Filmforum Archiv

AMY
16.9.2015
AMY
UK 2015 | 127 min | Doku | OmU | Regie: Asif Kapadia
AMY
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AMY
AMY
AMY
AMY
Großbritannien 2015 | 127 min | Doku | OmU | Regie: Asif Kapadia | Kamera: Matt Curtis | Schnitt Chris Kind | Mit: Amy Winehouse, Yasiin Bey, Mark Ronson, Pete Doherty, Mitch Winehouse, Tony Bennett, u.a.

Dem Filmemacher Asif Kapadia, bekannt vor allem durch sein mehrfach ausgezeichnetes Portrait des ebenfalls tragisch ums Leben gekommenen brasilianischen Rennfahrers Ayrton Senna, ist es gelungen, aus rund hundert Interviews, Archivfilmbildern, Konzertaufnahmen und Home Movie Aufnahmen ein facettenreiches und emotional bewegendes Filmportrait zu schaffen.

Obwohl der Film wenig beschönigt, ist Amy Winehouse hier nicht die selbstzerstörerische, durchgeknallte Skandalnudel, als die sie in den Augen der Öffentlichkeit traurige Berühmtheit erlangte, sondern eine erschütternd fragile Künstlerin mit einem Drang nach emotionaler Offenheit, der es unmöglich war, den über sie hereinbrechenden Zirkus nach der Veröffentlichung ihres Albums Back to Blackunbeschadet zu überstehen.

„Asif Kapadia (...) gelingt mit Amyerneut ein kleines Wunder: Er lässt gleichsam die Tote wiederrauferstehen, mit ihrer großartigen Stimme, ihrer quecksilbrigen Persönlichkeit und ihrer großartigen Verwundbarkeit.” (epd film)

http://www.amy-movie.com/
AN
3.2.2016
AN
Kirschblüten und rote Bohnen
JP, FR, DE 2015 | 113 min | OmU | R: Kawase Naomi
AN
AN
AN
AN
AN
Japan, Frankreich, Deutschland 2015 | 113 min | OmU | Regie: Kawase Naomi | Buch: Kawase Naomi | Kamera: Akiyama Shigeki | Schnitt: Tina Baz | Mit: Kirin Kiki, Nagase Masatosh, Uchida Kyara, Asada Miyoko

An ist eine gastrosophische Meditation über Abgründe, Möglichkeiten und Grenzen der menschlichen Existenz. Schauplatz ist ein kleines Restaurant in Tokyo, in dem der von Dämonen aller Art heimgesuchte Sentaro mit eingelegten roten Bohnen gefüllte Küchlein anbietet. Als ihn Tokue, eine alte Dame mit verunstalteten Händen, mit der von ihr hergestellten An, der titelgebenden Bohnenmasse, bezaubert, stellt er sie als Köchin an. In einem kulinarisch inszenierten poetischen Ritual fließt die ganze Harmonie des Universums in ihrem Topf zusammen.

Die mehrfach ausgezeichnete japanische Regisseurin Naomi Kawase hat sich mit Filmen wie Mogari no moriund Still the Waterinter-national einen Namen gemacht. In ihrem neusten Meisterstück erzählt sie eine ergreifende Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Menschen, übers Kochen als poetisches Ritual, über Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. AN - Kirschblüten und rote Bohnenist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut.

Kirschblüten und rote Bohnenfeierte seine Premiere auf dem Filmfestival in Cannes 2015

Sao Paula Film Festival 2015, Best Foreigen Feature Film Filmfestival Valladolid 2015, Beste Regie

https://www.youtube.com/watch?v=omKR02gv4ZY IMDB
Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel (nach W.A. Mozart Klavier) für Sopransaxophon / Die Praxis der Liebe
31.10.2011
VALIE EXPORT
Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel (nach W.A. Mozart Klavier) für Sopransaxophon / Die Praxis der Liebe
Wir zeigen die Filmreihe VALIE EXPORT in Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz. Die Künstlerin gibt an diesem Abend persönlich eine inhaltliche Einführung ins Programm.  
AT 2010/1984 | VALIE EXPORT
Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel (nach W.A. Mozart Klavier) für Sopransaxophon / Die Praxis der Liebe
Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel (nach W.A. Mozart Klavier) für Sopransaxophon / Die Praxis der Liebe
Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel (nach W.A. Mozart Klavier) für Sopransaxophon / Die Praxis der Liebe
Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel (nach W.A. Mozart Klavier) für Sopransaxophon / Die Praxis der Liebe
Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel (nach W.A. Mozart Klavier) für Sopransaxophon / Die Praxis der Liebe
VALIE EXPORT

Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel (nach W.A. Mozart Klavier) für Sopransaxophon von VALIE EXPORT

2010 | Video | Farbe | Ton

In einem zeitlich intensiven Prozess hat VALIE EXPORT die Komposition erwürfelt und die verschiedenen Abläufe auf Papier notiert. Diese Aufzeichnungen wurden dann in Mozarts Diagram der Zahlentafel übertragen.

Die Praxis der Liebe

1984 | Spielfilm | 90 min | Farbe | Ton | 35 mm

Die Journalistin Judith recherchiert einen ungeklärten tödlichen Unfall in einer Wiener U-Bahn-Station und stößt dabei auf eine internationale Waffenschmuggelorganisation. Während der darin verwickelte Industrielle Alfons Schlögel versucht, ihre Bekanntschaft für seine Zwecke auszunutzen, setzt die Beziehung zum Arzt Dr. Fischoff Judiths aggressive Phantasien frei.

http://www.kunsthaus-bregenz.at/html/welcome00.htm
Anfang 80
31.5.2012
Anfang 80
AT 2011 | 90 min | Regie und Buch: Sabine Hiebler,...
Anfang 80
Anfang 80
Anfang 80
Anfang 80
Anfang 80
Österreich 2011 | 90 min | Regie und Buch: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl | Kamera: Wolfgang Thaler | Schnitt: Karin Hammer | Mit: Karl Merkatz, Christine Ostermayer, Emi Mangold, Branko Samarovski, Joseph Lorenz, u.a.

Anfang 80 - wahre Liebe kennt keine (Alters-)Grenzen: Rosa begegnet Bruno. Zwei Menschen, die sich eigentlich bereits im Abseits wähnten, erleben plötzlich, was es heißt, dem großen Glück bedingungslos folgen. Das Gegenüber seines Lebens freudig bejahen. Gemeinsam lieben und lachen. Der einzige Wermutstropfen: Rosa hat Krebs und nur noch ein halbes Jahr zu leben. Dennoch beschließen beide auszubrechen: Bruno aus einer Ehe und einer Familie, in denen längst alles Routine geworden ist; und Rosa aus den Senioren- und Pflegeinstitutionen, in die ihre Nichte sie längst gerne abgeschoben sähe. Sie beziehen eine neue gemeinsame Wohnung, und es stellt sich die Frage: Hat das Glück ein Ablaufdatum oder zählt nicht vielmehr auch die Erinnerung an ganz besondere Momente mit einem Menschen, wie man ihn im Leben nur einmal trifft?

Ein bewegender Film über ein ganz besonderes Paar, in einer Gesellschaft, die das Alter ausgrenzt und verdrängt. Ein Liebesfilm über Menschen, denen man diese Freiheit eigentlich nicht mehr zugesteht und die gegen alle Widerstände aufs Wunderbarste beweisen: Für junge Liebe ist es nie zu spät.

Diagonale 2012, Beste Hauptdarstellerin Christine Ostermayer

http://www.anfang80.at/
Angèle et Tony
31.10.2012
Angèle et Tony
Angèle und Tony
FR 2011 | 83 min | OmU | Regie: Alix Delaporte
Angèle et Tony
Angèle et Tony
Angèle et Tony
Angèle et Tony
Angèle et Tony
Frankreich 2011 | 83 min | OmU | Regie: Alix Delaporte | Buch: Alix Delaporte | Kamera: Claire Mathon | Schnitt: Louise Decelle | Mit: Clotilde Hesme, Grégory Gadebois, Evelyne Didi, Jérome Huguet, u.a.

In gebückter Haltung, eine breite Lederjacke über den zarten Schultern, rüttelt Angèle nervös, aber kraftvoll an den Fahrradschlössern im Hinterhof ihrer Arbeitsstelle. Sekunden später fährt sie auf dem gestohlenen Mountainbike dem Zuschauer entgegen, strampelt im ersten Gang einen Berg hinauf, scheint sich selbst davon fahren zu wollen und kommt doch kaum voran. Angèle (Clotilde Hesme) saß im Gefängnis, ist auf Bewährung draußen und jetzt auf der Suche nach einem Mann zum Heiraten. Per Kontaktanzeige will sie in einem Küstenort der Normandie einen Vater für ihren Sohn Yohan (Antoine Couleau) finden, um ihre Chancen auf das Sorgerecht zu erhöhen. Der Fischer Tony (Grégory Gadebois) meldet sich und obwohl beide die Hoffnungen des jeweils anderen zu enttäuschen scheinen, beharrt Angèle auf der Verbindlichkeit ihrer Begegnung und nistet sich bei Tony und dessen Mutter ein.

Wie die Landschaft, so die Liebe: Der französische Debütfilm Angèle und Tony erzählt ganz einfach eine Liebesgeschichte. Die fasziniert aber trotzdem -– denn so schmucklos und gleichzeitig ergreifend wie der Drehort an der Küste kommt der gesamte Film daher. (Spiegel)

http://www.angeleundtony-film.de/
Angelo
5.12.2018
Angelo
AT, LU 2018 | 119 min | OmU | R: Markus Schleinzer
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Angelo
Österreich, Luxemburg 2018 | 119 min | OmU | Regie: Markus Schleinzer | Buch: Markus Schleinzer, Alexander Brom | Kamera: Gerald Kerkletz | Schnitt: Pia Dumont | Mit: Ange Samuel Koffi D'Auila, Kenny Nzogang, Ryan Nzogang, Maikta Samba, Jean-Baptiste Tiémélé, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Lukas Miko, Gerti Drassl, Michael Rotschopf u.a.

Angeloerzählt die wahre Geschichte von Angelo Soliman, der im 18. Jahrhundert als junger Knabe aus Afrika nach Österreich verschleppt wird. Hier wird er christlich getauft und aufgezogen, entwickelt sich aber schnell zu einer exotischen Attraktion am Wiener Hof. Eine Geschichte über Identität, Selbstfindung, Anderssein.

„Wie ist es, wenn man mit fünf, sechs Jahren seiner Heimat beraubt wird? Was bedeutet es, für ganz lange Zeit niemandem zu begegnen, der dir gleich ist? Wann hat Angelo wohl aufgehört, sich selbst in seiner Andersartigkeit zu vergessen? Wann wünscht man sich, sich im Gegenüber aufzulösen? Wenn man der ersten Biografin Glauben schenken darf, die sich 60 Jahre nach seinem Tod an dessen Lebensgeschichte gewagt hat, war Angelo im Grunde Schauspieler. Dann hat er selbst sehr viel zu den Märchen, die sich um ihn ranken, beigetragen.” (Regisseur Markus Schleinzer)

„Ein kluger und äußerst rigide inszenierter Film über die Lust an der Exotik, koloniales Denken und Projektionsflächen.” (Der Standard)

https://www.filmladen.at/film/angelo/
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24.1.2013
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Ein Schluck für die Engel
GB 2012 | 101 min | OmU | Regie: Ken
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Großbritannien 2012 | 101 min | OmU | Regie: Ken Loach | Buch: Paul Laverty | Kamera: Robbie Ryan | Schnitt: Jonathan Morris | Musik: George Fenton | Mit: Paul Brannigan, Siobhan Reilly, John Henshaw, Gary Maitland, William Ruane, Jasmin Riggins, u.a

Robbie wird zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert und trifft dabei nicht nur auf drei Gleichgesinnte, sondern auch auf eine neue Leidenschaft: den teuersten und besten Malt Whisky der Welt. Um sich und seiner jungen Familie eine Zukunft zu ermöglichen, lässt er sich auf einen sagenhaften Coup ein: Irgendwo in den schottischen Highlands soll nämlich noch ein Fässchen des teuersten Whiskys der Welt existieren. Und ein paar Flaschen von diesem "Wasser des Lebens" könnten ihm und seinen Freunden tatsächlich eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Oder aber 20 Jahre hinter Gittern.

Wie immer drehte Ken Loach chronologisch. Die Hauptrollen besetzte er mit Laiendarstellern. Paul Brannigan (Robbie) entdeckte er beispielsweise in einem Gemeindezentrum – wo dieser seine Sozialstunden ableistete.


Mit dem Film, der sich bei seiner Premiere in Cannes blitzschnell zum Publikums- und Juryliebling mauserte, hat die britische Regielegende Ken Loach die warmherzigste und schönste Komödie seiner Karriere auf die Leinwand gezaubert. Ein raubeiniges und erdiges Loblied auf Schottland, seine Bewohner und ihr heiliges Nationalgetränk, den Whisky.


"Himmlisch: Ken Loach macht ein Fass auf! In ANGELS' SHARE macht er ein Quartett jugendlicher Krimineller glücklich. Wenn die Welt im Großen schon nicht zu retten ist, dann wenigstens für ein paar arme Schlucker im Kino." (Der Tagesspiegel)

Cannes 2012, Preis der Jury

Nominierung Europäischer Filmpreis: Beste Filmmusik

http://www.angelsshare-derfilm.de/ IMDB
Angry Buddha
5.7.2017
Angry Buddha
Der zornige Buddha
AT, DE 2016 | 98 min | Doku | OmU | R: Stefan Ludwig
Angry Buddha
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Angry Buddha
Angry Buddha
Angry Buddha
Österreich, Deutschland 2016 | 98 min | Doku | OmU | Regie, Buch und Kamera: Stefan Ludwig | Musik: Martina Eisenreich | Schnitt: Alexandra Schneider

Um marginalisierten Roma-Jugendlichen eine Perspektive für ihre Zukunft zu bieten, gründete János Orsós, selbst Rom, in einem ungarischen Dorf das buddhistische Ambedkar-Gymnasium. Der zornige Buddha erzählt von den kräftezehrenden Bemühungen des Lehrers und seines Mitstreiters Tibor Derdák, den verarmten Jugendlichen durch Bildung und Spiritualität zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen und sie im Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung zu stärken.

Vorbild ist der durch den Sozialreformer Bhimrao Ramji Ambedkar inspirierte Aufbruch der Dalits, der als „Unberührbare“ gebrandmarkten Bevölkerungsgruppe in Indien, dem Ursprungsland der Roma und des Buddhismus.

In ihrem Kampf stoßen Orsós und Derdák immer wieder auf Widerstände: Ablehnung und Anfeindungen seitens der ungarischen Dorfgemeinschaft, eine erstarkende nationalistisch-rassistische Politik, Finanzkürzungen und Schließungen von Schulen und nicht zuletzt resignierende Roma-Eltern und -Schüler/ innen.

Preis für den besten Dokumentarfilm, Fünf Seen Filmfestival 2016

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem vorarlberg museum im Rahmen der aktuellen Ausstellung Romane Thana. Mit dem Kinoticket zu diesem Film erhalten Sie einen ermäßigten Eintritt in die Ausstellung um 7 Euro.

https://www.youtube.com/watch?v=m-I6H30bi3A IMDB
Angry Indian Godesses
7.7.2016
Angry Indian Godesses
7 Göttinnen
IN 2015 | 115 min | OmU | R: Pan Nalin
Angry Indian Godesses
Angry Indian Godesses
Angry Indian Godesses
Angry Indian Godesses
Indien 2015 | 115 min | OmU | Regie: Pan Nalin | Buch: Pan Nalin, Subhadra Mahajan | Kamera: Swapnil S. Sonawane | Schnitt: Shreyas Beltangdy | Mit: Tannishtha Chatterjee, Amrit Maghera, Sandhya Mridul, Rajshri Deshpande, Sarah-Jane Dias, Jeffrey Goldberg u.a.

Mit 7 Göttinnenpräsentiert Pan Nalin, der mit seinem Film Samsaraeinen Welterfolg feierte, ein mitreißendes „weibliches Buddy-Movie“. Was zunächst wie die indische Antwort auf Filme wie Brautalarm aussehen mag, entwickelt sich zu einer wilden Achterbahnfahrt der Emotionen und zu einem starken und bewegenden Statement, das nicht nur „gleiches Recht für alle“ einfordert, sondern auch für die Kraft von Freundschaft und Zusammenhalt und das Festhalten an eigenen Überzeugungen steht.

In den Fokus seines Films rückt Pan Nalin dabei sieben junge Frauen, die althergebrachte Traditionen und Gesellschaftsstrukturen herausfordern und angreifen und jenseits aller Klischees und Vorurteile ein neues und modernes Indien im Aufbruch repräsentieren. (Thimfilm)

„Die Mischung aus Frauen-Buddy-Film, Emanzipationsmelodram und Thriller – alles umrahmt von viel Musik – bietet trotz einiger Irritationen ein spannendes Kinoerlebnis. Insgesamt ist das mehrfach preisgekrönte Drama ein sehenswertes Beispiel für einen Ensemblefilm mit alternativem und sogar kämpferischem Bollywood-Charme.“ (programmkino.de)

Filmfest Rom 2015: BNL Publikumspreis

http://www.thimfilm.at/filmdetail/7-goettinnen
Anomalisa
29.6.2016
Anomalisa
US 2015 | 90 min | OmU | R: Duke Johnson, Charlie...
Anomalisa
Anomalisa
Anomalisa
Anomalisa
USA 2015 | 90 min | OmU | Animationsfilm | Regie: Duke Johnson, Charlie Kaufman | Buch: Charlie Kaufman | Kamera: Joe Passarelli | Schnitt: Garret Elkins

Michael Stone fliegt nach Cincinnati, wo er eine Motivationsrede

halten soll. Der Abend im Hotel ist einsam. Er nimmt Kontakt auf zu einer verflossenen Liebschaft, die er jahrelang nicht gesehen hat. Der Treff in der Hotelbar ist ein Reinfall, aber Michael lernt dort zwei weibliche Fans aus der Provinz kennen, die nur wegen ihm in die Stadt gereist sind. Er nimmt die unscheinbare Bella mit auf sein Zimmer – und verliebt sich wider Erwarten in die unsichere Frau. Doch am nächsten Morgen sieht alles wieder anders aus...

Unterstützt von dem Animationsspezialisten Duke Johnson gelingt dem genialen Drehbuchautor Charlie Kaufman („Being John Malkovich“) bei seiner zweiten Regiearbeit ein Stop-Motion-Film, wie es noch keinen gab. Mit Hilfe einer Kickstarter-Kampagne finanziert, nutzt diese bittersüße Komödie die distanzierenden Mittel der Animation, um ganz erwachsen eine Studie von Einsamkeit und der Suche nach Liebe in einer feindseligen Welt zu erzählen, die vom ersten bis zum letzten Moment faszinierend und hinreißend ist.

„Anomalisa ist wunderschön, herzzerreißend und letztlich unvergesslich.“(Variety)

Filmfestival Venedig 2015, Grand Special Jury Prize und Future Film Festival Digital Award

http://www.anomalisamovie.com/
Another Year
14.4.2011
Another Year
GB 2010, 129 min, OmU, R +B: Mike Leigh
Another Year
Another Year
Another Year
Another Year
Another Year
GB 2010, 129 min, OmU Regie und Buch: Mike Leigh Kamera: Dick Pope Schnitt: Jon Gregory Musik: Gary Yershon Mit: Ruth Sheen, Jim Broadbent, Imelda Staunton, Oliver Maltman, David Bradley, Martin Savage, Lesley Manville, Peter Wright, Karina Fernandez, Philip Davis, u. a.

Ein Jahr im Leben von Tom und Gerri. Beide um die sechzig und seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Ein Jahr voller Alltag und Gartenarbeit, Abendessen, Grillpartys, Freundes- und Familienkrisen. Statt sich gepflegter Langeweile und zermürbenden Krankheiten und Gebrechen hinzugeben, legen die Senioren bei Mike Leigh einen unverdrossenen Optimismus an den Tag, der auch die Nöte ihrer Freunde und Familienmitglieder überstrahlt und allen Widrigkeiten zum Trotz immer wieder hoffnungsvolle und komische Wendungen zeigt.


Mit Charme und Herzenswärme und seinem besonderen Gespür für die Komik und Tragik des Alltäglichen lässt Mike Leigh den Vorruhestand optimistische Funken schlagen und zeigt seine beiden Helden als Paradebeispiel für eine ganze Generation unternehmungslustiger und tatkräftiger Menschen in fortgeschrittenen Jahren. Berührend und gleichzeitig humorvoll feiert ANOTHER YEAR das kleine Glück einer intakten Familie in der tiefsten englischen Vorstadttristesse.

„Man möchte auf die Knie fallen vor diesen Darstellern.“ (Die Zeit)

„Leighs Film strahlt eine Wärme aus, von der man noch lange zehrt, nachdem man das Kino verlassen hat.“ (spiegel.de)

http://www.anotheryear-movie.com/
Anywhere Else
9.3.2016
Anywhere Else
Anderswo
DE, Il 2014 | 87 min | teilweise OmU | Regie: Ester...
Anywhere Else
Anywhere Else
Anywhere Else
Deutschland, Israel 2014 | 87 min | teilweise OmU | Regie: Ester Amrami | Buch: Momme Peters, Ester Amrami | Kamera: Johannes Praus | Schnitt: Osnat Michaeli | Mit: Neta Riskin, Golo Euler, Hana Laslo u.a.

Der in Berlin studierenden Israelin Noa fällt die Decke auf den Kopf. Ihr deutscher Freund geht auf Konzerttournee und ihr Antrag auf ein Stipendium für eine Arbeit über unübersetzbare Wörter wird abgelehnt. Noa besucht ihre Familie in Israel. Doch statt sich aufzulösen, wachsen ihre Probleme dort exponenziell: lost in translation. Anderswospielt in straighter Plot-Entwicklung bilingual auf der Klaviatur von Heimat und Fremde und bezieht auch das komplizierte Verhältnis zwischen Israel und Deutschland mit ein. Man kann nichts übersetzen, heißt es einmal, nicht Haus, nicht Eltern, nicht Liebe.

Die israelische Filmemacherin Ester Amrami lebt seit zehn Jahren in Berlin. Anderswoist ihr Spielfilmdebüt. Das zentrale Thema des Filmes ist das Gefühl der Heimatlosigkeit, das die Regisseurin aus eigener Erfahrung bestens kennt. Überhaupt scheint die Protagonistin ein Alter Ego der Regisseurin und Autorin zu sein.

Der Film hatte seine Premiere auf der Berlinale 2014 und wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit der FrauenFilmTagen in Wien.

http://anderswo-film.com/