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White God
9.9.2015
White God
Underdog
HU, DE, SE 2014 | 119 min | OmU | Regie: Kornél...
White God
White God
White God
White God
White God
Ungarn, Deutschland, Schweden 2014 | 119 min | OmU | Regie: Kornél Mundruczó | Drehbuch: Kornél Mundruczó, Kata Wéber, Viktória Petrányi | Kamera: Marcell Rév | Schnitt: Dávid Jancsó | Mit: Zsófia Psotta, Sándor Zsótér, Lili Horváth, Kornél Mundruczó

Der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó hat des Menschen besten Freund ins Zentrum seines neuen Films gerückt, der jenseits von Kitsch und Sentiment ergreifend und aufrüttelnd ist wie kaum ein anderer in den letzten Jahren. Ohne digitale Tricks und ohne seine animalischen Protagonisten zu vermenschlichen, zeigt er die Rache der oftmals geschundenen Straßenhunde. Vergleiche mit dem Science-Fiction-Klassiker Planet oft the Apes sind gerechtfertigt, auch wenn hier keine Menschen mittels Maske in Tiergestalt spielen, sondern die Vierbeiner unter Anleitung von erfahrenen Coaches selbst agieren. (Ray)

Underdogerzählt von einem gespenstischen Aufstand der Hunde – und von der ungarischen Gegenwart.

Cannes 2014: Hauptpreis in der Sektion Un Certain Regard

https://www.youtube.com/watch?v=kIGz2kyo26U
Whores' Glory
1.12.2011
Whores' Glory
AT, DE 2011 | 110 min | OmU | Regie & Buch:...
Whores' Glory
Whores' Glory
Whores' Glory
Whores' Glory
Whores' Glory
Österreich, Deutschland 2011 | 110 min | OmU | Regie & Buch: Michael Glawogger | Kamera: Wolfgang Thaler | Schnitt: Monika Willi

In drei Teilen zeigt Michael Glawogger den Huren-Alltag in drei verschiedenen Kulturkreisen: In einem "fish tank" genannten Bordell in Bangkok, Thailand, in der "Stadt der Freude" in Faridpur, Bangladesh, wo hunderte Frauen auf engstem Raum nicht nur ihre Freier befriedigen sondern auch ihr ganzes Leben meistern und in der "zona" in Reynosa, einem mit Schranken gesicherten Huren-Dorf in Mexico.

Die Hure, die Nutte, die Kurtisane, das Freudenmädchen, die Sexarbeiterin: Wenn das rote Licht angeht, haben wir alle schon die passenden Bilder im Kopf. Die Bilder von Whores’ Gloryaber sind neu, und sie zeigen eine Welt, die wir nicht kennen, zwischen überirdischer Schönheit und tiefstem menschlichen Elend, mit viel Respekt und ohne Moral.

Über vier Jahre lang arbeitete Glawogger an Whores’ Glory, einem Dokumentarfilm zum Thema Prostitution – ein großes und emotional komplex besetztes Thema, das keinen kalt lässt, zu dem jeder eine Meinung und von dem kaum jemand wirklich Ahnung hat.

Biennale Venedig 2011, Special Orizzonti Jurypreis

http://www.whoresglory.at/
Wie die Anderen
26.11.2015
Wie die Anderen
AT 2015 | 95 min | Doku | R: Constantin Wulff
Wie die Anderen
Wie die Anderen
Wie die Anderen
Wie die Anderen
Wie die Anderen
Österreich 2015 | 95 min | Dokumentarfilm | Regie und Buch: Constantin Wulff | Kamera Johannes Hammel | Schnitt: Dieter Pichler

Der Kinodokumentarfilm Wie die Anderen portraitiert den Arbeitsalltag einer Kinder- und Jugendpsychiatrie nahe Wien als permanenten Balanceakt zwischen Behutsamkeit und Druck, Routine und Improvisation. Prägnante Beobachtungen im Direct Cinema-Modus verdichten sich zur berührenden, beunruhigenden Befragung einer Institution und ihrer gesellschaftlichen Funktion: Welche Hilfe kann die Klinik in der kurzen Zeit leisten, bis die Kinder und Jugendlichen wieder in ihren Alltag zurückkehren?

Wulff hatte mit seinem Direct-Cinema-Ansatz des beobachtenden Kinos in seinem Film In die Welt die Arbeit einer Geburtsklinik dokumentiert. Man versteht, dass der Psychiater Paulus Hochgatterer, der als Autor bekannte Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Landesklinikum Tulln, von der Idee angetan war, dasselbe Konzept an der von ihm geleiteten Klinik umzusetzen. Als Signal der Öffnung, der Enttabuisierung, der Normalisierung.

Das Konzept geht ebenso beglückend wie bedrückend auf.

http://wiedieanderen.at/
Wie man leben soll
30.11.2011
Wie man leben soll
AT 2011 | 100 min | Regie: David Schalko
Wie man leben soll
Wie man leben soll
Wie man leben soll
Wie man leben soll
Wie man leben soll
Österreich 2011 | 100 min | Regie: David Schalko | Drehbuch: Thomas Maurer, David Schalko, nach einer Romanvorlage von Thomas Glavinic Kamera: Marcus Kanter | Schnitt: Roland Rathmair | Mit: Axel Ranisch, Robert Stadlober, Reinsperger Claudia, Julia Jelinek, Katharina Straßer, Adem Karaduman, Josef Hader, Maria Hofstätter, u.a.

Den Kampf um einen Platz im Leben tritt Charlie mit dem Handicap an, dass Übersicht, Weitblick und taktisches Denken ebenso wenig zu seinen Eigenschaften gehören wie Elan, Durchsetzungsvermögen und Disziplin. Charlie ist, wie er aus einem Ratgeberbuch über Charaktertypen weiß, ein „Sitzer“.

Damit ist er insgeheim natürlich nicht zufrieden. In seinen Träumen ist er prominent, muskulös, intellektuell und vor allem: Ein grandioser Rocksänger. Natürlich würde er all das gerne auch in der Realität sein. Doch er weiß, dass Sitzer sich nicht nur mit Taten schwer tun, sondern bereits damit, etwas tun zu wollen. Durch das studentische Leben der späten 80er und frühen 90er lässt er sich treiben, womit er sich zunächst nicht von seinen Altersgenossen unterscheidet.

Der etwas eigenwillige Stil ist sicher nicht jedermanns Sache, aber wer sich davon überzeugen will, dass der österreichische Film noch Einiges zu bieten hat, der wird mit Wie man leben soll sicher bekehrt werden.(www.filmering.at)


http://www.wiemanlebensoll.at/
Wie zwischen Himmel und Erde
23.8.2012
Wie zwischen Himmel und Erde
DE, CH, 2012 | 90 min | Regie: Maria Blumencron
Wie zwischen Himmel und Erde
Wie zwischen Himmel und Erde
Wie zwischen Himmel und Erde
Wie zwischen Himmel und Erde
Deutschland, Schweiz 2012 | 90 min | Regie: Maria Blumencron | Autor: Maria Blumencron, Karl-Dietmar Möller-Naß | Kamera: Brian D. Goff, Jörg Schmidt-Reitwein | Mit: Hannah Herzsprung, Sangay Jäger, David Lee McInnis, Yangzom Brauen, Carlos Leal u.a.

Die junge Medizinstudentin Johanna (Hannah Herzsprung) will hoch hinaus: In Tibet möchte sie einen Achttausender bezwingen. Doch das Land ist riesig, die schneebedeckten Gipfel des Himalaya fast unüberwindbar, das Volk gespalten und die tibetische Kultur voller Geheimnisse. Auf einer ihrer Trekkingtouren macht Johanna eine furchtbare Entdeckung, die ihr Leben von Grund auf verändert und sie zwingt, sich auf die Abenteuer eines Landes einzulassen, auf die sie ganz und gar nicht vorbereitet ist...


http://www.wie-zwischen-himmel-und-erde.de/de/
Wiener-Dog
8.9.2016
Wiener-Dog
USA 2016 | 90 min | OmU | R: Todd Solondz
Wiener-Dog
Wiener-Dog
Wiener-Dog
Wiener-Dog
Wiener-Dog
Wiener-Dog
USA 2016 | 90 min | OmU | Regie und Buch: Todd Solondz | Kamera: Edward Lachman | Musik: James Lavino | Mit: Greta Gerwig, Zosia Mamet, Keaton Nigel Cooke, Danny DeVito, Julie Delpy, Tracy Letts u.a.

Als kleiner, vertrauenswürdiger Dackel erhält man viele intime Einblicke in die unterschiedlichen Schicksale seiner wechselnden Herrchen. Für den kleinen Remi zum Beispiel wird die Liebe seiner bourgeoisen Eltern Dina und Danny einfach zu viel. Die unscheinbare Tierarztassistentin Dawn Wiener will hingegen ihrem Leben etwas mehr Pfeffer verleihen und lässt sich auf ein Abenteuer mit Bad Boy Brandon ein. Und dann gibt es noch den erfolglosen Drehbuchautor Dave, der vielleicht noch eine letzte Chance auf den ganz großen Durchbruch hat, und die in die Jahre gekommene Nana, die nur dann von ihrer Enkelin Zoe hört, wenn diese Geld braucht. So verschieden und schwer erträglich all ihre Leben sein mögen, finden sie doch alle Trost in demselben kleinen Dackel. (nach: filmstarts.de)

„Erstaunlich ist, wie Solondz in denkbar unschönen Dingen Poesie entdeckt. Als kontroverser Auteur ist Solondz weiterhin ein beachtenswerter Vertreter des Indie-Sektors.” (Andreas Köhnemann) (leokino.at)

„Todd Solondz, der Meister abgründiger Geschichten über Tollhäuser der Depression und Paranoia in den amerikanischen Vorstädten, liefert einen neuen Beweis bösartiger Komik – in Dackelformat.“

(epd-film)

http://thimfilm.at/filmdetail/wiener-dog
Wilde Minze
26.9.2011
Film und Vortrag
Wilde Minze
AT 2009 | 85 min | R + K: Jenny Gand
Wilde Minze
Wilde Minze
Wilde Minze
Wilde Minze
Österreich 2009 | 85 min | Dokumentation | Regie, Kamera, Schnitt: Jenny Gand | Interview, Recherche, Produktion: Lisa Rettl | Mit: Helga Emperger

Wilde Minzeerzählt die Geschichte einer Mutter-Tochterbeziehung über den Tod hinaus. In Graz werden am 23. Dezember 1944 nach einem Urteil des Volksgerichtshofs acht Todesurteile vollstreckt. Auch die Villacher Kommunistin und Widerstandskämpferin Maria Peskoller wird zum Tode verurteilt und hingerichtet. Ihre Tochter, die damals knapp 16-jährige Helga, wird ebenfalls von der Gestapo verhaftet und verhört, entging aber einer Anklage. 65 Jahre danach geht sie auf eine schmerzhafte Zeit- und Erinnerungsreise.

"Sie hat mir ein Leben lang gefehlt", sagt Helga Emperger über den Verlust ihrer Mutter. Sie hat, so heißt es im Begleittext zum Film, zu den Bildern eine Sprache gefunden, gelernt, das Leben zu lieben.

Helga Emperger (Peskoller) wird an diesem Abend anwesend sein und ein Gespräch mit Werner Bundschuh (erinnern.at | Obmann der Johann-August-Malin-Gesellschaft) führen.

http://www.wildeminze.at/Wilde_Minze/home.html
Winter’s Bone
29.6.2011
Winter’s Bone
US 2010, 100min, OmU, R: Debra Granik
Winter’s Bone
Winter’s Bone
Winter’s Bone
Winter’s Bone
Winter’s Bone
USA 2010, 100min, OmU Regie: Debra Granik Buch: Debra Grannik, Anne Rosselini nach einer Vorlage von Daniel Woodrell Kamera: Michael McDonough Schnitt: Affonso Gonçalves Mit: Jennifer Lawrence, John Hawkes, Kevin Breznahan, Dale Dickey, Garret Dillahunt, Sheryl Lee, u.a.

Die 17-jährige Ree Dolly (Jennifer Lawrence) begibt sich auf die Suche nach ihrem Vater, der das Haus seiner Familie als Kaution eingesetzt hat und dann spurlos verschwunden ist. Getrieben von der Gefahr, ihr Zuhause zu verlieren und in den Wäldern von Südmissouri zu stranden, stellt sich das Mädchen gegen den Schweigekodex der örtlichen Gemeinde und riskiert ihr Leben, um ihre Familie zu retten.

Unbeirrbar und aufrichtig kämpft sie sich durch ein schier unüberwindliches Gestrüpp aus Lügen, Ausflüchten und Bedrohungen, bis sie im letzten, nicht mehr erwarteten Moment zur Wahrheit vordringt.


Sundance Film Festival: Großer Preis der Jury und Preis für das beste Drehbuch.

http://www.wintersbonemovie.com/
Wir sind die Neuen
12.11.2014
Wir sind die Neuen
DE 2014 | 92 min | R: Ralf Westhoff
Wir sind die Neuen
Wir sind die Neuen
Wir sind die Neuen
Wir sind die Neuen
Wir sind die Neuen
Deutschland 2014 | 92 min | Regie und Buch: Ralf Westhoff | Kamera: Ian Blumers | Schnitt: Uli Schön | Mit: Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn u.a.

Aus finanziellen Gründen lassen Anne (Gisela Schneeberger), Eddi (Heiner Lauterbach) und Johannes (Michael Wittenborn) ihre alte Wohngemeinschaft wieder aufleben. Die mittlerweile um die 60 Jahre alten Freunde fühlen sich dabei in ihre eigene Vergangenheit zurückversetzt: Bis spät in die Nacht in der Küche sitzen und Wein trinken, über Gott und die Welt philosophieren – die drei genießen die gemeinsame Zeit und machen nicht selten die Nacht zum Tage. Dass die drei Studenten von damals damit ausgerechnet drei Studenten von heute auf den Schlips treten, die ebenfalls in einer WG des Wohnhauses leben, überrascht die in die Jahre gekommenen Freunde doch sehr. Ist die Jugend von heute etwa so spießig? Oder sind Katharina, Barbara und Thorsten humorlose und streberhafte Ausnahmen ihrer Generation…?

„Ralf Westhoff schreibt die wohl besten Dialoge im deutschen Kino. Sie wirken wie aus dem Leben gegriffen und sind doch poetisch überhöht; an diesen unprätentiösen und doch genauen Wortwitz reichen wenige deutsche Drehbuchautoren heran.“ (zeit.de)

http://www.wirsinddieneuen.x-verleih.de/
Women Without Men
26.8.2011
Open Air Kino
Women Without Men
Zanan-e bedun-e mardan
Jugendgästehaus Benger-Areal | Eintritt frei | Nur bei guter Witterung | Wetterhandy: 0650 - 9923321
DE, AT, FR 2009 | 99 min | OmU | R: Shirin Neshat,...
Women Without Men
Women Without Men
Women Without Men
Women Without Men
Deutschland, Österreich, Frankreich 2009 | 99 min | OmU | Regie: Shirin Neshat, ShojaAzari | Mit: PegahFerydoni, AritaShahrzad, ShabnamTolouei, OrsiTóth

Vier Frauen erleben für einige wenige Tage im Sommer 1953 das Gefühl von Freiheit. Und dies mitten in einem der verhängnisvollsten Momente der iranischen Geschichte, als der erste demokratisch gewählte Premierminister Mohammed Mossadegh durch einen von den USA und Großbritannien unterstützten Staatsstreich gestürzt wurde und den Schah wieder an die Macht brachte.

Ein verwunschener Garten vor den Toren Teherans. Hier treffen sich vier Frauen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnte – die kunstliebende Fakhri (AritaShahrzad), die junge Prostituierte Zarin (OrsiTóth), die politische Aktivistin Munis (ShabnamTolouei) und deren Freundin Faezeh (PegahFerydoni). Das Chaos, das nach einem Militärputsch in den Straßen Teherans herrscht, hat sie an diesem Ort zufällig zusammengeführt. Und die Flucht vor dem eigenen Schicksal.

Women withoutMen ist der erste Spielfilm der international renommierten Video-Künstlerin Shirin Neshat. Im September vergangenen Jahres erhielt sie hierfür beim 66. Internationalen Filmfestival von Venedig den Silbernen Löwen für die Beste Regie und den Preis der Unicef.

In Kooperation mit dem Jugendservice Bregenz

http://www.womenwithoutmen-derfilm.de/
Woodstock in Timbuktu
10.9.2014
Woodstock in Timbuktu
Die Kunst des Widerstands
DE 2013 | 92 min | OmU | R u. B.: Désirée von Trotha
Woodstock in Timbuktu
Woodstock in Timbuktu
Woodstock in Timbuktu
Woodstock in Timbuktu
Woodstock in Timbuktu
Deutschland 2013 | 92 min | OmU | Regie und Buch: Désirée von Trotha | Kamera: Britta und Dietrich Mangold | Schnitt: Nicole und Philip Joens

Im Januar 2011 fand das elfte internationale Festival au Désertin den Dünen vor Timbuktu (Mali) statt. Dazu eingeladen haben Tuareg oder besser gesagt Kel Tamaschek, wie sich die Sahara-Nomaden selbst nennen. Drei Tage und Nächte bietet das Festival eine ideale Plattform für die Begegnung mit diesem legendären Wüstenvolk, das sich nicht erst in Zeiten der Globalisierung zum Widerstand aufgerufen fühlt. Seit Beginn der Kolonialzeit finden sich die Kel Tamaschek in einer politischen Landschaft wieder, die ihre nomadische Lebensweise und damit den Fortbestand ihrer Jahrhunderte währenden Kultur gefährdet.

Die Republik Mali ist ein Vielvölkerstaat, zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Welt und wurde wiederholt von bewaffneten Aufständen heimgesucht. In diesem spannungsgeladenen Umfeld setzt sich das Festival au Désert für Völkerverständigung und dauerhaften Frieden ein.

Die Musik der Tuareg feiert in jüngster Zeit Erfolge und gewann auch Grammys. Im Film geht es um Musiker und Poeten, um die Macht der Frauen, um Kamelhirten, Ex-Rebellen, Drogenschmuggler und die drohende Gefahr durch militante Salafisten.

Nominierung für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2013

FESPACO 2013 – Ouagadougou, Burkina Faso

http://www.woodstockintimbuktu.de/de/index.html
work hard – play hard
19.9.2012
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DE 2011 | 90 min | Doku | Regie und Buch: Carmen
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Deutschland 2011 | 90 min | Doku | Regie und Buch: Carmen Losmann | Kamera: Dirk Lütter | Schnitt: Henk Drees

Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen zutiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm. Der Film heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochmobil und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Leben machen soll. Der Druck der Unternehmer wird in die Köpfe und Seelen der Mitarbeiter verlagert.

„Dieser mehrfach preisgekrönte Film gehört zu den aktuell wichtigsten gesellschaftspolitischen Filmen.“(epd Film)

„Eine hochinteressante, hellsichtige und beunruhigende Bestandsaufnahme des ‚Kapitalismus als Religion’“. (FAZ)

DOK Festival Leipzig 2011: Preis der internationalen Filmkritik + Preis der ökumenischen Jury Dokumentarfilmfestival Kassel 2011: Goldener Schlüssel

http://www.workhardplayhard-film.de/