Filmforum Archiv

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24.1.2013
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Ein Schluck für die Engel
GB 2012 | 101 min | OmU | Regie: Ken
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Großbritannien 2012 | 101 min | OmU | Regie: Ken Loach | Buch: Paul Laverty | Kamera: Robbie Ryan | Schnitt: Jonathan Morris | Musik: George Fenton | Mit: Paul Brannigan, Siobhan Reilly, John Henshaw, Gary Maitland, William Ruane, Jasmin Riggins, u.a

Robbie wird zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert und trifft dabei nicht nur auf drei Gleichgesinnte, sondern auch auf eine neue Leidenschaft: den teuersten und besten Malt Whisky der Welt. Um sich und seiner jungen Familie eine Zukunft zu ermöglichen, lässt er sich auf einen sagenhaften Coup ein: Irgendwo in den schottischen Highlands soll nämlich noch ein Fässchen des teuersten Whiskys der Welt existieren. Und ein paar Flaschen von diesem "Wasser des Lebens" könnten ihm und seinen Freunden tatsächlich eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Oder aber 20 Jahre hinter Gittern.

Wie immer drehte Ken Loach chronologisch. Die Hauptrollen besetzte er mit Laiendarstellern. Paul Brannigan (Robbie) entdeckte er beispielsweise in einem Gemeindezentrum – wo dieser seine Sozialstunden ableistete.


Mit dem Film, der sich bei seiner Premiere in Cannes blitzschnell zum Publikums- und Juryliebling mauserte, hat die britische Regielegende Ken Loach die warmherzigste und schönste Komödie seiner Karriere auf die Leinwand gezaubert. Ein raubeiniges und erdiges Loblied auf Schottland, seine Bewohner und ihr heiliges Nationalgetränk, den Whisky.


"Himmlisch: Ken Loach macht ein Fass auf! In ANGELS' SHARE macht er ein Quartett jugendlicher Krimineller glücklich. Wenn die Welt im Großen schon nicht zu retten ist, dann wenigstens für ein paar arme Schlucker im Kino." (Der Tagesspiegel)

Cannes 2012, Preis der Jury

Nominierung Europäischer Filmpreis: Beste Filmmusik

http://www.angelsshare-derfilm.de/ IMDB
Angry Buddha
5.7.2017
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Der zornige Buddha
AT, DE 2016 | 98 min | Doku | OmU | R: Stefan Ludwig
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Österreich, Deutschland 2016 | 98 min | Doku | OmU | Regie, Buch und Kamera: Stefan Ludwig | Musik: Martina Eisenreich | Schnitt: Alexandra Schneider

Um marginalisierten Roma-Jugendlichen eine Perspektive für ihre Zukunft zu bieten, gründete János Orsós, selbst Rom, in einem ungarischen Dorf das buddhistische Ambedkar-Gymnasium. Der zornige Buddha erzählt von den kräftezehrenden Bemühungen des Lehrers und seines Mitstreiters Tibor Derdák, den verarmten Jugendlichen durch Bildung und Spiritualität zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen und sie im Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung zu stärken.

Vorbild ist der durch den Sozialreformer Bhimrao Ramji Ambedkar inspirierte Aufbruch der Dalits, der als „Unberührbare“ gebrandmarkten Bevölkerungsgruppe in Indien, dem Ursprungsland der Roma und des Buddhismus.

In ihrem Kampf stoßen Orsós und Derdák immer wieder auf Widerstände: Ablehnung und Anfeindungen seitens der ungarischen Dorfgemeinschaft, eine erstarkende nationalistisch-rassistische Politik, Finanzkürzungen und Schließungen von Schulen und nicht zuletzt resignierende Roma-Eltern und -Schüler/ innen.

Preis für den besten Dokumentarfilm, Fünf Seen Filmfestival 2016

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem vorarlberg museum im Rahmen der aktuellen Ausstellung Romane Thana. Mit dem Kinoticket zu diesem Film erhalten Sie einen ermäßigten Eintritt in die Ausstellung um 7 Euro.

https://www.youtube.com/watch?v=m-I6H30bi3A IMDB
Angry Indian Godesses
7.7.2016
Angry Indian Godesses
7 Göttinnen
IN 2015 | 115 min | OmU | R: Pan Nalin
Angry Indian Godesses
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Indien 2015 | 115 min | OmU | Regie: Pan Nalin | Buch: Pan Nalin, Subhadra Mahajan | Kamera: Swapnil S. Sonawane | Schnitt: Shreyas Beltangdy | Mit: Tannishtha Chatterjee, Amrit Maghera, Sandhya Mridul, Rajshri Deshpande, Sarah-Jane Dias, Jeffrey Goldberg u.a.

Mit 7 Göttinnenpräsentiert Pan Nalin, der mit seinem Film Samsaraeinen Welterfolg feierte, ein mitreißendes „weibliches Buddy-Movie“. Was zunächst wie die indische Antwort auf Filme wie Brautalarm aussehen mag, entwickelt sich zu einer wilden Achterbahnfahrt der Emotionen und zu einem starken und bewegenden Statement, das nicht nur „gleiches Recht für alle“ einfordert, sondern auch für die Kraft von Freundschaft und Zusammenhalt und das Festhalten an eigenen Überzeugungen steht.

In den Fokus seines Films rückt Pan Nalin dabei sieben junge Frauen, die althergebrachte Traditionen und Gesellschaftsstrukturen herausfordern und angreifen und jenseits aller Klischees und Vorurteile ein neues und modernes Indien im Aufbruch repräsentieren. (Thimfilm)

„Die Mischung aus Frauen-Buddy-Film, Emanzipationsmelodram und Thriller – alles umrahmt von viel Musik – bietet trotz einiger Irritationen ein spannendes Kinoerlebnis. Insgesamt ist das mehrfach preisgekrönte Drama ein sehenswertes Beispiel für einen Ensemblefilm mit alternativem und sogar kämpferischem Bollywood-Charme.“ (programmkino.de)

Filmfest Rom 2015: BNL Publikumspreis

http://www.thimfilm.at/filmdetail/7-goettinnen
Anomalisa
29.6.2016
Anomalisa
US 2015 | 90 min | OmU | R: Duke Johnson, Charlie...
Anomalisa
Anomalisa
Anomalisa
Anomalisa
USA 2015 | 90 min | OmU | Animationsfilm | Regie: Duke Johnson, Charlie Kaufman | Buch: Charlie Kaufman | Kamera: Joe Passarelli | Schnitt: Garret Elkins

Michael Stone fliegt nach Cincinnati, wo er eine Motivationsrede

halten soll. Der Abend im Hotel ist einsam. Er nimmt Kontakt auf zu einer verflossenen Liebschaft, die er jahrelang nicht gesehen hat. Der Treff in der Hotelbar ist ein Reinfall, aber Michael lernt dort zwei weibliche Fans aus der Provinz kennen, die nur wegen ihm in die Stadt gereist sind. Er nimmt die unscheinbare Bella mit auf sein Zimmer – und verliebt sich wider Erwarten in die unsichere Frau. Doch am nächsten Morgen sieht alles wieder anders aus...

Unterstützt von dem Animationsspezialisten Duke Johnson gelingt dem genialen Drehbuchautor Charlie Kaufman („Being John Malkovich“) bei seiner zweiten Regiearbeit ein Stop-Motion-Film, wie es noch keinen gab. Mit Hilfe einer Kickstarter-Kampagne finanziert, nutzt diese bittersüße Komödie die distanzierenden Mittel der Animation, um ganz erwachsen eine Studie von Einsamkeit und der Suche nach Liebe in einer feindseligen Welt zu erzählen, die vom ersten bis zum letzten Moment faszinierend und hinreißend ist.

„Anomalisa ist wunderschön, herzzerreißend und letztlich unvergesslich.“(Variety)

Filmfestival Venedig 2015, Grand Special Jury Prize und Future Film Festival Digital Award

http://www.anomalisamovie.com/
Another Year
14.4.2011
Another Year
GB 2010, 129 min, OmU, R +B: Mike Leigh
Another Year
Another Year
Another Year
Another Year
Another Year
GB 2010, 129 min, OmU Regie und Buch: Mike Leigh Kamera: Dick Pope Schnitt: Jon Gregory Musik: Gary Yershon Mit: Ruth Sheen, Jim Broadbent, Imelda Staunton, Oliver Maltman, David Bradley, Martin Savage, Lesley Manville, Peter Wright, Karina Fernandez, Philip Davis, u. a.

Ein Jahr im Leben von Tom und Gerri. Beide um die sechzig und seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Ein Jahr voller Alltag und Gartenarbeit, Abendessen, Grillpartys, Freundes- und Familienkrisen. Statt sich gepflegter Langeweile und zermürbenden Krankheiten und Gebrechen hinzugeben, legen die Senioren bei Mike Leigh einen unverdrossenen Optimismus an den Tag, der auch die Nöte ihrer Freunde und Familienmitglieder überstrahlt und allen Widrigkeiten zum Trotz immer wieder hoffnungsvolle und komische Wendungen zeigt.


Mit Charme und Herzenswärme und seinem besonderen Gespür für die Komik und Tragik des Alltäglichen lässt Mike Leigh den Vorruhestand optimistische Funken schlagen und zeigt seine beiden Helden als Paradebeispiel für eine ganze Generation unternehmungslustiger und tatkräftiger Menschen in fortgeschrittenen Jahren. Berührend und gleichzeitig humorvoll feiert ANOTHER YEAR das kleine Glück einer intakten Familie in der tiefsten englischen Vorstadttristesse.

„Man möchte auf die Knie fallen vor diesen Darstellern.“ (Die Zeit)

„Leighs Film strahlt eine Wärme aus, von der man noch lange zehrt, nachdem man das Kino verlassen hat.“ (spiegel.de)

http://www.anotheryear-movie.com/
Anywhere Else
9.3.2016
Anywhere Else
Anderswo
DE, Il 2014 | 87 min | teilweise OmU | Regie: Ester...
Anywhere Else
Anywhere Else
Anywhere Else
Deutschland, Israel 2014 | 87 min | teilweise OmU | Regie: Ester Amrami | Buch: Momme Peters, Ester Amrami | Kamera: Johannes Praus | Schnitt: Osnat Michaeli | Mit: Neta Riskin, Golo Euler, Hana Laslo u.a.

Der in Berlin studierenden Israelin Noa fällt die Decke auf den Kopf. Ihr deutscher Freund geht auf Konzerttournee und ihr Antrag auf ein Stipendium für eine Arbeit über unübersetzbare Wörter wird abgelehnt. Noa besucht ihre Familie in Israel. Doch statt sich aufzulösen, wachsen ihre Probleme dort exponenziell: lost in translation. Anderswospielt in straighter Plot-Entwicklung bilingual auf der Klaviatur von Heimat und Fremde und bezieht auch das komplizierte Verhältnis zwischen Israel und Deutschland mit ein. Man kann nichts übersetzen, heißt es einmal, nicht Haus, nicht Eltern, nicht Liebe.

Die israelische Filmemacherin Ester Amrami lebt seit zehn Jahren in Berlin. Anderswoist ihr Spielfilmdebüt. Das zentrale Thema des Filmes ist das Gefühl der Heimatlosigkeit, das die Regisseurin aus eigener Erfahrung bestens kennt. Überhaupt scheint die Protagonistin ein Alter Ego der Regisseurin und Autorin zu sein.

Der Film hatte seine Premiere auf der Berlinale 2014 und wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit der FrauenFilmTagen in Wien.

http://anderswo-film.com/
Après Mai
26.6.2013
Après Mai
Die wilde Zeit
FR 2012 | 122 min | OmU | Regie und Buch: Olivier...
Après Mai
Après Mai
Après Mai
Après Mai
Après Mai
Frankreich 2012 | 122 min | OmU | Regie und Buch: Olivier Assayas | Kamera: Eric Gautier | Schnitt: Luc Barnier | Mit: Clément Métayer, Lola Créton, Felix Armand, | Carole Combes u.a.

Paris in den frühen 1970er Jahren. Gilles lässt sich von der politisch aufgeladenen und kreativen Aufbruchstimmung mitreißen und engagiert sich mit seinen Freunden für eine neue Gesellschaftsordnung. Dabei verliebt er sich in Christine, die für die gleiche Sache kämpft wie er. Mit der Zeit erkennt Gilles, dass die Zeit gekommen ist, seinem Leben eine Richtung zu geben. Er sucht seinen eigenen Weg – hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Christine, seinen Freunden, seinen politischen Überzeugungen und seinen ganz persönlichen Träumen. Es sind bewegte Zeiten, und er muss klare Entscheidungen treffen, um den richtigen Platz im Leben zu finden…

Die wilde Zeit ist die Geschichte einer Generation nach 1968, einer Generation, deren Hoffnungen und Träume sich nicht unmittelbar aus den Ereignissen des Pariser Mai speisen, sondern die auf der Suche nach einem eigenen, neuen Mai ist. Im Politischen wie im Persönlichen eine not yet lost generation, schwankend zwischen ihrem kleinen Glück, ihrer Musik, einer Reise und einer Liebschaft.“ (Viennale)

Filmfestival Venedig 2012: Silberner Löwe für das Beste Drehbuch, Preis der Fondazione Mimmo Rotella

http://www.diewildezeit-derfilm.de/
Aquarius
16.8.2017
Aquarius
BR, FR 2016 | 142 min | OmU | R: Kleber Mendonça Filho
Aquarius
Aquarius
Aquarius
Aquarius
Aquarius
Brasilien, Frankreich 2016 | 142 min | OmU | Regie und Buch: Kleber Mendonça Filho | Kamera: Pedro Sotero, Fabricio Tadeu | Mit: Sônia Braga, Maeve Jinkings, Irandhir Santos, Humberto Carrão u.a.

Clara, 65, verwitwet, ehemals Musikkritikerin, ist die letzte verbliebene Bewohnerin eines in den 1940ern erbauten Wohnblocks mit Blick auf den Strand von Recife. Ebendort nun will eine Immobilienfirma einen gesichtslosen Komplex hochziehen und sie vertreiben. Clara aber ist stur und stolz und weigert sich, ihren Erinnerungsraum ohne Not aufzugeben. Aquarius gestaltet jenen, unsere Gegenwart prägenden Konflikt zwischen Traditions- und Geschichtsbewusstsein auf der einen Seite und beschleunigtem Vergessen und kultureller Entwurzelung auf der anderen. Mit Sônia Braga, nicht wegzudenkender Ikone des brasilianischen Kinos, in der Hauptrolle, die eine geradezu magnetische Präsenz entfaltet.

Man darf den Wohnungskampf in Aquarius auf zweifache Weise verstehen: als inneren Ausdruck einer Frau, die in den verblassten Aufbruch der intellektuellen Schicht Brasiliens noch einmal viel Farbe und Bewegung bringt. Und als schimmerndes Bild eines Landes, in dem sich die Hoffnungen auf mehr soziale Gerechtigkeit nicht unbedingt realisiert haben.

Aquariusvon Kleber Mendonça Filho feierte seine Premiere im Mai 2016 im Rahmen des Wettbewerbs der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

https://www.youtube.com/watch?v=y3fxWjrIHnw IMDB
Argentina
24.8.2016
Argentina
Zonda: folclore argentino
AR 2015 | 87 min | Doku | OmU | R: Carlos Saura
Argentina
Argentina
Argentina
Argentina
Argentinien 2015 | 87 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Carlos Saura | Kamera: Felix Monti | Schnitt: César Custodio | Mit: Pedro Aznar, Juan Falú, Marian Farías Gómez, Gabo Ferro, Liliana Herrero u.a.

Carlos Saura führt uns in seinem neuen Film Argentina zurück zu den Ursprüngen der traditionsreichen argentinischen Folklore. Anhand einer Reihe choreographierter Szenen nimmt er uns mit auf eine persönliche Reise durch verschiedene Regionen Argentiniens mit ihrer faszinierenden Tradition.

Sein Ensemble interpretiert in lose verknüpfter Folge überlieferte Paartänze und Choreographien sowie die mitreißend emotionalen Lieder großartiger argentinischer Bands und Sänger. Poetisch, fesselnd und bewegend zugleich führt uns diese vom Meister selbst inszenierte Live-Performance durch die gesamte Geschichte dieses Landes, das so stark geprägt wurde vom besonderen Klang der Gitarren und des Akkordeons.(filmladen.at)

http://www.filmladen.at/film/argentina/
Arrietty
24.3.2012
Kinderfilm
Arrietty
JP 2010 | Regie: Hiromasa Yonebayashi
Arrietty
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Arrietty
Arrietty
Japan 2010 | Regie: Hiromasa Yonebayashi | Animationsfilm | 94 Min | Farbe FSK: Empfohlen ab 7 Jahren

Stell dir vor, in deinem Haus würden kleine Wesen leben. Manchmal borgen sie sich heimlich etwas aus. Ein Stück Zucker etwa. Oder eine Stecknadel, die du vor langer Zeit irgendwo verlegt hast. Normalerweise verstecken sie sich so gut, dass du sie nicht sehen kannst. Doch eines Tages entdeckst du sie doch. Eine zauberhafte Geschichte, und ein Fest für alle Sinne, für große und kleine Kinder gleichermaßen.

http://www.youtube.com/watch?v=1EII4lMrzXg
Arteholic
11.2.2015
Arteholic
DE 2014 | 86 min | Doku | R: Hermann Vaske
Arteholic
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Deutschland 2014 | 86 min | Doku | Regisseur: Hermann Vaske | Mit: Udo Kier, Rosemarie Trockel, Lars von Trier, Udo Kittelmann u.a.

Film- und Kunstlegende Udo Kier ist Arteholic. Er lebt und atmet Kunst. Er ist ein Kunstsüchtiger. Ein lebendes Kunstwerk. Kier besucht die legendären Tempel der Moderne: Das Frankfurter Städel, das Museum Ludwig in Köln, das Kunstmuseum in Bonn, den Hamburger Bahnhof in Berlin, das Louisiana Museum bei Kopenhagen, das Centre Pompidou in Paris. Auf seiner Reise trifft er auf viele alte Freunde und Weggefährten. Mit ihnen begibt er sich auf einen Trip durch die Welt der Kunst.

Kier und seine Freunde Rosemarie Trockel, Udo Kittelmann, Marc Brandenburg, Jonathan Meese, Marcel Odenbach, Nicolette Krebitz, Max Hollein, Tobias Rehberger, Nikolaus Hirsch und Lars von Trier lassen den Zuschauer teilhaben an persönlich Erlebtem. Geschichten, die so noch niemand zuvor gehört hat. Kier erzählt von seiner Zeit mit Andy Warhol und den rauschenden Feiern zwischen New York und Rom. Wie er mit Guy Maddin im Jahr 2012 ein Filmprojekt über verlorene Filme für das Centre Pompidou gemacht hat oder mit der Künstlerin Rosemarie Trockel gegen den Abriss des Kölner Kunstforums protestierte.

Dabei verbindet er seine persönliche narrative Sicht mit ausgewählten Kunstwerken und macht sie zusammen mit seinen Gesprächspartnern für die Zuschauer erlebbar. (caminofilmverleih)

http://www.camino-film.com/filme/arteholic/
Atelier de Conversation
1.3.2018
Atelier de Conversation
AT, FR 2017 | 72 min | OmU | R: Bernhard Braunstein
Atelier de Conversation
Atelier de Conversation
Atelier de Conversation
Atelier de Conversation
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Österreich, Frankreich 2017 | 72 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Bernhard Braunstein | Kamera: Adrien Lecouturier | Schnitt: Roland Stöttinger | Musik: Lucile Chaufour

In der Bibliothèque publique d’informationim Centre Pompidou in Paris treffen sich wöchentlich Menschen aus allen Erdteilen, um im Atelier de conversation Französisch zu sprechen. Neben Kriegsflüchtlingen sitzen Geschäftsleute, neben unbekümmerten Studierenden politisch verfolgte Menschen. Von ModeratorInnen wird jeweils ein Thema vorgegeben, mit dem jeder etwas anfangen kann: Heimweh. Liebe. Wirtschaftskrise. Männer und Frauen. „Und es sind die ganz großen Ideen, die da auf einmal auf den Tisch kommen… Braunstein hat einen Film über das Menschsein, über das Fremdsein und über das Ankommen gemacht.“ (Salzburger Nachrichten)

Atelier de Conversationist ein berührender Film über die Schönheit des Sprechens, des Zuhörens und über den Versuch, sich zu verstehen. Dieser Dokumentarfilm – eine österreichisch-französische Koproduktion – bietet somit einen hoffnungsvollen und erfrischend humorvollen Zugang zu aktuellen, höchst relevanten Fragen: von Klischees über Krise bis Heimatverlust, Krieg und Liebe.

Cinéma du réel Paris 2017: Eröffnungsfilm

Karlovy Vary International Film Festival 2017: Spezialpreis der Jury

Duisburger Filmwoche 2017: ARTE-Dokumentarfilmpreis

Dominik Tschütscher, einer der Produzenten des Films, wird bei der Vorstellung am 1. März um 20.00 Uhr im Kino anwesend sein und steht nach dem Film für ein Gespräch zur Verfügung.

https://schaller08.at/atelier-de-conversation/