AT41 5800 0102 5307 1112 / BIC: HYPVAT2B / Bitte Name und Adresse angeben!
LINDAU: Buch-Insel, Lindau Tourismus, Parktheater Lindau
Derya und Aziz sind ein angesehenes Theaterpaar in Ankara und führen ein erfülltes Leben mit ihrer 13-jährigen Tochter. Nach der erfolgreichen Premiere ihres neuesten Stücks wird ihr Leben jedoch plötzlich von der Willkür des Staates auf den Kopf gestellt. Über Nacht verlieren sie ihre Arbeit und somit ihre Lebensgrundlage. Nun stehen sie vor der schwierigen Aufgabe, ihre Ideale und Überzeugungen mit den realen Notwendigkeiten des Lebens in Einklang zu bringen. Die plötzliche Arbeitslosigkeit stellt nicht nur ihre finanzielle Sicherheit, sondern auch ihre Ehe auf die Probe. Während sie gemeinsam nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Karrieren fortzusetzen, müssen sie sich mit den Konflikten zwischen ihren Idealvorstellungen und den praktischen Erfordernissen des Alltags auseinandersetzen. Der Druck von außen und die ständige Unsicherheit belasten ihre Beziehung zunehmend.
„Ilker Çatak“ (Das Lehrerzimmer) erzählt (...) vom (Über-)Leben in einer autokratischen Gesellschaft, aber nicht didaktisch oder moralisch, sondern schmerzhaft ehrlich.“ (filmstarts.de)
Berlinale 2026: Goldener Bär – Bester Film
In weiten, ruhigen Einstellungen lässt Geyrhalter diese faszinierenden weißen Landschaften wirken und für sich selbst sprechen. Er nimmt die Rolle des Beobachters ein und holt dabei jene Menschen vor die Kamera, die mit den Herausforderungen, der Wucht und der Schönheit des Schnees konfrontiert sind. Wo Geyrhalter hinkommt, erzählen seine Protagonist:innen vom Rückgang des Schnees, von schmelzenden Gletschern und zunehmenden Extremwetterlagen – davon, wie sie den Klimawandel bei der Arbeit und in ihrem Alltag zunehmend spüren.
Nikolaus Geyrhalter macht Dokumentarfilme für die Zukunft. Mit Melt, gefilmt in den Jahren 2021 bis 2025, hält er gewaltige Momentaufnahmen für die Archive von morgen fest und stellt damit die großen drängenden klimapolitischen Fragen der Gegenwart. (film.at)
„ (...) eine Dokumentation über das Verschwinden von Schnee- und Eislandschaften auf unserer Welt. Nikolaus Geyrhalter beobachtet und spricht mit Menschen, die auf diesen Landschaften leben oder arbeiten, und schafft so ein nachdenkliches, stilles Plädoyer zum Handeln gegen das rasche Voranschreiten des Klimawandels, der nicht nur diese Orte, sondern auch uns bedroht.“ (film-rezensionen.de)
Etwas unbeholfen spricht Charlie Emma Harwood in einem Bostoner Coffeeshop an. Zwei Jahre später steht ihre Hochzeit vor der Tür. Während das zukünftige Ehepaar zusammen mit Freunden letzte Vorbereitungen trifft, kommt es bei einem gemeinsamen Abendessen mit ihren designierten Trauzeugen zu einer unerwarteten Wendung, als alle vier betrunken die jeweils schlimmste Sache enthüllen, die sie je getan haben. Während die Geschichten der anderen schnell abgetan sind, erschüttert Emmas Geständnis ihre Brautjungfer Rachel zutiefst und auch Charlie muss sich fragen, ob er sich in seiner zukünftigen Ehefrau getäuscht hat.
„Wer sich The Drama anschaut, muss sich auf eine gewisse Angespanntheit im Kinosessel gefasst machen. Das ist nicht immer einfach, doch gehört der Film deshalb zu den intensivsten der letzten Monate - und zu denen, über den man noch einige Zeit diskutiert. (outnow.ch)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Mit Rucksack, Stock und einer warmen Jacke ausgestattet, zieht es ihn immer wieder tief hinein in die Stille des Waldes, zu einem ganz besonderen Ort: einer Tanne, die zu seinem Versteck geworden ist. Unter ihren Ästen scheint der alte Mann mit der Natur zu verschmelzen. Über achthundert Nächte hat er dort verbracht, lauschend, beobachtend – immer auf der Suche nach Füchsen, Rehen, Hirschen, Luchsen und dem geheimnisvollen König der Wälder: dem Auerhahn.
Sein Sohn Vincent teilt die Faszination des Vaters seit seinem zwölften Lebensjahr. Von ihm hat er gelernt, die Spuren der Tiere zu lesen, kennt die Plätze, an denen sie fressen, wo sie jagen, ihre Nester bauen und schlafen. Gemeinsam mit Vincents Sohn Simon begibt sich das Familien-Trio auf eine Reise in die atemberaubende Schönheit der Natur. (votivkino)
„Ein intimer, besinnlicher Film von erstaunlicher Kraft.“ (liberation)
„Ein Film zum Durchatmen.“ (outnow.ch)
César 2026: Bester Dokumentarfilm, Beste Musik
Lumiere Awards: Beste Musik
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee), Naturschutzbund
Am 3. Oktober 2023 steigt Wiebke Lühmann in Freiburg im Breisgau auf ihr bepacktes Fahrrad und fährt los. 20.150 Kilometer liegen vor ihr, 22 Länder und die vielleicht größte Frage von allen: Was passiert, wenn man alles Vertraute hinter sich lässt und einfach startet?
430 Tage später, am 5. Dezember 2024, steht sie am Kap der Guten Hoffnung. Dazwischen liegt nicht nur ein langer Weg, sondern eine Zeit voller Begegnungen, Weite, Zweifel und echter Veränderung.
Medienpartner: Verein Amazone
Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. Gleichzeitig siedeln sich europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in der Region an. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, welcher den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.
Das jüngste Werk der palästinensischen Filmemacherin Annemarie Jacir und offizieller Oscar®-Beitrag für Palästina, feierte seine umjubelte Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival, wo es mit 20-minütigen Standing Ovations geehrt wurde.
Sao Paulo Film Festival 2025: Publikumspreis | Tokyo Film Festival 2025: Grand Prix – Bester Film | Asian World Film Festival 2025: Special Jury Award | Casablanca Independent Film Festival 2025: Grand Prix Anfa D’or
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee), Friedensräume Villa Lindenhof
Chris und Lluis kennen sich schon lange. Bis vor zehn Jahren haben die beiden sogar zusammengewohnt. Doch seitdem haben sie sich und ihre Freundschaft etwas aus den Augen verloren. Um das wieder zu ändern, beschließen die beiden, sich auf einer ganzen 600 Kilometer langen Wanderung durch die Highlands von Schottland wieder einander zu nähern. Doch Chris ist mit dem Kopf erst stets woanders, nämlich bei Arbeit und Familie zu Hause. Lluis hingegen ist getrieben vom Leistungsdruck. Er will die 600 Kilometer unbedingt schaffen, um sich seiner eigenen Leistungsfähigkeit zu vergewissern. Die beiden müssen also nicht nur wieder zueinander, sondern auch zu sich selbst finden. (filmstarts.de)
„In großartiger Landschaft entwickelt der Niederländer Bart Schrijver einen aufregend unspektakulären, fast dokumentarischen Spielfilm, der auf alle Neben- und Hintergrundgeschichten verzichtet und sich ganz auf seine beiden Protagonisten und den Alltag des Wanderns konzentriert.“ (film-netz.com)
„ (...) prächtiges, punktuell therapeutisches Kino.“ (sennhausers filmblog)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Mitten in den Olympischen Spielen 2024 in Paris macht sich die 30-jährige Blandine auf den Weg von der Normandie in die hektische Hauptstadt, um die Schwimmwettkämpfe zu sehen und ihre Halbschwester wiederzutreffen, zu der sie seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Als jemand, der Ruhe und Einsamkeit gewöhnt ist, fühlt sie sich von der lebhaften Stadt überwältigt. In den Tagen, die sie dort verbringt, begegnet sie neuen Menschen, verirrt sich, zögert und versucht, alte Verbindungen wiederherzustellen. Blandine navigiert durch das turbulente Herz von Paris, das von der Energie der Olympischen Spiele geprägt ist, und sucht ihren Platz in dieser aufregenden, aber fremden Welt.
Buenos Aires Film Festival 2025: Bester Spielfilm
Brüssel Film Festival 2025: Grand Prix – Directors’ Week
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar.
(Votiv Kino)
Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, Literaturhaus Vorarlberg
Der Film erzählt die Geschichte eines Paares, das sich getrennt hat, aber einander nicht entkommen kann: Die bildende Künstlerin Anna und der Fischer Magnus haben jung geheiratet und sich jetzt auseinandergelebt. Während er auf dem Fischtrawler seine Männlichkeit schwinden sieht, kümmert sie sich um die aufgeweckt-unverblümten Kinder sowie ihre Karriere, die nicht recht vorankommt.
Vor der atemberaubenden Landschaftskulisse Islands und mit viel Sinn für das Surreale erzählt Hlynur Pálmason von Gefühlen, die vergebliche Hoffnung sind, aber nicht vergehen. The Love That Remains ist sowohl existentialistisch als auch poetisch, vor allem aber geht er über konventionelle Erzählformen hinaus. (Viennale | Gerhard Midding)
„Erfüllt dein Herz bis zum Rand mit Glück“ (Far Out Magazine)
Cannes Film Festial 2025: Palm Dog für Panda
Ghent Film Festival 2025: Special Mention
National Board of Review 2025: Top Five International Films
Festival del Cine Europeo 2025: Beste Kamera, FIPRESCI Preis, Cineuropa Award
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf, in einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen. Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens zu entkommen. Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.
Der preisgekrönte Theater- und Opernregisseur Damiano Michieletto, Regisseur der heurigen Seeaufführung La Traviata bei den Bregenzer Festspielen, verwebt in seinem Spielfilmdebüt die Biografie des weltberühmten Komponisten, der zu seiner Zeit unterschätzt wurde, mit dem Schicksal einer jungen Waise, die in der Musik die Inspiration findet, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.
Barcelona Film Festival 2026: Beste Regie, Bester Schnitt
David di Donatello Awards 2026: Beste Musik, Bestes Kostüm
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
„Summer in the City“ … was macht man an einem drückend heißen Tag in Berlin, wenn man ein Teenie ohne Plan ist? – Im Prinzip hat man zwei Möglichkeiten: Abhängen und chillen, oder jede Menge Mumpitz machen, am besten alles, was einem so gerade durch den Kopf schießt.
Ramona und Nico, die Protagonistinnen von Sorina Gajewskis Coming-of-Age-Film Nulpen wählen die zweite Option, die sie auf eine Irrfahrt durch das vor Hitze förmlich glühende Berlin und zu jeder Menge schräger Begegnungen führt. Nulpen zeigt Berlin durch die Augen der „Generation Z“ und verweigert die Antwort auf jede Menge Fragen, die wir gar nicht gestellt haben. Kleiner Film – ganz groß, denn die Komödie ist extrem witzig, unterhaltsam und frisch. (programmkino.de)
„Ein witziges, wunderbar flirrendes Generationenporträt – und gleichzeitig ein ganz besonderer Berliner Sommerfilm.“ (filmstarts.de)
Medienpartner: Verein Amazone
In Augenblicke -Gesichter einer Reise begeben sich die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR in ihrem Fotomobil auf eine gemeinsame Reise durch Frankreich, bei der sie allerlei Geschichten und Gesichter von Menschen in überlebensgroßen Bildern festhalten – vom Briefträger über den Fabrikarbeiter bis zur letzten Bewohnerin eines Straßenzugs in einem ehemaligen Bergbaugebiet. (film.at)
„Ein filmischer Glücksfall, der mit einer besonderen Leichtigkeit die berührenden Begegnungen einer Reise festhält – genau wie die unwahrscheinliche und zarte Freundschaft, die zwischen der Regisseurin Agnès Varda und dem Fotografen JR entsteht.“ (filmladen)
Visages Villages feierte im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes 2017 seine Premiere und wurde für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.
Cannes Filmfestival 2017: Golden Eye | Haifa International Film Festival 2017: Golden Anchor Award, Beter Film | Independent Spirit Awards 2017: Bester Dokumentarfilm
Toronto International Film Festival 2017: Publikumspreis der Sektion Dokumentarfilm
Lumiere Awards 2018: Bester Dokumentarfilm
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz.
Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die beiden Freunde mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben.
Ein zutiefst berührendes und zugleich lebensbejahendes Roadmovie voller Wärme, Witz und Menschlichkeit, das mühelos zwischen feiner Situationskomik und Ernst, Melancholie und tröstlicher Freude balanciert. In Frankreich avancierte der Film zum Publikumsliebling und wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet. (polyfilm)
„Ein bewegender und lustiger Film“ (20 minutes)
„Eine wunderschöne Hymne an die Freundschaft“ (Allocine)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Die in Paris lebende Lilia reist in ihr Geburtsland Tunesien, um ihren Onkel Daly zu beerdigen. Begleitet wird sie von ihrer Lebensgefährtin Alice, die aber nicht im tunesischen Familienwohnsitz, sondern in einem nahegelegenen Hotel unterkommt. Selbst Lilias Mutter ahnt nämlich nichts von der lesbischen Beziehung ihrer Tochter, mit der sie nicht nur Schande über ihre Familie bringen würde, sondern die in Tunesien sogar unter Strafe steht. Als Lilia während der mehrtägigen Trauerfeier erfährt, dass ihr Onkel unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen ist, beginnt sie, eigene Nachforschungen anzustellen. Sie ist es leid, sich vom familiären Versteckspiel demütigen zu lassen, und dringt immer tiefer in die queere Subkultur Tunesiens und damit in ein Netz aus Geheimnissen ein, das nicht nur ihre Familie, sondern die ganze Gesellschaft umspannt. Die Geister der Vergangenheit weisen ihr dabei mit leiser Stimme den Weg.
„Mit seinem Thema, den markanten Frauen und dem häufigen Einsatz von Primärfarben erinnert der Film an die Melodramen von Pedro Almodóvar auch wenn der Rhythmus insgesamt etwas zu betulich ist. (...) Dennoch formuliert der Film keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen. Vieles bleibt offen, vieles bleibt Schweigen.
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Die ungleichen Cousins David und Benji reisen gemeinsam nach Polen, um mehr über das Leben ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter zu erfahren. Der Roadtrip, der als Reise in die Vergangenheit gedacht war, konfrontiert die beiden mit der Gegenwart, in der sie ihre Beziehung zueinander und ihre Familiengeschichte hinterfragen.
Ein berührendes, wunderbar gespieltes, urkomisches Drama ...der Film ist ein Knaller! (The New York Times)
„A Real Pain begleitet zwei ungleiche Cousins auf ihrer Reise nach Polen, wo sie sich der Vergangenheit stellen und sich wieder näherkommen. Das ist oft lustig, teilweise aber auch herzerweichend, wenn bei einer Reise Menschen zusammenkommen, die Wunden mit sich herumtragen. Die Identifikationsfläche ist dabei trotz der überzeichneten Figuren groß, das sehr gute Ensemble hat tolle Arbeit geleistet.“ (film-rezensionen.de)
Oscar 2025: Beste Nebenrolle: Kieran Culkin | Sundance Film Festival 2024: Drehbuchpreis
Und weitere 67 Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Festivals
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz.
Die quirlige Alyssa und der zurückhaltende Mehdi, beide um die zwanzig, sind beste Freunde mit grossen Träumen: Sie will im Ausland durchstarten, er als Zeichner in Tunesien Fuss fassen. Als sie von einem Kunstwettbewerb auf Djerba erfahren, beginnt ein Roadtrip, der ihr Leben verändern könnte. Erfrischend und voller charmanter Details erzählt Amel Guellaty von einer Generation zwischen Aufbruch und Ernüchterung, die sich nach dem Arabischen Frühling neu erfindet.
„Ein frischer, frecher und farbenfroher Erstling über die Träume der tunesischen Jugend, der die Probleme des Landes nicht ausblendet, ihnen jedoch ganz viel Herz, Witz, Einfallsreichtum und rebellischen Tatendrang entgegensetzt.“ (film-rezensionen.de)
Sundance Film Festival 2025
Galway Film Fleadh 2025: Generation Jury Award
El Gouna Film Festival 2025: Golden Star, Bester arabischer Film
Maditerrane Film Festival 2025: Golde Bee Award, Bester Spielfilm, Beste Schauspielerin
Medienpartner: Verein Amazone
Astrid Carlson möchte einen lang gehegten Wunsch ihres verstorbenen Vaters realisieren, indem sie für ein Konzert vier Stradivari-Instrumente zusammenbringt. Für das Streichquartett werden die beiden Geiger George Massaro und Peter Nicolescu, die Bratschistin Apolline Dessartre und die Cellistin Lise Carvalho ausgewählt. Die Zusammenarbeit gestaltet sich allerdings aufgrund persönlicher Eitelkeiten schwierig, künstlerische Differenzen lassen die Proben auf einem abgeschiedenen Château immer wieder scheitern. Weil sich keine Einigung abzeichnet, sucht Astrid Hilfe bei Charlie Beaumont, dem Komponisten des Werkes, der die Leitung der Proben übernimmt.
Mit einem wundervollen Ensemble aus Musikern und Schauspielern sowie einer eigens für den Film komponierten Partitur entfaltet Grégory Magne eine feingeistige Komödie über die Kunst des Zusammenspiels auf der Bühne wie im Leben. Der Film ist ein Fest für die Sinne und eine Einladung, die Magie dieser einzigartigen Instrumente im Kino zu erleben. (Weltkino)
Film Club’s The Lost Weekend 2025: Bester fremdsprachiger Film, Bester Soundtrack, Bestes Schauspielerensemble | Malaga French Film Festival 2025: Beste Regie
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Eine vierköpfige Familie samt Hund, Kind und Kegel macht sich in einem Leihwagen auf eine scheinbar ziellose Reise durch die wunderschöne, gebirgige Landschaft des iranischen Nordens. Popsongs werden gesungen, Geschichten erzählt, Zwischenstopps eingelegt. Alle lieben sie sich. Alle sind sie am Rande des Nervenzusammenbruchs. Je länger die Fahrt andauert, desto greifbarer wird die Anspannung, schließlich hat diese Reise einen ganz bestimmten Grund. Regisseur Panah Panahi, Sohn vom Filmemacher Jafar Panahi, beweist in diesem aufsehenerregenden Debüt ein feines Gespür für absurde Situationskomik genauso wie für dramatische Momente.
„Humorvoll und berührend zugleich: Hit the Road nimmt das Publikum mit auf eine ungewisse Reise durch die zauberhafte und zugleich beängstigende Landschaft des Iran. Witzige Dialoge und humorvolle Ereignisse wechseln sich ab mit Momenten meditativer Stille, in denen das riskante Vorhaben der Familie umso deutlicher zum Ausdruck kommt.“ (outnow.ch)
London Film Festival 2021: Bester Film | Bukarest Film Festival 2022: Beste Regie |
San Francisco Film Festival 2022: Golden Gate Award und 13 weitere Auszeichnungen
bei internationalen Festivals
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz.
Ein Regisseur versammelt seine liebsten Schauspielerinnen – die, mit denen er bereits gearbeitet hat, und die, die er geliebt hat. Er möchte einen Film über Frauen machen, erzählt ihnen jedoch nicht viel darüber. Stattdessen beobachtet er sie, lässt sich von ihnen inspirieren, bis seine Fantasie sie in eine andere Zeit katapultiert: in eine Vergangenheit, in der das Dröhnen der Nähmaschinen einen von Frauen bestimmten Arbeitsplatz erfüllt, in der Männer nur Nebenrollen spielen und das Kino eine neue Sichtweise bekommt – nämlich die der Kostüme.
Zwischen Einsamkeit, Leidenschaft, Sehnsüchten, schmerzlicher Abwesenheit und unerschütterlichen Bindungen vermischen sich Realität und Fiktion. Die Leben der Schauspielerinnen und ihrer Figuren, Konkurrenz und Solidarität, Sichtbares und Unsichtbares gehen ineinander über. (polyfilm)
David di Donatello Awards 2025: Publikumspreis
Italian National Syndicate of Film Journalists 2025: Film des Jahres
Golden Ciak Award 2024: Beste Schauspielerin: Luisa Ranieri, Beste Regie
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück, versucht das kleine Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste, wieder Halt zu finden. Als die Dorfgemeinschaft beschließt, ihr traditionelles Musikensemble wieder aufleben zu lassen, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ums Leben kam. Mit Mut und Entschlossenheit bringt sie frischen Wind in die Proben für den regionalen Wettbewerb, verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so nach und nach die Lebensfreude und Zuversicht der Menschen. Doch der Weg zurück ist kein leichter: Die Lücken, die das Unglück hinterlassen hat, sind auch im Ensemble spürbar, und zwischen Hoffnung, Zweifel und Trauer gerät die Harmonie der Gemeinschaft immer wieder ins Wanken. (filmcasino)
„Ein warmherziger, bittersüßer Film über kollektive Trauer und Neu-anfang – erzählt mit feinem Humor und zutiefst menschlich.“ (El País)
„Das triumphale und bewegende Comeback von Daniel Sánchez Arévalo (Dunkelblaufastschwarz).“ (Fotograms)
Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Unter all den Gegenden in Island, auf die das Wort „abgelegen“ zutrifft, sind die Westfjorde nochmal eine ganz eigene Nummer. Schwierige Geografie, kaum Infrastruktur, schlechte Straßenanbindung, dünne Besiedlung. Genau dort lebt Jón im Jahre 1980 mit seiner Mutter und seinem Hund auf einem kleinen Hof, beide vertreiben sich ihre Zeit, indem sie still nebeneinander Pullover stricken und diese an den einen Kerl verkaufen, der alle paar Tage mit dem Ruderboot anlandet. Der hat dann auch immer ein paar Kassetten mit halbwegs aktuellen Nachrichten und veralteten Wetterberichten im Gepäck. So vergehen die Tage. Jóns Mutter sieht ihr baldiges Ende kommen. Für den Fall ihres Todes hat sie zwei Wünsche: Sie will in ihrem Geburtsdorf Eyrarbakki im Südwesten Islands begraben werden und Jón soll nicht allein hier in den Westfjorden zurückbleiben. Der gealterte Bartträger nimmt das wie alles stoisch und grummelnd hin.
„ (...) Zwischen skurriler schwarzer Komödie und tiefem Drama, zwischen bodenständigem Reisefilm und psychologischer Charakterstudie, was im Zusammenspiel mit der unaufgeregten Inszenierung eine ganz und gar einnehmende, ungewöhnliche Atmosphäre schafft.“ (kino-zeit.de)
Edda Awards 2024: Bester Film, Bester Schauspieler, Bestes Drehbuch, Beste Kamera
Tallinn Black Nights Film Festival 2022: Grand Prix Bester Film
Eine Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Bregenz
Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt.
Ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?
„Vielleicht noch spannender als die ganz eigene, ruhige Erzählkunst im Film selbst sind die Reaktionen, die er auslöst.“ (FAZ)
Dok.fest München 2026
Medienpartner: Naturschutzbund, Verein Bodenfreiheit, Haus am Katzenturm
Allegro Pastellerzählt die Geschichte einer nahezu makellosen, aber letztlich scheiternden Fernbeziehung. Im Zentrum steht die Wahrnehmung zweier verwöhnter Freiberufler, denen es meistens gut gegangen ist und die scheinbar alles unter Kontrolle haben.
Tanja ist 33, wurde in Marseille geboren und lebt als aufstrebende Schriftstellerin in unmittelbarer Nähe zur Hasenheide in Berlin. Jerome ist 35, arbeitet als vielgefragter Webdesigner und ist in sein hessisches Heimatdorf Maintal bei Frankfurt am Main zurückgekehrt, in den Bungalow, den seine Eltern hinter sich gelassen haben.
Das Paar besucht sich gegenseitig mit den Schnellzügen der Deutschen Bahn und bleibt über Text- und Fotonachrichten stets miteinander verbunden. Eine Webseite für Tanja, die Jerome seiner Freundin zum 34. Geburtstag schenken möchte, führt wider Erwarten zu einem ersten Bruch in der Beziehung. Die beiden Liebenden verlieren sich, nähern sich wieder an, verlieren sich erneut.
Eine stimmungsvolle Mentalitätsgeschichte in den Pastellfarben einer schönen Erinnerung; nachdenklich, unterhaltsam und wehmütig. Angesiedelt in den Jahren 2018 und 2019, handelt es sich zugleich um eine historische Erzählung aus einem Deutschland knapp vor unserer Zeit. (filmladen)