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Tango Libre
29.8.2013
Tango Libre
FR, BE, LU 2013 | 105 min | OmU | Regie: Frédéric...
Tango Libre
Tango Libre
Tango Libre
Tango Libre
Tango Libre
Frankreich, Belgien, Luxemburg 2013 | 105 min | OmU | Regie: Frédéric Fonteyne | Buch: Philippe Blasband, Anne Paulicevich | Kamera: Virginie Saint-Martin | Mit: François Damiens, Anne Paulicevich, Sergi López, Jan Hammenecker

Jean-Christophe ist ein Gefängniswärter, der sich stets streng an die Regeln hält und niemals Gefühle nach außen hin zeigt. Als er jedoch in einem Tangokurs die leidenschaftliche Alice kennen lernt, ist es schnell um ihn geschehen. Bald darauf muss Jean-Christophe erkennen, dass die Frau, für die sein Herz schlägt, die Freundin von gleich zwei Insassen unter seiner Obhut ist. Angesichts der Situation gerät der sonst so regelkonforme Wärter in Konflikt mit dem Gesetz und seinen Gefühlen.

http://www.youtube.com/watch?v=y7OVcya2Xc4 IMDB
Tanna
20.4.2017
Tanna
AU 2016 | 104 min | OmU | R: Bentley Dean und Martin...
Tanna
Tanna
Tanna
Tanna
Tanna
Tanna
Australien 2016 | 104 min | OmU | Regie und Buch: Bentley Dean und Martin Butler | Kamera: Bentley Dean | Schnitt: Tania Nehme | Mit: Marie Wawa, Mungau Dain, Marceline Rofit, Chief Charlie Kahla, Albi Nangia u.a.

Der Spielfilm Tannagehört zu den wohl schönsten Überraschungen, die uns das Kinojahr beschert. Er entstand auf der entlegenen gleichnamigen Südseeinsel. Das Regisseur-Duo erzählt mit der lokalen Bevölkerung als Darstellern eine Romeo-und-Julia-Geschichte, die uns im besten Sinn in eine andere Welt versetzt.

Im Dorf der Yakel leben die Menschen in Symbiose mit der Natur. Aber nicht alles ist so friedlich, wie es scheint, denn der Konflikt mit den benachbarten Imedin eskaliert. Die Ältesten wollen Frieden schließen und versprechen die schöne Wawa dem Sohn des Imedin-Chefs. Nun ist Wawa allerdings unsterblich verliebt in Dain, und dieser auch in sie …

Tannaerzählt eine klassische Geschichte, die an Romeo und Julia erinnert und hier noch einmal in unglaublicher Frische und Schönheit erzählt wird. Sie beruht zudem auf einem wahren Ereignis, das die Stämme dazu bewogen hat, ihre Sitten zu ändern.

„Eine ergreifende Hommage an die Macht der Liebe.“ (Variety)

„Hinreißend“ (Los Angeles Times)

Offizieller Auslands-Oscar-Kandidat 2017; Auszeichnungen in London, Venedig und Australien.

https://www.trigon-film.org/de/movies/Tanna
Taxi Teheran
21.10.2015
Taxi Teheran
IR 2015 | 82 min | OmU | R: Jafar Panahi
Taxi Teheran
Taxi Teheran
Taxi Teheran
Taxi Teheran
Taxi Teheran
Iran 2015 | 82 min | OmU | Regie, Buch, Kamera: Jafar Panahi

Ein Taxi bewegt sich durch die farbenfrohen, pulsierenden Straßen Teherans. Die unterschiedlichsten Menschen steigen ein. Als der Fahrer sie interviewt, sagen alle Passagiere offen, was sie denken. Niemand anderes als der Regisseur Jafar Panahi selbst sitzt am Steuer des Taxis. Während der heiteren und dramatischen Fahrten durch die Stadt fängt sie die Stimmung in der iranischen Gesellschaft ein.

„Ich bin Filmemacher. Ich kann nichts anderes als Filme machen. Mit Kino drücke ich mich aus, es ist mein Leben. Nichts kann mich am Filmemachen hindern. Denn wenn ich in die äußerste Ecke gedrängt werde, ziehe ich mich in mein Innerstes zurück. Und trotz aller Einschränkungen wird in dieser inneren Abgeschlossenheit die Notwendigkeit, etwas zu erschaffen, zu einem immer größeren Trieb. Kino als Kunstform wird zu meinem Hauptanliegen. Ich muss unter allen Umständen weiter Filme machen, um der Kunst Respekt zu erweisen und mich lebendig zu fühlen.“ (Jafar Panahi)

"Jafar Panahis Film ist weit mehr als eine Spiegelung seiner eigenen Lage, er ist auch eine Reflexion über moderne Medien, das Filmemachen, über Lüge und Wahrheit in seinem Lande. Und ohne Spur von Bitternis und Verbissenheit. Das ist vielleicht das größte Wunder." (Die Welt)

Goldener Bär, Berlinale 2015

http://www.filmladen.at/film/taxi-teheran/
Tehran Taboo
21.2.2018
Tehran Taboo
Teheran Tabu
AT, DE 2017 | 96 min | Animationsfilm | OmU (Farsi) |...
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Österreich, Deutschland 2017 | 96 min | Animationsfilm | OmU (Farsi) | Regie: Ali Soozandeh | Buch: Ali Soozandeh, Grit Kienzlen | Kamera: Martin Gschlacht | Schnitt: Frank Geiger, Andrea Mertens | Mit: Elmira Rafizadeh, Alireza Bayram, Zahra Amir Ebrahimi, Arash Marandi, Bilal Yasar u.a.

Teheran, Iran, eine riesenhafte Stadt voller Verbote, Dogmen und restriktiver Gesetze, wo für „moralische“ Vergehen wie Ehebruch und außerehelichen Sex drakonische Strafen wie Auspeitschung drohen. In dieser Stadt leben junge Menschen mit normalen Wünschen und Sehnsüchten; auf der hoffnungsvollen Suche nach Nähe und Lebensfreude. Die Prostituierte Pari, der Musikstudent Babak, die Hausfrau Sara und die junge Donya – alle haben auf ihre Weise unter der Tabuisierung von Sex und den restriktiven Gesetzen der iranischen Gesellschaft zu leiden. Als die vier Schicksale aufeinanderprallen, verändert sich das Leben aller.

Gedreht im Rotoskopie-Verfahren mit echten SchauspielerInnen, gelang Ali Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier junge Menschen in Teheran, deren Schicksale bei ihrer verzweifelten Suche nach Freiheit und Glück aufeinanderprallen.

Ein provokanter, gesellschaftskritischer Animationsfilm über die schizophrene Welt der iranischen Hauptstadt Teheran. filmladen

Jerusalem Film Festival 2017: FIPRESCI-Preis

Montreal Festival of New Cinema 2017: Creativity Prize

http://www.teherantabu-film.de/
Tell It to the Bees
18.9.2019
Tell It to the Bees
Der Honiggarten
UK 2018 | 108 min | OmU | R: Annabel Jankel
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Tell It to the Bees
Großbritannien 2018 | 108 min | OmU | Regie: Annabel Jankel | Buch: Henrietta Ashworth | Kamera: Bartosz Nalazek | Schnitt: Jon Harris, Maya Maffioli | Musik: Claire M Singer | Mit: Anna Paquin, Holliday Grainger, Emun Elliott, Steven Robertson, Lauren Lyle, Gregor Selkirk , u.a.

Als alleinerziehende Mutter im Schottland der 1950er hat es Lydia eigentlich bereits schwer genug. Nur knapp schafft sie es, sich und ihren Sohn mit ihrer schlecht bezahlten Anstellung als Fabrikarbeiterin über Wasser zu halten. Als Lydia die ruhige Ärztin Jean kennen lernt und Hilfe von ihr erfährt, entsteht eine tiefe Verbindung zwischen den beiden Frauen. Und auch Charlie, Lydias Sohn, findet dank Jean und ihrer Bienenkolonie, für die er eine enorme Faszination entwickelt, Zuflucht vor seinen Problemen in der Schule. Dass Lydia und Jean so viel Zeit miteinander verbringen, sorgt allerdings auch schnell für Gerüchte und böse Blicke im konservativen Dorf.

Annabel Jankels Drama Tell It to the Beeserzählt von den Stigmata lesbischer Liebe in einem traditionellen, ländlichen Umfeld. (Pink Apple)

Pink Apple Filmfestival Zürich 2019, Publikumspreis

In Kooperation mit dem Verein Amazone

https://www.polyfilm.at/film/der-honiggarten/
Telle Mère, Telle Fille
14.12.2017
Telle Mère, Telle Fille
Wie die Mutter, so die Tochter
FR 2017 | 94 min | OmU | R: Noémie Saglio
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Frankreich 2017 | 94 min | OmU | Regie: Noémie Saglio | Buch: Agathe Pastorino, Noémie Saglio | Kamera: Pierre Aïm | Schnitt: Sandro Lavezzi | Mit: Juliette Binoche, Camille Cottin, Lambert Wilson u.a.

Avril und ihre Mutter Mado sind zwar ein Herz und eine Seele, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Avril, 30, ist verheiratet, angestellt und lebt ihr Leben strikt nach Plan, während ihre Mutter seit ihrer Scheidung eine zweite Pubertät durchlebt und ihrer Tochter in jeglicher Hinsicht auf der Tasche liegt. Mutter- und Tochterrolle sind komplett vertauscht und als sich die beiden Frauen dann auch noch zur gleichen Zeit schwanger unter einem Dach wiederfinden, ist der große Eklat unausweichlich. Denn genauso wenig wie Mado inmitten ihres Jugendwahns bereit ist, erneut Mutter oder gar Großmutter zu werden, kann Avril sich ihre eigene Mutter als späte Mutter vorstellen!

Wie die Mutter, so die Tochterist eine berührende und dabei ebenso komische wie tiefgründige Liebeserklärung an alle Mütter und Töchter – und ja, auch die Väter dieser Welt! – die auf gänzlich lebensbejahende Art zeigt, dass, ganz gleich wie unterschiedlich Mutter-Tochter-Beziehungen auch sein mögen, am Ende nur eines zählt: das unzertrennbare Band der Liebe, das alle verbindet.

https://www.filmladen.at/film/wie-die-mutter-so-die-tochter/
Teströl és lélekröl
1.11.2017
Teströl és lélekröl
Körper und Seele
HU 2017 | 116 min | OmU | R: Ildikó Enyedi
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Ungarn 2017 | 116 min | OmU | Regie und Buch: Ildikó Enyedi | Kamera: Máté Herbai | Musik: Ádám Balázs | Mit: Géza Morcsányi, Alexandra Borbély, Réka Tenki u.a.

Es ist ein Märchen in realistischen Bildern, das die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi in Körper und Seeleerzählt. Bei der Berlinale hat sie Anfang des Jahres dafür den Goldenen Bären gewonnen. Enyedi zeigt einen Schlachthof in ruhigen dokumentarischen Szenen als nüchterne Erkundung eines brutalen Ortes. Doch dazu erzählt sie die unwahrscheinliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die über etwas sehr Flüchtiges zueinander finden: über ihre Träume. Maria, die neu angestellte Kontrolleurin und Endre, der Geschäftsführer mit gelähmtem Arm, erleben nachts im Schlaf dieselbe Geschichte. Sie träumen von einem Hirsch und einer Hirschkuh im Wald. Es ist Winter, aber die Schneedecke, auf der die Tiere sich bewegen, ist noch nicht sehr dick.

„Ildikó Enyedis Film (…) ist eine behutsame Untersuchung des wohl schönsten aller Vorgänge: Zwei Seelen, die in zwei einander noch fremden Körpern wohnen, berühren sich. Das Erschütternde dieser Berührung erzählt Enyedi mit der Tiefe einer Philosophin und dem Eigensinn der Künstlerin.” DIE ZEIT

http://www.thimfilm.at/filmdetail/koerper-und-seele
The Artist
15.3.2012
The Artist
FR 2011 | 100 Min | OmU | R u. D: Michel Hazanavicius
The Artist
The Artist
The Artist
The Artist
The Artist
Frankreich 2011 | 100 Min | OmU | Regie und Drehbuch: Michel Hazanavicius | Kamera: Guillaume Schiffman | Musik: Ludovic Bource | Mit: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller, Missi Pyle, Malcolm McDowell, Beth Grant, Ed Lauter, Uggy, u.a.

Hollywood, Ende der 1920er-Jahre. Mit der Einführung des Tonfilms beginnt der Stern des Stummfilmstars George Valentin zu sinken, während die von ihm entdeckte Peppy Miller, die heimlich in George verliebt ist, die Erfolgsleiter nach oben klettert. Michel Hazanavicius' außergewöhnlicher Schwarzweißfilm in perfekter Stummfilm-Ästhetik ist eine liebevolle und beglückend detailverliebte Hommage an das Goldene Zeitalter Hollywoods.

Michel Hazanavicius gelingt das Kunststück, das Publikum – zumindest innerlich – in einer Szene laut auflachen und in der nächsten still aufschluchzen zu lassen – ohne Ton, ohne Farbe. Sein Werk ist voll von Anspielungen auf Filmklassiker der 20er und 30er Jahre. Dennoch hat Hazanavicius den Stil der Stummfilme nicht einfach kopiert. Man merkt dem Film in keinem Moment an, wie schwer es sein muss, eine komplexe Handlung ohne Worte zu erzählen.

http://theartist-derfilm.de/
The Assassin
19.10.2016
The Assassin
TW 2015 | 105 min | OmU | Regie: Hou Hsiao-Hsien
The Assassin
The Assassin
The Assassin
The Assassin
The Assassin
The Assassin
The Assassin
Taiwan 2015 | 105 min | OmU | Regie: Hou Hsiao-Hsien | Buch: Chu T’ien-Wen, Hou Hsiao-Hsien | Kamera: Ping Bin Lee | Schnitt: Chih-Chia Huang, Ching-Spng Liao | Mit: Shu Qi, Chang Chen, Yun Zhou, u.a.

In komplex konstruierten Bildern und berückend schönen Landschaftsaufnahmen erzählt der taiwanesische Arthouse-Regisseur Hou Hsiao-Hsien ein verwickeltes historisches Epos mit Martial-Arts-Elementen. Im China des 9. Jahrhunderts soll die kaisertreue Auftragsmörderin Nie Yin-Niang ihren Cousin umbringen – den sie einst hätte heiraten sollen. Nie Yin-Niang muss zwischen ihren Gefühlen, ihrem politischen Gespür und ihrer Ehre als Profikillerin navigieren.

Mit The Assassinnimmt der Regisseur seine sehr eigene Interpretation des Genres vor. Der Film ist vor allem hypnotisches, berückendes Bilderkino. Hous vielfach geschichtete Innenräume, in denen Vorhänge, Wandpaneele, Fenster, und Wimpel bis zu ein Dutzend Bildebenen bauen, erinnern an die komplexen Kompositionen von Max Ophüls. Die Außenaufnahmen entführen in zauberhaft einsame Landschaften im Nordosten Chinas, die in ihrer monochromen Farbigkeit an chinesische Tuschezeichnungen erinnern. Der ruhige, fast meditative Strom der Szenen wird immer wieder abrupt durch kurze, stakkatohafte, nahezu realistische Martial-Arts-Sequenzen unterbrochen, die von den aufwändigen Tanzchoreografien eines Zhang Yimou meilenweit entfernt sind.

Asian Film Awards 2106: Bester Film, Beste Regie, Beste Schauspielerin

Filmfestspiele Cannes 2105: Beste Regie, Bester Soundtrack

http://stadtkinowien.at/film/952/
The Beguiled
23.8.2017
The Beguiled
Die Verführten
US 2017 | 94 min | OmU | R: Sophia Coppola
The Beguiled
The Beguiled
The Beguiled
The Beguiled
The Beguiled
USA 2017 | 94 min | OmU | Regie: Sophia Coppola | Buch: Sophia Coppola, Thomas Cullinan, nach dem Roman von Thomas Cullinan | Kamera: Philippe de Sourd | Mit: Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning, Colin Farrell, Angouri Rice u.a.

Sofia Coppolas Adaption des Romans The Beguiledvon Thomas Cullinan spielt im Jahr 1864 an einer Mädchenschule in Virginia. Als der Bürgerkrieg wütet, wird das Miss Martha Farnsworth Institut von der Außenwelt geschützt – bis zu dem Tag an dem ein verwundeter Soldat in der Nähe entdeckt und aufgenommen wird.

Nun gerät das geregelte Leben der Frauen durch seine Anwesenheit aus den Fugen, denn schon nach kurzer Zeit erliegen die Frauen dem Charme des Soldaten – Eifersucht und Intrigen vergiften zunehmend das Zusammenleben. Es beginnt ein erotisch aufgeladenes Spiel mit unerwarteten Wendungen, das Opfer auf beiden Seiten fordert.

Die Verführtenbasiert auf dem gleichnamigen, 1966 veröffentlichten US-amerikanischen Roman von Thomas Cullinan. Das Buch war bereits 1971 von Don Siegel als Betrogen(OT: The Beguiled) erstmals verfilmt worden. Damals spielte Clint Eastwood den Soldaten John McBurney und Geraldine Chaplin die Schuldirektorin.

Cannes Film Festival 2017: Beste Regie

https://www.universalpictures.at/dieverfuehrten
The Big Sick
12.4.2018
The Big Sick
US 2017 | 120 min | OmU | R: Michaael Showalter
The Big Sick
The Big Sick
The Big Sick
The Big Sick
The Big Sick
The Big Sick
USA 2017 | 120 min | OmU | Regie: Michaael Showalter | Buch: Emily V. Gordon, Kumail Nanjiani | Kamera: Brian Burgoyne | Musik: Michael Andrews | Schnitt: Robert Nassau | Mit: Kumail Nanjiani, Zoe Kazan, Holly Hunter, Ray Romano, Matty Cardarople u.a.

Nach der wahren Geschichte des Chicagoer Stand-up-Comedians Kumail Nanjiani, der sich im Film selbst spielt, beleuchtet The Big Sick in Form einer Liebesgeschichte die kontrastierenden Lebenswelten und Werte pakistanischer Einwanderer und der amerikanischen Alltagskultur.

Als Einwanderer der zweiten Generation hat Kumail wenig Lust, die Vorstellungen seiner Eltern von einer Karriere als Arzt oder Rechtsanwalt und einem traditionellen Familienleben mit einer pakistanischen Ehefrau zu erfüllen. Er schlägt sich lieber mehr recht als schlecht als Komiker durch. Dabei lernt er die schlagfertige Psychologiestudentin Emily kennen. Nach einem vermeintlichen One-Night-Stand kommen sich die beiden näher, bis Emily mit den unerfüllbaren Erwartungen von Kumails Eltern konfrontiert wird und die Beziehung beendet. Als sie kurz darauf schwer erkrankt und ihr Ex-Freund im Krankenhaus zum ersten Mal auf ihre Eltern trifft, stellt sich heraus, dass es mit der Beziehung wohl doch nicht ganz vorbei ist. (nach: www.kino-zeit.de; www.filmstarts.de)

„In Michael Showalters Tragikomödie wird der Ernst des Lebens mit Culture-Clash-Humor und brillantem Dialogwitz vereint.” (filmstarts.de)

Locarno 2017: Publikumspreis

Weitere Fimpreise als Beste Komödie sowie eine Oscar-Nominierung

http://www.thimfilm.at/filmdetail/the-big-sick
The Bookshop
6.6.2018
The Bookshop
Der Buchladen der Florence Green
ES, GB, DE 2017 | 110 min | OmU | Regie: Isabel Coixel
The Bookshop
The Bookshop
The Bookshop
The Bookshop
The Bookshop
Spanien, Großbritannien, Deutschland 2017 | 110 min | OmU | Regie: Isabel Coixel | Buch: Isabel Coixet nach dem gleichnamigen Roman von Penelope Fitzgerald | Kamera: Jean-Claude Lariieu | Musik: Alfonso de Vilallonga | Mit: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson, Hunter Tremayne, Honor Kneafsey u.a.

Ende der Fünfzigerjahre beschließt die junge Witwe Florence Green, ihre Trauer hinter sich zu lassen und einen lang gehegten Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in dem verschlafenen englischen Küstenort Hardborough eine Buchhandlung. Das weckt Vorurteile und stößt auf Gegenwehr: Die Provinzbewohner, bislang kaum mit den kulturellen Umbrüchen in den fernen urbanen Zentren konfrontiert, werden von zeitgenössischer Literatur wie Nabokovs „Lolita“ oder Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ aus ihrer Lethargie gerissen. Zwar findet Florence in dem zurückgezogen lebenden Mr. Brundish eine verwandte Seele, doch in der Mäzenin Mrs. Gamart, einer Lokalgröße, die eifersüchtig über ihr Einflussgebiet wacht, auch eine nicht zu unterschätzende Kontrahentin. (film.at)

„Dass The Bookshopdennoch gestandenes Entertainment ist, liegt an der makellosen Besetzung, dem herrlichen, höchst britischen Konversationston der Dialoge und nicht zuletzt an der dezent kammermusikalisch gehaltenen Tonspur.

Man kann den Film auch als eine Parabel auf den tatsächlichen, oft aussichtslosen Kampf vieler kleiner inhabergeführter Buchhandlungen gegen den allgegenwärtigen Onlinehandel sehen.“ (uncut.at)

Goya 2018 für den Besten spanischen Film des Jahres und Beste Regie für Isabel Coixet

https://www.youtube.com/watch?v=dHkOvX0Rj4o IMDB