Filmforum Archiv

Carnage
11.4.2012
Carnage
Der Gott des Gemetzels
DE, FR 2011 | 79 Min | OmU | Regie: Roman Polanski
Carnage
Carnage
Carnage
Carnage
Carnage
Carnage
Deutschland, Frankreich 2011 | 79 Min | OmU | Regie: Roman Polanski | Buch: Roman Polanski und Yasmina Reza nach dem Buch von Yasmina Reza | Kamera: Pawel Edelmann | Schnitt: Hervé de Luze | Musik: Alexandre Desplat | Mit: Jodie Foster, Kate Winslet, Matt Dillon, Christoph Waltz, John C. Reilly, u.a.

Zwei Elfjährige prügeln sich auf einem Spielplatz, einem der beiden Jungen werden dabei Zähne ausgeschlagen. Die Eltern des "Opfers", Penelope und Michael (Jodie Foster, John C. Reilly), haben die Eltern des "Übeltäters", Nancy und Alan (Kate Winslet, Christoph Waltz), eingeladen, um den Vorfall wie vernünftige Menschen zu klären.

Was als friedlicher Austausch über Zivilisation, Gewalt und die Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt, entwickelt sich schon bald zu einem Streit voller Widersprüche und grotesker Vorurteile. Und schließlich platzt die dünne Haut der bürgerlichen Kultiviertheit auf: Vier Erwachsene geraten aus der Fassung.

Brutal und rücksichtslos werden Grenzen überschritten, es wird provoziert und schließlich deutlich, dass sie alle hinter ihrer zivilisierten Maske einen Gott des Gemetzels anbeten. Auf dem Schlachtfeld dieser Tragikomödie versinkt am Ende nicht nur ein Handy in der Tulpenvase...

Der Film basiert auf dem erfolgreichen Broadway-Stück God of Carnage, welches bis heute über 400 Mal aufgeführt wurde und u.a. drei der begehrten Tony Awards einheimsen konnte.

http://www.gottdesgemetzels.de/#/trailer
Carol
7.1.2016
Carol
UK, US 2015 | 118 min | OmU | R: Todd Haynes
Carol
Carol
Carol
Carol
Carol
Carol
Carol
Großbritannien, USA 2015 | 118 min | OmU | Regie: Todd Haynes | Buch: Phyllis Nagy nach dem Roman von Patricia Highsmith | Kamera: Edward Lachman | Schnitt: Affonso Goncalves | Mit: Cate Blanchett, Rooney Mara, Kyle Chandler, Sarah Paulson, John Magaro, u.a.

Im New York der 1950er-Jahre führt Carol eine unerfüllte Ehe mit ihrem wohlhabenden Mann Harge. Sie lernt die junge Therese kennen, die in einem Kaufhaus arbeitet und von einem besseren Leben träumt. Auf einer gemeinsamen Reise entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen ihnen – und schließlich die große Liebe. Harge will das neue Glück seiner Frau jedoch nicht akzeptieren. Er beauftragt einen Privatdetektiv damit, dem frisch verliebten Paar zu folgen und entscheidende Beweise für das laufende Scheidungsverfahren zu sammeln. Carol muss schon bald um das Sorgerecht ihrer geliebten Tochter kämpfen. Ihr Mann versucht es ihr mit allen Mitteln zu nehmen.

Todd Haynes‘ brillantes Melodram entstand nach dem gleichnamigen Roman von Patricia Highsmith, der 1952 unter dem Titel Salz und sein Preiserstmals erschien.

„Natürlich ist die Rolle der eleganten Carol eine Paraderolle für Cate Blanchett. Wie sie ihre Haare zurückstreicht, Handschuhe aufnimmt, eine Zigarette anzündet, „I love you“ haucht – wie Therese kann man auch als Zuschauer von dieser Carol kaum genug bekommen.“ (Die Zeit)

Beste Schauspielerin und Queer Palm in Cannes 2015

http://carolfilm.com/
Casse-Tête chinois
10.7.2014
Casse-Tête chinois
Beziehungsweise New York
FR 2013 | 117 min | OmU | R u. B: Cédric Klapisch
Casse-Tête chinois
Casse-Tête chinois
Casse-Tête chinois
Casse-Tête chinois
Casse-Tête chinois
Frankreich 2013 | 117 min | OmU | Regie und Buch: Cédric Klapisch | Kamera: Natasha Braier | Schnitt: Anne-Sophie Bion | Mit: Romain Duris, Cécile De France, Audrey Tautou, Kelly Reilly u.a.

Xaviers Leben ändert sich schlagartig, als seine Frau mit den Kindern nach New York zieht. Er entschließt sich dazu, seinen Wohnsitz aufzugeben und auch in die Metropole umzusiedeln. Um die Aufenthaltspapiere zu bekommen, heiratet er eine Amerikanerin mit chinesischer Herkunft. Richtig turbulent wird es, als Xavier seinen Samen für das Kind eines lesbischen Pärchens spendet. Und dann trifft er eines Tages seine erste große Liebe wieder.

Mit Beziehungsweise New Yorksetzt Cédric Klapisch seine leichtfüßige Komödienreihe fort, die 2002 mit Barcelona für ein Jahrbegann und mit Wiedersehen in St. Petersburg2005 ihre Fortsetzung fand.

„Mit seinem großartigen Ensemble und dem stets perfekt ins Bild gerückten Schauplatz empfiehlt sich Beziehungsweise New Yorkals ideales Date-Movie für alle, die etwas mehr vom Kino erwarten.“ (Stuttgarter Nachrichten)

http://www.beziehungsweisenewyork.de/
Cerro Torre
18.6.2014
Cerro Torre
Nicht den Hauch einer Chance
AT, UK, US, AR 2013 | 101 min | OmU | R: Thomas...
Cerro Torre
Cerro Torre
Cerro Torre
Cerro Torre
Cerro Torre
Österreich, Großbritannien, USA, Argentinien 2013 | 101 min | OmU | Regie: Thomas Dirnhofer | Kamera: Thomas Dirnhofer, Lincoln Else, Günther Göberl, Franz Hinterbrandner, Christian Mitterbauer | Musik: Michael Kadelbach | Mit: David Lama, Peter Ortner, Jim Bridwell

Der Cerro Torre in Patagonien ist ein sagenumwobener Gipfel, der bereits viele Kletterer verzweifeln ließ: 1959 versuchten sich zwei Italiener an dessen Besteigung, es war der erste bekannte Versuch. Einer von ihnen stürzte ab und starb, der andere kletterte angeblich weiter und erreichte den Gipfel. Da die Kamera verloren ging, gab es keine Beweise. Die Zweifel waren groß, so dass Cesare Maestri 1970 einen erneuten Versuch unternahm. Mit 360 Haken, die er in das Massiv trieb, gelang ihm letztlich der Aufstieg nach ganz oben.

David Lamas will jedoch etwas schaffen, das noch niemandem gelang: den Gipfel des Cerro Torre frei zu erklettern. Er ist erst 19 Jahre alt und kennt sich zwar gut an Indoor-Kletterwänden, nicht aber im Klettern an freien Hängen aus.

Eine Zusammenarbeit mit Naturfreunde Vorarlberg.

http://www.cerrotorre-movie.com/de
Cesare deve morire
21.3.2013
Cesare deve morire
Cäsar muss sterben
IT 2012 | 76 min | OmU | Regie: Paolo und Vittorio...
Cesare deve morire
Cesare deve morire
Cesare deve morire
Cesare deve morire
Italien 2012 | 76 min | OmU | Regie: Paolo und Vittorio Taviani | Drehbuch: Paolo und Vittorio Taviani | Kamera: Simone Zampagni | Musik: Giuliano Taviani, Carmelo Travia | Darsteller: Salvatore Striano, Cosimo Rega, Giovanni Arcuri, Antonio Frasca, Juan Dario Bonetti, Vincenzo Gallo

„Die Freiheit ist eine Tochter der Kunst“ – was aber, wenn Kunst in einem Gefängnis entsteht? In Cäsar muss sterben wird der emotionale und turbulente Weg einer Gruppe italienischer Gefängnisinsassen dokumentiert, die Shakespeares Drama Julius Cäsar hinter Gittern aufführen wollen.

Zu Anfang erklären der Gefängnisdirektor und der Theaterregisseur den Inhaftierten das Projekt, es folgt ein Casting unter den Häftlingen, dann wird der Text in Angriff genommen. Und schon bald merken alle Beteiligten, dass die Kunst jeden Einzelnen von ihnen verändert. Shakespeares universelle Sprache hilft den Häftlings-Schauspielern, sich mit ihren Figuren zu identifizieren – und öffnet ein ungeahntes Tor zur geistigen Freiheit. Die vielen Gefühle, mit denen die Häftlinge an jedem Probentag konfrontiert werden, nehmen sie jedoch nachts mit in ihre Zellen. Bis zur Erstaufführung des Dramas ist es noch ein langer Weg voller Zweifel, Hoffnung und tiefer Emotionen...

Goldener Bär, Berlinale 2012 sowie fünf Donatellos unter anderem für den besten Film und die beste Regie

http://www.caesarmusssterben-film.de/
Charlie und die Schokoladenfabrik
21.1.2012
Kinderfilm
Charlie und die Schokoladenfabrik
US, UK 2005 | 115 Min | Regie: Tim Burton
Charlie und die Schokoladenfabrik
Charlie und die Schokoladenfabrik
Charlie und die Schokoladenfabrik
Charlie und die Schokoladenfabrik
Charlie und die Schokoladenfabrik
USA, UK 2005 | 115 Min | Regie: Tim Burton, nach dem gleichnamigen Buch von Roald Dahl | Mit: Johnny Depp, Freddie Highmore, David Kelly, u.a. | Empfohlen ab 8 Jahren.

Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Charlie Bucket träumt den ganzen Tag von Schokolade und ist überglücklich, als er eine exklusive Führung durch die gigantische Schokoladenfabrik des exzentrischen Willy Wonka gewinnt. Zusammen mit vier anderen Kindern begibt er sich auf diese fantastische Tour und erlebt dabei zahlreiche Überraschungen.

http://wwws.warnerbros.de/movies/chocolatefactory/index.html
Chasing Ice
26.3.2014
Chasing Ice
US 2012 | 75 min | OmU | R: Jeff Orlowski
Chasing Ice
Chasing Ice
Chasing Ice
Chasing Ice
Chasing Ice
USA 2012 | 75 min | OmU | Regie: Jeff Orlowski | Autor: Mark Monroe | Kamera: Jeff Orlowski | Musik: J. Ralph | Mit: James Balog, Svavar Jonatansson, Adam LeWinter, Louie Psihoyos u.a.

Der anerkannte Naturfotograf und Wissenschaftler James Balog stand dem Klimawandel lange Zeit skeptisch gegenüber und spöttelte über die akademische Naturforschung. Doch während seiner Langzeitstudie EIS (Extreme Ice Survey) fand er unwiderlegbare Beweise für die Klimaveränderungen unseres Planeten. Für seinen Film Chasing Ice arbeitete Balog mit speziell entwickelten Zeitrafferkameras. Mit diesen technisch revolutionären Kameras zeichnete er über mehrere Jahre die Veränderung der Gletscher auf. Es entstanden atemberaubende Bilder von den Folgen der Erderwärmung unseres fragilen Planeten. Balogs beeindruckende Zeitrafferaufnahmen von ästhetischer Schönheit verwandeln Jahre in Sekunden. Er zeigt, wie Berge aus Eis, die bereits seit Jahrhunderten existieren, in rasender Geschwindigkeit verschwinden.

Chasing Ice erhielt über 30 Auszeichnung bei internationalen Filmfestivals, unter anderem bei Sundance Filmfestival.

http://www.chasingice.com/
Chevalier
25.8.2016
Chevalier
GR 2015 | 104 min | OmU | R: Athina Rachel
Chevalier
Chevalier
Chevalier
Chevalier
Chevalier
Griechenland 2015 | 104 min | OmU | Regie: Athina Rachel Tsangari | Drehbuch: Efthymis Filippou, Athina Rachel Tsangari | Kamera: Christos Karamanis | Schnitt: Matthew Johnson, Yorgos Mavropsaridis | Mit: Panos Koronis, Vangelis Mourikis, Makis Papadimitriou, Nikos Orfanos, Sakis Rouvas u.a.

Mitten im Ägäischen Meer beschließen sechs Männer, die auf einer Luxusjacht eine Angeltour machen, ein Spiel zu spielen, eine Art Wettkampf: Alles Mögliche wird gemessen und verglichen, es werden Lieder zerfetzt, Blut getestet, Freunde werden zu Feinden, zu hungrigen Feinden... Zum Schluss der Reise, wenn das Spiel beendet ist, wird der Gewinner zum besten Mann gekürt. Er wird am kleinen Finger den Ring des Sieges tragen: den Chevalier.

(...) „eine so unerbittliche wie absurde Studie über männliche Fähigkeiten und Ängste.“ (The Guardian)

„Ein geniales, umwerfend gefilmtes Werk von schwarzhumorigem Wahnsinn.“(Village Voice)

„Mit sichtlichem Spaß seziert die Regisseurin Geschlechterstereotypen in ihren Ursprüngen (...), zunehmend absurd - und für das Publikum zusehends komisch.“

(The Hollywood Reporter)

BFI London International Film Festival: Best Film Award

Sarajewo Film Festival: Bester Schauspieler für gesamten Cast

Internationales Filmfestival Thessaloniki: Publikumspreis

http://rapideyemovies.de/chevalier/
Cheyenne
12.9.2012
Cheyenne
This Must Be the Place
IT, FR, IE 2011 | 119 min | OmU | Regie: Paolo...
Cheyenne
Cheyenne
Cheyenne
Cheyenne
Cheyenne
Cheyenne
Italien, Frankreich, Irland 2011 | 119 min | OmU | Regie: Paolo Sorrentino | Drehbuch: Umberto Contarello, Paolo Sorrentino | Kamera: Luca Bigazzi | Schnitt: Cristiano Travaglioli | Mit: Sean Penn, Frances McDormand, Harry Dean Stanton, David Byrne, Heinz Lieven, u.a.

Cheyenne(Sean Penn) war ein gefeierter Rockstar. Er ist 50 Jahre alt und sieht immer noch so aus wie damals, mit schwarzen, toupierten Haaren, weiß geschminktem Gesicht und rotem Lippenstift. Seit Jahren lebt er zurückgezogen mit seiner Frau Jane (Frances McDormand) in einer Villa in Dublin, immer sachte schwankend zwischen gepflegter Langeweile und nagender Depression. Der Tod seines Vaters, mit dem er seit 30 Jahren nicht gesprochen hat, führt ihn zurück nach New York. Dort erfährt er von der Besessenheit seines Vaters: Rache zu nehmen für eine schwerwiegende Demütigung, die er erfahren musste. Cheyenne beschließt, die Suche seines Vaters fortzuführen. Und begibt sich auf eine Reise, die ihn ins Herz der USA und zu sich selbst führt.

Cheyenne ist ein Roadmovie, wie es noch keines gegeben hat, mit einem Sean Penn, wie man ihn noch nie gesehen hat. In der vor Einfällen nur so strotzenden Verbeugung vor dem Kino der Achtzigerjahre von Jonathan Demme und David Lynch und der Rockmusik von The Cure und Talking Heads spielen Frances McDormand und Leinwandlegende Harry Dean Stanton weitere tragende Rollen.

"Ein wunderbarer Film"(Der Spiegel)

Cannes 2011 - Competition Prix du Jury oecuménique

http://www.cheyenne-derfilm.de/
Chico & Rita
22.11.2012
Chico & Rita
ES, UK 2010 | 93 min | Regie: Fernando Trueba &...
Chico & Rita
Chico & Rita
Chico & Rita
Chico & Rita
Chico & Rita
Chico & Rita
Chico & Rita
Spanien, Großbritannien 2010 | 93 min | Ein Animationsfilm von Fernando Trueba & Javier Mariscal

Havanna 1948: Der junge Jazzpianist Chico begegnet in einem Nachtclub der wunderschönen Sängerin Rita. Ihre Stimme geht ihm zu Herzen, doch schon die erste Nacht endet mit einer wilden Eifersuchtsszene. Ein Musikwettbewerb führt sie wieder zusammen, doch als nunmehr Chico ausrastet, geht Rita schweren Herzens mit einem Yankee nach New York, um dort Karriere zu machen. Chico verkauft sein Klavier und folgt ihr mit seinem Freund Ramon, um New Yorks Jazzszene aufzumischen – voller Hoffnung, dabei die Liebe seines Lebens zurückzugewinnen ...

Für ihr romantisches und mit Preisen überhäuftes Zeichentrickdrama Chico & Rita haben sich Fernando Trueba (Oscar für Belle Epoque), der Starzeichner Javier Mariscal und die kubanische Jazzlegende Bebo Valdes (inzwischen 95-jährig) zusammengetan, um die Geschichte zweier schicksalhaft Liebender zu erzählen. Ein ums andere Mal reißen ihre Träume vom Ruhm sie auseinander, während die Rhythmen ihrer Heimat den amerikanischen Jazz revolutionieren.

Europäischer Filmpreis 2012: Bester Animationsfilm

Oscar-Nominierung 2012 als Bester Animationsfilm

Spanischer Filmpreis 2012: Bester Animationsfilm

http://www.chicoundrita-film.de/
Chucks
9.12.2015
Chucks
AT 2015 | 93 min | R u B: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl
Chucks
Chucks
Chucks
Chucks
Chucks
Österreich 2015 | 93 min | Regie und Buch: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl, nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Travnicek | Kamera, Wolfgang Thaler | Schnitt: Roland Stöttinger | Mit: Anna Posch, Markus Subramaniam, Thomas Schubert, Stefanie Reinsperger, Susi Stach u.a.

Lebe. Liebe. Leide. Tanze. Jetzt! Mae zieht als Punk in den Converse-Schuhen ihres verstorbenen Bruders durch die Straßen Wiens. Sie lebt von Dosenbier, besprayt Wände, versucht sich bei Poetry Slams. Ein bürgerliches Leben interessiert sie nicht, sie sucht Grenzerfahrungen. Als sie im Aids-Hilfe-Haus eine Strafe abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn.

Chucks, der neue Film von Sabine Hiebler und Gerhard Ertl (Anfang 80) erzählt eine federleichte Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod, voll Humor, mal aufwieglerisch laut, dann wieder überaus zärtlich – ganz im Sinne seiner literarischen Vorlage.

Chucksschafft es, die wesentlichen Erfahrungen und Gefühle der Jugendzeit wie Liebe, Verlust, Rebellion, Sinnsuche, Verwirrung und Wut in eine berührende und außergewöhnliche Geschichte zu packen. Ray Filmmagazin

http://chucks-derfilm.at/
Cialo
10.3.2016
Cialo
Body
PL 2015 | 92 min | OmU | Regie: Malgorzata Szumowska
Cialo
Cialo
Cialo
Cialo
Polen 2015 | 92 min | OmU | Regie: Malgorzata Szumowska | Buch: Michal Englert, Malgorzata Szumowska | Kamera: Michal Englert | Schnitt: Jacek Drosio | Mit: Janus Gajos, Maja Ostaszewska, Justyna Suwala, Wladyslaw Kowalski, Adam Woronowicz u.a.

Janusz hat als Polizist schon manchen Fall routiniert geklärt, und so schnell bringt ihn nichts aus dem Gleichgewicht, so scheint es. Sein schwierigster Fall wartet jedoch zu Hause auf ihn, denn seit dem Tod seiner Ehefrau ist das Verhältnis zu seiner Tochter empfindlich gestört. Diese entwickelt eine Essstörung und lehnt den Vater ab. Erst die unkonventionelle Therapie von Anna und ihre Fähigkeit, als Medium zu fungieren, bringen Vater und Tochter im Lachen wieder zusammen.

Die polnische Regisseurin Malgorzata Szumowska ist bekannt dafür, in ihren Filmen schwierige und komplexe Themen sowie menschliche Dramen zu behandeln. So auch in ihrem neusten Film Body, für den sie auf der diesjährigen Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet wurde. "Body" wirft die Frage auf, wie man mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen kann, aber trotz der inhaltlichen Schwere besticht der Film durch feinen, leisen Humor und erzählerische Leichtigkeit.

Berlinale 2015, Silberner Bär, Beste Regie | Europäischer Filmpreis 2015, Bester Schnitt

Polnischer Filmpreis 2015, Bester Film

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit den FrauenFilmTagen in

https://www.trigon-film.org/de/movies/Body