Filmforum Archiv

Valley of Love
9.6.2016
Valley of Love
Tal der Liebe
FR, BE 2015 | 92 min | OmU | R u B: Guillaume Nicloux
Valley of Love
Valley of Love
Valley of Love
Valley of Love
Valley of Love
Valley of Love
Valley of Love
Frankreich, Belgien 2015 | 92 min | OmU | Regie und Buch: Guillaume Nicloux | Kamera: Christophe Offenstein | Musik: Charles Ives | Mit: Isabelle Huppert, Gérard Depardieu, Dan Warner, Aurélia Thierrée u.a.

Isabelle (Isabelle Huppert) und Gérard (Gérard Depardieu) reisen zu einer seltsamen Verabredung im Death Valley in Kalifornien. Sie leben getrennt und haben sich seit Jahren nicht gesehen. Nun folgen sie einer Einladung ihres Sohnes Michael, die sie sechs Monate nach seinem Selbstmord erhalten haben. Ungeachtet der absurden Situation entschließen sie sich, sich auf das Programm einzulassen, das Michael als eine Art Nachlass für sie entworfen hat.

Regisseur Guillaume Nicloux hat die Begegnung dieser beiden so unterschiedlichen Charakterdarsteller zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. (filmladen.at)

https://www.youtube.com/watch?v=GYBjlXILpI8 IMDB
Vergiss mein nicht
2.5.2013
Vergiss mein nicht
DE 2012 | 92 min | Buch und Regie: David Sieveking
Vergiss mein nicht
Vergiss mein nicht
Vergiss mein nicht
Vergiss mein nicht
Deutschland 2012 | 92 min | Buch und Regie: David Sieveking | Kamera: Adrian Stähli | Schnitt: Cagrin Vogt | Mit: Gretel und Male Sieveking

Ein Film über die Liebe – zwischen Mutter und Sohn, Eltern und Kindern, Mann und Frau. Ein Film über Alzheimer-Demenz – eine Erfahrung, die viele Familien erschüttert und verändert.

David Sieveking (David Wants to Fly) entdeckt durch die Gedächtnisstörung seiner Mutter Gretel den Schlüssel zu ihrer Vergangenheit, zur Geschichte ihrer Ehe und zu den Wurzeln der gemeinsamen Familie. Liebevoll und mit zärtlicher Distanz dokumentiert er ihren geistigen und körperlichen Abbau und seine Versuche, ihr dasLeben zu erleichtern. Mit viel Sinn für kleine Gesten und für den Zauber des Augenblicks schafft er ein feinfühlig heiteres Familienporträt: die würdevolle, niemals rührselige Reise durch ein Menschenleben, an dessen Ende ein Anfang steht, in dem die Familie neu zueinander findet. Mit Vergiss mein nicht ist David Sieveking ein ebenso persönlicher wie warmherziger, humorvoller und optimistischer Film gelungen.

Filmfestival Locarno 2012: Bester Film der Semaine de la critique | Hessischer Filmpreis 2012: Bester Dokumentarfilm | Dokumentarfilmfest Leipzig 2012: Preis des Goethe-Instituts | Nominiert für den deutschen Filmpreis 2013 in der Kategorie Bester programmfüllender Dokumentarfilm.

Wir zeigen den Film in Kooperation mit der “Aktion Demenz”.

http://www.spiegel.de/video/demenzdoku-vergiss-mein-nicht-video-1250197.html
Victoria
5.8.2015
Victoria
DE 2015 | 140 min (Überlänge) | R u B: Sebastian...
Victoria
Victoria
Victoria
Victoria
Victoria
Deutschland 2015 | 140 min (Überlänge) | Regie und Buch: Sebastian Schipper | Kamera: Sturla Brandth Grøvlen | Schnitt: Olivia Neergaard-Holm | Mit: Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yigit, Max Mauff u.a.

Das Besondere an Victoria: Der Film wurde in einer einzigen Einstellung gedreht: ohne einen Schnitt begleitet die Kamera die Protagonisten durch das nächtliche Berlin. Aber Victoriaist viel mehr als nur eine technische und logistische Bravourleistung: Das zwischen luftiger Romanze, dynamischem Thriller und fiebrigem Großstadtporträt angesiedelte Nachtstück besitzt eine unbändige Energie und entwickelt einen unwiderstehlichen emotionalen Sog.

Eine Stunde noch, dann neigt sich auch diese Nacht in Berlin wieder dem Ende zu. Vor einem Club lernt Victoria, eine junge Frau aus Madrid, vier Berliner Jungs kennen – Sonne, Boxer, Blinker und Fuß. Der Funke zwischen ihr und Sonne springt sofort über, aber Zeit füreinander haben die beiden nicht. Sonne und seine Kumpels haben noch etwas vor. Um eine Schuld zu begleichen, haben sie sich auf eine krumme Sache eingelassen. Als einer von ihnen unerwartet ausfällt, soll Victoria als Fahrerin einspringen. Was für sie wie ein großes Abenteuer beginnt, entwickelt sich zunächst zu einem verrückten euphorischen Tanz – und dann schnell zum Albtraum. Während der Tag langsam anbricht, geht es für Victoria und Sonne auf einmal um Alles oder Nichts...

Berlinale 2015: Silberner Bär Sturla Brandth Grøvlen, Kamera,

Preis der Gilde Deutscher Filmkunsttheater (Bester Film Wettbewerb)

Preis der Leserjury der Berliner Morgenpost (Bester Film Wettbewerb)

https://www.youtube.com/watch?v=qlG0nauf8fo
Victoria
13.7.2017
Victoria
Männer & andere Missgeschicke
FR 2016 | 96 min | OmU | R: Justine Triet
Victoria
Victoria
Victoria
Victoria
Victoria
Victoria
Frankreich 2016 | 96 min | OmU | Regie: Justine Triet | Buch: Justine Triet, Thomas Lévy-Lasne; nach einer Story von Thomas Lévy-Lasne | Kamera: Simon Beaufils | Schnitt: Lauren Sénéchal | Mit: Virginie Efira, Vincent Lacoste, Melvil Poupaud, Laurent Poitrenaux u.a.

Sie ist eine klassische Romcom-Heldin: Die Strafverteidigerin Victoria, 30 plus, geschieden mit zwei kleinen Mädchen und einem Leben, das beständig außer Fugen scheint. Nie ganz zufrieden mit den erteilten Ratschlägen, besucht sie gleichzeitig einen Psychotherapeuten und eine Wahrsagerin. Doch als sie wider besseren Wissens den Fall eines Exfreunds übernimmt, der von seiner neuen Partnerin des Mordversuchs bezichtigt wird, können auch die ihr nicht mehr helfen. Was Victoria aus der Gleichförmigkeit des Romcom-Klischees heraushebt, ist sein Bekenntnis zu Fehlbarkeit und Widersprüchlichkeit. (film.at)


http://www.alamodefilm.de/kino/detail/victoria-maenner-andere-missgeschicke.html
Victoria & Abdul
22.2.2018
Victoria & Abdul
US, UK 2017 | 112 min | OmU | R: Stephen Frears
Victoria & Abdul
Victoria & Abdul
Victoria & Abdul
Victoria & Abdul
Victoria & Abdul
Victoria & Abdul
USA, United Kingdom 2017 | 112 min | OmU | Regie: Stephen Frears | Buch: Lee Hall | Kamera: Danny Cohen | Schnitt: Melanie Oliver | Musik: Thomas Newman | Mit: Judi Dench, Ali Fazal, Olivia Williams, Michael Gambon u.a.

Im Jahr 1887 feiert die britische Königin Victoria mit einem prachtvollen Fest ihr 50. Thronjubiläum. Während der Feierlichkeiten lernt die Monarchin den jungen indischen Bediensteten Abdul Karim kennen, der extra anlässlich des Jubiläums nach Großbritannien gereist ist. Nur kurze Zeit später nimmt die exzentrische Königin den jungen Inder in ihr Gefolge auf, was ihre Familie und ihre Berater ebenso verblüfft wie vor den Kopf stößt. Doch bald schon entwickelt sich zwischen dem Diener und der Monarchin durch lange und inspirierende Gespräche eine tiefe Freundschaft, durch die Victoria, die unter anderem auch den Titel Kaiserin von Indien trägt, viel über die ihr fremde Kultur von Abduls Heimat lernt. Die außergewöhnliche Beziehung der beiden erzeugt jedoch auch schnell Missgunst und Neid unter den übrigen Menschen am Hofe.

Die Premiere des Films erfolgte am 3. September 2017 außer Konkurrenz bei den 74. Internationalen Filmfestspielen von Venedig.

„... eine subtile Geschichte über Menschen unterschiedlicher Herkünfte, kultureller Prägung und gesellschaftlicher Stände.“ Filmbewertung Deutschland

Hollywood Film Award 2017, Composer of the Year: Thomas Newman

https://www.universalpictures.at/victoriaundabdul
Vielleicht in einem anderen Leben
10.3.2011
Vielleicht in einem anderen Leben
AT 2010, 94 min, Regie: Elisabeth Scharang
Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben
Österreich 2010, 94 min Regie: Elisabeth Scharang Buch: Silke Hassler, Peter Turrini Kamera: Jean-Claude Larieu Musik: Thomas Jarmer Mit: Ursula Strauss, Johannes Krisch, Thomas Fränzel, u.a.

April 1945: In diesen letzten Tagen des Krieges lagert eine Gruppe von zwanzig ungarischen Juden auf ihrem Todesmarsch Richtung KZ Mauthausen in einem Heustadel am Rande eines kleinen Dorfes. Der Weitermarsch verzögert sich, da die Befehlskette der SS reißt.
In dieser Situation beschließt der Häftling Lou Gandolf, ein Opernsänger aus Budapest, seine LeidensgenossInnen zu überreden, die Operette „Wiener Blut“ für eine private Vorstellung im Stadel einzustudieren. Er will das Mitgefühl der Bäuerin Traudl Fasching rühren, deren Mann Stefan der Stadel gehört, in dem die Häftlinge lagern.
Für das Ehepaar Fasching wird die Begegnung mit den zum Tode Geweihten zu einer neuen Chance für ihre zerrüttete Ehe.

"In den vier Tagen, in denen die Geschichte spielt, wird über das Schicksal aller Beteiligten neu verhandelt. Wie immer in Krisenzeiten geht es darum, auf welche Seite man sich stellt, solange man diese Entscheidung noch selbst treffen kann." (Elisabeth Scharang, Regisseurin)

„Ein mitreißender Film.“ Kulturwoche.at

„Packend und überzeugend.“ Ö1 Kultur

http://www.vielleicht-in-einem-anderen-leben.at/
Violette
16.10.2014
Violette
FR 2013 | 139 min | Omu | Regie: Martin Provost
Violette
Violette
Violette
Violette
Frankreich 2013 | 139 min | Omu | Regie: Martin Provost | Buch: Martin Provost, Marc Abdelnour, René de Ceccatty | Kamera: Yves Cape | Schnitt: Ludo Troch | Mit: Emmanuelle Devos, Sandrine Kiberlain, Olivier Gourmet, Catherine Hiegel u.a.

Schon einmal hat der 1957 in Brest geborene Regisseur und Schauspieler Martin Provost mit dem Porträt einer nahezu unbekannten Künstlerin einen Coup gelandet. Sieben Césarskassierte sein 2008 entstandener Film Séraphinemit der grandiosen Yolande Moreau in der Rolle der Malerin Séraphine Senlis.

In Violette, der Geschichte der von Simone de Beauvoir geförderten Schriftstellerin Violette Leduc, sind es nun gleich zwei Darstellerinnen, die dazu einladen, eine Autorin zu entdecken, die anfangs übersehen, später dann aber regelrecht vergöttert wurde – zumindest in Frankreich. Ihren schriftstellerischen Durchbruch erlebte Leduc jedenfalls erst 1965 im Alter von 56 Jahren mit ihrem autobiografischen Roman Der Bastard. Provosts Film setzt rund 20 Jahre früher an.

"Ein hinreißender Film über Violette Leduc und Simone de Beauvoir!"

(New York Times)

https://www.youtube.com/watch?v=_cmzXb-cdBs IMDB
Visages Villages
5.7.2018
Visages Villages
Augenblicke: Gesichter einer Reise
FR 2017 | 89 min | OmU | R: Agnes Varda, JR
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Frankreich 2017 | 89 min | OmU | Regie: Agnes Varda, JR | Buch: JR, Agnès Varda Kamera: Roberto De Angelis u.a. | Musik: Matthieu Chedid

In Augenblicke: Gesichter einer Reisebegeben sich die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR in ihrem Fotomobil auf eine gemeinsame Reise durch Frankreich, bei der sie allerlei Geschichten und Gesichter von Menschen in überlebensgroßen Bildern festhalten – vom Briefträger über den Fabrikarbeiter bis zur letzten Bewohnerin eines Straßenzugs in einem ehemaligen Bergbaugebiet. (film.at)

„Ein filmischer Glücksfall, der mit einer besonderen Leichtigkeit die berührenden Begegnungen einer Reise festhält – genau wie die unwahrscheinliche und zarte Freundschaft, die zwischen der Regisseurin Agnès Varda und dem Fotografen JR entsteht.“ (filmladen)

Visages Villages feierte im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes 2017 seine Premiere und wurde für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

Auszeichnungen (Auswahl): Bester Dokumentarfilm – Independent Spirit Awards 2018, Los Angeles Film Critics Association Awards 2017, New York Film Critics Circle Awards 2017 & Prix Lumières 2018; L’Œil d’or (JR und Agnès Varda) – Internationale Filmfestspiele von Cannes 2017; Publikumspreis der Sektion „Documentary“ – Toronto International Film Festival 2017;

https://www.youtube.com/watch?v=dmHG5HXYc9w IMDB
Von jetzt an kein Zurück
1.7.2015
Von jetzt an kein Zurück
DE, AT 2014 | 109 min | R u B: Christian Frosch
Von jetzt an kein Zurück
Von jetzt an kein Zurück
Von jetzt an kein Zurück
Von jetzt an kein Zurück
Von jetzt an kein Zurück
Deutschland, Österreich 2014 | 109 min | Regie und Buch: Christian Frosch | Kamera: Frank Amann | Musik: Andreas Ockert | Mit: Victoria Schulz, Anton Spieker, Erni Mangold, Marko Peros u.a.

Deutsche Provinz, 1967. Für die Träume von Ruby und Martin ist die Welt zu klein. Sie sind jung, sie wollen zusammen sein, sich nicht an falschen Idealen orientieren, und sie sehen nur einen Ausweg: abhauen, nach Berlin. Der Plan misslingt, und der Preis, den Ruby und Martin bezahlen, ist hoch: Schulverweis und elterliche Gewalt. Ruby landet im geschlossenen Heim bei den Barmherzigen Schwestern, Martin wird von den Erziehern der Bewahranstalt Freistatt zur Arbeit ins Moor geschickt. Erst Jahre später treffen sie sich wieder. Sind sie bereit, den Kampf für ihre Liebe wieder aufzunehmen? (Oldenburg Filmfestival)

Diagonale Publikumspreis 2015

http://www.vonjetztan-film.de/
Vor der Morgenröte
20.7.2016
Vor der Morgenröte
AT 2106 | 106 min | OmU | R: Maria Schrader
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Österreich 2106 | 106 min | OmU | Regie: Maria Schrader | Buch: Jan Schomburg, Maria Schrader | Kamera: Wolfgang Thaler | Schnitt: Hansjörg Weißbrich | Mit: Josef Hader, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Matthias Brandt, Charly Hübner, André Szymanski u. a.

Stefan Zweig war seinerzeit weltberühmt und gemeinsam mit Thomas Mann der meistübersetzte deutschsprachige Schriftsteller. Bereits 1934 verließ Zweig seine Heimat Österreich, um ins Exil zu gehen, aus dem er nicht zurückkehrte. In ihrem ebenso stringenten wie sinnlich-opulenten Film zeigt Maria Schrader die letzten fünf Jahre des Autors in sechs Episoden – von seinem ersten Aufenthalt in Brasilien und der Teilnahme am PEN-Kongress in Buenos Aires 1936 über seinen New York Besuch, wo er seine erst Frau Friderike trifft, bis zu seinem Tod 1942 in Petrópolis.

"Überzeugend spielt Josef Hader den sensiblen, ambivalenten Schriftsteller, glänzt ohne jede Tendenz zum Overacting. Ein großer Sprung vom Kult-Kieberer, wo er scheinbar jede Nuance, vor allem den komödiantischen Sarkasmus seines Protagonisten, längst verinnerlicht hatte. Besonders im Zusammenspiel mit der legendären Fassbinder-Heroine Barbara Sukowa entwickeln sich szenisch unvergleichlich dichte Gefühlsmomente. Das ungewöhnliche Gespann funktioniert ganz prächtig. Und die kraftvollen Bildkompositionen des genialen Kameramanns Wolfgang Thaler vermitteln dem Publikum den quälenden Zwiespalt der Heimatlosigkeit im tropisch-brasilianischen Paradies. Nicht umsonst genießen die Österreicher im Filmkunstfach derzeit einen exzellenten Ruf." (Programmkino.de)

2 Nominierungen für den deutschen Filmpreis, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin

http://www.filmladen.at/vor.der.morgenroete
Vous n’avez encore rien vu
28.8.2013
Vous n’avez encore rien vu
Ihr werdet euch noch wundern
FR 2012 | 105 min | OmU | Regie: Alain Resnais
Vous n’avez encore rien vu
Vous n’avez encore rien vu
Vous n’avez encore rien vu
Vous n’avez encore rien vu
Vous n’avez encore rien vu
Frankreich 2012 | 105 min | OmU | Regie: Alain Resnais | Buch: Laurent Herbiet, Alain Resnais | Kamera: Eric Gautier | Schnitt: Hervé de Luze, Sylvie Lager | Mit: Sabine Azéma, Anne Consigny, Pierre Arditi, Mathieu Amalric, Michel Piccoli, Anny Duperey, Hipployte Girardot u.a.

Nach dem Tod des gefeierten Theaterautors Antoine d’Anthac erhalten seine Freunde eine Einladung in sein Landhaus. Hier teilt ihnen der Verstorbene per Video seinen letzten Wunsch mit. Alle versammelten Freunde haben über Jahre in Antoines Stück „Eurydike“ mitgewirkt und sollen für ihn eine letzte Entscheidung treffen: Eine junge Theatertruppe hat einen Mitschnitt ihrer Proben zu „Eurydike“ geschickt, um von Antoine die Erlaubnis zur Aufführung zu bekommen. Kaum sehen die Freunde ihre Figuren auf der Leinwand, sind auch sie wieder in ihren Rollen gefangen, aber das bleibt nicht die letzte Überraschung, die an diesem Abend auf sie wartet.

Ihr werdet euch noch wunderngleicht einem filmischen Abschiedsbrief –mit einem Augenzwinkern inszeniert der französische Meisterregisseur Alain Resnais (Letztes Jahr in Marienbad) humorvoll bis leise - melancholisch Reflexionen über das Leben, das Theater und den Tod. Seine wichtigsten und treuesten filmischen Weggefährten versammelt Alain Resnais in diesem Werk.

„Ein atemberaubendes Spiel und ein großartiges abgeklärtes Alterswerk. Ihr werdet euch noch wundern ist ein Film zum Niederknien schön.“(SWR)

„Ein Fest für alle Cinephilen“(Die Zeit)

http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/ihr-werdet-euch-noch-wundern IMDB
W immie ...
14.5.2015
W immie ...
Im Namen des ...
PL 2012 | 96 min | OmU | R: Małgorzata Szumowska
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W immie ...
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Polen 2012 | 96 min | OmU | Regie: Małgorzata Szumowska | Buch und Kamera: Michał Englert | Schnitt: Jacek Drosio | Mit: Andrzej Chyra, Mateusz Kosciokiewicz, Lukasz Simlat, Maja Ostaszewska, Maria Maj, Tomasz Schuchardt u.a.

Pater Adam übernimmt eine kleine Gemeinde in der polnischen Provinz. Überaus engagiert baut er ein Gemeindezentrum für schwer erziehbare Jungs auf. Angezogen von der Vitalität und dem Charisma des Priesters suchen die Einwohner seine Nähe, ohne zu ahnen, welche Geheimnisse ihn umgeben. Durch die Begegnung mit einem exzentrischen jungen Mann, der im Ort als Außenseiter gilt, sieht sich Pater Adam mit seinen unterdrückten Sehnsüchten konfrontiert. Bald schon schöpfen die Dorfbewohner Verdacht und nehmen Kontakt zu Adams Kirchenvorgesetzten auf.

In poetischen Bildern einer trügerischen sommerlichen Dorfidylle erzählt Małgorzata Szumowska das Gewissensdrama eines katholischen Priesters, der verzweifelt gegen seine Gefühle ankämpft. Im Namen des ... lief im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale und wurde dort mit dem Teddy für den besten Spielfilm ausgezeichnet. Außerdem erhielt der Film den Großen Preis des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund / Köln und den Hauptpreis des 10. Neiße-Filmfestivals. (salzgeber)

http://www.imnamendes.de/