Oscar® Shorts 2020
Mi 18.3. 20:00
Oscar® Shorts 2020
Die Oscar®-nominierten Kurzfilme in den Kategorien Live Action
101 min | OmU
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Oscar® Shorts 2020
Die Oscar®-nominierten Kurzfilme in den Kategorien Live Action | 101 min | OmU

A Sister

Belgien 2018 | 16 min | Regie: Delphine Girald | Telefonthriller

Eine Nacht. Ein Auto. Alie ist in Gefahr. Um durchzukommen, muss

sie den wichtigsten Anruf ihres Lebens tätigen.

Brotherhood

Kanada, Tunesien, Katar, Schweden | 25 min | Regie: Meryam Joobeur | Familienbande

Der Sohn eines tunesischen Hirten kehrt nach langer Reise mit einer neuen Frau nach Hause zurück. Die Spannung zwischen Vater und Sohn steigt.

The Neigbour’s Window

USA 2019 | 20 min | Regie: Marshall Curry | Generationenkomödie

Alli ist eine Mutter von kleinen Kindern, frustriert von ihrem Alltag und ihrem Ehemann. Doch ihr Leben wird erschüttert, als zwei freudige Zwanzigjährige auf der anderen Straßenseite einziehen.

Saria

USA 2019 | 23 min | Regie: Bryan Buckley | Gerechtigkeitsdrama

Saria (12) und ihre Schwester Ximena schmieden einen kühnen Plan, um dem schrecklichen Missbrauch im Waisenhaus, das sie beherbergt, zu entgehen.

Nefta Football Club

Frankreich 2018 | 17 min | Regie: Yves Piat | Drogenkomödie

Zwei junge Brüder stoßen in der Wüste auf einen Esel. Seltsamerweise trägt das Tier Kopfhörer über den Ohren und auf dem Rücken Taschen voller weißem Pulver.

https://www.filmladen.at/film/oscar-shorts-2020/
Les Misérables
Do 19.3. 20:00
Les Misérables
Die Wütenden
FR 2019 | 102 min | OmU | R: Ladj Ly
Les Misérables
Les Misérables
Les Misérables
Les Misérables
Les Misérables
Frankreich 2019 | 102 min | OmU | Regie: Ladj Ly | Buch: Ladj Ly, Giordano Gederlini | Kamera: Julien Poupard | Mit: Damien Bonnard, Alexis Monenti, Djibril Zonga, Issa Perica, Al-Hassan Ly, u.a.

Polizist Stéphane hat sich der Einheit für Verbrechensbekämpfung im Pariser Vorort Monfermeil angeschlossen. Das ist jener Ort, an dem Victor Hugo 1862 seinen Roman Les Misérables spielen ließ. Stéphanes Kollegen Chris und Gwada, beide erfahrene Mitglieder der Einheit, haben jedoch ihre eigene Methode gefunden, mit den rivalisierenden Clans in dem Problemviertel umzugehen. Weil auf den Straßen andere Gesetze gelten, überschreiten sie regelmäßig selbst die Grenzen des Legalen und sehen sich dennoch im Recht. Die Wütenden spielt im Jahr 2018, ist aber inspiriert von den Unruhen in den Banlieus von 2005, als wochenlang bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten. Regisseur Ladj Ly hat sich schon 2007 in einem Dokumentarfilm mit den Problemen des Viertels beschäftigt, aus dem er selbst stammt. (nach: filmstarts.de)

„Die Qualität von Die Wütenden liegt gerade im Umstand, dass seine Protagonisten nicht polarisieren, sondern allesamt Teil der Gewaltspirale sind. Das gibt dem Film zweifellos eine nihilistische Grundtendenz, die jedoch zugleich eine tiefe Bemühung um sozialen Realismus erkennen lässt. Der Film gesteht seinen Protagonisten mehrere Seiten zu, aus denen sich ein komplexes Bild der französischen Gegenwart formiert.” (Deutsche Film- und Medienbewertung)

Cannes 2019, Jury Preis und weitere 12 internationale Filmpreise. Nominiert für den Auslandsoscar.

https://www.youtube.com/watch?v=5IL3bNBjVKE IMDB
Lindenberg! Mach dein Ding
Mi 25.3. 20:00
Lindenberg! Mach dein Ding
DE 2019 | 135 min | R: Hermine Huntgeburth
Lindenberg! Mach dein Ding
Lindenberg! Mach dein Ding
Lindenberg! Mach dein Ding
Lindenberg! Mach dein Ding
Lindenberg! Mach dein Ding
Deutschland 2019 | 135 min | Regie: Hermine Huntgeburth | Drehbuch: Sebastian Wehlings, Alexander M. Rümelin, Christian Lyra | Kamera: Sebastian Edschmid | Musik: Oliver Biehler | Mit: Jan Bülow, Claude Albert Heinrich, Charly Hübner, Julia Jentsch, Martin Brambach, Detlev Buck, Ruby O. Fee, Albrecht Ganskopf, Jeannette Hain, u. a.

Lindberg! Mach dein Dingist die verdiente cineastische Würdigung der deutschen Rock-Legende.

Seit über 40 Jahren ist Udo Lindenberg eine Ikone der deutschsprachigen Popkultur, die immer noch die größten Stadien füllt. Seine unverwechselbare Art, sein Aussehen und natürlich seine Musik sind Teil des kollektiven Bewusstseins, doch wie Udo Lindeberg dazu wurde, erzählt der Film von Hermine Huntgeburth.

Das Biopic Lindberg! Mach dein Ding beleuchtet die Vergangenheit des Musikers von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz- Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie Mädchen aus Ost-Berlin oder Hoch im Norden und Andrea Doria: Lindberg! Mach dein Ding erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden – ein Idol in Ost und West.

Bayrischer Filmpreis 2020, Best Young Actor für Jan Bülow

https://www.lindenberg-film.de/
Les bonnes intentions
Do 26.3. 20:00
Les bonnes intentions
Die Kunst der Nächstenliebe
FR 2019 | 103 min | OmU | R: Gilles Legrand
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Les bonnes intentions
Frankreich 2019 | 103 min | OmU | Regie: Gilles Legrand | Buch: Léonore Cofino | Kamera: Pierre Cottereau | Schnitt: Andrea Sedláckova | Mit: Agnès Jaoui, Alban Ivanov, Tim Seyfi, Claire Sermonne, Michèle Moretti, Philippe Torreton, Eric Viel

Isabelle versucht zu helfen, wo es nur geht. Und vor lauter Eifer auch dort, wo es nicht geht. Mit feinem Humor untersucht Gilles Legrand mit seiner grandiosen Hauptdarstellerin Agnes Jaoui die Kunst der Nächstenliebe.

Isabelle ist eine sehr engagierte Frau. Mit Leidenschaft unterrichtet sie Lesen und Schreiben in einem Sozialzentrum. In der Parallelklasse aber unterrichtet die junge und kluge Sofie, die mit ihren modernen Methoden Alphabetisierungs-Wunder bewirkt. Schnell ist Isabelle eifersüchtig und verfällt auf noch größere Anstrengungen, um ihre Schüler von ihrer unbegrenzten Großzügigkeit zu überzeugen: sie lässt sich auf das waghalsige Abenteuer ein, ihre teils noch nicht alphabetisierten Schüler kostenlos in die Fahrschule zu schicken.

Mit scharfer Zunge und noch schärferem Blick geht Regisseur Gilles Legrand der neuen Liebe zur Moral auf den Grund. Zusammen mit seiner wunderbaren Hauptdarstellerin Agnès Jaoui gelingt ihm mit Die Kunst der Nächstenliebe eine raffinierte und belebende Komödie über die wahre Natur des Helfens.

In Kooperation mit youngCaritas und Vindex – Schutz und Asyl e. V.

https://www.youtube.com/watch?v=nQvflfYSgO0
Ein verborgenes Leben
Mi 1.4. 20:00
Ein verborgenes Leben
A Hidden Life
US, DE 2019 | 173 min | DF | R: Terrence Malick
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
Ein verborgenes Leben
USA, Deutschland 2019 | 173 min | Deutsche Fassung | Regie und Drehbuch: Terrence Malick | Kamera: Jörg Widmer | Schnitt: Rehman Nizar Ali | Musik: James Newton Howard | Mit: August Diehl, Valerie Pachner, Maria Simon, Bruno Ganz, Karl Markovics, Tobias Moretti

Der österreichische Bauer Franz Jägerstätter weigert sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Selbst im Angesicht der drohenden Hinrichtung bleibt er bis zuletzt davon überzeugt, seinem Gewissen folgen zu müssen. Getragen wird er von seinem tiefen Glauben und der unerschütterlichen Liebe zu seiner Frau Fani und den drei Kindern.

„Der Glaube an die Liebe und die schweren Zeiten, die sie überdauern wird, tragen Figuren wie Film in diesen Momenten, denn Regisseur Malick teilt den Glauben von Franz und Fani Jägerstätter. So entsteht eine Nähe zwischen ihm und seinen Figuren, die außergewöhnlich ist – auch für Ungläubige. Denn persönliche Filme über den Nationalsozialismus zu machen, das wollen viele. Einen so überzeugenden Zugang wie Malick finden jedoch die wenigsten.“ (Spiegel Online)

Cannes Filmfestival 2019, Francais Chalais Award

Austin Film Award

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Christentum und Sozialdemokratie (acus), dem Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, erinnern.at, dem ÖGB, der Johann-August-Malin-Gesellschaft und dem Ökumenischen Bildungswerk Bregenz

https://www.filmladen.at/film/ein-verborgenes-leben/
Hvítur, Hvítur Dagur
Do 2.4. 20:00
Hvítur, Hvítur Dagur
Weißer, weißer Tag
IS 2019 | 109 min | OmU | R: Hlynur Palmason
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Hvítur, Hvítur Dagur
Island 2019 | 109 min | OmU | Regie und Buch: Hlynur Palmason | Kamera: Maria von Hausswolff | Schnitt: Julius Krebs Damsbo | Mit: Ingvar Eggert Sigurðsson, Hilmir Snær Guðnason, Bjorn Ingi Hilmarsson

Island, ein alleinstehendes Haus an einem abgeschiedenen Ort in betörend schöner Landschaft. Ein ehemaliger Polizist, dessen Frau vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben kam verdächtigt einen Mann, eine Affäre mit seiner verstorbenen Frau gehabt zu haben. Seine obsessiven Nachforschungen stellen die Beziehungen zu seinen Nächsten – insbesondere zu seiner geliebten Enkelin – zusehends auf die Probe.

Meteorologische Ereignisse – wunderschön fotografiert von Maria von Hausswolff – spiegeln eindrücklich die seelischen Stürme der Hauptfigur wider. Hlynur Pálmason empfiehlt sich nach seinem preisgekrönten Erstlingsfilm Winter Brother erneut als visionärer Regisseur.

Nominierung Bester Schauspieler (Ingvar Eggert Sigurðsson) – Nominierung European Film Award 2019

Rising Star Award – Cannes Semaine de la Critique 2019

Bester Schauspieler (Ingvar Eggert Sigurðsson) – Montréal Festival of New Cinema 2019

Bester Schauspieler (Ingvar Eggert Sigurðsson) – Transilvania International Film Festival 2019

Bester Film – Motovun Film Festival 2019

AVANTI! Award und Bester Film – Torino Film Festival 2019

https://www.youtube.com/watch?v=23pu9G8-MDM
La Vérité
Mi 8.4. 20:00
La Vérité
Leben und lügen lassen
JP, FR 2019 | 106 min | OmU | R: Hirokazu Kore-Eda
La Vérité
La Vérité
La Vérité
La Vérité
La Vérité
La Vérité
La Vérité
Japan, Frankreich 2019 | 106 min | OmU | Regie und Drehbuch: Hirokazu Kore-Eda | Kamera: Eric Gautier | Musik: Alexeï Aïgui | Mit: Catherine Deneuve, Juliette Binoche, Ludivine Sagnier, Ethan Hawke, Clémentine Grenier, Manon Clavel, Alain Libolt, Jackie Berroyer

Die französische Filmdiva Fabienne (Catherine Deneuve) mimt in ihren Memoiren vortrefflich die Rolle der hingebungsvollen, liebevollen Mutter. Ihre Tochter Lumir (Juliette Binoche) hingegen hat ganz andere Erinnerungen an die Kindheit mit einer Frau, die sich stets im Licht der Öffentlichkeit sonnte. Als die Drehbuchautorin mit Ehemann Hank (Ethan Hawke) und dem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, versucht sie, ihre Mutter mit den verdrehten Wahrheiten in deren Autobiographie zu konfrontieren.

Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2018 die Goldene Palme für sein Familiendrama Shoplifters und zählt zu den gefragtesten Arthouse-Filmemachern der Gegenwart. Für La Vérité drehte er zum ersten Mal außerhalb seines Heimatlands und vereint mit Juliette Binoche und Catherine Deneuve zwei der bedeutendsten französischen Filmschauspielerinnen unserer Zeit erstmals gemeinsam vor der Kamera. Der Eröffnungs- und Wettbewerbsfilm der 76. Internationalen Filmfestspiele von Venedig ist intensives Schauspielerkino par excellence und eine mit feinem Humor und Empathie für menschliche Schwächen erzählte, berührende Mutter-Tochter-Geschichte über große und kleine Lebenslügen. (Filmladen)

Online Film Critics Society Award 2020

https://www.filmladen.at/film/la-verite-leben-und-luegen-lassen/
The Perfect Candidate
Do 9.4. 20:00
The Perfect Candidate
Die perfekte Kandidatin
SA, DE 2019 | 101 min | OmU | R: Haifaa Al-Mansour
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
The Perfect Candidate
Saudi-Arabien, Deutschland 2019 | 101 min | OmU | Regie: Haifaa Al-Mansour | Drehbuch: Haifaa Al-Mansour, Brad Niemann | Kamera: Patrick Orth | Schnitt: Andreas Wodraschke | Musik: Volker Bertelmann | Mit: Mila Al Zahrani, Nora Al Awadh, Dae Al Hilali, Khalid Abdulraheem, Shafi Alharthy, Tareq Al Khaldi, Khadeeja Mua’th

Weil ihr Cousin, von dem sie sich Hilfe verspricht, nur Kandidaten für die Stadtrats-Wahl empfängt, erklärt sich die saudi-arabische Ärztin kurzerhand zur Kandidatin. Hinter der bürokratischen Willkür entdeckt Maryam die große Chance, Probleme bei der Arbeit selbst in die Hand nehmen zu können. Und trotz der überall lauernden Restriktionen werden ihre Auftritte mutiger und ihre Forderungen radikaler.

Regisseurin Haifaa al Mansour (Das Mädchen Wadjda) erzählt in Die perfekte Kandidatin mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.

In Kooperation mit dem Verein Amazone und dem Frauenmuseum Hittisau

https://www.filmladen.at/film/die-perfekte-kandidatin/
A vida invisível
Mi 15.4. 20:00
A vida invisível
Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão
BR 2019 | 140 min | OmU | R: Karim Aïnouz
A vida invisível
A vida invisível
A vida invisível
A vida invisível
A vida invisível
A vida invisível
Brasilien 2019 | 140 min | OmU | Regie: Karim Aïnouz | Buch: Murilo Hauser | Kamera: Hélène Louvart | Musik: Benedikt Schiefer | Mit: Fernanda Montenegro, Carol Duarte, Júlia Stockler, António Fonseca, Gregório Duvivier, u.a.

Die introvertierte und talentierte Eurídice findet in ihrer älteren extrovertierten Schwester Guida den Rückhalt, den sie in einer patriarchalischen Gesellschaft so dringend benötigt. Während Guida ihre kleine Schwester darin bestärkt, ihren Traum vom Leben als professionelle Pianistin ernsthaft nachzugehen, vertraut sie ihr auch stets ihre neuesten romantischen Abenteuer an. Als sie jedoch mit ihrem Freund nach Griechenland durchbrennt und Monate später schwanger und ohne Mann zurückkehrt, sieht sie sich mit einer neuen Realität konfrontiert. (filmstarts.de)

Karim Aïnouz erzählt in seinem unwiderstehlichen tropischen Melodram die Geschichte zweier Schwestern, die einander innig lieben, deren Leben durch patriarchale Strukturen aber auseinandergerissen werden. Er setzt an in Rio um 1950, wo Eurídice und Guida als lebensfrohe junge Frauen aufwachsen und sich nicht mit der Bestimmung abfinden wollen, dass Frauen im Versteckten ihrer Arbeit im Haushalt nachkommen sollen. (trigon-film)

„Sehenswert und berührend“ (cineman)

Cannes 2019, Un certain regard award und 12 weitere internationale Filmpreise

https://www.youtube.com/watch?v=BPzFPK2m53c
Robolove
Do 16.4. 20:00
Robolove
AT 2019 | 79 min | OmU | R: Maria Arlamovsky
Robolove
Robolove
Robolove
Robolove
Robolove
Robolove
Robolove
Österreich 2019 | 79 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Maria Arlamovsky | Kamera: Sebastian Arlamaovsky | Schnitt: Emily Artmann | Mit: Hiroshi Ishiguro, Geminoid, Otonaroid, Takeshi Mita, u.a.

Roboloveverhandelt die Strategien von Männern und Frauen, die an der Entwicklung von humanoiden, androiden Robotern beteiligt sind. Roboter, die vielleicht eines Tages den menschlichen Körper und das menschliche Leben erweitern werden. Aus einer Vielzahl von Perspektiven lernen wir die immense Komplexität dieses Themas zu begreifen. Mit dem japanischen Robotik-Guru Hiroshi Ishiguro, der Transhumanistin Natasha Vita More – und vielen mehr. Utopische Visionen kollidieren mit der Spannung zwischen Technik und sozialer Verantwortung, während der Unterschied zwischen Mensch und Androide allmählich zu verschwinden scheint. Aus diesem Mosaik entsteht eine Ambivalenz, die diese futuristischen Technologien in Frage stellt – gleichzeitig aber voller Aufmerksamkeit jene betrachtet, die es wagen, diese neuen Maschinen zu schaffen: Maschinen, die als Spiegel unserer Menschlichkeit gesehen werden können.

 „Robolove besticht durch beeindruckende Bilder, die Interaktionen zwischen Personen und menschenähnlichen Robotern dokumentieren. Der Film schneidet zentrale ethische und soziale Fragen an.“ (Mephisto 97,6)

„Ein gruseliger Einblick in die Entwicklungslabors sozialer Androiden“ (Tagesspiegel)

DOK Leipzig – Internationaler Wettbewerb 2019, Gedanken-Aufschluss-Preis

http://www.robolove.at/
Om det oändliga
Mi 22.4. 20:00
Om det oändliga
Über die Unendlichkeit
SE 2019 | 76 min | OmU | R: Roy Andersson
Om det oändliga
Om det oändliga
Om det oändliga
Om det oändliga
Om det oändliga
Om det oändliga
Schweden 2019 | 76 min | OmU | Regie und Buch: Roy Andersson | Kamera: Gergely Pálos | Mit: Martin Serner, Bengt Bergius, Anja Broms, Marie Burman, Amanda Davies, Tatiana Delaunay, u.a.

Ein tragikomischer Erzählteppich über die conditio humana, bestehend aus zahlreichen kleinen Szenen, die durch eine Erzählerinnen-stimme verbunden sind. Angesiedelt in der für Roy Andersson typischen kulissenhaften, in blassen Grau- und Beige-Tönen gestalteten Welt erleben diverse Figuren kleine und große, tragische und banale Alltagsdramen und ab und an kleine Glücksmomente. Vom Priester, dem der Glaube abhandengekommen ist, bis zum um sein Leben flehenden Mann vor der Hinrichtung, vom Vater, der seiner kleinen Tochter den Schuh zubindet, bis zu spontan tanzenden Mädchen durchmisst der Film melancholisch-satirisch die Absurditäten und Schönheiten der menschlichen Existenz.(filmdienst.de)

Der Film spaltete die Filmkritik. Die Kritiken umfassen das ganze Spektrum von der ganz schlechten Bewertung bis zu großer Begeisterung.

„Du schenkst Roy Andersson 76 Minuten – Roy Andersson schenkt dir das Universum.“ (Indiewire)

„Verzaubert den Blick…und erzählt von der menschlichen Komödie.“ (Die Zeit)

Filmfestival Venedig 2019: Silberner Löwe für Beste Regie

https://www.youtube.com/watch?v=RcPAxth709E
Die Bäuerin, das bin ich!
Do 23.4. 20:00
Die Bäuerin, das bin ich!
AT 2018 | 55 min | R: Barbara Weber
Die Bäuerin, das bin ich!
Die Bäuerin, das bin ich!
Die Bäuerin, das bin ich!
Österreich 2018 | 55 min | Doku | Deutsch | von Barbara Weber

Im Rahmen der Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. wird dieses Portrait einer Bäuerin von Steinbach am Attersee in Oberösterreich gezeigt. Vierzehn Mutterkühe, die Kälber, zwei Schweine zum Eigenverzehr, ein paar Hühner, Wiesen und Wald. Der Hof der Bäuerin Christine Pichler-Brix ist klein, tausend Euro wirft er im Monat ab. Der Großteil davon sind EU-Förderungen. Was hindert Christine und ihre Familie daran aufzugeben, so wie jährlich fünftausend KleinbäuerInnen österreichweit? Christine ist die erste Bäuerin nach über 250 Jahren und führt den Hof nach ihren Vorstellungen. Ihre Leidenschaft für die Landwirtschaft motiviert sie für die täglichen Arbeiten, die ein kleiner Hof benötigt. Mit Lebensfreude und Freiheitsgefühl führt sie den Hof in eine neue Zeit, und engagiert sich bei ÖBV - Via Campesina gegen das Verschwinden kleinbäuerlicher Strukturen.

Im Anschluss sprechen ExpertInnen über lokale Initiativen und Handlungsoptionen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative Hunger.Macht.Profite.

In Kooperation mit dem Verein Bodenfreiheit, Bio Austria und dem Obst- und Gartenbauverein

Narziß und Goldmund
Mi 29.4. 20:00
Narziß und Goldmund
DE 2020 | 118 min | R: Stefan Ruzowitzky
Narziß und Goldmund
Narziß und Goldmund
Narziß und Goldmund
Narziß und Goldmund
Narziß und Goldmund
Narziß und Goldmund
Narziß und Goldmund
Deutschland 2020 | 118 min | DF | Regie und Buch: Stefan Ruzowitzky | Kamera: Benedict Neuenfels | Schnitt: Britta Nahler | Mit: Jannis Niewöhner, Sabin Tambrea, Sujjyi Melles, Henriette Confurius, Elisa Schlott, Uwe Ochsenknecht, Georg Friedrich, u.a.

Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Hermann Hesse: Die Geschichte spielt im Mittelalter. Narziss und Goldmund lernen sich als Klosterschüler im Kloster Mariabronn kennen. Während der fromme Narziss sich den strengen Regeln des Konvents mit voller Inbrunst unterwirft, sieht der lebensfrohe und freigeistige Goldmund in den starren Vorschriften keinen rechten Zweck für sein Leben. Trotzdem versucht er, ein gelehriger Schüler zu sein. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft. Schließlich aber verlässt Goldmund das Kloster und begibt sich, von Narziss ermutigt, auf die Suche nach seiner Mutter, die einst die Familie verließ. So beginnt eine abenteuerliche Wanderschaft, bei der er in dem Dienstmädchen Lene auch seine große Liebe trifft. Er wächst zu einem Künstler heran, erlebt Freiheit und Glück, die Hölle der Pest, Leid und Tod. Erst Jahre später treffen die alten Freunde sich wieder, in einem dramatischen Moment ihres Lebens, der ihre Freundschaft auf die Probe stellt.

In Kooperation mit der Stadtbücherei Bregenz und der Vorarlberger Landesbibliothek

https://www.youtube.com/watch?v=KkXK_IPsOE8
Eine eiserne Kassette
Do 30.4. 20:00
Eine eiserne Kassette
AT 2018 | 102 min | R: Nils Olger
Eine eiserne Kassette
Eine eiserne Kassette
Eine eiserne Kassette
Österreich 2018 | 102 min | teilweise OmU | Regie und Buch: Nils Olger | Kamera: Nils Olger, Juri Schaden, Thomas Marshall | Musik: Vinzenz Schwab | Sound: Oliver Brunbauer | Mit: Ingeborg Jürgenssen, Olaf Johann Oskar Jürgenssen, Giorgio Mori, Roberto Oligeri, Carlo Gentile, u.a.

Nach dem Tod seines Großvaters erhält Regisseur Nils Olger die titelgebende Kassette mit Fotonegativen, die der Arzt und frühere SS-Untersturmführer als Mitglied einer Aufklärungseinheit der berüchtigten 16. Panzerdivision Reichsführer S angefertigt hatte. Als deren ehemaliger Kommandant Walter Reder 1985 unter skandalösen Umständen aus italienischer Haft nach Österreich zurückkehrte, war die unfassbare, hier penibel nachgezeichnete Schreckensspur der NS-Mördertruppe noch nicht in vollem Umfang bekannt. Ein Film aus Österreich, der längst hätte gemacht werden müssen. Nun gibt es ihn, eindringlich und genau. (Stephan Settele)

Nils Olger ist Filmemacher und Künstler, lebt in Wien. Er studierte postkonzeptionelle Kunst, Neue Medien und Sozialarbeit. Beteiligt an Film-, politischen, redaktionellen und Performance-Kollektiven. Eine eiserne Kassette ist sein erster abendfüllender Dokumentarfilm.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur Nils Olger und Johannes Spies statt.

In Kooperation mit der Jüdischen Museum Hohenems, der Arbeitsgemeinschaft für Christentum und Sozialdemokratie (acus), dem Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, erinnern.at und der Johann-August-Malin-Gesellschaft

https://vimeo.com/343606892