Filmforum Archiv

To Rome with Love
12.12.2012
To Rome with Love
US, IT, ES 2012 I Omu I 112 min I Regie und Buch:...
To Rome with Love
To Rome with Love
To Rome with Love
To Rome with Love
To Rome with Love
USA, Italien, Spanien 2012 I Omu I 112 min I Regie und Buch: Woody Allen I Kamera: Darius Khondji I Schnitt: Alisa Lepselter I Mit: Woody Allen, Alec Baldwin, Roberto Benigni, Jesse Eisenberg, Penélope Cruz, u.a.

Leopoldo lebt ein ganz gewöhnliches Leben im schönen Rom. Doch eines Tages wird er ohne besonderen Grund berühmt und von den Medien verfolgt. Jerry hingegen hat das „Star-Sein“ schon hinter sich. Der rüstige Opernregisseur sucht in der Hauptstadt Italiens nun nach neuen Talenten. Und dann ist da noch Jack, der mit seinem Leben eigentlich ganz zufrieden ist, bis er sich plötzlich zwischen zwei Frauen entscheiden muss.

„Woody Allen ist bei seiner Tour durch Europa nun in der Italienischen Metropole Rom angekommen und liefert einen süffisanten Episodenfilm, der sich einzig und allein um das Thema Liebe dreht…“ (moviemaze.de)

http://www.toromewithlove.de/
To The Wonder
12.12.2013
To The Wonder
US 2012 | 112 min | OmU | R. u. B.: Terence Malick
To The Wonder
To The Wonder
To The Wonder
To The Wonder
To The Wonder
To The Wonder
USA 2012 | 112 min | OmU | Regie und Buch: Terence Malick | Kamera: Emmanuel Lubezki | Schnitt: A.J. Edwards, Keith Fraase | Mit: Ben Affleck, Rachel McAdams, Olga Kurylenko, Javier Bardem, Romina Mondello, u.a.

Mit Leuchten in den Augen und Amour im Gemüt schlendern Neil und Marina durch die französische Landschaft, es wird viel umarmt, geschmust noch mehr. Eine Übersiedlung der beiden Turteltauben von Paris in die Staaten steht an, doch: Den American Dream hat sich die mondäne Marina anders vorgestellt als Oklahoma. Als dann auch noch ihr Visa abzulaufen droht und der Geliebte nicht den Eindruck erweckt, dass er sie heiraten will, flüchtet sie frustriert nach Frankreich. Neil stürzt sich daraufhin in eine Beziehung mit Jugendfreundin Jane, die aber ebenso scheitert. Da meldet sich Marina wieder.

Show, don't tell. Es gibt gegenwärtig kaum einen Regisseur, der das Credo vom Bild das mehr als tausend Worte sagt, so sehr verinnerlicht hat wie Terrence Malick. Noch konsequenter als in seinem Jahrzehntwerk The Tree of Life verweigert sich der alte Meister in seiner neuen Arbeit den Gesetzen des klassischen Erzählkinos. Statt kausale Zusammenhänge zu erklären, lässt er seine Protagonisten lieber in von Kameramann Emmanuel Lubezki in aller Herrlichkeit eingefangenen Tableaus durch Wiesen und Felder streunen, ins Weite schauen und über Liebe und Leben grübeln.

To the Wonder beeindruckt letztlich als assoziativer Bilderrausch, der jene, die sich ihm hingeben, mit Gedankenfutter für Wochen und Monate versorgen wird. (skip)

“Fast zwei Stunden überwältigender Bild- und Seelenrausch. Wer sich diesen magischen Film anschaut, sollte alles andere ausblenden – und neu sehen lernen." (Kunst + Film)

69. Filmfestival Venedig, Signis Award

http://www.tothewonder.studiocanal.de/
Toivon tuolla puolen
27.4.2017
Toivon tuolla puolen
Die andere Seite der Hoffnung
FI 2017 | 98 min | OmU | R: Aki Kaurismäki
Toivon tuolla puolen
Toivon tuolla puolen
Toivon tuolla puolen
Toivon tuolla puolen
Toivon tuolla puolen
Finnland 2017 | 98 min | OmU | Regie und Buch: Aki Kaurismäki | Kamera: Timo Salminen | Musik: Ismo Haavisto | Mit: Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Tommi Korpela, Janne Hyytiäinen, Nuppu Koivu , Simon Al-Bazoon, Kati Outinen, Puntti Valtonen, Matti Onnismaa, Maria Järvenhelmi u.a.

Fünf Jahre nach seiner bejubelten Tragikomödie Le Havresteuert der finnische Kultregisseur Aki Kaurismäki erneut einen Hafen für gestrandete Wohlstandsverlierer an: Unter dem vieldeutigen Titel The Other Side of Hope(Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2017) kreuzen sich in bewährt lakonischer Weise die Pfade eines syrischen Flüchtlings und eines finnischen Geschäftsmanns. Die Folgen: Blutige Nasen, die verwegenste Pokerpartie, die im Kino seit langem zu sehen war, sowie eine „japanische” Restaurantgründung mit beträchtlichem Wasabi-Aufwand. Kurz: Tränentreibende Verzweiflungstaten, dargeboten mit stoischem Mut zur Absurdität, nein, richtiger: Menschlichkeit. (Claus Philipp)

Aki Kaurismäki: „Die Situation in Tornio, einer Grenzstadt im nordwestlichen Teil von Finnland, hat etwas in mir ausgelöst. Ich habe gleich danach ein Projekt mit dem Arbeitstitel Refugeeentwickelt. (…) Ich habe auch Ismo Haavisto kennengelernt, mit seinem unglaublich beschwingten Blues. Und der Blues war auch immer schon die Musik der Flüchtlinge und Migranten. In diesem Sinne passt Ismos Musik im Film sehr gut.” (leokino)

http://www.pandorafilm.de/filme/die-andere-seite-der-hoffnung.html
Toivon tuolla puolen
18.10.2017
Toivon tuolla puolen
Die andere Seite der Hoffnung
FI 2017 | 98 min | OmU | Regie und Buch: Aki Kaurismäki
Toivon tuolla puolen
Toivon tuolla puolen
Toivon tuolla puolen
Toivon tuolla puolen
Finnland 2017 | 98 min | OmU | Regie und Buch: Aki Kaurismäki | Kamera: Timo Salminen | Musik: Ismo Haavisto | Mit: Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Tommi Korpela, Janne Hyytiäinen, Nuppu Koivu , Simon Al-Bazoon, Kati Outinen, Puntti Valtonen, Matti Onnismaa, Maria Järvenhelmi u.a.

Fünf Jahre nach seiner bejubelten Tragikomödie Le Havre steuert der finnische Kultregisseur Aki Kaurismäki erneut einen Hafen für gestrandete Wohlstandsverlierer an: Unter dem vieldeutigen Titel The Other Side of Hope(Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2017) kreuzen sich in bewährt lakonischer Weise die Pfade eines syrischen Flüchtlings und eines finnischen Geschäftsmanns. Die Folgen: Blutige Nasen, die verwegenste Pokerpartie, die im Kino seit langem zu sehen war, sowie eine „japanische” Restaurantgründung mit beträchtlichem Wasabi-Aufwand. Kurz: Tränentreibende Verzweiflungstaten, dargeboten mit stoischem Mut zur Absurdität, nein, richtiger: Menschlichkeit. (Claus Philipp)

Aki Kaurismäki: „Die Situation in Tornio, einer Grenzstadt im nordwestlichen Teil von Finnland, hat etwas in mir ausgelöst. Ich habe gleich danach ein Projekt mit dem Arbeitstitel Refugeeentwickelt. (…) Ich habe auch Ismo Haavisto kennengelernt, mit seinem unglaublich beschwingten Blues. Und der Blues war auch immer schon die Musik der Flüchtlinge und Migranten. In diesem Sinne passt Ismos Musik im Film sehr gut.” (leokino)

In Zusammenarbeit mit der Österreichisch-Finnischen Gesellschaft Vorarlberg anlässlich der 100 Jahr Feier Finnlands.

http://www.pandorafilm.de/filme/die-andere-seite-der-hoffnung.html
Tom à la ferme
13.11.2014
Tom à la ferme
Sag nicht, wer du bist!
CA, FR 2013 | 105min | OmU | R: Xavier Dolan
Tom à la ferme
Tom à la ferme
Tom à la ferme
Tom à la ferme
Tom à la ferme
Kanada, Frankreich 2013 | 105min | OmU | Regie: Xavier Dolan | Buch: Xavier Dolan, Michel Marc Bouchard | Kamera: André Turpin | Schnitt: Xavier Dolan | Mit: Xavier Dolan, Lise Roy, Pierre-Yves Cardinal, Évelyne Brochu

Tom fährt aus Montreal zur Beerdigung seines verstorbenen Lebensgefährten Guillaume aufs Land, wo er mit Vorurteilen und Homophobie konfrontiert wird. Agathe, die Mutter seines toten Freundes, wusste zudem nichts von der Homosexualität ihres Sohnes. Denn ihr älterer Sohn Francis, der nach dem Tod des Vaters die Farm leitet, hat alles daran gesetzt, vor seinen Eltern ein falsches Bild seines Bruders Guillaume aufrecht zu erhalten. So glaubt die Mutter, dass ihr verstorbener Sohn eine Beziehung mit seiner hübschen Arbeitskollegin Sarah geführt habe. Tom wird zum unfreiwilligen Komplizen, denn der unberechenbar brutale Francis setzt nicht nur psychische Gewalt ein, um seinen Willen durchzusetzen. Allerdings erkennt Tom recht schnell, dass sein Lover auch ihm gegenüber nicht sein wahres Ich gezeigt hat.

„Xavier Dolan, der in seinem vierten Spielfilm wieder selbst die Hauptrolle übernommen hat, erweitert mit Tom á la fermeeinmal mehr auf bemerkenswerte Weise seinen eigenen und unseren Horizont. Den 25-jährigen umtriebigen Kanadier allerdings weiterhin lediglich als Regie-Wunderkind abzustempeln, ist mindestens seit Laurence Anyways(2012) unzureichend“. (ray)

http://www.sagnichtwerdubist-film.de/
Tomboy
11.7.2012
Tomboy
FR, 2011 | 82 min | OmU | Regie und Drehbuch: Céline...
Tomboy
Tomboy
Tomboy
Tomboy
Tomboy
Frankreich 2011 | 82 min | OmU | Regie und Drehbuch: Céline Sciamma | Kamera: Crystel Fornier | Musik: Jean-Baptiste de Laubier | Mit: Zoé Héran, Malonn Lévana, Jeanne Disson,Sophie Cattani, Matthieu Demy, Rayan Boubekri, Yohan Vero, u.a.

Laure trägt ihre Hosen am liebsten weit und die Haare kurz. Wie ein Mädchen sieht sie nicht aus – und sie möchte am liebsten auch keines sein. Laure ist ein Tomboy. Als sie mit ihren Eltern umzieht, nutzt sie ihre Chance und stellt sich ihren neuen Freunden als Michael vor. Geschickt hält sie ihr intimes Abenteuer vor den Eltern geheim. Für ihre Familie bleibt sie Laure, doch für die anderen Kinder ist sie Michael, der rauft, Fußball spielt, und in den sich die hübsche Lisa verliebt. Laure kostet ihre neue Identität aus, als ob der Sommer ewig so weitergehen könnte. Mit frappierender Authentizität, Leichtigkeit und Natürlichkeit erzählt die Regisseurin Céline Sciamma in Tomboy vom entscheidenden Sommer eines Mädchens, das anders sein möchte.

In Kooperation mit Go West.

Berlinale 2011, Teddy-Award

http://www.tomboy-film.de/
Toni Erdmann
4.8.2016
Toni Erdmann
DE, AT 2016 | 162 min | R: Maren Ade
Toni Erdmann
Toni Erdmann
Toni Erdmann
Toni Erdmann
Toni Erdmann
Deutschland, Österreich 2016 | 162 min | Regie und Buch: Maren Ade | Kamera: Patrick Orth | Schnitt: Heike Parplies | Mit: Peter Simonischeck, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, Thomas Loibl, Trystan Pütter, Hadewych Minis, Lucy Russell, Ingrid Bisu u.a.

Peter Simonischek ist Toni Erdmannund er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: er der gefühlvolle, sozialromantische 68er, sie die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen Emails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden. Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht er Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes alter Ego ... (filmladen.at)

FIPRESCI-Preis, Cannes 2016

https://www.youtube.com/watch?v=bVKGWFpRpqU IMDB
Tournée
8.12.2011
Tournée
FR 2010 | 111 min | Regie: Mathieu Amalric
Tournée
Tournée
Tournée
Tournée
Tournée
Frankreich 2010 | 111 min | Regie: Mathieu Amalric | Drehbuch: MathieAmalric, Philippe di Folco, Marcelo Novais | Mit: Miranda Colclasure, Suzanne Ramsey, Linda Marraccini, Julie Ann Muz, Angela de Lorenzo, Alexander Craven, Mathieu Amalric, Damien Odoul, Ulysse Klotz, Simon Roth, Joseph Roth, Aurélia Petit, u.a.

Vor Jahren hat Joachim Frankreich gen USA verlassen. Geflohen vor Schulden, Beziehungsproblemen, einer gescheiterten Karriere. Nun kehrt er zurück, als Impresario einer Gruppe von New Burlesque-Tänzerinnen, unterwegs auf Tournee durch Frankreich, deren Höhepunkt eine große Show in Paris werden soll. Doch dann geht einiges schief. Nicht zuletzt, weil Joachims Wiederauftauchen in der Hauptstadt alte Wunden aufreißt.

"Ich misstraue männlichen Filmemachern, die behaupten, zu wissen, was in den Köpfen der Frauen vorgeht", sagt Amalric, "aber das Kino erlaubt uns, den Halbwüchsigen in uns zu wecken, der vom Treiben in den Schlafzimmern der Mädchen fantasiert."

(Viennale Katalog 2010)

http://tournee-derfilm.de/
Tracks
25.6.2014
Tracks
Spuren
AU 2013 | 112 min | OmU | R: John Curran
Tracks
Tracks
Tracks
Tracks
Tracks
Australien 2013 | 112 min | OmU | Regie: John Curran | Buch: Marion Nelson nach dem Roman von Robyn Davidson | Kamera: Mandy Walker | Musik: Garth Stevenson | Mit: Mia Wasikowska, Adam Driver, Rainer Bock

Sie suchte die Einsamkeit – und wurde weltberühmt. Mit ihrem Buch Spuren, über ihre einzigartige Reise durch die Wüste ihrer Heimat, begleitet nur von drei Kamelen und ihrem Hund, begeisterte und inspirierte die Australierin Robyn Davidson Millionen von Lesern.

Spurenfeierte seine Weltpremiere auf dem Filmfestival von Venedig 2013 und entwickelte sich auch auf den Festivals von Toronto und London zum Publikumsliebling. Der Film erzählt vor dem Hintergrund der atemberaubenden Landschaft Australiens vom Mut und der Abenteuerlust einer Frau, die in die Einsamkeit aufbrach und in einem neuen Leben ankam.

Shooting Star Mia Wasikowska verkörpert dabei die Entschlossen-

heit und Verletzbarkeit Davidsons auf unvergleichliche Weise.

Unterstützung bekommt sie dabei von Adam Driver, einem der

derzeit angesagtesten Jungdarsteller Hollywoods.

http://spuren-derfilm.de/
Train of Thoughts
11.4.2013
Train of Thoughts
AT 2012 | 85 min | Regie und Drehbuch: Timo Novotny
Train of Thoughts
Train of Thoughts
Train of Thoughts
Train of Thoughts
Österreich 2012 | 85 min | Regie und Drehbuch: Timo Novotny | Musik: Sofa Surfers | Darsteller: Hines Buchanan, Hiroyuki Nagatake, Bernd Schulz

Ein Portrait verschiedener Großstadtschicksale innerhalb der unterschiedlichen Machtverhältnisse der globalen Wirtschaft, die ihr Leben dem U-Bahnsystem widmen oder sich darin aufhalten – in New York, Los Angeles, Moskau, Tokio und Hong Kong.

Trains of thoughts(Gedankengänge) ist ein essayistischer Dokumentarfilm zum Thema "Globalisierung". Der "Nicht-Ort" U-Bahn reflektiert anhand verschiedener Großstadtschicksale Gesellschaftssysteme und daraus sich ableitende Gedankenströme. Das U-Bahn-System stellt eine parallele Welt dar, die im urbanen Raum täglich genutzt, aber nur selten wahrgenommen wird. Hier spielen sich Millionen von Tragödien und Komödien ab, Absurditäten und Beeindruckendes.

Sofa Surfer Timo Novotny legt nach Life in Loops ein neues Filmessay vor. Uraufgeführt im Wettbewerb des Filmfestivals Karlovy Vary und Eröffnungsfilm des Österreich Pavillions bei der Biennale Venezia 2012.

http://www.trainsofthoughts.com/
Trois fois 20 ans
6.2.2013
Trois fois 20 ans
Late Bloomers
FR 2011 | 88 min | OmU | Regie: Julie Gavras
Trois fois 20 ans
Trois fois 20 ans
Trois fois 20 ans
Trois fois 20 ans
Trois fois 20 ans
Frankreich 2011 | 88 min | OmU | Regie: Julie Gavras | Buch: Julie Gavras, Olivier Dazat | Kamera: Nathalie Durand | Schnitt: Pierre Haberer | Mit: Isabella Rosselini, William Hurt, Doreen Mantle, Kate Ashfield, Aidan McArdle, u.a.

Mary und Adam leben scheinbar im Paradies: Die drei Kinder sind erwachsen und gut gediehen. Marys Mutter unterstützt das Paar mit engagiertem Einsatz und handfestem Witz. Adam genießt seit Jahren in London große Anerkennung als Architekt. Mary kann es sich leisten, nicht mehr zu arbeiten. Gelegentlich übersetzt die Tochter eines italienischen Vaters Texte ins Englische. Man hat sich eingerichtet, das Leben ist harmonisch, und auch im Bett haben die zwei noch gehörig Spaß miteinander. Doch auf einmal bröckelt das Paradies: Mary und Adam sind in der so genannten zweiten Hälfte des Lebens angekommen. Das zu akzeptieren ist nicht immer leicht. Mary versucht gegen die Grübeleien vor allem mit Pragmatismus und Selbstironie anzugehen. Adam umgibt sich mit jugendlichen Mitarbeitern und reagiert mehr als geschmeichelt, als sich eine Kollegin, die seine Tochter sein könnte, in ihn verliebt. Doch auch Mary ist nicht immun gegen die Avancen eines jüngeren Mannes. Langsam, aber unaufhaltsam bahnt sich ein Desaster an: Beide sprechen von Scheidung. Ihre Kinder sind entsetzt, können aber nicht wirklich helfen. Und die beiden? Sie müssen einige Reifeprüfungen bestehen, ehe sie – gemeinsam oder getrennt – das Abenteuer Leben wieder unbeschwert genießen können.


Isabella Rossellini und William Hurt spielen in LATE BLOOMERS erstmals gemeinsam in einem Film. Der Film der französischen Autorin und Regisseurin Julie Gavras besticht mit einem sensiblen, von Humor geprägten Ton der Erzählung und mit außerordentlich intensivem Schauspiel. Geistreich und gefühlvoll verkörpern Isabella Rossellini und William Hurt das Paar in der Krise, ohne in Klischees abzugleiten.

http://www.latebloomers-derfilm.de/ IMDB
True Grit
25.5.2011
True Grit
US 2010, 110 min , OmU R + B: Ethan & Joel Coen
True Grit
True Grit
True Grit
True Grit
True Grit
USA 2010, 110 min , OmU Regie, Buch und Schnitt: Ethan & Joel Coen Kamera: Roger Deakins Mit: Hailee Steinfeld, Jeff Bridges, Matt Damon, Josh Brolin, Barry Pepper, Domhnall Gleeson, Leon Russom, Elizabeth Marvel, Ed Corbin

Die 14-jährige Mattie Ross  ist fest entschlossen, den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney  mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zuführen. Für 100 Dollar engagiert sie den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn, der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt.

Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, sie auf die Jagd nach Chaney mitzunehmen - quer durch die gesetzlosen Weiten der Prärie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf will den Flüchtigen stellen, um eine Kopfprämie zu kassieren, die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Unfreiwillig ziehen sie zu dritt weiter, und schon bald kommt Mattie dem Mörder ihres Vaters gefährlich nah ...

Joel & Ethan Coen sind Meister ihres Fachs - mit jedem neuen Film überraschen sie auf stilistisch und inszenatorisch eigenwillige Weise. Nach dem preisgekrönten „No country for old men“ erweisen sie mit TRUE GRIT erneut dem Western-Genre Reverenz. Packend, kraftvoll und visuell überwältigend interpretieren sie den Klassiker "Der Marshall" neu. Mit Jeff Bridges in der legendären John Wayne-Rolle als verschrobener Haudegen Rooster Cogburn, einer starken Debüt-Performance von Hailee Steinfeld als toughe Farmerstochter sowie Matt Damon als selbstgefälliger Texas Ranger und Josh Brolin als feiger Mörder, gelang Joel & Ethan Coen ein wahrer Besetzungscoup. (www.filmz.de)

http://www.truegritfilm.de/index.php