Filmforum Archiv

Adrienne Pál
24.11.2011
Adrienne Pál
HU, AT 2010 | 136 min | OmU | Regie: Agnes Kocsis
Adrienne Pál
Adrienne Pál
Adrienne Pál
Adrienne Pál
Ungarn, Österreich 2010 | 136 min | OmU | Regie: Agnes Kocsis | Buch: Ágnes Kocsis, Andrea Roberti | Kamera: ÁdámFillenz | Schnitt: TamásKollányi | Mit: ÉvaGábor, IstvánZnamenák, Ákos Horváth, Lia Pokorny, u.a.

Die apathische Piroska arbeitet als Krankenschwester auf der Sterbestation. Eines Tages wird eine neue Patientin eingeliefert. Piroska ist betroffen, als sie den Namen hört - AdriennPál. Der Name ihrer besten Schulfreundin. Doch die Patientin ist eine alte Frau, die kurz darauf vestirbt. Piroska begibt sich auf die Suche nach der Freundin, zu der sie lange den Kontakt verloren hat. Eine Selbstentdeckungsreise durch die verwinkelten Wege der Erinnerung.

63. Internationale Filmfestspiele von Cannes - UnCertainRegard

Audience Award Crossing Europe Linz

Auszeichnung der Ungarischen Filmkritiker für beste Regie des Jahres

Auszeichnung der Ungarischen Filmkritiker für beste Kameraführung des Jahres

http://www.youtube.com/watch?v=4cUD9v-eNEk
Ah-ga-ssi
3.5.2017
Ah-ga-ssi
Die Taschendiebin
KR 2016 | 145 min | OmU | Regie: Park Chan-wook
Ah-ga-ssi
Ah-ga-ssi
Ah-ga-ssi
Ah-ga-ssi
Ah-ga-ssi
Ah-ga-ssi
Südkorea 2016 | 145 min | OmU | Regie: Park Chan-wook | Buch: Chung Seo-kyung, Park Chan-wook nach dem Roman "Fingersmith" von Sarah Waters | Kamera: Chung Chung-hoon | Schnitt: Kim Jae-bum, Kim Sang-bum | Mit: Kim Min-hee, Kim Tae-ri, Ha Jung-woo, Cho Jin-woong, Kim Hae-sook, Moon So-ri u.a.

Korea in den 1930er Jahren. Die schöne, aber unnahbare Lady Hideko lebt mit ihrem dominanten Onkel Kouzuki und ihrem ererbten Vermögen in einem abgelegenen Anwesen, dessen Herzstück eine hingebungsvoll gepflegte und bewachte Bibliothek ist. Kouzuki sammelt und verkauft Bücher voll schonungsloser Erotik, die Hideko zahlungskräftigen Herren vorlesen muss, um so den Preis der Bücher in die Höhe zu treiben. Eines Tages kommt ein neues Dienstmädchen, die junge und naive Sookee, ins Haus von Lady Hideko. Doch das Mädchen hat ein Geheimnis: Sookee ist eine Taschendiebin und Betrügerin, engagiert, um Hideko dem gerissenen Grafen Fujiwara in die Hände zu spielen, der sie nach der Hochzeit um ihr Vermögen bringen will. Doch zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich etwas Unerwartetes: ein ganz eigenes Begehren, eine ungeahnte Zuneigung, die die Karten der Macht neu verteilt. (filmladen)

Park legt es in seinem historischen Erotikthriller auf plot twists an, die sich polyperspektivisch geben, und entrollt ein Spiel um Täuschung und Maskerade, doppelte Böden und verwirrende Fassaden. Eingestreute Rückblenden vereinen sich mitunter rätselhaft mit der Gegenwart. Einzelne Momente sexueller Explizität sorgten bei der Uraufführung bei den Filmfestspielen in Cannes für einige erhitzte Gemüter und spalten seither die Geister. (leokino.at)

Der Film gewann 49 internationale Filmpreise.

https://www.filmladen.at/film/die-taschendiebin/
Aimer, boire et chanter
24.9.2014
Aimer, boire et chanter
FR 2013 | 108 min | OmU | Regie: Alain Resnais
Aimer, boire et chanter
Aimer, boire et chanter
Aimer, boire et chanter
Aimer, boire et chanter
Frankreich 2013 | 108 min | OmU | Regie: Alain Resnais | Buch: Jean-Marie Besset, Alex Reval, Laurent Herbiet, Alain Resnais, nach einem Stück von Alan Ayckbourn | Kamera: Dominique Bouilleret | Schnitt: Hervé De Luze | Mit: Sabine Azéma, Sandrine Kiberlain, Caroline Sihol, André Dussollier, Hippolyte Girardot , Michel Vuillermoz u.a.

Mitten in die Proben zu einem Theaterstück, das Colin und Kathryn mit ihrer Amateurgruppe aufführen wollen, platzt eine schreckliche Nachricht: Ihr Freund George ist schwer erkrankt und hat nur noch wenige Monate zu leben. Nicht nur für Kathryn, die einmal mit ihm liiert war, sondern auch für deren Freundinnen Tamara und Monica gerät die Welt aus den Fugen. Mit voller Wucht werden Gefühlsverwirrungen der eigenen Jugend und längst begrabene Lebensträume wieder lebendig. Zum Leidwesen ihrer bürgerlich soliden Ehemänner entbrennt unter den Frauen ein Streit darüber, wer George auf eine letzte Reise begleiten darf.

André Dussollier über Alain Renais, der am 1. März 2014 kurz nach der Uraufführung bei der Berlinale verstarb: „Resnais betrachtet die Welt zunehmend distanziert und mit einem Lächeln. Dabei ungebrochen jung. Natürlich hat er sich in der Figur des Georges selbst inszeniert. Als einen Mann, der geliebt wird und der dabei ist, sich zu verabschieden von der großen Theaterbühne, die sich Welt nennt.“ (Leokino)

„Mit absurd-hintergründigem Humor demontiert Regisseur Alain Resnais Lebens- und Beziehungslügen dreier Frauen.” (taz, Berlin)


http://stadtkinowien.at/film/736/
Ajami
16.11.2011
Jüdische Filmwoche
Ajami
IL, DE 2009 | 120 min | OmU | Regie: ScandarCopti
Ajami
Ajami
Ajami
Ajami
Ajami
Israel, Deutschland 2009 | 120 min | OmU | Regie: ScandarCopti

Omar verliebt sich in die Jüdin Hadir, Malek braucht dringend Geld für seine schwer kranke Mutter und der Bruder von Polizist Dando ist spurlos verschwunden. Sie alle wohnen in Ajami, einem Aussenquartier Tel Avivs. Doch wenn dieses Babel der Gegenwart aus verfeindeten Nachbarn besteht, wird das Zusammenleben zum Ausnahmezustand. Der differenzierte und energiegeladene Thriller aus Israel erzählt von einem menschlichen Beziehungsgeflecht mit fatalen Konsequenzen in einer rauen Wirklichkeit. Ein aussergewöhnlich aufrichtiger Film mit Laiendarstellern, die wissen, wovon sie sprechen - eine Wucht!

Nur selten erlebt das Kino eine so intensive Erzählung von der unauflöslichen Spirale aus Schuld, Rache und Gewalt. Zwischen Drogenhändlern, mächtigen Rache-Kommandos und heimlichen Liebespaaren erzählt Ajamieine kraftvolle menschliche Tragödie. In einer kunstvollen Montage zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gelingt dem jüdisch-arabischen Regie-Duo ScandarCopti und Yaron Shani ein überwältigendes Meisterwerk mit so herzzerreißenden wie schockierenden Einsichten in die Tragik.(filmz.de)

Eine Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems.

Nominiert für den Oscar als bester fremdsprachiger Film 2010 | Bester Film, Beste Regie, Bester Musik, Bester Schnitt, International Film Festival Jerusalem 2009

http://www.ajami-film.de/
Alamar
20.4.2011
Alamar
MX 2009, 73 min, OmU, R+B: Pedro González-Rubio
Alamar
Alamar
Alamar
Alamar
Mexiko 2009, 73 min, OmU Regie und Buch: Pedro González-Rubio Mit: Roberta Palombini, Nestór Marin, Natan Machado Palombini, Jorge Machado

Als die Eltern beschließen, sich zu trennen, soll der fünfjährige Natan mit seiner Mutter von Mexiko zurück nach Rom übersiedeln. Zum Abschied nimmt ihn der Vater mit auf eine Reise hinaus auf ein Korallenriff, wo der Großvater als Fischer lebt. Alamar erzählt die Geschichte dreier Generationen und die einer Initiation. Ein Wunder von einem Film, leicht, schwebend und zugleich voll Melancholie. Ganz am Meer, mit den Fischern, beim Tauchen, mit den Vögeln und den Elementen ist das Kind noch einmal, vielleicht ein letztes Mal, ein Wilder, ein Abenteurer, ein Entdecker, ein durch und durch strahlender Mensch, an den man lange träumend zurückdenkt. (film.at)

Das Chinchorro-Riff ist eines der größten Korallenriffe der Erde. Noch zählt es nicht zum offiziellen Weltnaturerbe. Der Film von Pedro González-Rubio weist auch darauf hin, welchen Bedrohungen es ausgesetzt ist.

Miami Film Festival 2010: Grand Jury Prize

Rotterdam International Film Festival 2010: Tiger Award

Toulouse Latin America Film Festival 2010: FIPRESCI Prize
Morelia International Film Festival 2009: Audience Award

IMDB
Alceste à bicyclette
21.5.2014
Alceste à bicyclette
Molière auf dem Fahrrad
FR 2013 | 104 min | OmU | R u. B: Philippe Le Guay
Alceste à bicyclette
Alceste à bicyclette
Alceste à bicyclette
Alceste à bicyclette
Alceste à bicyclette
Frankreich 2013 | 104 min | OmU | Regie und Buch: Philippe Le Guay | Kamera: Jean-Claude Larrieu | Schnitt: Monica Coleman | Musik: Jorge Arriagada | Mit: Fabrice Luchini, Lambert Wilson, Maya Sansa, Camille Japy, Ged Marlon u. a.

Einst war Serge Tanneur ein gefeierter Schauspieler, doch inzwischen ist er aus dem Rampenlicht verschwunden. Der Druck eines Lebens als Künstler und Star wurde ihm irgendwann zu viel und so zog er sich auf die Île de Ré zurück. Auf der abgeschiedenen Insel, die bei La Rochelle vor der französischen Küste im Atlantik liegt, genießt er seit drei Jahren das Alleinsein.

Doch dann taucht Gauthier Valence auf. Der Schauspielkollege ist auf dem Höhepunkt seiner eigenen Karriere und möchte Serge für sein nächstes Projektgewinnen. Molières Stück Der Menschenfeind(Le Misanthrope) soll verfilmt werden und Valence kann sich keinen besseren als Tanneur für die Rolle vorstellen. Doch der zum Einsiedler gewordene Schauspieler lässt sich nicht so leicht zu einer Zusage bewegen. Zunächst einmal will er eine Woche gemeinsam üben. (moviepilot.de)

Nominiert für 3 Césars

http://www.pathefilms.com/film/alcesteabicyclette
Alive
28.9.2011
Alive
AL, AT, FR 2009 | 90 min | OmU | R + B: Artan Minarolli
Alive
Alive
Alive
Alive
Albanien, Österreich, Frankreich 2009 | 90 min | OmU | Regie und Drehbuch: Artan Minarolli | Kamera: Jacques Bouquin | Musik: Baptiste Bouquin | Darsteller: Nik Xhelilaj, Bruno Shllaku, BesatKallaku, Xhevdet Ferri, EniCani

Koli ist ein gut aussehender junger Mann, der in Tirana glücklich lebt und studiert. Doch er wird aus dem Stadtleben gerissen und in sein Heimatdorf geholt, weil sein Vater im Sterben liegt. Leider lastet auf der Familie die Gefahr einer Blutrache, für die Koli büßen soll. Erst versteckt er sich aus Angst zu sterben, doch bald kehrt er nach Tirana zurück, um sein Leben normal weiter zu führen. Doch die Angst geht mit.

http://www.austrianfilm.at/alive-film
All is Lost
10.4.2014
All is Lost
US 2013 | 106 min |OF | R: J.C. Chandor
All is Lost
All is Lost
All is Lost
All is Lost
All is Lost
USA 2013 | 106 min | englische Orginalfassung (ganz wenig Text) | Regie und Drehbuch: J.C. Chandor | Kamera: Frank G. DeMarco | Musik: Alex Ebert | Mit: Robert Redford

Mitten auf dem indischen Ozean wird ein Mann (Robert Redford) jäh aus dem Schlaf gerissen. Seine zwölf Meter lange Segelyacht hat einen im offenen Meer treibenden Schiffscontainer gerammt. Sein Navigations-Equipment und sein Funkgerät versagen in der Folge den Dienst und er treibt mitten in einen gewaltigen Sturm hinein. In letzter Minute gelingt es dem Mann, das Leck in seinem Boot notdürftig zu flicken. Er überlebt den Sturm dank seiner seemännischen Intuition und Erfahrung mit knapper Not. Praktisch manövrierunfähig treibt der Mann auf offener See. Seine letzte Hoffnung ist es, von der Strömung in eine der großen Schiffahrtsstrecken getrieben Szu werden. Unter der unerbittlich sengenden Sonne sieht sich der sonst so selbstbewusste und erfahrene Segler mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert und kämpft einen verzweifelten Kampf ums Überleben…

http://www.all-is-lost.de/
Almanya
21.7.2011
Almanya
Willkommen in Deutschland
DE 2011 | DF | 97 min | R +B: Samdereli Schwestern
Almanya
Almanya
Almanya
Almanya
Almanya
Deutschland 2011 | DF | 97 min | Regie: Yasemin Samdereli | Buch: Nesrin Samdereli, Yasemin Samdereli | Kamera: Ngo The Chau | Schnitt: Andrea Mertens Mit: Vedat Erincin, Fahri OgünYardım, LilayHuser, u.a.

Alptraum Einbürgerung: Erst ballern brutal die Stempelkissen auf die Papiere, dann verabreicht der Beamte Eisbein mit Sauerkraut und schließlich fordert er dich auch noch auf, künftig alle zwei Jahre Urlaub auf Mallorca zu machen - so wie jeder anständige Deutsche. Nein, was da als innerer Film vor den Augen des deutschtürkischen Opa Hüseyin (Vedat Erincin) abläuft, ist natürlich nicht Realität auf deutschen Ämtern. Aber es beschreibt ganz gut, wo beim alten Herrn der Schuh drückt: Um sich sein letztes bisschen Türkenidentität zu retten, fährt er alle Klischees auf, die man so gegen den teutonischen Spießer anbringen kann.

Luitgard Koch von Programmkino.de schreibt in ihrer Kritik von einem „türkischdeutschen Kinohighlight“, einem „leichtfüßigen, aber doch gefühlvollen Porträt über Identität und Integration“ und einer „wohldosierten Mixtur aus Komödie und Tragödie“.

Deutscher Filmpreis 2011: Silber in der Kategorie Bester Film

Deutscher Filmpreis für das Beste Drehbuch

http://www.almanya-film.de/
Almanya - Willkommen in Deutschland
20.8.2013
Open Air Kino
Almanya - Willkommen in Deutschland
Mariahilfpark Bregenz, nähe Kesselhaus, Eintritt frei! Findet nur bei Schönwetter statt. Wetter-Handy: 0650-2342993 Gerne könnt ihr eine eigene Sitzgelegenheit mitbringen.
DE 2011 | 101 min | deutsch und türkisch | Regie:...
Almanya - Willkommen in Deutschland
Almanya - Willkommen in Deutschland
Almanya - Willkommen in Deutschland
Almanya - Willkommen in Deutschland
Almanya - Willkommen in Deutschland
Deutschland 2011 | 101 min | deutsch und türkisch | Regie: Yasemin Samdereli | Buch: Nesrin Samdereli, Yasemin Samdereli | Kamera: Ngo The Chau | Schnitt: Andrea Mertens | Mit: Vedat Erincin, Fahri OgünYardım, Lilay Huser u.a.

Alptraum Einbürgerung: Erst ballern brutal die Stempelkissen auf die Papiere, dann verabreicht der Beamte Eisbein mit Sauerkraut und schließlich fordert er dich auch noch auf, künftig alle zwei Jahre Urlaub auf Mallorca zu machen – so wie jeder anständige Deutsche. Nein, was da als innerer Film vor den Augen des deutsch-türkischen Opa Hüseyin (Vedat Erincin) abläuft, ist natürlich nicht Realität auf deutschen Ämtern. Aber es beschreibt ganz gut, wo beim alten Herrn der Schuh drückt: Um sich sein letztes bisschen Türkenidentität zu retten, fährt er alle Klischees auf, die man so gegen den teutonischen Spießer anbringen kann.

Luitgard Koch von Programmkino.de schreibt in ihrer Kritik von einem „türkischdeutschen Kinohighlight“, einem „leichtfüßigen, aber doch gefühlvollen Porträt über Identität und Integration“ und einer „wohldosierten Mixtur aus Komödie und Tragödie“.

Deutscher Filmpreis 2011: Silber in der Kategorie Bester Film

Deutscher Filmpreis für das Beste Drehbuch

http://www.almanya-film.de/
Alphabet
11.12.2013
Alphabet
AT 2013 | 109 min | Regie: Erwin Wagenhofer
Alphabet
Alphabet
Alphabet
Alphabet
Alphabet
Alphabet
Österreich 2013 | 109 min | Regie: Erwin Wagenhofer | Buch: Erwin Wagenhofer, Sabine Kriechbaum | Musik: André Stern | Produktion: Mathias Forberg, Viktoria Salcher, Peter Rommel

Der österreichische Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer befasst sich mit den Grundgedanken, die der modernen Bildung zu Grunde liegen und stellt fest, dass auch wenn der Drill heute vielleicht fehlen mag, unser aktuelles Bildungssystem sich noch immer stark aus der Ideenwelt der Industriellen Revolution speist. Nach seiner Ansicht besteht die Aufgabe des Bildungssystems heute wie damals nur darin, Menschen hervorzubringen, die in der arbeitsteiligen Produktionsgesellschaft gut funktionieren, und eben keine Menschen, die einerseits kreativ und andererseits lösungsorientiert arbeiten können. Schuld daran sei das Konkurrenzdenken, welches von der Wirtschaft auf den Bereich der Bildung übertragen wird und die reine Erfüllung vorgegebener Normen als Bildungsziel mit sich bringt. So kommt er zu dem Fazit, dass die Führer aus Politik und Wirtschaft von heute zwar häufig die besten Schulen oder Universitäten besucht hätten, jedoch in schwierigen Situationen keinerlei Lösungen anzubieten haben.

Kino-Regisseur Erwin Wagenhofer (52) widmet nach den Themen Nahrung We feed the World und Finanzen Let's make Money nun mit Alphabet den Abschlussfilm seiner Trilogie der Bildung. Seine These: Fast alle Neugeborenen sind Genies und hochbegabt, doch Bildung in Schulen lässt Kinder verkümmern, statt sie zu fördern. Er fordert ein radikales Umdenken.

Alphabet ist Erwin Wagenhofers bisher radikalster Film.

http://www.alphabet-derfilm.at/
Am Hang
7.8.2014
Am Hang
CH 2013 | 91 min | R: Markus Imboden
Am Hang
Am Hang
Am Hang
Am Hang
Am Hang
Schweiz 2013 | 91 min | Regie: Markus Imboden | Buch: Klaus Richter, Martin Gypkens Kamera: Rainer Klausmann | Schitt: Ueli Christen | Mit: Henry Hübchen, Martina Gedeck, Max Simonischek, Sophie Hutter, Ernst C. Sigrist u.a.

Felix steht am Hang. Er hat nur eines im Kopf: Valerie. Seine Frau, mit der er 15 Jahre zusammen war, die ihn verlassen hat. Magisch zieht es Felix, den Verfechter der großen Liebe und der Ehe, an den Ort der endgültigen Trennung im Tessin.

Valeries Ex-Liebhaber Thomas, von dem Felix nichts weiß, ist auch da. Allerdings nicht aus sentimentalen Gründen. Der charmante Lebemann, der es nicht so eng sieht mit der Liebe, hat ein Ferienhaus in der Gegend. Per Zufall begegnen sich Felix und Thomas in einem Restaurant. Ohne von ihrer fatal verbundenen Geschichte zu wissen, beginnen die beiden Männer, miteinander zu sprechen. Als Felix realisiert, wen er vor sich hat, nimmt ein abgründiges Verwirrspiel seinen Lauf...

Der Film von Regisseur Markus Imboden basiert auf dem gleichnamigen Roman von Markus Werner, der in 16 Sprachen übersetzt wurde und sich allein im deutschsprachigen Raum 450.000 Mal verkauft hat.

„Ein verblüffend packendes Drama mit Thriller-Qualitäten“

(programmkino.de)

http://www.amhangfilm.com/