Dolor y gloria
Mi 28.8. 20:00
Dolor y gloria
Leid und Herrlichkeit
ES 2019 | 113 min | OmU | R: Pedro Almodóvar
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Dolor y gloria
Spanien 2019 | 113 min | OmU | Regie und Buch: Pedro Almodóvar | Kamera: José Luis Alcaine | Schnitt: Teresa Font | Musik: Alberto Iglesias | Mit: Penélope Cruz, Antonio Banderas, Asier Etxeandia, Nora Navas, Leonardo Sbaraglia, u.a.

Regisseur Salvador Mallo entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen in einem Dorf im Valencia der 1960er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter, die sich ein besseres Leben für ihn wünscht, zieht es ihn in den 1980er Jahren nach Madrid. Dort trifft er auf Federico, eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verändern wird. Gezeichnet von seinem exzessiven Leben blickt Salvador jetzt auf seine prägenden Jahre zurück, in denen er Begehren und Liebe erfuhr, aber auch schmerzliche Verluste hinnehmen musste, und in denen er zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Filmschaffenden in Spanien wurde. Durch die Reise in seine Vergangenheit und die Notwendigkeit diese zu erzählen, findet Salvador den Weg in ein neues Leben….

Mit dolor y gloriagelingt Regisseur Pedro Almodóvar ein faszinierendes Vexierspiel zwischen Fiktion und autobiographischer Wahrheit. Über drei Epochen fächert er das schillernde Leben von Salvador Mallo auf, einem berühmten Filmregisseur, der sich unerwartet am Ende seiner Laufbahn wiederfindet. Superstar Antonio Banderas spielt diesen einst vor Lebenslust und Kreativität sprühenden Mann mit glühender Intensität. Penélope Cruz glänzt in der Rolle von Jacinta, Mallos Mutter.

Cannes 2019, Antonio Banderas – Bester Schauspieler, Alberto Iglesias – Bester Komponist | ICS Cannes Award 2019, Preis der Jury und Bester Schauspieler

https://www.constantinfilm.at/kino/leid-und-herrlichkeit.html
Bar Bahar
Do 29.8. 20:00
Bar Bahar
In Between
IL, FR 2016 | 102 min |OmU | R: Maysaloun Hamoud
Bar Bahar
Bar Bahar
Bar Bahar
Bar Bahar
Bar Bahar
Bar Bahar
Israel, Frankreich 2016 | 102 min | arabische/hebräische OmU | Regie und Buch: Maysaloun Hamoud | Kamera: Itay Gross | Schnitt: Nili Feller, Lev Goltser | Musik von Usik von Dam, Nadav Dagon, Tiny Fingers, u.a. | Mit: Mouna Hawa, Shaden Kanboura, Sana Jammalieh, u.a.

Laila, Salma und Nour, drei palästinensische Frauen mit israelischem Pass, teilen sich im pulsierenden Herzen Tel Avivs eine Wohnung.

Laila, 28, kommt aus einer bürgerlichen, säkularen muslimischen Familie in Nazareth; von deren tradierten und einengenden Rollen-vorgaben hält sie wenig.

Salma, 29, ist eigentlich Musikerin und DJane, arbeitet aber in diversen Brotjobs als Barkeeperin und Küchenhilfe, die sie durch ihr loses Mundwerk immer wieder verliert. Sie kommt aus einer liebevollen, „liberalen“ christlichen Familie, die immer wieder gerne einen neuen „geeigneten Ehemann“ aufs Tapet bringt.

Nour ist 23, studiert Informatik, lebt religiös und ist mit dem streng gläubigen Wissam verlobt. Der hält wenig von den freigeistigen Mitbewohnerinnen, fürchtet um Nours „Ehre“ und drängt auf eine rasche Heirat. Aber Nour will ihr Studium und ihre Pläne nicht aufgeben, findet Selbstvertrauen und ungeahnte Perspektiven in ihrer neuen Umgebung.

Netpac Award – TIFF Toronto Int. Film Festival 2016 | TVE-“Another Look Award“, “Premio Sebastiane”, CICAE Award - San Sebastian 2016 | Debut Feature Film Award, The Fedeora Award for Artistic Achievement, Audience Award - Haifa Int. Film Festival 2016 und viele weitere internationale Filmpreise

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Hohenems

https://www.youtube.com/watch?v=uKnvo4P0eZ8 IMDB
La chute de l’empire américain
Mi 4.9. 20:00
La chute de l’empire américain
Der unverhoffte Charme des Geldes
CA 2018 | 127 min | OmU | Regie und Buch: Denys Arcand
La chute de l’empire américain
La chute de l’empire américain
La chute de l’empire américain
La chute de l’empire américain
La chute de l’empire américain
Kanada 2018 | 127 min | OmU | Regie und Buch: Denys Arcand | Kamera: Van Royko | Schnitt: Arthur Tarnowski | Mit: Maxim Roy, Vincent Leclerc, Rémy Girard, Maripier Morin, Claude Legult, u.a.

Was passiert, wenn ein eingefleischter Kapitalismusgegner buchstäblich an Säcke voller Kohle kommt, zeigt der neue Film des Oscar-prämierten Regisseurs von Die Invasion der Barbaren.

Nach einigen anfänglichen, nicht ausschlagbaren Annehmlichkeiten stellt sich für den Protagonisten Pierre-Paul bald die Frage: Wohin mit dem vielen Geld? Denn nicht nur die Mafia und das Finanzamt, sondern auch zwei gewiefte Polizisten haben ein verdächtig großes Interesse an seinem neuen Reichtum. Doch mithilfe eines gerade erst aus dem Knast entlassenen Finanzgenies, eines Offshore-Bankers und einer neuen, teuren Freundin gelingt es ihm, ein System auszutricksen, in dem alles nur auf Erfolg und Geld ausgerichtet ist.

Wie von Arcand gewohnt, verbindet auch Der unverhoffte Charme des Geldesgeschickt Gesellschaftskritik mit einer großen Portion Humor. Herausgekommen ist ein intelligentes Heist-Movie, das Spaß macht und am Ende auf berührende Weise zeigt, welche Werte wirklich wichtig sind.

„Eine ebenso sardonische wie erfrischende Komödie mit einem ernsthaften Zweck“ (variety)

Filmfestival Valladolid: Preis der internationalen Filmkritik

https://polyfilm.at/film/unverhoffte-charme-des-geldes/
They Shall Not Grow Old
Do 5.9. 20:00
They Shall Not Grow Old
UK, NZ 2018 | 99 min | OmU | (2D-Fassung) | R: Peter...
They Shall Not Grow Old
They Shall Not Grow Old
They Shall Not Grow Old
They Shall Not Grow Old
They Shall Not Grow Old
Großbritannien, Neuseeland 2018 | 99 min | OmU | (2D-Fassung) | Regie: Peter Jackson Schnitt: Jabez Olsson | Musik: Plan 9 | Mit: Lucia Masicino, Thomas Trabacchi, Carlotta Natoli,Valentina Bellé, Filippo Dini, u.a.

Dieser zutiefst beeindruckende Dokumentarfilm von Peter Jackson schildert den Alltag britischer Soldaten im Ersten Weltkrieg. Unter Verwendung modernster Technik (digitale Restaurierung, Kolorierung, Ändern der Bildrate) erweckt der neuseeländische Regisseur historisches Filmmaterial aus den Archiven des Imperial War Museum zum Leben, wie man es noch nie zuvor gesehen hat. Kommentare stammen nicht von einem Erzähler, sondern von Veteranen und Zeitzeugen aus BBC-Tonaufnahmen der 1960er und 70er Jahre. Noch nie konnte ein Film intensiver vermitteln, wie sich der Erste Weltkrieg für die Soldaten an der Front angefühlt hat.

„Jackson konzentriert sich auf die Erfahrung der einfachen Soldaten an der Westfront, viele davon im Teenageralter, zeigt dabei aber nicht nur das Grauen, sondern auch Situationen, in denen gelacht wurde, auch wenn es nichts zu lachen gab.“ (Neue Zürcher Zeitung)

Publikumsgespräch mit Historikerin Simone Drechsler im Anschluss an den Film.

In Kooperation mit: Grüne Bildungswerkstatt Vorarlberg, erinnern.at, acus - Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie, Renner Institut, Vorarlberger Landesbibliothek

https://www.youtube.com/watch?v=uh8EuD802Gk IMDB
Edie
Mi 11.9. 20:00
Edie
UK 2017 | 102 min | OmU | R: Simon Hunter
Edie
Edie
Edie
Edie
Edie
Edie
Großbritannien 2017 | 102 min | OmU | Regie: Simon Hunter | Buch: Simon Hunter, Edward Lynden-Bell | Kamera: August Jakobsson | Schnitt: Olly Stohthert | Mit: Sheila Hancock, Kevin Guthrie, Paul Brannigan, Amy Manson, Wendy Morgan, u.a.

30 Jahre lang hat Edie ihren Ehemann nach dessen Schlaganfall gepflegt. Als er stirbt, ist Edie 84 und weiß, dass sich die verlorene Zeit nicht zurückholen lässt. Ihre Tochter würde sie am liebsten ins Altersheim abschieben, doch Edie hat andere Pläne. Auf eigene Faust nimmt sie Reißaus und verwirklicht sich einen jahrzehntelang gehegten Traum. Auf dem Dachboden hat sie eine Ansichtskarte ihres Vaters gefunden, die den Mount Suilven in den schottischen Highlands zeigt. Wie ein Monolith ragt er aus der kargen Moorlandschaft und wird so zum Symbol einer Herausforderung. Schon als Jugendliche hatte Edie den Berg zusammen mit ihrem Vater besteigen wollen. Doch dazu kam es nie. Und nun steht ihr Entschluss fest. Sie packt das Nötigste in einen uralten Rucksack und nimmt den Nachtzug nach Inverness.

Neben der schauspielerischen Leistung beeindruckt der Film nicht zuletzt mit eindrucksvollen Aufnahmen der schottischen Highlands. (nach: kino.de; filmdienst.de)

Berkshire Filmfestival 2018, Jury Award

Cleveland Filmfstival 2018, Winner – International Narrative Competition

https://www.youtube.com/watch?v=bfzp-DqiR2o IMDB
La paranza dei bambini
Do 12.9. 20:00
La paranza dei bambini
Paranza – Der Clan der Kinder
IT 2019 | 105 min | OmU | R: Claudio Giovanesi
La paranza dei bambini
La paranza dei bambini
La paranza dei bambini
La paranza dei bambini
La paranza dei bambini
La paranza dei bambini
Italien 2019 | 105 min | OmU | Regie: Claudio Giovanesi | Buch: Claudio Giovanesi und Roberto Saviano nach dem Roman von Roberto Saviano | Kamera: Daniele Cipri | Schnitt: Giuseppe Trepiccione | Musik: Andrea Moscianese | Mit: Francesco Di Napoli, Ar Tem, Viviana Aprea, Pasquale Marotta, u.a.

„Blutiger Sommer” tauften die Medien die brütend heiße Jahreszeit in Neapel 2015. Zahlreiche Morde versetzten die Stadt in Angst und Schrecken. Einer der vielen Toten war der 20-jährige Emanuele Sibillo, ein Clan-Anführer, der von einer verfeindeten Gang auf offener Straße erschlagen wurde. Dieser junge Mann diente Bestsellerautor Roberto Saviano als Vorbild für die Hauptfigur in seinem Mafia-Roman.

Claudio Giovannesi verfilmt die Geschichte einer Gang von 15-jährigen Halbstarken, die kaum eine Perspektive haben und für Marken-klamotten, neue Mopeds und den teuren Discobesuch dealen. Sie besorgen sich schwere Waffen, um die Kontrolle über ein neapolitanisches Viertel an sich zu reißen und die verbliebenen Camorra-Gangs zu vertreiben. Was mit jugendlichem Eifer und viel Überschwang beginnt, führt bald zum ersten Mord.

Zwar habe es schon immer Kinder in Gangs gegeben, so Saviano, aber nicht als Chefs. „Das ist einzigartig“, betonte er. „Man stirbt mit 20 Jahren in dem Glauben, man hätte alles erlebt – das ist wie im Mittelalter.“ (aus: filmstarts.de; tagespiegl.de; filmverliebt.de)

Berlinale 2018, Silberner Bär für das Beste Drehbuch

Bukarest Filmfestival 2019, Beste Regie und Bestes Drehbuch

Italian National Syndicate of Film Journalists 2019, Beste Kamera

https://www.polyfilm.at/film/paranza/
Tell It to the Bees
Mi 18.9. 20:00
Tell It to the Bees
Der Honiggarten
UK 2018 | 108 min | OmU | R: Annabel Jankel
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Großbritannien 2018 | 108 min | OmU | Regie: Annabel Jankel | Buch: Henrietta Ashworth | Kamera: Bartosz Nalazek | Schnitt: Jon Harris, Maya Maffioli | Musik: Claire M Singer | Mit: Anna Paquin, Holliday Grainger, Emun Elliott, Steven Robertson, Lauren Lyle, Gregor Selkirk , u.a.

Als alleinerziehende Mutter im Schottland der 1950er hat es Lydia eigentlich bereits schwer genug. Nur knapp schafft sie es, sich und ihren Sohn mit ihrer schlecht bezahlten Anstellung als Fabrikarbeiterin über Wasser zu halten. Als Lydia die ruhige Ärztin Jean kennen lernt und Hilfe von ihr erfährt, entsteht eine tiefe Verbindung zwischen den beiden Frauen. Und auch Charlie, Lydias Sohn, findet dank Jean und ihrer Bienenkolonie, für die er eine enorme Faszination entwickelt, Zuflucht vor seinen Problemen in der Schule. Dass Lydia und Jean so viel Zeit miteinander verbringen, sorgt allerdings auch schnell für Gerüchte und böse Blicke im konservativen Dorf.

Annabel Jankels Drama Tell It to the Beeserzählt von den Stigmata lesbischer Liebe in einem traditionellen, ländlichen Umfeld. (Pink Apple)

Pink Apple Filmfestival Zürich 2019, Publikumspreis

In Kooperation mit dem Verein Amazone

https://www.polyfilm.at/film/der-honiggarten/
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Do 19.9. 20:00
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
AT 2019 | 90 min | Doku | R: Jakob Brossmann, David...
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm
Österreich 2019 | 90 min | Doku | Regie und Buch: Jakob Brossmann, David Paede | Kamera: Jakob Brossmann | Schnitt: Alexandra Schneier

Über zwei Jahre hinweg stellte sich der Kultursender Ö1, eine der größten und erfolgreichsten Radiostationen Europas, dem Blick der Filmemacher Jakob Brossmann und David Paede und gewährte Einblicke hinter die Kulissen der Rundfunkanstalt und Zugang zu sensiblen Diskussionen und Entscheidungen. Das Regie Duo spürt der gegenwärtigen Herausforderung nach, in einer Zeit Radio zu machen, in der öffentlich-rechtliche Medien von verschiedenen Seiten unter Druck geraten. Vor dem Hintergrund neuer Phänomene wie der „postfaktischen Gesellschaft” und dem Umstand, dass sich ganze Bevölkerungsgruppen in eigene Informationsblasen zurückziehen, zeigt der Film das tägliche Ringen um objektive Information und den Wert des Öffentlich-Rechtlichen für die Gesellschaft.

Die Dokumentation ist keine Auftragsarbeit, sondern ein unabhängiges Projekt, das ohne Interviews und Off-Kommentare auskommt, stattdessen ganz auf genaue Beobachtung setzt und sich der Heraus-forderung stellt, ein akustisches Medium ins Bild zu setzen.

(aus: Der Standard, Dominik Kamalzadeh; oe1.orf.at)

Diagonale 2019, Publikumspreis

Bettina Barnay, Redakteurin und Moderatorin bei Radio Vorarlberg und Ö1

steht im Anschluss für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

https://www.filmladen.at/gehoert-gesehen
Inland
Mi 25.9. 20:00
Inland
AT 2019 | 112 min | R: Ulli Gladik
Inland
Inland
Inland
Inland
Inland
Inland
Österreich 2019 | 112 min | teilweise OmU | Regie und Buch: Ulli Gladik | Kamera: Judith Benedikt, Elke Groen und Ulli Gladik | Schnitt: Gerhard Daurer | Mit: Winfried Happ, Andreas Vogelsbderger, Wolfgang Bodner, Christoph Kitzberger, Abdoul Lahat Ndiaye, Cheik Kahat Ndiaye, Mory Gaye, u.a.

Ulli Gladik begleitet drei FPÖ-Fans vor und nach der Nationalratswahl 2017: eine Kellnerin, einen Arbeitslosen und einen Beamten. In roten Arbeiterfamilien sozialisiert, setzen sie ihre Hoffnungen jetzt auf die FPÖ. Was sie eint, sind tief sitzende Ressentiments gegenüber „den Ausländern” und die Sehnsucht nach einem besseren Leben für die „kleinen Leute”. (nach: indland-der-film.at)

„Dieses intime Sittenbild erzählt (…) von der Sehnsucht nach menschlicher Zugehörigkeit im Gegensatz zu einer Politik, die auf den Rücken der Schwächsten ausgefochten wird und diese gegeneinander instrumentalisiert. Inlandist ein Film der Ambivalenzen, in denen sich subjektives Empfinden und Stammtischmeinung nicht zwingend mit realpolitischen Entwicklungen decken, jedoch die Wirkmacht einer Politik der Gefühle deutlich wird.” (diagonale.at)

„(…) In keinem dieser Momente macht sich der Film über seine Protagonist*innen lustig. Stets ist die hinter der Kamera stehende Ulli Gladik bemüht um einen Diskurs auf Augenhöhe. Das ist die große Kunst des Dokumentarfilms Inland, einem Highlight der diesjährigen Diagonale.” (filmpluskritik.com)

In Kooperation mit der Tankstelle - ein Ort zum Träumen, Planen, Handeln und Feiern

https://inland-der-film.at/
Das versunkene Dorf
Do 26.9. 20:00
Das versunkene Dorf
IT 2018 | 82 min | OmU | R: Georg Lembergh
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Das versunkene Dorf
Italien 2018 | 82 min | OmU | Regie und Kamera: Georg Lembergh | Produktion und historische Beratung: Hansjörg Stecher | Musik: Marco Annau | Schnitt: Christin Gottscheber

Von der Weltöffentlichkeit unbemerkt, spielt sich im August 1950 auf der Südtiroler Hochebene des Reschenpasses eine Tragödie ab. Fast über Nacht wird das idyllisch gelegene Dorf Graun durch ein von staatlicher Willkür und Profitdenken geprägtes Stauseeprojekt vollständig unter Wasser gesetzt. Ohnmächtig müssen die Bewohner mit ansehen, wie ihre Häuser gesprengt werden und alle Äcker, Wiesen und Felder im Stausee versinken. Nur mehr der Kirchturm von Alt-Graun ragt, einem Mahnmahl gleich, aus der Wasserwüste. Heute, 65 Jahre später, steht das neue Graun malerisch über dem Seeufer. Trotz der Postkartenidylle wollen die Wunden der Alten nur langsam heilen.

Oft fließen Tränen, wenn sie vom alten Dorf erzählen, und nie würden sie mit der Hubertus, dem Ausflugsschiff, „über ihre alte Heimat” fahren, wie es der vertriebene Grauner Alois Messmer im weit entfernten Nonstal auf den Punkt bringt. Doch mit der jungen Generation, die die Seestauung nur mehr aus den Erzählungen der Großeltern kennt, bricht am See eine neue Zeit an. Am Ufer des Stausees aufgewachsen, nutzen die Jungen den Reschensee als Erholungsraum, Tourismuskapital oder als Abenteuerspielplatz. (aus: dasversunkenedorf.com)

Wir zeigen den Film in Anwesenheit des Produzenten Hansjörg Stecher. Er steht nach dem Film für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.

In Kooperation mit dem Verband der Südtiroler in Vorarlberg, Bezirksstelle Bregenz

http://www.dasversunkenedorf.com/de/
Debout
Mi 2.10. 20:00
Debout
Yoga – Die Kraft des Lebens
FR 2019 | 85 min | OmU | R: Stéphane Haskell
Debout
Debout
Debout
Debout
Debout
Debout
Frankreich 2019 | 85 min | OmU | Regie und Buch: Stéphane Haskell | Kamera: Andreas Höfer | Schnitt: Laurence Bawedin | Mit: Thérèse Poulsen, Corine Biria, Jean-Pierre Farcy, Eric Small, u.a.

Mit 40 Jahren wird der Fotoreporter Stéphane Haskell von einer rasend schnell fortschreitenden Krankheit heimgesucht, in deren Folge er vom Rücken abwärts gelähmt ist. Während ihm die konservative Medizin eine lebenslange Behinderung prophezeit, eröffnet ihm Yoga einen Weg zur Heilung.

Nach diesem Erlebnis macht sich Haskell auf eine Weltreise und trifft yogapraktizierende AIDS-Patienten in afrikanischen Gefängnissen und an Multipler Sklerose Erkrankte in Kalifornien, die durch Yoga wieder aktiv zum Leben gefunden haben. Eine berührende Reise, die vom Todestrakt in San Francisco in den größten afrikanischen Slum, zu Massai-Kriegern und einem Treffen mit dem großen Hindu-Meister B. K. S. Iyengar führt.

In Kooperation mit: see.yoga - Susanne Menke, YOGA - Annemarie Burtscher

https://www.youtube.com/watch?v=01s1ZLwq6Bo
Beoning
Do 3.10. 20:00
Beoning
Burning
KR 2018 | 148 min | OmU | R: Chang-dong Lee
Beoning
Beoning
Beoning
Beoning
Beoning
Beoning
Beoning
Südkorea 2018 | 148 min | OmU | Regie: Chang-dong Lee | Buch: Jungmi Oh nach Haruki Murakami | Kamera: Kyung-pyo Hong | Schnitt: Da-won Kim | Mit: Ah-in Yo, Steven Yeun, Jong-seo Jun, Soo-Kyung Kim, Seung-ho Choi, u.a.

Die hübsche Hae-mi bittet den Lieferjungen Jong-su, auf ihre Katze aufzupassen, während sie verreist. Sehnsüchtig wartet der verliebte junge Mann auf ihre Rückkehr. Doch als er sie endlich am Flughafen abholt, ist sie in Begleitung des attraktiven, schwerreichen Ben…

In Burning verwandelt Regisseur Chang-dong Lee eine Kurzgeschichte von Haruki Murakami in ein vielschichtiges Drama über drei Menschen und ihre Sehnsüchte. Der Film entwickelt eine Spannung, der man sich ebenso wenig entziehen kann, wie der beeindruckenden Präsenz der Darsteller.

In Cannes wurde Burning von der Kritik einhellig als Höhepunkt des Festivals gefeiert und gewann den Preis der internationalen Filmkritik. Neben zahlreichen anderen Preisen stand Burning auf der Shortlist für den Oscar® als bester fremdsprachiger Film und wurde auch als bester asiatischer Film des Jahres ausgezeichnet.

„brillant“ (New York Times)  |„Einer der besten Filme des Jahres“ (Die Zeit)

39 Internationale Filmpreise. Darunter:

Filmfestspiele Cannes 2018, Preis der internationalen Filmkritik (Fipresci)

Bester fremdsprachiger Film von der Los Angeles Film Critics Association, der Toronto Film Critics Association und der Austin Film Critics Association

Bester koreanischer Film des Jahres | Asian Film Awards 2019, Beste Regie

https://www.youtube.com/watch?v=r7e5yRQ349g
The Dead Don’t Die
Mi 9.10. 20:00
The Dead Don’t Die
SE, US 2019 | 132 min | OmU | R: Jim Jarmusch
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
The Dead Don’t Die
Schweden, USA 2019 | 132 min | OmU | Regie und Buch: Jim Jarmusch | Kamera: Frederick Elmes | Schnitt: Affonso Goncalves | Mit: Adam Driver, Bill Murray, Tilda Swinton, Chloe Sevigny, Steve Buscemi, Tom Waits, RZA, Iggy Pop, u.a.

Ein Ausflug nach Centerville, ein beschauliches Städtchen in der schönen, ruhigen amerikanischen Peripherie, wo nie etwas passiert, wo sich alle kennen, wo alles seinen ruhigen, vorbestimmten Lauf geht und niemals nichts Böses die netten Menschen überkommt. Oder ist es genau jenes illusorische Amerika, auf das es die Kreaturen der Nacht, die Untoten und die Anderen abgesehen haben? Oder gibt’s das vielleicht gar nicht, das Idyll?

Diesen Fragen widmet sich Jim Jarmusch in breiter und außerordentlicher Weise seit Jahren und in all seinen Filmen. In den bizarren Universen und schrägen Lebenswelten seiner stoischen und doch schillernden Figuren, die in all ihrer Komischheit immer herzerweichend menschlich sind. Dazu kommt wie immer eine Filmmusik, die ihresgleichen sucht. So sind die Musikstücke wie die MusikerInnen mit den Geschichten untrennbar verwoben und bilden keinesfalls einen Soundschleier über der Handlung, sondern sind integraler Bestandteil der Filmkunststücke des Jim Jarmusch.

„Der Eröffnungsfilm von Cannes ist ein typischer Jarmusch. Die Zombie-Komödie ist extrem entschleunigt. Aber trotzdem saulustig und in den Aussagen auf den Punkt gebracht.“ (filmclicks.at)

https://www.universalpictures.at/deaddontdie
Ramen Teh
Do 10.10. 20:00
Ramen Teh
Ramen Shop
JP 2018 | 89 min | OmU | R: Eric Khoo
Ramen Teh
Ramen Teh
Ramen Teh
Ramen Teh
Ramen Teh
Japan 2018 | 89 min | OmU | Regie: Eric Khoo | Buch: Tan Fong Cheng, Wong Kim Hoh | Kamera: Brian Gothong Tan | Schnitt: Natalie Soh | Mit: Tsuyoshi Ihara, Seiko Matsuda, Takumi Saitoh, Mark Lee, Jeanette Aw, Tetsuya Bessho, Beatrice Chien, u.a.

Der junge Masato beherrscht ein wunderbares Handwerk: er ist Koch in einer traditionellen japanischen Suppenküche. Die Ramen-Nudel-Suppe ist seine Spezialität. Der plötzliche Tod des Vaters versetzt Masato in seine Kindheit zurück. In einem Koffer voller Erinnerungen findet Masato nun Spuren der Liebesgeschichte seiner Eltern. Er beschließt, sich auf den Weg nach Singapur zu machen, ins Heimatland seiner Mutter, die starb als Masato 10 Jahre alt war. Für den jungen Koch beginnt eine kulinarische Reise in die Vergangenheit, denn die Geschichte seiner Familie ist eine Geschichte voller Sinnlichkeit und von großer Liebe. Masato probiert sich durch die kulinarischen Traditionen Singapurs, Japans und Chinas und lernt nicht nur die Kunst des Kochens ganz neu kennen, sondern auch die Kunst des Zusammenseins.

Der Film von Eric Khoo erzählt von der Suche eines jungen Menschen nach einem Platz in der Welt und nimmt uns mit auf eine köstliche Bildungsreise in die Küchen und Seelen Japans.

„Eine gelungene Hommage an das legendäre Nudelsuppengericht,
in der vor der gastronomischen Kulisse Singapurs familiäre Erinnerungsarbeit betrieben wird.“ (epd-film)

Minneapolis Film Festival 2019, Publikumspreis - Asien Frontiers

https://www.filmladen.at/film/ramen-shop/
Amanda
Mi 16.10. 20:00
Amanda
Mein Leben mit Amanda
F 2018 | 107 min | OmU | R: Mikhael Hers
Amanda
Amanda
Amanda
Amanda
Frankreich 2018 | 107 min | OmU | Regie: Mikhael Hers | Buch: Maud Ameline, Mikhael Hers | Kamera: Sébastien Buchmann | Musik: Anton Sanko | Schnitt: Marion Monnier | Mit: Vincent Lacoste, Isaure Multrier, Stacy Martin, Ophélia Kolb, Marianne Basler, u.a.

Sommer in Paris. David, 24 Jahre alt, führt ein unbekümmertes Single-Leben, das er sich mit verschiedenen Jobs finanziert. Gelegentlich schaut er auf einen Sprung bei seiner Schwester und ihrer kleinen Tochter Amanda vorbei. Und da ist noch seine neue Nachbarin Léna, in die er sich verlieben könnte. Doch von einem auf den anderen Tag findet die sommerliche Unbeschwertheit ein Ende. David ist gezwungen, eine große Entscheidung zu treffen und eine noch größere Verantwortung zu übernehmen. Für sein Leben und das seiner siebenjährigen Nichte Amanda. Und die clevere Kleine hat so ihre eigenen Vorstellungen, wie das aussehen soll.

Der Film von Mikhaël Hers erzählt wunderbar feinfühlig und berührend vom Zueinanderfinden zweier Menschen, die ungleicher nicht sein könnten. Vor allem die schauspielerische Leistung von Vincent Lacoste, einem der Shooting-Stars des jungen französischen Kinos als David, und der jungen Isaure Multrier als Amanda treffen mitten ins Herz des Zuschauers. Ein Filmjuwel! (polyfilm)

„Ein großer, einmaliger, ans Herz gehender Film.“ (cineman.ch)

https://www.polyfilm.at/film/mein-leben-mit-amanda/
Yesterday
Do 17.10. 20:00
Yesterday
UK 2019 | 116 min | OmU | R: Danny Boyle
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Yesterday
Großbritannien 2019 | 116 min | OmU | Regie: Danny Boyle | Buch: Richard Curtis | Kamera: Chrisopher Ross | Schnitt: Jon Harris | Mit: Himesh Patel, Lily James, Meera Syal, Sophia Di Martino, Ellise Chappell, Harry Michell, Vincent Franklin, Joel Fry, Michael Kiwanuka, Karma Sood, u.a.

Jack lebt in einer Kleinstadt an der englischen Südostküste. Der 30-Jährige jobbt in einem Baumarkt und träumt davon, als Singer-Songwriter groß rauszukommen. Aber nicht mal seine Familie oder Kumpel haben noch großes Vertrauen in Jacks eher mittelmäßiges musikalisches Talent. Während eines mysteriösen, weltweiten Stromausfalls wird Jack von einem Bus angefahren und ausgeknockt. Als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, bemerkt Jack, dass sich außer ihm niemand mehr an die Beatles zu erinnern scheint. Es ist, als habe die größte Popband aller Zeiten nie existiert. Als Jack seinen Freunden Yesterdayauf der Gitarre vorspielt, sind die wegen „seines neuen Songs” völlig aus dem Häuschen. So beschließt er, John Lennons und Paul McCartneys Geniestreiche als seine eigenen auszugeben. Und ist bald auf dem Weg zum globalen Megastar.

Immer wieder streut Regisseur Danny Boyle augenzwinkernde, mit viel Liebe und visuellem Einfallsreichtum ins Bild gesetzte Referenzen an die reale Historie der Fab Fourein. (nach: filmstarts.de) (leokino)

Monclair Filmfestival 2019, Publikumspreis

In Kooperation mit: aha, Jugendservice Bregenz

https://www.universalpictures.at/yesterday
Walking on Water
Mi 23.10. 20:00
Walking on Water
IT 2018 | 95 min | OmU | R: Andrey Paounov
Walking on Water
Walking on Water
Walking on Water
Walking on Water
Walking on Water
Italien 2018 | 95 min | OmU | Regie: Andrey Paounov | Kamera: Martina Cocco, Simone D’Arcangelo | Schnitt: Andrey Paounov, Anastas Petkov

„Unsere Werke sind alle total nutzlos”, gibt der Ausnahmekünstler Christo unumwunden zu, „wir schaffen sie nur, weil wir sie gerne anschauen möchten”. Mit seinen spektakulären Floating Piers im norditalienischen Iseo-See sorgte der agile 81-Jährige freilich dafür, dass die Besucher nicht nur staunend vor seinem gigantischen Kunstwerk standen. Fasziniert von seiner Idee „über Wasser zu wandeln” spazierten Besucher aus aller Welt über drei Kilometer lange schwimmende Stege, die mit gelb-orange schimmerndem Gewebe überzogen waren.

Den kapitalistischen Kunstmarkt bedient der einst aus dem kommunistischen Bulgarien geflohene Künstler sehr souverän und reell. Schließlich muss seine „Kunstware” sein nächstes Projekt finanzieren. Der Sohn eines Chemikers finanziert seine teuren Aktionen ausschließlich durch den Verkauf von Originalzeichnungen bis zum Beginn seiner Kunstshow. Auch bei den „Floating Piers” bezahlt er die rund 13 Millionen Euro quasi aus eigener Tasche. (nach: programmkino.de), (leokino)

„ (...) feinfühliges Porträt des 81-jährigen legendären Ausnahmekünstlers.“ (programmkino.de)

In Kooperation mit: Kunst Vorarlberg, Künstlerhaus Thurn und Taxis, Kunsthaus Bregenz, Kollektiv

https://christo-walkingonwater.de/
Doubles vies
Do 24.10. 20:00
Doubles vies
Zwischen den Zeilen
FR 2018 | 108 min | OmU | B: Olivier Assayas
Doubles vies
Doubles vies
Doubles vies
Doubles vies
Doubles vies
Frankreich 2018 | 108 min | OmU | Buch und Regie: Olivier Assayas | Kamera: Yorick Le Saux| Schnitt: Simon Jacquet | Mit: Schauspieler: Juliette Binoche, Guillaume Canet, Vincent Macaigne, Christa Théret, Nora Hamzwawi, Pascal Greggory, u.a.

Manchmal fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen: Léonard schreibt Romane, in denen er vergangene Liebschaften verarbeitet und die realen Bezüge mehr schlecht als recht verschleiert. Sein Verleger Alain ist jedoch von dem letzten Manuskript wenig überzeugt und im Augenblick auch mehr mit der Digitalisierung seines Verlags beschäftigt – oder vielmehr mit der attraktiven jungen Mitarbeiterin, die hierfür zuständig ist. Alains Frau Selena dagegen gefällt Léonards Text, vielleicht, weil sie selbst mit einer Affäre in die Angelegenheit verstrickt ist. Ehrlichkeit ist hier ein zumindest flexibles Konzept. Und so diskutieren alle mit viel Witz über Dichtung und Wahrheit sowie den kulturellen und digitalen Wandel, und sehen über ihr zweifelhaftes frivoles Handeln entspannt hinweg. Ein großes Vergnügen!

In Doubles vieszeichnet Olivier Assayas mit leichter Hand ein feines Sittenbild des intellektuellen Pariser Literaturbetriebs. Subtil legt er die Doppelleben seiner Helden offen und zeigt in treffenden Dialogen, wie vieles doch gleich bleibt, selbst wenn ständig von Veränderungen die Rede ist. Besetzt mit einem hochkarätigen Ensemble um Juliette Binoche und Guillaume Canet, bietet der Film zugleich intelligentes Kino und beste französische Unterhaltung. (filmladen)

In Kooperation mit: Stadtbücherei Bregenz, Vorarlberger Landesbibliothek und der Buchhandlung Brunner

https://app.gruvi.tv/movies/8835?ref=
Once Upon a Time in Hollywood
Mi 30.10. 20:00
Once Upon a Time in Hollywood
US 2019 | 161 min | OmU | R: Quentin Tarantino
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
Once Upon a Time in Hollywood
USA 2019 | 161 min | OmU | Regie und Buch: Quentin Tarantino | Kamera: Robert Richardson | Schnitt: Fred Raskin | Mit: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Al Pacino, Margot Robbie, Rafal Zawierucha, Timothy Olyphant, u.a.

Im Jahr 1969 liegt das klassische Hollywood in den letzten Zügen: Hippies und Gegenkultur beginnen sich auch im Filmgeschäft durchzusetzen. In diesem Umfeld hoffen der einstige Fernsehstar Rick Dalton und sein treuer Stuntman Cliff Booth auf eine letzte Chance. Ihnen kann nicht klar sein, dass sich in diesen Tagen im Haus ihrer hochschwangeren Nachbarin Sharon Tate eine Tragödie abspielen wird, die diesen Sommer weit über Los Angeles hinaus für immer prägen wird.

Der neunte Film von Quentin Tarantino ist eine Liebeserklärung: an Los Angeles, an Hollywood, an das Kino und das Fernsehen, an eine Zeit, die geprägt war von sozialem Umbruch. Nachdem sie bereits in Inglourious Basterdsgemeinsam vor der Kamera hatten stehen sollen, gelang es dem kultisch verehrten Regisseur von Pulp Fictionund Kill Billnun, seine Stars aus Inglourious Basterdsund Django Unchained, Brad Pitt und Leonardo DiCaprio, erstmals zu vereinen in diesem kunterbunten Trip down Memory Lane, in dem die Manson-Morde ein zentrales Element bilden.

In Kooperation mit: aha, Jugendservice Bregenz

https://www.youtube.com/watch?v=ArPF3D_1C8Q
La Villa
Do 31.10. 20:00
La Villa
Das Haus am Meer
FR 2017 | 107 min | OmU | R: Robert Guédiguian
La Villa
La Villa
La Villa
La Villa
La Villa
La Villa
Frankreich 2017 | 107 min | OmU | Regie: Robert Guédiguian | Buch: Robert Guédiguian, Serge Valletti | Kamera: Pierre Milon | Schnitt: Bernard Saisa | Mit: Ariana Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Anais Demoustier, Jacques Boudet, Robinson Stévenin, Geneviève Mnich, u.a.

Als ihr Vater einen Schlaganfall erleidet, treffen seine drei erwachsenen Kinder in dessen Villa in einer Bucht nahe Marseille aufeinander: Angela, eine Schauspielerin aus Paris. Joseph, der sich in eine Frau verliebt hat, die nur halb so alt wie er ist, und Armand, der einzige, der in Marseille geblieben ist und dort das kleine Familienrestaurant leitet. Und in die Gespräche der Geschwister über ihr Leben und ihre Träume platzt plötzlich eine Gruppe von Flüchtlingen und wirft alles über den Haufen. (filmladen)

„Ein hoffnungsvolles, herzliches Porträt von drei Geschwistern, die in ihrem Elternhaus eine unerwartete Erneuerung ihrer Beziehung finden.” (variety)

„In einer Zeit, in der das politische und gesellschaftliche Klima immer rauer wird, in der Proteste wie die der Gelbwestenmit Gewalt und antisemitischen Ausbrüchen einhergehen, erinnert einen Robert Guédiguians zauberhafter Film daran, dass ein Akt der Nächstenliebe revolutionärer sein kann als jeder Versuch, den Staat umzustürzen.“ (filmstarts.de)

Filmfestspiele Venedig 2017, Signis und Unimed-Awards

https://www.filmladen.at/film/das-haus-am-meer/