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LINDAU: Buch-Insel, Lindau Tourismus, Parktheater Lindau
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit der CampusVäre, Spinnergasse 1, Dornbirn im Rahmen des FEZ (Festival zur Eröffnung der Zukunft) 2026.
Reservierung: https://www.c-i-v.at/de/fez-26-film-barbara-buser
Der Senegal wird zur Kulisse einer umstrittenen neuen Verfilmung der Medea-Sage. Maja spielt die Hauptrolle, aber von geregelten Dreharbeiten kann sie vor Ort eigentlich nur träumen. Inmitten des Chaos beginnt sie eine Affäre mit ihrem Schauspielkollegen Nourou die jedoch nicht über die Dreharbeiten hinaus Bestand hat. Sie sehen sich erst bei der Premiere des Films in Berlin wieder, wobei auch die alten Gefühle wieder in Wallung geraten. Doch unter einem guten Stern steht sollen das Wiedersehen und die Premierenfeier nicht gerade stehen, denn zwischen Nourour und einer Sicherheitskraft kommt es zu einem rassistischen Zwischenfall, auf den alle richtig reagieren wollen. Nur können sie das auch?
„Eine dicht gewobene sowohl intellektuelle als auch unterhaltsame Satire, die sich einfachen Antworten verweigert.“ (film-netz.com)
Eine Veranstaltung im Rahmen der „Interkulturellen Wochen des Landkreises Lindau vom 20.9.-10.10.2026 in Kooperation mit Integrationsbeirat des Landkreises Lindau, VHS Lindau und VHS Lindenberg-Westallgäu, MGH-Treffunkt Zech e.V.
Die Konzertpianistin Lucy zieht mit ihrem Mann Philip und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich?
Der neue Film von Marie Kreutzer (Corsage) – großartig besetzt mit Hochkarätern wie Léa Seydoux und Jella Haase sowie der Grande Dame des französischen Kinos, Catherine Deneuve.
„Der Film ist ein Erlebnis, weil er ein Reizthema bei den Hörnern packt und bei aller berechtigter Wut umsichtig und empathisch bleibt.“ (The Spot)
„Léa Seydoux ist einfach überragend.“ (3 Sat Kulturzeit)
Cannes Film Festival 2026: Wettbewerb Goldene Palme
Sydney Film Festival 2026: Wettbewerb Sydney Film Preis
Der Film hat den Fluchtweg der deutschen Emigration in Frankreich 1940/41 zum Thema. Er beschreibt eine Recherche vor dem Hintergrund von Landschaften und Städten, die einmal Schauplatz der Verfolgung gewesen sind. Das Leitmotiv der Reise ist der Roman Transit (1941) von Anna Seghers. Prinzip des Fortschreitens und Entdeckens sind die bewegte und auch sprechende Photographie, sowie der sparsame, eigenständige, nicht interpretierende Ton. Bilder und Töne im Film - trotz der Einbindung in einen Zusammenhang - entwickeln eine Kraft zuallererst für sich zu gelten und damit auch die Neugierde, die Ruhe zu entfalten, für unvorhergesehene Details, und den Reichtum des jeweils Dargestellten - auch im historischen Zusammenhang.
Am Mittwoch dem 11.11.2026 wird der andere Teil dieses Films im Parktheater gezeigt. Nach der Projektion gibt es ein Gespräch mit Karlheinz Roesch, der im Film die Tonspur verantwortete. Markus Breitwieser wird zum historischen Background das Buch von Uwe Wittstock Marseille 1940 Die große Flucht der Literatur vorstellen. Moderation: Klaus Amann vom Filmforum Bregenz.
Die Deutsche Kinemathek, Berlin, das Goetheinstitut sowie das Filmmuseum München haben diesen Film zuletzt mit einer Restaurierung und Digitalisierung sehr gewürdigt.
Bunt, lebendig und spektakulär: Teddy, Sun und Xyza haben die Voguing- und Ballroom-Kultur, die sich einst in New York entwickelte, nach Südostasien gebracht. Ihre „Houses“ sind mehr als nur sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transphobie und anderweitiger Diskriminierung: Es sind die Familien, nach denen sie sich immer gesehnt haben.
Feinfühlig und präzise gewährt die singapurische Regieperson Sze-Wei Chan in The Beauty of Ballroom intime Einblicke in das Leben dreier außergewöhnlicher Performer*innen aus Thailand, Malaysia und den Philippinen. Der energetische Dokumentarfilm, der immer wieder als „die südostasiatische Antwort auf Paris is Burning beschrieben wird, feierte beim Busan International Film Festival mit überwältigendem Erfolg Premiere. (Filmcasino)
Piazza Garraffello
1999 – 2018 | 14 min
Palermo Report
2007 | 6 min
Riesi Sindaco
2008 | 6 min
Sicilian Dog
Porn Pavilion | 53 Biennale di Venezia 2009 | 12 min
AC/DC greetings from Palerma
Coca Fanta 2011 | 14 min
Uwe Jäntsch ist bei der Projektion anwesend. Das Verhör führt Judith Reichart.
Reservierung: kontakt@filmforum.at
Piazza Garraffello
1999 – 2018 | 14 min
Palermo Report
2007 | 6 min
Riesi Sindaco
2008 | 6 min
Sicilian Dog
Porn Pavilion | 53 Biennale di Venezia 2009 | 12 min
AC/DC greetings from Palerma
Coca Fanta 2011 | 14 min
Uwe Jäntsch ist bei der Projektion anwesend. Das Verhör führt Judith Reichart.
Reservierung: kontakt@filmforum.at
Teheran, Iran. Zwischen 2007 und 2025 begleiten wir drei Schwestern beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus? (Stadtkino)
„Diese feministische Coming-of-Age-Geschichte ist eine fesselnde und auf subtile Weise subversive Mischung aus Persönlichem und Politischem. Der Film entfaltet sich fast wie eine dokumentarische Version von Richard Linklaters sich über ein Jahrzehnt erstreckende Familiensaga Boyhood“ (The Film Verdict)
„Ein einzigartiges und bewegendes Werk“ (Cinema Austriaco)
Hongkong Film Festival 2026: Wettbewerb Dokumentarfilm
IDFA 2025: Wettbewerb
Hoch oben in einer abgelegenen Gemeinde in den Anden erlernt die junge Clara die traditionelle Hebammenkunst von ihrer Adoptivmutter Ana. Gemeinsam kümmern sie sich um die schwangeren Frauen der Dörfer. Auch die alt überlieferten Quechua-Gesänge, die die Geburten begleiten, übernimmt sie. Dabei ist sie für ihre wunderschöne Stimme bekannt.
Insgeheim träumt Clara davon, in der Stadt als Folkloresängerin berühmt zu werden. Hin- und hergerissen, zwischen der Verantwortung für die Gemeinschaft und ihren eigenen Träumen, zieht sie schließlich in die Stadt. Am Heimatort hinterlässt sie eine schmerzhafte Lücke. (polyfilm)
„Atemberaubende Bilder: weite Berglandschaften, ein Himmel, der grenzenlos wirkt […] Regisseur Álvaro Olmos Torrico wertet nicht, sondern beobachtet genau – mit Respekt und einer spürbaren Zuneigung für die Welt, die er porträtiert.“ (SRF Kultur)
Guadalajara Film Festival 2026: Bester Film
Málaga Spanis Film Festival 2026: Bester Nebenrolle, Beste Music
Der in die Jahre gekommene, verschrobene, milliardenschwere Erdölmagnat Digger Rockwell hat durch seine skrupellosen Geschäftstaktiken eine Umweltkatastrophe verursacht, die unter anderem das ewige Eis der Polarkappen schmelzen lässt und Tsunamis verursacht, die wiederum Atomkraftwerke beschädigen. Nun steht die Menschheit kurz vor dem Aus, die Welt versinkt im Chaos, alle bereiten sich schon auf die kurz bevorstehende Apokalypse vor, einzelne Nationen bringen Truppen in Stellung. Nun verlangt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (John Goodman) von Digger Rockwell, die Suppe, die er allen eingebrockt hat, selbst auszulöffeln und den Planeten zu retten. Dieser nimmt die Herausforderung an, denn als Egomane käme es ihm ganz recht, als großer Retter der Menschheit dazustehen.
Während die Schrecken des Ersten Weltkriegs über ihnen prangern, begeben sich die beiden jungen Männer Lionel und David auf eine Reise durch das ländliche Neuengland, um die Stimmen und Volkslieder ihrer amerikanischen Landsleute aufzunehmen. Was als ethnografisches Projekt beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden emotionalen Verbindung zwischen den beiden. Auf ihrer gemeinsamen Reise erkunden die beiden Identität, Liebe und die persönlichen und gesellschaftlichen Nachwirkungen des Krieges.
(filmcasino.at)
„Der berührendste Film des Jahres …etabliert Hermanus als Filmemacher von unheimlicher Eleganz und Mescal und O’Connor als zwei der besten jungen Stars Hollywoods.“ (The Daily Beast)
„(…) ein atmosphärisch dichtes und bewegendes Meisterwerk des Gefühlskino, das wie die Songs selbst in künstlerische Form gegossene Emotion ist und von den großartigen Hauptdarstellern Paul Mescal und Josh O´ Connor getragen wird.“ (film-netz.com)