous croyez
Frankreich 2019 | 101 min | OmU | Regie: Safy Nebbou | Buch: Julie Peyr, Safy Nebbou | Kamera: Gilles Porte | Musik: Ibrahim Maalouf | Mit: Juliette Binoche, Nicole Garcia, Francois Civil, Guillaume Gouix, Marie-Ange Casta, u.a.

Claire Millaud ist eine attraktive 50-jährige Frau. Um herauszufinden, was ihr jüngerer Geliebter Ludo in den sozialen Netzwerken treibt, kreiert sie sich ein falsches Facebook-Profil und wird zu Clara, einer hübschen, 24 Jahre jungen Frau. Alex, Ludos bester Freund, findet Clara online und verliebt sich in sie. Und auch Claire beginnt sich in Alex zu verlieben. Obwohl sich alles in der virtuellen Welt abspielt, sind die aufkommenden Gefühle sehr real. Eine betörende Geschichte beginnt, in der sich Wahrheit und Lüge verstricken.

„Juliette Binoche ist großartig in dieser auf Täuschungen basierenden Online-Romanze, in der sich ihre Figur rettungslos im Labyrinth des virtuellen Raums verirrt.” (filmclicks.at)

https://www.thimfilm.at/filmdetail/celle-que-vous-croyez
Sauver ou périr
Mi 27.11. 20:00
Sauver ou périr
Durch das Feuer
FR 2019 | 116 min | OmU | R: Fréderic Tellier
Sauver ou périr
Sauver ou périr
Sauver ou périr
Sauver ou périr
Frankreich 2019 | 116 min | OmU | Regie: Fréderic Tellier | Buch: David Oelhoffen, Fréderic Tellier | Kamera: Renaud Chassaing | Musik: Christoph Lapinta | Mit: Pierre Niney, Anais Demoustier, Vincent Rottiers, Chloe Stefani, Sami Bouajila, u.a.

Franck ist Feuerwehrmann in Paris. Er rettet Menschen. Seine Frau erwartet Zwillinge. Franck ist glücklich. Als er nach einem Einsatz im Spital aufwacht, merkt er, dass sein Gesicht ein Opfer der Flammen geworden ist. Franck muss akzeptieren, dass nun er an der Reihe ist, gerettet zu werden und wird neu lernen müssen, wie man lebt…

Nach einer wahren Geschichte erzählt Durch das Feuerdie herzzerreißende Geschichte eines Mannes, der sich selbst neu erfindet. In Frankreich der große Überraschungserfolg des Jahres. (polyfilm.at)

„Ein unglaublich ergreifendes Drama, wunderschön interpretiert von Pierre Niney” (Femme Actuelle)

„Großartig” (Le parisien)

https://www.polyfilm.at/film/durch-das-feuer/
Monos
Do 28.11. 20:00
Monos
AR 2019 | 102 min | OmU | R: Alejandro Landes
Monos
Monos
Monos
Monos
Monos
Monos
Argentinien 2019 | 102 min | OmU | Regie: Alejandro Landes | Buch: Alexis dos Santos, Alejandro Landes | Kamera: Jasper Wolf | Schnitt: Yorgos Mavropsaridis | Mit: Julianne Nicholson, Moisés Arias, Sofía Buenaventura, Karen Quintero, Laura Castrillón, Deiby Rueda, Julián Giraldo, Paul Cubides, u.a.

Patagrande, Rambo, Leidi, Sueca, Pitufo, Lobo, Perro und Bum Bum lauten die Kampfnamen von acht Jugendlichen, die in einer abgelegenen Bergregion einer paramilitärischen Einheit angehören und zu Ausschweifungen und Gewalt neigen. Ein Bote übermittelt die Anweisungen der „Organisation”: Die Gruppe soll gut auf die Milchkuh Shakira und die US-amerikanische Geisel Doctora aufpassen, die sich in ihrer Obhut befinden. Der Spaß hat ein Ende, als der Tod an die Tür klopft, ihr Standort bekannt wird und die Einheit sich weiter in den Dschungel zurückziehen muss.

Alejandro Landes und Co-Autor Alexis Dos Santos haben eine beklemmende Mischung aus Kriegsfilm und Überlebens-Thriller geschaffen. So spärlich die Erklärungen für das Geschehen, so drastisch die dargestellten Emotionen. Der Film beleuchtet die wechselnden Loyalitäten und Machtkämpfe innerhalb einer Gruppe von Jugendlichen und überzeugt durch Jasper Wolfs bestechende Bildsprache soweie Mica Levis’ spannungsvolle Filmmusik.

„So atmet der Film die brachiale Archaik und den Grössenwahn des frühen Werner Hezog und wird zu einem fieberhaften cineastischen Bilderrausch.” (cineman.ch)

Der Film wurde auf internationalen Filmfestivals mit 20 Filmpreisen ausgezeichnet.

https://www.trigon-film.org/de/movies/Monos
En Liberté!
Mi 4.12. 20:00
En Liberté!
Lieber Antoine als gar keinen Ärger
FR 2018 | 108 min | OmU | R: Pierre Salvadori
En Liberté!
En Liberté!
En Liberté!
En Liberté!
Frankreich 2018 | 108 min | OmU | Regie: Pierre Salvadori | Buch: Pierre Salvadori, Benoit Graffin | Kamera: Julien Poupard | Schnitte: Isabelle Devinck, Julie Lena | Mit: Adèle Haenel, Pio Marmai, Damien Bonnard, Vincent Elbaz, Audrey Tautou, u.a.

Eine Polizistin entdeckt, dass ihr als Held gefeierter Mann ein korrupter Beamter war. Die junge Polizistin Yvonne lebte stets in dem Glauben, einen großartigen Helden und moralischen Überflieger geheiratet zu haben. Nach seinem Tod stellt sich das Gegenteil heraus: Santi war ein korrupter Polizist, der den unschuldigen Antoine für seine Missetaten ins Gefängnis schickte. Als sich Antoine und Yvonne zufällig begegnen, möchte Yvonne – ohne sich zu erkennen zu geben – alles wieder gutmachen. Doch das ist inkognito gar nicht so einfach…

Regisseur Pierre Salvadori bringt zusammen, was das französische Kino am besten kann: zwischen zärtlicher Romantik, makabrer Situationskomik und raffinierter Filmkunst entsteht großes Komödienkino, das mit einer ganz eigenen Handschrift begeistert.

„Ein wunderbarer Publikums-Liebling.” (screen daily)

„Die Komödie des Jahres” (Les Inrockuptibles)

9 Nominierungen für den César 2019: Bester Film, beste Haupdarstellerin (Adèle Haenel), bester Haupdarsteller (Pio Marmaï), beste Nebendarstellerin (Audrey Tautou), bester Nebendarsteller (Damien Bonnard), beste Regie (Pierre Salvadori), bestes Originaldrehbuch, beste Originalmusik, bester Schnitt

Festival de Cannes 2018, Quinzaine des Réalisateurs – Prix SACD

Lumiere Award 2019, Bestes Drehbuch

https://www.polyfilm.at/film/lieber-antoine-als-gar-keinen-aerger/
You Only Die Twice
Do 5.12. 20:00
You Only Die Twice
Der Mann, der zweimal starb
IL, AT 2018 | 91 min | OmU | Doku | R: Yair Lev
You Only Die Twice
You Only Die Twice
You Only Die Twice
You Only Die Twice
You Only Die Twice
Israel, Österreich 2018 | 91 min | OmU | Doku | Regie: Yair Lev | Buch: Yair Lev, David Deri | Kamera: David Deri | Schnitt: Yaniv Rize Sheffy | Mit: Chava Lev, Yair Lev, Eran Wagner, Niko Hofinger, u.a.

Ein jüdischer Alpen-Krimi rund um den ehemaligen Präsidenten der israelitischen Kultusgemeinde von Tirol, Ernst Beschinsky. Ein Mann dieses Namens stirbt zweimal – einmal 1969 in Israel und ein zweites Mal 1987 in Innsbruck. Niemand bemerkt das zunächst. Erst als 2010 eine Verwandte in London ein Haus vererbt, kommt in Israel wie in Innsbruck die Frage auf: Wer war Ernst Beschinsky wirklich?

Der Enkel des „echten” Beschinsky, der israelische Dokumentarfilmer Yair Lev, macht sich auf den Weg, um herauszufinden, wer die Identität seines Großvaters geklont hat. In Wien und Innsbruck trifft er Verwandte der „anderen Seite”, und es entspinnt sich ein spannender Plot, in dem prominente Tiroler Nazi-Familien genauso eine Rolle spielen wie deren unerwartete Hilfe bei der Rettung Beschinskys über die NS-Zeit.

Nach dem Film steht Niko Hofinger (Historiker und Ausstellungskurator in Innsbruck) für ein Publikumsgespräch zur Verfügung. Über seine Recherchen zur Geschichte des doppelten Ernst Beschinsky veröffentlichte er 2018 den Roman Maneks Listenim Limbus Verlag.

DocAviv 2018 Audience Award und Research Award

Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Hohenems im Begleitprogramm zur Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ (10.11.2019-13.4.2020).

https://www.geyrhalterfilm.com/der_mann_der_zweimal_starb
PUSH
Mi 11.12. 20:00
PUSH
Für das Grundrecht auf Wohnen
SE 2019 | 92 min | OmU | Doku | R: Fredrik Gertten
PUSH
PUSH
PUSH
PUSH
PUSH
PUSH
Schweden 2019 | 92 min | OmU | Doku | Regie und Buch: Fredrik Gertten | Kamera: Janice d’avila und Iris Ng | Schnitt: Erik Wall Bafving | Musik: Florencia Di Concilio | Mit: Leilani Farha, Saskia Sassen, Stig Westerdahl, Joseph Stiglitz, Roberto Saviano, u.a.

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind.

PUSHwirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen. Der Film folgt Leilani Farha, der UN Spezialreporterin für Angemessenes Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum.

Vorfilm ist der 10-minütige Film Nr. 1 — Aus Berichten der Wach- und Patrouillen-dienste von Helke Sander aus dem Jahr 1984, welcher auch im Kunsthaus Bregenz gezeigt wird und sich mit dem Thema Wohnen beschäftigt.

Anschließend an PUSH diskutiert Verena Konrad (Leiterin des vai) mit den zwei Architekten Konrad Duelli und Andreas Postner über die Situation in Vorarlberg.

Tipp! Freier Eintritt ins KUB mit der Kinokarte, gültig vom 12.-19. Dezember 2019

CPH:DOX Politiken’s Audience Award

In Kooperatiion mit Vorarlberger Architektur Institut | Kunsthaus Bregenz | dowas – – der Ort für Wohnungs- und Arbeitssuchende

https://www.youtube.com/watch?v=RFHxnbeb7JU IMDB
Gisaengchung
Do 12.12. 20:00
Gisaengchung
Parasite
KR 2019 | 132 min | OmU | R: Bong Joon-ho
Gisaengchung
Gisaengchung
Gisaengchung
Gisaengchung
Gisaengchung
Gisaengchung
Südkorea 2019 | 132 min | OmU | Regie & Buch: Bong Joon-ho | Kamera: Hong Kyung-pyo | Schnitt: Jinmo Yang | DarstellerInnen: Song Kang-ho, Lee Sun-kyun, Jo Yeo-jeong, Choi Woo-sik, Jang Hye-jin, Park So-dam, u.a.

Familie Kim lebt in ärmlichen Verhältnissen ganz unten auf der sozialen Leiter. Im wahrsten Sinne des Wortes: im Keller. Die Eltern Ki-taek und Chung-sook sind arbeitslos, die fast erwachsenen Kinder, der Sohn Ki-woo und die Tochter Ki-jung unterstützen die Familie mit Gelegenheitsjobs. Das Glück wendet sich, als ein Freund Ki-woo eine Tutorenstelle am anderen Ende der Stadt, am anderen Ende der sozialen Leiter vermittelt. Im mondänen, modernistischen Haus der Familie Park soll er der Tochter Englischstunden geben. Es ist der Beginn einer parasitären Beziehung der beiden Familien, denn bald arbeiten alle Kims für die Parks: Die Tochter kümmert sich um den Sohn, der Vater wird Chauffeur, die Mutter schließlich Haushälterin.(nach: kino-zeit.de)

„In Parasitegeht es um Arm und Reich, es gibt Thriller- und Horrorelemente und Regisseur Bong Joon-ho ist wieder ein spannender, komischer und intelligenter Film gelungen, der auch visuell virtuos gemacht ist. Was bleibt, sind viele verstörend schöne Bilder und der Eindruck eines teils absurd anmutenden, bei näherer Betrachtung aber gleichsam alltäglichen Humors. Ein Humor allerdings, der nicht bemäntelt und beschönigt, sondern Lebensverhältnisse anschaulich bloßlegt.” (Jens Nicklas, 20er) (leokino.at)

Filmfestspiele Cannes 2019, Goldene Palme

ICS Cannes Award, Beste Regie

Filmfestspiele Sydney, Bester Film

https://www.youtube.com/watch?v=9qvaE99iMR0
Booksmart
Mi 18.12. 20:00
Booksmart
US 2019 | 102 min | OmU | R: Olivia Wilde
Booksmart
Booksmart
Booksmart
Booksmart
Booksmart
Booksmart
Booksmart
USA 2019 | 102 min | OmU | Regie: Olivia Wilde | Buch: Emily Halpern, Sarah Haskins | Kamera: Jason McCormick | Schnitt: Jamie Gross | Mit: Kaitlyn Dever, Beanie Feldstein, Jessica Williams, Jason Sudelkis, u.a.

Zwei beste Freundinnen und Streberinnen kommen ausgerechnet kurz vor ihrem Schulabschluss darauf, dass sie zu viel gelernt und zu wenig gefeiert haben. Und so versuchen sie, das bisher Versäumte in einer einzigen Nacht nachzuholen, an deren Ende eine Lektion steht, die man nicht aus Büchern lernen kann.

Mit ihrem temporeichen und ausgelassen lustigen Regiedebüt Booksmartlegt Olivia Wilde ein frisches Update der High School-Komödie hin. Der smarte und gleichzeitig warmherzige Kinospaß über wahre Freundschaft umtanzt mit einem coolen Soundtrack und originellen Gags locker alle Klischees. Kaitlyn Dever und Beanie Feldstein brillieren mit Witz und Girlpower als unbestechliches Duo und empfehlen sich als Stars von morgen. (polyfilm)

„Booksmart“ hat vor allem dank seiner unglaublichen und unglaublich ansteckenden Energie verdientermaßen alle Chancen, als DIE prägende Highschool-Komödie der Zehnerjahre in die Filmgeschichte einzugehen.“ (filmstarts.de)

San Francisco International Film Festival 2019, Audience Award

Palm Springs International Film Festival 2019, Winner – Directors to Watch

In Kooperation mit aha – Jugendinformationszentrum | Jugendservice Bregenz | Verein Amazone

https://www.polyfilm.at/film/booksmart/
Synonyme
Do 19.12. 20:00
Synonyme
FR, IL 2019 | 123 min | Omu | R: Nadav Lapid
Synonyme
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Synonyme
Synonyme
Synonyme
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Frankreich, Israel 2019 | 123 min | Omu | Regie: Nadav Lapid | Buch: Nadav Lapid, Haim Lapid | Kamera: Shai Goldmann | Schnitt:; Era Lapid, Fracois Gédigier | Mit: Tom Mercier, Quentin Dolmaire, Louise Chevilotte, Uria Hayik, u.a.

Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden. Israeli zu sein, ist für ihn eine Belastung, seine Landsleute nerven ihn ebenso wie die Besuche auf der israelischen Botschaft. Franzose zu werden hingegen bedeutet für ihn die Erlösung. Um seine Herkunft auszulöschen, versucht Yoav die Sprache zu ersetzen. Kein hebräisches Wort soll mehr über seine Lippen kommen, stattdessen setzt er alles daran, sein Französisch zu vervollkommnen. Das Wörterbuch wird zum ständigen Begleiter auf seinen ziellosen Streifzügen durch Paris. Halt findet er scheinbar bei Charlotte und Emile, einem jungen französischen Paar, mit dem er sich anfreundet. Doch ihr Interesse an seiner Person scheint nicht ganz selbstlos zu sein…

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. (filmgarten)

Berlinale 2019: Goldener Bär und FIPRESCI-Preis

http://grandfilm.de/synonymes/
M.C. Escher
Mi 25.12. 20:00
M.C. Escher
Reise in die Unendlichkeit
NL 2018 | 81 min | OmU | R: Robin Lutz
M.C. Escher
M.C. Escher
M.C. Escher
M.C. Escher
M.C. Escher
M.C. Escher
Niederlande 2018 | 81 min | OmU | Regie: Robin Lutz | Buch: Robin Lutz, Marijnke de Jong | Kamera: Robin Lutz | Schnitt: Moek de Grot | Mit: George Escher, Jan Escher, Lisbeht Escher, Stephen Fry, Graham Nash, u.a.

Treppen, die gleichzeitig aufsteigen und hinabgehen, um sich in einem Kreis zu verbinden. Figuren, die sich in 2D-Schablonen verwandeln, um wieder plastisch zu werden. Paradoxe Landschaften und surreale Stadtszenen. Metamorphosen, in denen sich Vögel zu Fischen und wieder zu Vögeln transformieren – M.C. Eschers Werk fasziniert Millionen von Fans. Der niederländische Grafiker (1898-1972) inspiriert auch heute noch Filmemacher, Maler und Musiker gleichermaßen. Escher ist en vogue, eine Ikone der Kunstwelt.

Die ihm gewidmete Dokumentation lässt ihn anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Vorträgen selbst zu Wort kommen. Ein faszinierendes Erlebnis und ein Einblick in das Schaffen eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

„Der niederländische Grafiker M.C. Escher und seine paradoxen oder surreal anmutenden Bilder erhalten eine wunderbare Würdigung. Mit ideenreichen Bildmotiven, Sequenzen, Animationen nimmt der Dokumentarfilmer Robin Lutz die Zuschauer auf eine Reise in die Vorstellungswelt Eschers mit und erweckt sie zu neuem Leben.”
(spielfilm.de)

In Kooperation mit Kunst Vorarlberg | Kollektiv

https://www.polyfilm.at/film/m-c-escher-reise-in-die-unendlichkeit/
A Rainy Day in New York
Do 26.12. 20:00
A Rainy Day in New York
US 2019 | 92 min | OmU | R: Woody Allen
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
A Rainy Day in New York
USA 2019 | 92 min | OmU | Regie und Buch: Woody Allen | Kamera: Vittorio Storaro | Schnitt: Alisa Lepselter | Mit: Timothée Chalamet, Elle Fanning, Selena Gomez, Jude Law, Diego Luna, Liev Schreiber, u.a.

Woody Allens romantische Komödie erzählt die Geschichte des College-Pärchens Gatsby und Ashleigh, die ein gemeinsames Liebes-Wochenende in New York verbringen wollen. Ihre ursprünglichen Pläne gehen jedoch buchstäblich im New Yorker Regen unter. Als sie sich dann auch noch in den Straßen der Stadt aus den Augen verlieren, erleben beide ihre ganz eigenen Abenteuer…

Als Gatsby, gebürtiger New Yorker aus reichem Hause, beweist Timothée Chalamet (Call Me By Your Name, Beautiful Boy) einmal mehr sein Ausnahmetalent. Auch in den weiteren Rollen überzeugt ein hochkarätiges Ensemble, darunter Selena Gomez, Jude Law, Diego Luna und Liev Schreiber. (polyfilm)

„Wundervoll, poetisch, witzig und unterhaltsam: Woody Allen auf dem Höhepunkt seiner Kunst” (Blickpunkt:Film)

„Ein begeisternder Reigen in New York mit mehreren der schönsten Charaktere, die Woody Allen je erschaffen hat: Eine echte Verjüngungskur.” (Les Inrockuptibles)

https://polyfilm.at/film/a-rainy-day-in-new-york/