Parktheater Lindau

Affeksjonsverdi
Do 19.2. 19:30
Affeksjonsverdi
Sentimental Value
NO 2025 | 133 min | OmU | R: Joachim Trier
Affeksjonsverdi
Affeksjonsverdi
Affeksjonsverdi
Norwegen 2025 | 133 min | OmU | Regie: Joachim Trier | Buch: Eskil Vogt, Joachim Trier | Kamera: Kasper Tuxen | Schnitt: Olivier Bugge Coutté | Mit: Renate Reinsve, Stellan Skarsgard, Inga Ibsdott Lilleaas, Elle Fanning, u.a.

Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang?

Ein vielschichtiges Meisterwerk über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Getragen von dem großartigen Ensemble um Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning und Inga Ibsdotter Lilleaas erzählt der Film mit großer Leichtigkeit und viel Humor die Geschichte einer Familie, die noch lange im Kopf und im Herzen bleibt. Bei den Filmfestspielen von Cannes begeisterte Sentimental Value Publikum wie Kritiker gleichermaßen und wurde schließlich mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.

„Bleibt noch lange nach dem Abspann im Kopf und im Herzen“ (taz)

Filmfestspiele Cannes 2025: Großer Preis der Jury

Filmfestival München 2025: Internationaler Publikumspreis

In 6 Kategorien nominiert für den Europäischen Filmpreis 2026

https://www.youtube.com/watch?v=7cVeIMlEuc4
Fiore Mio
Mi 25.2. 19:30
Fiore Mio
IT 2024 | 80 min | OmU | R: Paolo Cognetti
Fiore Mio
Fiore Mio
Fiore Mio
Fiore Mio
Fiore Mio
Italien 2024 | 80 min | OmU | Regie und Buch: Paolo Cognetti | Kamera: Mikhail Krichman | Schnitt: Ruben Impens | Mit: Paolo Cognetti, Remigio Vicquery, Arturo Squinobal, Marta Squinobal, u.a.

Fiore Miolädt den Zuschauer zu einer meditativen Reise durch atemberaubende alpine Landschaften ein. In Begleitung seines unzertrennlichen Hundes Laki kehrt der Schriftsteller Paolo Cognetti an den Schauplatz von Acht Berge zurück, um einen Dokumentarfilm zu drehen, der eine Liebeserklärung an „seinen“ Monte Rosa ist, und um Menschen zu treffen, die in den Bergen nicht nur eine Heimat, sondern auch einen wahren „Ort der Gefühle“ gefunden haben.

Im Sommer 2022, als Italien unter einer Dürre leidet, wird Cognetti zum ersten Mal Zeuge des Versiegens der Quelle in der Nähe seines Hauses in Estoul, einem kleinen Dorf am Fuße des Monte Rosa. Dies ist der Anstoß für eine Reise durch die Berge, die ihm lieb und teuer sind, und erzählt eine kollektive und doch intime und zutiefst menschliche Geschichte über Landschaften, die dazu bestimmt sind, zu verschwinden oder sich für immer zu verändern.

„Ein poetischer Dokumentarfilm über Natur und Menschen mit großartigen Bildern … ein beglückendes Erlebnis.“ (film-netz.com)

Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, literaturhaus vorarlberg, Volkshochschule Lindau, Naturschutzbund

https://www.youtube.com/watch?v=9NCos36JrCM
Mother’s Baby
Do 26.2. 19:30
Mother’s Baby
AT 2025 | 108 min | OF | R: Johanna Moder
Mother’s Baby
Mother’s Baby
Mother’s Baby
Mother’s Baby
Mother’s Baby
Österreich 2025 | 108 min | OF | FSK: ab 14 Jahren | Regie: Johanna Moder | Buch: Arne Kohlweyer, Johanna Moder | Kamera: Robert Paul Oberrainer | Schnitt: Karin Hammer | Mit: Marie Leuenberger, Julia Franz Richter, Hans Löw, Claes Bang, u.a.

Julia, 40, eine erfolgreiche Dirigentin und ihr Partner Georg, 44, sehnen sich nach einem Kind, als der Arzt ihnen Hoffnung gibt. Nach der erfolgreichen Behandlung in seiner Klinik wird Julia schwanger. Doch die Geburt verläuft anders als erwartet, und der Säugling wird sofort weggebracht. Julia wird im Unklaren darüber gelassen, was passiert ist. Als sie das Kind schließlich erhält, fühlt sie sich merkwürdig distanziert. Sie zweifelt sogar, ob es wirklich ihr Kind ist.

Mother’s Babyerzählt von einer verborgenen Welt, den gesellschaftlichen Erwartungen an die Mutterrolle und der Herausforderung, sich dabei nicht selbst zu verlieren. Der Film ist kein gewöhnliches Drama, sondern ein psychologischer Thriller, der mit visueller Düsternis und dem Kontrast von Schönheit und Schmerz spielt. Julias Welt verschwimmt, die Frage nach der Realität bleibt.

Durch die Wahl des Thriller-Genres wird das Publikum unweigerlich emotional hineingezogen, weshalb wir schwangeren Frauen vom Besuch des Films abraten.

Biberach Film Festival 2025: Goldener Biber, Bester Spielfilm

Fünf Seen Film Festival 2025: Großer Preis für die beste Regie

Medienpartner: ig geburtskultur a—z

https://www.youtube.com/watch?v=-JP9oWPK-u8
Splitsville
Mi 4.3. 19:30
Splitsville
US 2025 | 100 min | OmU | R: Michael Angelo Covino
Splitsville
Splitsville
Splitsville
Splitsville
Splitsville
USA 2025 | 100 min | OmU | Regie: Michael Angelo Covino | Drehbuch: Michael Angelo Covino, Kyle Marvin | Kamera: Adam Newport-Berra | Musik: Simon Poudrette, David Wingo, Dabney Morris, Jou Rudge

Eigentlich wollten Carey (Kyle Marvin) und Ashley (Adria Arjona) nur schnellen Sex im Auto haben, als sie mitansehen, wie ein anderes Paar einen Unfall baut. Zwar versucht Ashley die Frau mittels Herzdruckmassage am Leben zu halten, doch der Versuch schlägt fehl, kurze Zeit später wird sie für tot erklärt. Aufgelöst gesteht Ashley ihrem Mann daraufhin, ihn betrogen zu haben und die Scheidung zu wollen. Carey ist deswegen entsetzt und sucht Zuflucht bei seinem besten Freund Paul (Michael Angelo Covino) und dessen Frau Julie (Dakota Johnson). Doch dort wartet bereits der nächste Schock, als er erfährt, dass die beiden eine offene Beziehung führen … (film-rezensionen.de)

„... ein Feuerwerk an Pointen, teilweise derb, teilweise geistreich, aber niemals langweilig. Unbedingt anschauen!“ (Outnow.ch)

Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=qnV86CACLTQ
Am I Losing My Mind?
Do 5.3. 19:30
Am I Losing My Mind?
Mein neues altes Ich - Eine Reise in das Mysterium der Menopause
DK, DE 2025 | 90 min | OmU | R: Louise Unmack Kjeldsen
Am I Losing My Mind?
Am I Losing My Mind?
Am I Losing My Mind?
Am I Losing My Mind?
Am I Losing My Mind?
Am I Losing My Mind?
Dänemark, Deutschland 2025 | 90 min | OmU | Regie: Louise Unmack Kjeldsen | Mit: Pauline Maki, Alex Paget Blanc, Jayashri Kulkarni

In Mein neues altes Ich begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere betroffene Frauen aus aller Welt sprechen offen über ihre Erlebnisse mit starken Symptomen der Menopause.

Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist.

Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Aus­wirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu
ergründen. Mein neues altes Ich bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht. (Polyfilm)

Wir zeigen den Film anlässlich des Weltfrauentags als Preview mit dem Integrations­ausschuss und der Gleichbehandlungsbeauftragten vom Landkreis Lindau sowie der Gesundheitsregion plus. Im Anschluss an den Film gibt es einen Austausch mit Fachleuten und Raum für Fragen.

Medienpartnerin: Amazone

https://www.youtube.com/watch?v=pCyvsCmIpW4
Kaj Ti Je Deklica
Mi 11.3. 19:30
Kaj Ti Je Deklica
Little Trouble Girls
SI, IT, HR, RS 2025 | 89 min | OmU | R: Urška Djukic
Kaj Ti Je Deklica
Kaj Ti Je Deklica
Kaj Ti Je Deklica
Kaj Ti Je Deklica
Kaj Ti Je Deklica
Slovenien, Italien, Kroatien, Serbien 2025 | 89 min | OmU | Regie: Urška Djukic | Drehbuch: Urška Djukic, Maria Bohr | Kamera: Lev Predan Kowarski | Schnitt: Vlado Gojun Musik: Diego Ramos Rodriguez | Mit: Jara Sofija Ostan, Mina Švajger, Saša Tabakovic, Nataša Burger, Staša Popovic, Mateja Strle

Die introvertierte 16-jährige Lucija tritt dem Mädchenchor ihrer katholischen Schule bei und schließt dort Freundschaft mit der beliebten und leichtherzigen Ana Maria. Als der Chor für ein intensives Probenwochenende in ein Kloster auf dem Land fährt, weckt ein vor Ort tätiger Restaurator Lucijas Interesse und sie ist bereit, die Freundschaft mit Ana Maria und den anderen Mädchen aufs Spiel zu setzen. Angesichts der ungewohnten Umgebung und ihrer erwachenden Sexualität beginnt Lucija, ihren Glauben und ihre Werte infrage zu stellen. Neue Triebe brechen sich Bahn. Die Harmonie im Chor zerbricht. (filmladen)

„Das Coming-of-Age-Drama ist einfühlsam und ruhig erzählt, schön bebildert und nutzt den Chor als stimmiges Bild für die innere Unruhe.“ (film-rezensionen.de)

Berlinale 2025, FIPRESCI Preis Perspektiven

Jerusalem Filmfestival 2025, Bestes Debut

gleich 5 nationale Filmpreise in Slowenien

Medienpartnerin: Verein Amazone

https://www.youtube.com/watch?v=eq0dsXTYg-s
Wirf dein Herz ins Meer
Do 12.3. 19:30
Wirf dein Herz ins Meer
AT 2025 | 80 min | OmU | R: Eric Schirl, Christian...
Wirf dein Herz ins Meer
Wirf dein Herz ins Meer
Wirf dein Herz ins Meer
Wirf dein Herz ins Meer
Wirf dein Herz ins Meer
Österreich 2025 | 80 min | OmU | Regie: Eric Schirl, Christian Kogler | Kamera: Eric Schirl, Christian Kogler, Flynn Wiesenberger | Musik: Thomas Voglreiter, Erwan Borek

Eric Schirl und Christian Kogler untersuchen Zwangsstörungen (OCD) als Bewältigungsmechanismus und erforschen das menschliche Dilemma der Ungewissheit. In vier Kapiteln und im Gespräch mit Menschen in verschiedenen Regionen der Erde beleuchtet ihr Dokumentarfilm die Psyche und unterschiedliche Strategien, um – zumindest vermeintliche – Sicherheit zu erlangen. Wir erhalten Einblicke in persönliche und kollektive Mechanismen zur Risikominimierung, spirituelle Deutungen und mögliche Auswege.

Die Weltpremiere fand bei der heurigen Ausgabe des Crossing Europe Film Festivals in Linz statt. Ein Auszug aus dem Programmheft: „In ruhigen, reflektierenden Bildern eröffnet der Film einen Raum für tiefgehende Betrachtungen über das Zusammenspiel von internen Welten und externen Einflüssen und schärft so das Bewusstsein darüber.“ (Ines Ingerle, Crossing Europe Film Festival)

Der Regisseur Christian Kogler wird bei der Veranstaltung anwesend sein.

https://www.youtube.com/watch?v=QTyRe8YXuRc
Hamnet
Mi 18.3. 19:30
Hamnet
GB 2025 | 125 min | OmU | R: Chloé Zhao
Hamnet
Hamnet
Hamnet
Hamnet
Hamnet
Großbritannien 2025 | 125 min | OmU | Regie: Chloé Zhao | Buch: Chloé Zhao, Maggie O’Farrell nach ihrem gleichnamigen Roman | Kamera: Lukasz Zal | Schnitt: Affonso Goncalves, Chloé Zhao | Mit: Jessie Buckley, Emily Watson, Paul Mescal, Zac Wihart, James Lintern, u.a.

Der Film erzählt die Geschichte von Agnes und William Shakespeare, die den frühen Tod ihres elfjährigen Sohnes Hamnet verarbeiten müssen. Ein persönliches Drama, aus dem schließlich die Idee vom wohl größten Bühnenwerk des Dichters entstand: Hamlet. Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt man, wie sie sich in den großen Barden verliebt und die beiden ein gemeinsames Leben planen. Als ihr einziger Sohn Hamnet im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten in dieser furchtbaren persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und Trauer Hamlet zu schreiben, eines der großen Dramen der Literaturgeschichte.

„Hochemotional und kunstvoll erzählt Chloé Zhao von der magischen Kraft der Kunst. Und Jessie Buckley erschafft eine Kinofigur für die Ewigkeit …ein Kinomeisterwerk.“ (epd-film)

Golden Globes 2026: Bester Film und Beste Hauptdarstellerin (Jessie Buckley) | 50. Toronto International Film Festival (TIFF 2025): Publikumspreis – Bester Film sowie über 50 weitere Auszeichnungen auf internationalen Festivals.

Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=zdCkQR2gTzo
Yek tasadof-e sadeh
Do 19.3. 19:30
Yek tasadof-e sadeh
Ein einfacher Unfall
IR, FR, LU 2025 | 192 min | OmU | R: Jafar Panahi
Yek tasadof-e sadeh
Yek tasadof-e sadeh
Yek tasadof-e sadeh
Yek tasadof-e sadeh
Yek tasadof-e sadeh
Yek tasadof-e sadeh
Iran, Frankreich, Luxemburg 2025 | 192 min | OmU | Regie: Jafar Panahi | Mit: Vahid Mobasseri, Mariam Afshari, Ebrahim Azizi, Hadis Pakbaten

Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen.

Trotz seines langjährigen Berufsverbots ist es Jafar Panahi erneut gelungen, einen Film zu schaffen, in dem Humor und Ernsthaftigkeit eine Geschichte über den heutigen Iran und über jene erzählen, die es wagen, Widerstand zu leisten. Sein Gewinn der Goldenen Palme ist nicht nur ein künstlerischer Triumph, sondern auch ein bedeutender Sieg für die Meinungs- und Redefreiheit. Panahi hat in diesem Film auch seine eigene Haft-Erfahrung verarbeitet.

„Eine Erzählung von enormer politischer Wucht“ (Die Zeit)

Oscars 2026: Auf der Shortlist für Bester Internationaler Film | Golden Globes 2026: Nominierungen für Bester Film – Drama, Bester fremdsprachiger Film, Beste Regie (Jafar Panahi), Bestes Drehbuch (Jafar Panahi) | Cannes 2025: Goldene Palme (Bester Film) |

European Film Awards: Nominierungen für Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Lux Publikumspreis | Gotham Awards 2025: Beste Regie (Jafar Panahi), Bestes Originaldrehbuch (Jafar Panahi), Bester internationaler Film | u.a.

Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=peG-nnLSBes
Pfau – Bin ich echt?
Fr 20.3. 20:00
POP-UP KINO
Pfau – Bin ich echt?
Alte Stuhlfabrik, Höchst, Eintritt: EUR 10,-
AT 2024 | 102 min | R: Bernhard Wenger
Pfau – Bin ich echt?
Pfau – Bin ich echt?
Pfau – Bin ich echt?
Pfau – Bin ich echt?
Pfau – Bin ich echt?
Pfau – Bin ich echt?
Österreich 2024 | 102 min | teilw. OmU | Regie und Buch: Bernhard Wenger | Kamera: Albin Wildner | Schnitt: Rupert Höller | Mit: Albert Schuch, Anton Noori, Julia Richter, Maria Hofstätter, Branko Samarovski, Marlene Hauser, u.a.

Matthias, Inhaber der Agentur My Companion, ist ein Meister seines Fachs. Benötigen Sie einen „kultivierten Freund“, um ihre Bekannten zu beeindrucken? Einen „perfekten Sohn“ zum Herzeigen bei der 60er-Party? Oder vielleicht einfach einen Sparringspartner, um einen Ehe­krach zu proben? Matthias ist ihr Mann! Obwohl er sich darin auszeichnet, täglich jemand anderes zu sein, besteht die wahre Heraus­forderung für ihn darin, einfach er selbst zu sein.

Als seine Freundin Sophie ihn wegen allumfassender Gefühllosigkeit allein im stylischen Domizil zurücklässt, muss Mathias in die Gänge kommen – und löst auf dem Weg zur Selbsterkenntnis eine Ketten­reaktion von zunehmend absurdem Ausmaß aus.

„Eine gelungene Mischung aus Gesellschafts-Satire und Tragikomödie, die hier am Lido von der internationalen Kritik gefeiert wurde.“ (ORF ZIB)

Filmfestival Venedig 2024: Settimana della Critica, Preis der Filmkritik für Beste Regie

Stockholm Film Festival 2024: Bester Debütfilm | Les Arcs Filmfestival 2024: Publikumspreis

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit „Höchste Zeit“ in der alten Stuhlfabrik in Höchst.

https://www.youtube.com/watch?v=mq7pTJVT-qQ
Flow – Wie die Katze ihre Angst vor dem Wasser verlor
Sa 21.3. 15:00
POP-UP KINO
Flow – Wie die Katze ihre Angst vor dem Wasser verlor
Alte Stuhlfabrik, Höchst, Eintritt: EUR 5,-
BE, LT 2024 | 85 min | ab 8 Jahren | R: Gints...
Flow – Wie die Katze ihre Angst vor dem Wasser verlor
Flow – Wie die Katze ihre Angst vor dem Wasser verlor
Flow – Wie die Katze ihre Angst vor dem Wasser verlor
Flow – Wie die Katze ihre Angst vor dem Wasser verlor
Flow – Wie die Katze ihre Angst vor dem Wasser verlor
Belgien, Litauen 2024 | 85 min | Altersempfehlung: ab 8 Jahren | Regie: Gints Zilbalodis | Drehbuch: Rachelle Chartrand, Ron Dyens, Matiss Kaža, Gints Zilbalodis | Kamera und Schnitt: Gints Zilbalodis | Musik: Rihards Zalupe

Kaum hat sich die kleine schwarze Katze den Schlaf aus den Augen gerieben, muss sie erschrocken feststellen, dass eine gewaltige Flut die alte Welt unter sich begräbt. Gerade noch so rettet sie sich auf ein Segelboot, wo nach und nach auch ein diebisches Äffchen, ein gutmütiger Labrador, ein schläfriges Wasserschwein und ein stolzer Sekretärvogel Zuflucht finden. Schon bald wird klar: Ihre Verschiedenheit ist ihre Stärke und gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen der neuen Welt.

Flow trifft voll ins Herz, ist abenteuerlich, lustig, aber lässt dem Publikum auch den Atem stocken.“ (outnow.ch)

„Einer der bahnbrechendsten Animationsfilme über die Natur seit ‚Bambi‘ und einer der bewegendsten der jüngeren Zeit“ (Indiewire)

Oscar 2025: Bester Animationsfilm | Golden Globe 2025: Bester Animationsfilm

Europäischer Filmpreis 2025: Bester Animationsfilm und über 50 weitere internationale Filmpreise

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit „Höchste Zeit“ in der alten Stuhlfabrik in Höchst.

https://www.youtube.com/watch?v=jRSDleJGvAM
Eojjeol suga eobsda
Mi 25.3. 19:30
Eojjeol suga eobsda
No Other Choice
KR 2025 | 139 min | OmU | R: Park Chan-wook
Eojjeol suga eobsda
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Eojjeol suga eobsda
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Südkorea 2025 | 139 min | OmU | Regie: Park Chan-wook | Buch: Park Chan-wook, Lee Kyoung-mi | Kamera: Kim Woo-hyung | Schnitt: Kim Sang-beom | Mit: Lee Byung-hun, Son Ye-jin, Park Hee-soon, Lee Sung-min, Yeom Hye-ran, ua.

Man-su hat alles richtig gemacht: Haus, Familie, geregeltes Leben – und genug Zeit für sein geliebtes Bonsai-Hobby. Doch als eine KI seinen Job ersetzt, gerät seine Existenz ins Wanken. Während seine Familie auf mehr und mehr Annehmlichkeiten verzichten muss, stellt sich Man-sus Jobsuche als unmöglich dar. Doch schon bald erkennt er: Nicht der Mangel an Jobs ist das Problem, sondern die Menge an Mitbewerbern.

Park Chan-wook (Oldboy, Die Taschendiebin) liefert eine bitterböse, brillant inszenierte Satire, die schwarzen Humor mit schonungsloser Gesellschaftskritik verbindet – präzise, abgründig und unvorhersehbar.

„Ein schonungsloser, formal virtuoser und zugleich ironisch-zynischer Blick auf die Zerbrechlichkeit von Identität und gesellschaftlichem Status im Angesicht ökonomischer Umbrüche. Eingerahmt durch eine brillante Inszenierung liefert Park Chan-wook eine so überzeichnete wie tiefgreifende Gesellschaftskritik, welche trotz ihres Unterhaltungswerts zu intensiver Reflexion einlädt.“ (film-rezensionen.de)

Der Film wurde bislang mit 19 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet. Darunter der FIPRESCI Preis des Stockholm Filmfestivals 2025, der Publikumspreis beim Toronto Filmfestival 2025 oder die Blue Dragon Awards 2025 für den Besten Film, Beste Regie
und Beste Hauptdarstellerin.

https://www.youtube.com/watch?v=QymbcDJzjhA
Il sol dell'avvenire
Do 26.3. 19:30
Il sol dell'avvenire
Das Beste liegt noch vor uns
IT 2023 | 96 min | OmU | R: Nanni Moretti
Il sol dell'avvenire
Il sol dell'avvenire
Il sol dell'avvenire
Il sol dell'avvenire
Il sol dell'avvenire
Italien 2023 | 96 min | OmU | Regie: Nanni Moretti | Drehbuch: Nanni Moretti, Federica Pontremoli, Francesca Marciano, Valia Santella | Kamera: Michele D´Attanasio | Musik: Franco Piersanti

Giovanni, ein bekannter italienischer Filmemacher, steht kurz vor den Dreharbeiten zu seinem neuesten Film. Aber zwischen seiner kriselnden Ehe, seinem Koproduzenten am Rande des Bankrotts und der sich schnell verändernden Filmindustrie scheint alles gegen ihn und sein Vorhaben zu arbeiten. Vielleicht ist es für Giovanni an der Zeit, seine strenge Vorgehensweise zu überdenken. Moretti verwischt spielerisch die Grenzen zwischen dem Leben, den Filmen seiner Filmfigur sowie seiner eigenen Filmografie und Neurosen und lädt das Publikum ein innezuhalten und die wahre Freude und Magie des Kinos aufs Neue zu entdecken.

Der Film wurde in Cannes uraufgeführt und wurde in Österreich bei der Viennale gezeigt.

„So wie Giovanni noch einmal die Kurve kriegt, so schafft das auch Nanni Moretti mit seinem Film, der immer leichter und witziger wird. Ein paar Gesangs- und Tanzeinlagen sind ebenfalls dabei und wirken beinahe so kathartisch wie ein Regenguss nach einem langen, viel zu heißen Sommertag in Rom.“ (filmstarts.de)

Medienpartnerschaft: Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=CmB_o89jt2A
Die My Love
Mi 1.4. 19:30
Die My Love
US 2025 | 118 min | OmU | R: Lynne Ramsay
Die My Love
Die My Love
Die My Love
Die My Love
Die My Love
Die My Love
Die My Love
USA 2025 | 118 min | OmU | Regie: Lynne Ramsay | Drehbuch: Ariana Harwicz, Enda Walsh, Lynne Ramsay, Alice Birch | Kamera: Seamus McGarvey, Damon Moreau | Musik: Raife Burchell, Ian Neil, Paul Davies

Grace und ihr Partner Jackson haben beschlossen, ihr Leben im hektischen New York City hinter sich zu lassen und aufs Land nach Montana zu ziehen. Dort hat Jackson nämlich ein altes Haus von seinem verstorbenen Onkel geerbt. Das ist zwar arg renovierungsbedürftig, aber das stört die beiden nicht. Denn das ist der Ort, an dem sie einen neuen Lebensabschnitt beginnen wollen. Grace ist nämlich schwanger. Doch die Geburt ihres Sohnes überschneidet sich mit Jacksons Job, der ihn mehrere Tage pro Woche nicht zu Hause sein lässt. Grace ist also oft alleine mit ihrem Baby und gerät schließlich zunehmend in einen emotionalen Ausnahmezustand zwischen Zärtlichkeit und innerer Zerrissenheit. Während sie zunehmend in ein Wechselspiel aus Liebe und psychischer Überforderung gerät, scheint Jackson jedoch die wachsende Distanz zwischen ihnen und ihre immer labiler werdende Verfassung kaum wahrzunehmen. (filmstarts.de)

„Lynne Ramsays Filme sind stockdunkel wie die tiefste Nacht. Und gleichzeitig visuell, schauspielerisch und inhaltlich dermaßen faszinierend, dass man ihnen nur zu Füßen liegen kann.“ (FM4)

https://www.youtube.com/watch?v=fh12zYoE_3Q
L'étranger
Do 2.4. 19:30
L'étranger
Der Fremde
FR 2025 | 120 min | OmU | R: François Ozon
L'étranger
L'étranger
L'étranger
L'étranger
L'étranger
L'étranger
L'étranger
Frankreich 2025 | 120 min | OmU | Regie: François Ozon | Drehbuch: François Ozon | Kamera: Manuel Dacosse | Schnitt: Clément Selitzki | Musik: Fatima Al Qadiri | Mit: Benjamin Voisin, Denis Lavant, Pierre Lottin, Swann Arlaud, Rebecca Marder, Jean-Charles Clichet, Benjamin Hicquel, Jean-Benoît Ugeux

Algier, 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter Anfang dreißig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit seiner früheren Kollegin Marie und kehrt in seinen gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn gestört, der Meursault in seine zwielichtigen Machenschaften hineinzieht – bis es an einem heißen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Ereignis kommt.

Mit seiner meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleich­namigem Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarzweißbildern, erzählt und getragen von einem erlesenen Ensemble, markiert der Film einen künstlerischen Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Oeuvre. Der Fremde feierte seine umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb der 82. Inter­nationalen Filmfestspiele von Venedig.

„Eine kühle Literaturverfilmung, die durch die bestechenden Schwarzweißbilder und den genau kontrollierten Erzählrhythmus große Intensität entwickelt." (film-netz.com)

Lumiere Award 2025: Bester Film, Bester Schauspieler und Beste Kamera

Medienpartner: Stadt Bregenz, Stadtbücherei Bregenz, Literaturhaus Vorarlberg, Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=P6ujR9xoFL8
Nouvelle Vague
Mi 8.4. 19:30
Nouvelle Vague
FR 2025 | 105 min | OmU | R: Richard Linklater
Nouvelle Vague
Nouvelle Vague
Nouvelle Vague
Nouvelle Vague
Nouvelle Vague
Nouvelle Vague
Frankreich 2025 | 105 min | OmU | Regie: Richard Linklater | Drehbuch: Holly Gent, Laetitia Masson, Vincent Palmo Jr., Michèle Pétin | Kamera: David Chambille | Musik: Jérôme Lateur | Mit: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin, Adrien Rouyard, Antoine Besson, Jodie Ruth-Forest, Bruno Dreyfürst, Benjamin Clery, Matthieu Penchinat, u.a.

Richard Linklaters mitreißende Hommage an ein ikonisches Werk der Filmgeschichte war ein Publikums- und Kritikerliebling der Internationalen Filmfestspiele in Cannes 2025. Außer Atem gehört zweifellos zu den großen Filmklassikern. Doch was ist die Geschichte dahinter? Nouvelle Vague wirft einen Blick auf die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards bahnbrechendem Krimidrama – mit viel Liebe zum Detail, zahlreichen Verweisen und Humor.

In der Hauptrolle glänzt Guillaume Marbeck als Regisseur, der so ziemlich mit allen Regeln des Filmbusiness bricht. Besonders amüsant sind die Scharmützel mit seiner US-Hauptdarstellerin Jean Seeberg, die seinen unorthodoxen Methoden wenig abgewinnt. Großartig an ihrer Seite Aubry Dullin als Jean-Paul-Belmondo, für den Nouvelle Vague den internationalen Durchbruch brachte. Der Clou an der Sache: der Kult-Regisseur und große Cineast Richard Linklater hat seinen Film im Stil seines Vorbilds gedreht, in Schwarz-Weiß, im Format 1:1,37, mit viel Humor und dem unwiderstehlichen Esprit der frühen Sixties.

„Frech, gewitzt, voller Charme.“ (Der Standard)

Oscars 2026:Auf der Shortlist für Beste Kamera

Golden Globes 2026: Nominierung für Bester Film – Musical/Comedy

Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=OjM-0NWEMgc
Un Poeta
Do 9.4. 19:30
Un Poeta
CO 2025 | 123 min | OmU | R: Simón Mesa Soto
Un Poeta
Un Poeta
Un Poeta
Kolumbien 2025 | 123 min | OmU | Regie und Buch: Simón Mesa Soto | Kamera: Juan Sarmiento | Schnitt: Ricardo Saraiva | Mit: Guillermo Cardona, Rebeca Andrade, Alisson Correa, Humberto Restrepo, u.a.

Oscars Restrepos Besessenheit von der Poesie hat ihm bislang keinen Ruhm gebracht. Er ist zum lebenden Klischee des erfolglosen Dichters geworden, launisch, oft betrunken und ständig pleite. Als er Yurlady begegnet – einem Teenager aus der sozialen Unterschicht mit erstaunlichem Talent – keimt ein Funken Licht in seinem Schattendasein auf. Seine Idee, sie beim Poesiefestival Medellins vorzustellen, scheint zu seinem nächsten großen Fehltritt zu werden.

„Eine großartige Tragikomödie mit einem unvergesslichen Hauptdarsteller“ (Der Standard)

„Humorvolles und nachdenkliches Porträt eines nichtsnutzigen Poeten, den man einfach mögen muss.“ (Cineuropa)

Filmfestspiele Cannes 2025: Gewinner Jury-Preis Un Certain Regard (Bester Film)

Oscars 2026: Kolumbiens Kandidat Bester Internationaler Film | Filmfest München 2025: CinePro Award | Filmfestival San Sebastián 2025: Horizons Award | Filmfestival Melbourne 2025: Bright Horizons Award | Filmfestival Lima 2025: Spezialpreis der Jury, Bester Darsteller (Ubeimar Rios), Beste Kamera (Juan Sarmiento G.), Bester latein­amerikanischer Film

Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=wWAhMNpEfnk
Die Winzlinge
So 12.4. 15:00
POP-UP KINO
Die Winzlinge
Operation Zuckerdose
Kammgarn, Hard, Eintritt: EUR 7,-
FR, BE 2013 | 84 min | ab 5 Jahren | R: Thomas Szabo...
Die Winzlinge
Die Winzlinge
Die Winzlinge
Die Winzlinge
Die Winzlinge
Frankreich, Belgien 2013 | 84 min | Dt. Fassung | FSK: 0, empfohlen ab 5 Jahren | Kinderfilm, Animation | Regie und Drehbuch: Thomas Szabo, Hélène Giraud | Kamera: Dominique Fausset, u.a. | Musik: Florian Fabre, Hervé Lavandier, Alastair King, Geoff Foster, Emmanuel Guionet, Francis Perreard, u.a. | Mit: John DeCantis, Suzy Wilson

Auf einer kleinen, friedlichen Lichtung im Wald entbrennt ein erbitterter Streit zwischen zwei Ameisenvölkern um die essbaren Reste, die bei einem Picknick hinterlassen wurden. Ein mutiger junger Marienkäfer gerät zwischen die Fronten- und es gelingt ihm, ein Mitglied der schwarzen Ameisen zu befreien und gemeinsam mit ihm deren Ameisenhügel vor dem Überfall der schrecklichen roten Ameisen zu verteidigen.

Das Zusammenspiel aus animierten Figuren und echten Naturaufnahmen – gefilmt in wunderschönen Naturparks – macht Die Winzlinge optisch so besonders. Der einzigartige Charme der Animation und ihr universeller Humor ließen den Film in vielen Ländern weltweit zu einem Kinoerfolg werden.

„Ein herrlich unterhaltsamer Spaß für Klein und Groß, der den Zuschauer durch seine raffinierte Optik verblüfft“ (Kino-Zeit.de)

Offizieller Oscar®-Beitrag – Bester Animationsfilm

César 2015 – Bester Animationsfilm

https://www.youtube.com/watch?v=U7eVmwEqMUs
Father Mother Sister Brother
Mi 15.4. 19:30
Father Mother Sister Brother
US 2025 | 110 min | OmU | R: Jim Jarmusch
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
Father Mother Sister Brother
USA 2025 | 110 min | OmU | Buch und Regie: Jim Jarmusch | Kamera: Frederick Elmes, Yorick Le Saux | Schnitt: Affonso Goncalves | Mit: Tom Waits, Adam Driver Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky | Krieps, u.a.

Father Mother Sister Brotherist ein Spielfilm, der sorgfältig in Form eines Triptychons aufgebaut ist. Alle drei Geschichten befassen sich mit den Beziehungen zwischen erwachsenen Kindern, ihren teils distanzierten Eltern und miteinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart – und jeweils in einem anderen Land.

Fatherspielt im Nordosten der USA, Mother in Dublin, Irland, und Sister Brother in Paris, Frankreich. Der Film ist eine Reihe von Charakterstudien: leise, beobachtend und urteilsfrei – eine Komödie, durchzogen von Fäden der Melancholie.

„Ein von einem großartigen Ensemble und meisterhaften Dialogen getragenes und von sanftem Witz und Melancholie durchzogenes, lakonisches Triptychon über Entfremdung und die Unfähigkeit zu echter Kommunikation.“ (film-netz.com)

„(...) durchgehend wunderschön“ (Variety)

Filmfestspiele Venedig 2025, Goldener Löwe für den besten Film

Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=CS09x0VlLig
DJ Ahmet
Do 16.4. 19:30
DJ Ahmet
MK 2025 | 99 min | OmU | R: Georgi M. Unkovski
DJ Ahmet
DJ Ahmet
DJ Ahmet
DJ Ahmet
DJ Ahmet
Nordmazedonien 2025 | 99 min | OmU (Originalsprache Türkisch) | Regie und Buch: Georgi M. Unkovski | Kamera: Naum Doksevski | Schnitt: Michal Reich | Mit: Arif Jakup, Agush Agushev, Dora Akan Zlatanova, Selpin Kerim, Atila Klince, u.a.

Der 15-jährige Ahmet lebt in einem Dorf in Nordmazedonien. Nach dem Tod seiner Mutter ist sein Leben von harter Arbeit und den strengen Regeln seines Vaters bestimmt. Bei einer illegalen Techno-Party im Wald gefällt ihm die Musik sofort und er lernt Aya kennen – ein mutiges Mädchen in seinem Alter. Gemeinsam träumen sie davon, beim Dorffest heimlich Musik zu machen. Eine Geschichte der Flucht in die Musik, zwischen Elternerwartungen und verbotener Liebe zu einem versprochenen Mädchen.

„Ein warmherziger Coming-of-Age-Debütfilm, der vom Verlust und familiären Spannungen erzählt, zugleich aber auch den Blick auf das richtet, was das Leben aufhellt: Die jugendliche Lebensfreude, die der titelgebende Ahmet versprüht, ist wahrlich ansteckend.“ (filmstarts)

Sundance Film Festival 2025: Publikumspreis und Preis der Jury

Seattle Film Festival 2025: Spezialpreis New Directors Competition

Filmfestival Sevilla 2025: Bester Schauspieler

https://www.youtube.com/watch?v=ZWtp3wt7j0c
2001: A Space Odyssey
Mi 22.4. 19:30
2001: A Space Odyssey
US, GB 1968 | 141 min | OmU | R: Stanley Kubrick
2001: A Space Odyssey
2001: A Space Odyssey
2001: A Space Odyssey
2001: A Space Odyssey
USA, Großbritannien 1968 | 141 min | OmU | Regie: Stanley Kubrick | Buch: Stanley Kubrick, Arthur Clarke | Kamera: Geoffrey Unsworth | Schnitt: Ray Lovejoy | Mit: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, u.a.

Der philosophische Sci-Fi-Film 2001 ist in gewisser Hinsicht Kubricks zentrales Werk. Es wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Grob geht es darum: 2001 haben die Menschen den Weltraum erobert. Auf dem Mond wird ein Monolith ausgegraben, dessen Herkunft und Material unbekannt sind, und der ein Signal in Richtung Jupiter sendet. Das Raumschiff Discovery wird ausgeschickt, bis zum Ziel der Signale vorzustoßen. An Bord sind nur die Astronauten Poole (Gary Lockwood) und Bowman (Keir Dullea) wach, der Rest der Crew liegt im Kälteschlaf. Zunehmend wird der Bordcomputer HAL 9000 zur Bedrohung ...

„Auch nach all den Jahren ein visionäres Kinoerlebnis“ (The Guardian)

Oscar 1969: Beste Spezialeffekte

BAFTA Awards 1969: Beste Regie, Beste Kamera, Bester Soundtrack

Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem Kunsthaus Bregenz im Rahmen der Ausstellung Koo Jeong A.

Tipp: Vom 23. bis 29. April freier KUB-Eintritt mit der Kinokarte.

Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
 



 

https://www.youtube.com/watch?v=oR_e9y-bka0
Wir erben
Do 23.4. 19:30
Wir erben
CH 2024 | 96 min | OmU | R: Simon Baumann
Wir erben
Wir erben
Wir erben
Wir erben
Wir erben
Wir erben
Schweiz 2024 | 96 min | Original mit dt. UT | Dokumentarfilm | Regie: Simon Baumann | Drehbuch: Simon Baumann, Kathrin Gschwend | Musik: Roman Nowka | Mit: Ruedi Baumann, Stephanie Baumann

Seine Eltern wollen ihm ihr Lebenswerk vererben, doch es geht um viel mehr. In diesem Dokumentarfilm hinterfragt Regisseur Simon Baumann seine eigenen Wurzeln, Prägungen, ideelle Überzeugungen und – die Zukunft.

Sein Bruder Kilian Baumann führt als Nationalrat der Grünen und als Präsident der Kleinbauern-Vereinigung die politischen Kämpfe seiner Eltern weiter. Simon hat mit dem Filmemachen einen eigenen Weg gefunden, seine Eltern und ihre Ansichten aus der Distanz zu betrachten und ihnen dennoch nahe zu bleiben. Er stellt die Gerechtigkeit des Erbens kritisch infrage und deckt Widersprüche auf, aber stets mit einem Augenzwinkern. In seinem persönlichen Familienporträt gelingt es dem Regisseur Simon Baumann, über die Innensicht hinaus seine private Suche nach Antworten zu einem gesellschaftsrelevanten und hochaktuellen Thema auszuweiten.

„Auf sehr unprätentiöse Art schonungslos aufrichtig, was den Umgang mit Baumanns eigenen Privilegien angeht – und mit dem schlechten Gewissen, das damit einhergeht.“ (WOZ)

Medienpartner: Bio Austria, Vorarlberg

https://www.youtube.com/watch?v=0IPlDbkETx8&t=3s
Romería
Mi 29.4. 19:30
Romería
ES 2025 | 114 min | OmU | R: Carla Simón
Romería
Romería
Romería
Romería
Romería
Romería
Romería
Spanien 2025 | 114 min | OmU | Regie: Carla Simón | Buch: Carla Simón, Neus Pipó Simón | Kamera: Hélène Louvart | Schnitt: Sergio Jiménez, Ana Pfaff | Mit: LLúcia Garcia, Mitch Martín, Tristán Ulloa, Celin Tyll, León Romagosa, u.a.

Marina, 18, ist nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen. Weil sie Dokumente für einen Stipendienantrag benötigt, reist sie nach Vigo an die spanische Atlantikküste zur Familie ihres Vaters , die sie nie kennengelernt hat. Marina taucht ein in eine verwirrende, schwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Geschichten, die auf seltsame Weise von dem abweichen, was sie zu wissen glaubte. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, eine aufwühlende Reise in das Leben ihrer Eltern und ihre eigenen Träume.

Die Regisseurin verarbeitet in Romería den Tod ihrer Eltern, die in den 1990er-Jahren an AIDS gestorben sind.

„Eine meditativ-poetische Erfahrung über Erinnerung und das Gedenken derer, die nicht mehr sind.“ (filmstarts.de)

El Gouna Film Festival 2025: Special Mention, Bester Spielfilm

Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)

https://www.youtube.com/watch?v=fTb5x2N607c
Marty Supreme
Do 30.4. 19:30
Marty Supreme
US, FI 2025 | 150 min | OmU | R: Josh Safdie
Marty Supreme
Marty Supreme
Marty Supreme
Marty Supreme
Marty Supreme
Marty Supreme
Marty Supreme
USA, Finnland 2025 | 150 min | OmU | Regie: Josh Safdie | Drehbuch: Josh Safdie, Ronald Bronstein | Musik: Daniel Lopatin | Mit: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A'zion, Fran Drescher, Murray Norkin, Kevin O'Leary

Schuhverkäufer Marty hat nur ein Ziel im Leben: Weltmeister im Tischtennis zu werden und somit in den Olymp der gefeierten Athleten aufzusteigen, zu denen er sich selbst ohnehin schon lange zählt. Um an einem Turnier in London teilnehmen zu können, setzt der junge New Yorker alles auf eine Karte, muss sich im nervenaufreibenden Finale aber dem japanischen Sportstar Endo geschlagen geben. Doch das ist erst der Anfang der Odyssey eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren. Denn für den kleinen Schuhladen seines Onkels ist Martys Traum definitiv ein paar Nummern zu groß.

Timothée Chalamet begeistert als Tischtenniswunderkind und charismatischer Filou Marty Supreme. Sein weltumspannendes Abenteuer führt aus den Hinterhöfen von Manhattan bildgewaltig bis ins Paris, London, Kairo und Tokio der 1950er Jahre.

„Fiebrig, nervenzerrend, voller chaotischer Energie und doch meisterhaft kontrolliert! Timothée Chalamet spielt hier auf einem völlig neuen Level, getragen von einer Inszenierung, die Tischtennis so spannend macht wie einen Thriller.“ (filmstarts.de)

Nominiert für 9 Oscars und bislang mit 32 internationalen Filmpreise ausgezeichnet.

https://www.youtube.com/watch?v=T7T7E5QFU0U