Filmforum Archiv

Brand
27.7.2011
Brand
AT, DE 2011 | 105 min | R + B: Thomas Roth
Brand
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Brand
Brand
Brand
Österreich, Deutschland 2011 | 105 min | Regie und Buch: Thomas Roth | Kamera: Jo Molitoris | Schnitt: Bernhard Schmid | Mit: Josef Bierbichlder, Angela Gregoric, Erika Deutinger, Denis Moschitto, Karlheinz Hackl, Manuel Ruby, Heribert Sasse, Franz J. Csencsits, u.a.

Brand– ein Name wie eine gefährliche Krankheit, wie eine drohende Zerstörung. Brand ist ein berühmter Schriftsteller. Seit seine Frau schwer erkrankt ist, kann er aber nicht mehr schreiben. Er beschließt ein Fototagebuch über das langsame Sterben seiner Frau zu verfassen. Dabei lernt er die junge Pflegerin Angela kennen. Sie ist nicht nur attraktiv, sondern auch voller Geheimnisse. Bald gerät Brand in eine Spirale aus Obsession und Eifersucht, die sich rapide nach unten dreht. Denn Angelas türkischstämmiger Ehemann, der als Polizist die Instrumente der Ordnungsmacht im Rücken hat, kommt den Vorgängen auf die Spur. Als dann auch noch Brands Frau in den Sog der Ereignisse gerät, entgleitet Brand endgültig die Kontrolle über das Geschehen, das nur in einem fatalen Höhepunkt enden kann.

Spannend wie ein Thriller, tragisch wie ein Liebesdrama, düster wie ein Film Noir: Thomas Roth ist mit Brand ein mitreißendes Stück an der Schnittstelle zwischen Autoren- und Genrefilm gelungen. Thimfilm

http://www.lotus-film.at/de/films/brand/
Brüder der Nacht
6.9.2017
Brüder der Nacht
AT 2016 | 88 min | OmU | Doku | R: Patric Chiha
Brüder der Nacht
Brüder der Nacht
Brüder der Nacht
Brüder der Nacht
Brüder der Nacht
Österreich 2016 | 88 min | OmU | Doku | Regie, Buch und Schnitt: Patric Chiha | Kamera: Clemens Hufnagl | Darsteller: Stefan, Yonko, Asen Nikolay, Vassili, Alexander, Daniel, Petko, u.a.

Die Protagonisten in Brüder der Nachtgibt es wirklich, sie sind bulgarische Roma, keine Schauspieler, auch wenn sie sich gern selbstverliebt zur Schau stellen und spielen, manchmal wie Tigerjungen, manchmal wie die schwulen Matrosen aus Fassbinders Querelle, manchmal wie Marlon Brandos Enkel, die ihre Lederjacken wie Schutzhüllen tragen. Armut und Abenteuerlust haben sie nach Wien gebracht. Sie verkaufen ihre Körper, weil sie sich nicht als Bettler oder Zeitungsverkäufer verdingen wollen. Ihre Kunden sind einsame, meist ältere Männer aus dem Gemeindebau. Mit ihnen machen sie »Business«, als ob das Wort eine klare Grenze zwischen Arbeit und Lust ziehen könnte.

In Bulgarien die Heirat mit 16. Das Kind sechs Monate später. Die wirtschaftliche Not der Verwandtschaft. Man muss weg. Und dann in Wien das blau-rosa Nachtleben im Café Rüdiger, die Macho-Sprüche, die Phantasie vom großen Geld, das sich in blinkenden Gürtelschnallen und schwarzen Schrottkarren materialisiert. Es wird geflunkert und geprahlt, was das Zeug hält. In der Nacht ist alles möglich. Unter Brüdern.

Milan International Lesbian and Gay Fim Festival 2017, Großer Preis der Jury

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem vorarlberg museum im Rahmen der aktuellen Ausstellung Romane Thana. Mit dem Kinoticket zu diesem Film erhalten Sie einen ermäßigten Eintritt in die Ausstellung um 7 Euro.

https://www.youtube.com/watch?v=1DcJSW3TK_A IMDB
Buoni a nulla
17.12.2015
Buoni a nulla
IT 2014 | 87 min | OmU | R u B: Gianni di Gregori
Buoni a nulla
Buoni a nulla
Buoni a nulla
Buoni a nulla
Buoni a nulla
Italien 2014 | 87 min | OmU | Regie und Buch: Gianni di Gregori | Kamera: Gogo Bianchi | Schnitt: Marco Spoletini | Mit: Gianni di Gregori, Valentina Lodovini, Gianfelice Imparato, Daniela Giordano u.a.

Wenn der Staat will, müssen Angestellte kuschen. So ergeht es auch Gianni. Der freut sich auf den Ruhestand und erfährt kurz davor, dass er ein paar Jährchen dranhängen muss, weil es der Staat so bestimmt hat. Obendrein wird er von der Versicherungszentrale in Rom in einen Außenbezirk versetzt. Nur gut, findet er im gutwilligen Marco einen treuen Kumpan. Gemeinsam wäre man stark, wenn da nicht menschliche Unzulänglichkeiten wären. Die herzensgute, frisch-fröhliche Komödie von und mit Gianni Di Gregorio schlägt dabei durchaus sozialkritische Töne an.

Regisseur und Hauptdarsteller Gianni di Gregorio inszeniert eine Comédie humaine der zarten Töne über einen liebenswerten und gutmütigen Taugenichts, der versucht, „böse” zu werden.

Neue Zürcher Zeitung


http://www.filmladen.at/film/buoni-a-nulla/
Café Society
19.1.2017
Café Society
US 2016 | 96 min | OmU | R: Woody Allen
Café Society
Café Society
Café Society
Café Society
Café Society
USA 2016 | 96 min | OmU | Regie und Buch: Woody Allen | Kamera und Musik: Vittorio Storaro | Schnitt: Alisa Lepselter | Mit: Jesse Eisenberg, Steve Carell, Blake Lively, Parker Rosey, Kristen Stewart u.a.

Bobby Dorfman kommt aus der Bronx nach Hollywood, verliebt sich unglücklich, kehrt nach New York zurück und schwelgt dort daraufhin im glitzernden Nachtclub-Ambiente der High Society. Die schillernde Existenz von Bobbys Bronx-Familie ist eine funkelnde Liebeserklärung an die Filmstars, Salonlöwen, Playboys, Debütantinnen, Politiker und Gangster, die das überbordende Lebensgefühl und den Glamour jener Ära verkörperten. (film.at)

Woody Allen entführt uns mit seinem neuesten Werk in die Hollywood-Welt der Reichen und Schönen der 30er Jahre.

„Seit Jahrzehnten dreht Woody Allen fast jedes Jahr einen neuen Film. In seinem nunmehr 46-sten Werk präsentiert der vierfache Oscar-Preisträger erneut eine bittersüße Liebesgeschichte und eine strahlende Hommage an das alte Hollywood. Auch mit 80 Jahren bleibt der fleißige Neurosen-Züchter seinem Lieblingsthema treu und präsentiert eine tragikomische Romanze mit Starbesetzung.

Leichtfüßig inszeniert Allen eine Geschichte über den Zeitpunkt, an dem es gilt, sich auf eine Liebe einzulassen und darüber, diesen Punkt zu übersehen. Dabei sind seine geschliffenen, wortwitzigen Dialoge wieder eine wahre Fundgrube großer Weisheiten. Kristen Stewart bringt die Leinwand zum Strahlen und gibt mit Jesse Eisenberg ein neues Traumpaar." (daskino.at)

https://www.youtube.com/watch?v=D0DJxUYUPK4 IMDB
Call Me by Your Name
9.5.2018
Call Me by Your Name
IT, FR, BR, US 2017 | 132 min | OmU | R: Luca...
Call Me by Your Name
Call Me by Your Name
Call Me by Your Name
Call Me by Your Name
Call Me by Your Name
Call Me by Your Name
Italien, Frankreich, Brasilien, USA 2017 | 132 min | OmU | Regie: Luca Guadagnino | Buch: James Ivory, nach dem gleichnamigen Roman von André Aciman (2007) | Kamera: Sayombhu Mukdeeprom | Mit: Armie Hammer, Timothée Chalamet, Michael Stuhlbarg, Amira Casar u.a.

Der altkluge 17-jährige Elio Perlman genießt den norditalienischen Sommer des Jahres 1983 in der im 17. Jahrhundert errichteten Villa der Familie. Seine Zeit verbringt der italoamerikanische Junge damit, klassische Musik zu spielen und zu transkribieren, zu lesen und mit seiner Freundin Marzia zu flirten. Mit seinen Eltern ist Elio eng verbunden.

„Eines Tages trifft der 24-jährige amerikanische Doktorand Oliver als neuer Sommer-Praktikant von Elios Vater in der Villa ein. Inmitten jener prächtigen, sonnengetränkten Szenerie entdecken Elio und Oliver die berauschende Schönheit aufblühenden Verlangens im Verlauf eines Sommers, der ihre Leben für immer verändern wird. (film.at)

„Mit flirrend-sinnlichen Bildern inszeniert Luca Guadagnino eine mitreißend-subtile Liebesgeschichte.“ (filmstarts.de)

Call Me By Your Namewidmet sich der berauschenden Sommeraffäre zweier junger Männer. Über diesen schwebend-

schönen Oscar-Kandidaten kann das Herz nur staunen.“ (Die Zeit)

Oscar 2018 für das beste Drehbuch und 82 weitere internationale Filmpreise

https://www.youtube.com/watch?v=sBVbtKqn61w IMDB
Camille redouble
26.12.2013
Camille redouble
FR 2012 | 115 min | OmU | Regie: Noémie Lvovsky
Camille redouble
Camille redouble
Camille redouble
Camille redouble
Frankreich 2012 | 115 min | OmU | Regie: Noémie Lvovsky | Buch: Noémie Lvovsky nach dem Stück von Maud Ameline | Kamera: Jean-Marc Fabre | Schnitt: Annette Dutertre | Mit: Noémie Lvovsky, Samir Guesmi, Judith Chemla, Yolande Moreau, Jean-Pierre Léaud, Mathieu Amalric, Denis Podalydés, u.a.

Was würden wir tun, bekämen wir die sprichwörtliche zweite Chance? Würden wir uns anders entscheiden? Es anders machen? Uns nicht verlieben in den Mann, der uns und die gemeinsame Tochter nach 25 Jahren für eine Jüngere sitzen lässt? Fragen, die sich Camille stellen, als sie nach einer durchzechten Silvesternacht Mitte der 1980er Jahre als junge Frau wieder erwacht und nicht weiß, wann und ob sie wieder in der Gegenwart ankommen wird.


Der Film wurde in Frankreich vom Publikum und von der Kritik euphorisch gefeiert und wurde gleich 13-fach für den César 2013 nominiert – soviel wie kein anderer Film. Neben der urkomischen Noémie Lvovsky, die in diesem Film zum ersten Mal vor und hinter der Kamera steht, glänzen in dieser gutgelaunten und charmanten Zeitreise-Komödie in prominent besetzten Nebenrollen neben dem unvergleichlichen Jean Pierre Léaud auch Mathieu Amalric, Denis Podalydès und Yolande Moreau.


„Urkomisch und gleichzeitig auf feinfühlige Art bewegend“ Les Inrockuptibles

Cannes 2012: SACD-Preis

Locarno 2012: Variety Piazza Grande Award

Prix Lumière 2013: Beste Nachwuchsdarstellerin: Judith Chemla

http://www.camille-derfilm.de/
Can’t be Silent
25.12.2013
Can’t be Silent
DE 2013 | 78 min | Regie: Julia Oelkers
Can’t be Silent
Can’t be Silent
Can’t be Silent
Can’t be Silent
Can’t be Silent
Deutschland 2013 | 78 min | Regie: Julia Oelkers | Kamera: Line Kühl,Lars Maibaum Schnitt: Lucian Busse | Mit: Sam, Nuri Ismailov aka MC Nuri, Hosain Amini aka MC Trelos, Olga aka LilOljay, Jacques Zamble bi Vie, Revelino Mondehi, u.a.

Sie sind angekommen und doch noch immer auf der Flucht. Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobene. Mit ihrer Musik bringen sie Tausende von Menschen zusammen und sind doch selbst nicht berechtigt, den nächstliegenden Bezirk zu betreten. Nuri (Dagestan), Jaques (Elfenbeinküste), Hosain (Afghanistan) und Revelino (Elfenbeinküste) haben ihr Land verlassen auf der Suche nach einer neuen Heimat, die vielleicht Deutschland ist. Interniert in Flüchtlingslagern und zum Stillstand verurteilt, leben sie einen schockierenden Flüchtlingsalltag. Doch da ist Heinz Ratz. Er hat 80 Asylbewerberheime in Deutschland besucht und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden. Seine Combo »Strom & Wasser« wurde kurzerhand durch ein »feat. The Refugees« erweitert und begeisterte auf einer großen Deutschland-Tournee ein riesiges Publikum.

Die Regisseurin Julia Oelkers begleitet Heinz Ratz und die Refugees bei dem Versuch, sich von ihren verordneten Plätzen zu lösen – durch die so simple wie machtvolle Geste, die eigene Stimme zu erheben. Zwischen Lampenfieber und Erleichterung, zwischen leeren Sälen und donnerndem Applaus erzählt sie ein wahrhaftig politisches Drama und ein beunruhigendes Drama der Politik.

"Der Film führt unsentimental, aber mitunter sehr berührend vor, welche persönlichen Dramen sich alltäglich unbeachtet von der Öffentlichkeit abspielen. Und er gibt Flüchtlingen eine kraftvolle Stimme. (dradio kultur)

Gewinner des DGB-Filmpreises beim Filmfest Emden 2013

http://www.cant-be-silent.de/
Captain Fantastic
29.9.2016
Captain Fantastic
Einmal Wildnis und zurück
US 2016 | 118 min | OmU | R: Matt Ross
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
USA 2016 | 118 min | OmU | Regie und Buch: Matt Ross | Kamera: Stéphane Fontaine | Schnitt: Joseph Krings | Mit: Viggo Mortensen, George MacKay, Steve Zahn, Samantha Isler, Annalise Basso u.a.

Ben Cash und seine Frau Leslie haben sich in den Wäldern des pazifischen Nordwestens ihr persönliches Paradies aufgebaut. Mit ihren sechs Kindern leben sie dort und kommen dabei ohne den Rest der Welt aus. Ben und Leslie unterrichten ihren Nachwuchs selbst und bringen den Kindern alles bei, um in der Natur überleben zu können – inklusive Klettern und Jagen. Eines Tages wird Leslie aufgrund schwerer Depressionen in eine Klinik eingeliefert und begeht Monate später fernab von Mann und Kindern Suizid. Leslies Eltern planen daraufhin die Beerdigung und gedenken, sie christlich zu begraben. Dies kommt aber für Ben nicht in Frage, da der Wunsch Leslies ein anderer war: Ihre Leiche soll kremiert und die Asche danach in einer öffentlichen Toilette hinuntergespült werden. Um ihr diesen Wunsch zu erfüllen, setzen sich Ben und seine sechs Sprösslinge in den Familienbus, um die Beerdigung zu verhindern. Ein Roadtrip, der für die Kinder zum Kulturschock wird. (outnow.ch)

„Viggo Mortensen bekommt die Rolle, für die er wahrscheinlich geboren wurde: nicht als Superheld, aber als Super-Papa, der seine Kinder fest entschlossen nach eigenen Ideen erzieht.“ (variety)

Cannes 2016, Un Certain Regard: Regiepreis,

Karlsbader Film Festival 2016: Publikumspreis

Seattle Film Festival 2016: Bester Film


https://www.youtube.com/watch?v=buUs6s-ZOX8 IMDB
Captive
14.8.2013
Captive
FR, PH, DE, GB 2012 | 120 min | OmU | R: Brillante...
Captive
Captive
Captive
Frankreich, Philippinen, Deutschland, Großbritannien 2012 | 120 min | OmU | Regie: Brillante Mendoza | Buch: Brillante Mendoza, Boots Agbayani Pastor u.a. | Kamera: Odyssey Flores | Musik: Teresa Barrozo | Mit: Isabelle Huppert, Katherine Mulville, Marc Zanetta, Mon Confiado

Wie schon in seinen preisgekrönten Arbeiten Serbis oder Kinatay taucht der philippinische Ausnahmeregisseur Brillante Mendoza auch hier in verstörende, ambivalente Innenwelten eines abgeschlossenen Universums ein. Der Zuschauer fühlt sich selbst als Gefangener, spürt die existenzielle Bedrohung durch Mensch und Natur und fragt wie die Protagonisten nach realen wie spirituellen Auswegen aus der Geiselhaft, die stellvertretend für alle Arten von "Gefangensein" steht.

http://www.youtube.com/watch?v=UJ8aeq_fT-Q IMDB
Carmina o Revienta
15.10.2014
Carmina o Revienta
ES 2012 | 75 min | OmU | R u. B: Paco Léon
Carmina o Revienta
Carmina o Revienta
Carmina o Revienta
Carmina o Revienta
Spanien 2012 | 75 min | OmU | Regie und Buch: Paco Léon | Kamera: Juan González Guerrero | Mit: Carmina Barrios, Maria León, Paco Casaus, Ana Maria Garcia, Raimundo Carrasco u.a.

Es ist eines der ärmeren Viertel der andalusischen Hauptstadt, in dem oft eingebrochen wird. Auch bei Carmina. Doch die Versicherung will für den Schaden nicht aufkommen. Deshalb nimmt Carmina das Thema Entschädigung selbst in die Hand. Sie plant einen großen Versicherungsbetrug, um ihre Familie aus der ständigen Geldknappheit zu befreien. Bei einem fingierten Einbruch sollen gut versicherte Serrano-Schinken gestohlen und unter der Hand weiterverkauft werden.

Paco León, ein erfolgreicher Schauspieler spanischer Fernsehserien, hat für sein Regiedebüt die äußere Form des Dokumentarfilms gewählt: Carmina o Revientaist eine Art fiktiver Dokumentarfilm über eine redselige, emotional schlaue, manchmal vulgär-derbe Frau. »Fiktiv« ist diese Dokumentation, die so hundertprozentig in eine soziale Realität eingebettet erscheint, weil Carmina Barrios die Mutter des Regisseurs ist, und auch seine Schwester Maria León ist mit von der Partie. (…) Eine rasante Achterbahnfahrt zwischen Realismus, brachialer Komik und tiefer Lebensphilosophie. (filmdienst.de)

http://www.moviepilot.de/movies/carmina-o-revienta
Carnage
11.4.2012
Carnage
Der Gott des Gemetzels
DE, FR 2011 | 79 Min | OmU | Regie: Roman Polanski
Carnage
Carnage
Carnage
Carnage
Carnage
Carnage
Deutschland, Frankreich 2011 | 79 Min | OmU | Regie: Roman Polanski | Buch: Roman Polanski und Yasmina Reza nach dem Buch von Yasmina Reza | Kamera: Pawel Edelmann | Schnitt: Hervé de Luze | Musik: Alexandre Desplat | Mit: Jodie Foster, Kate Winslet, Matt Dillon, Christoph Waltz, John C. Reilly, u.a.

Zwei Elfjährige prügeln sich auf einem Spielplatz, einem der beiden Jungen werden dabei Zähne ausgeschlagen. Die Eltern des "Opfers", Penelope und Michael (Jodie Foster, John C. Reilly), haben die Eltern des "Übeltäters", Nancy und Alan (Kate Winslet, Christoph Waltz), eingeladen, um den Vorfall wie vernünftige Menschen zu klären.

Was als friedlicher Austausch über Zivilisation, Gewalt und die Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt, entwickelt sich schon bald zu einem Streit voller Widersprüche und grotesker Vorurteile. Und schließlich platzt die dünne Haut der bürgerlichen Kultiviertheit auf: Vier Erwachsene geraten aus der Fassung.

Brutal und rücksichtslos werden Grenzen überschritten, es wird provoziert und schließlich deutlich, dass sie alle hinter ihrer zivilisierten Maske einen Gott des Gemetzels anbeten. Auf dem Schlachtfeld dieser Tragikomödie versinkt am Ende nicht nur ein Handy in der Tulpenvase...

Der Film basiert auf dem erfolgreichen Broadway-Stück God of Carnage, welches bis heute über 400 Mal aufgeführt wurde und u.a. drei der begehrten Tony Awards einheimsen konnte.

http://www.gottdesgemetzels.de/#/trailer
Carol
7.1.2016
Carol
UK, US 2015 | 118 min | OmU | R: Todd Haynes
Carol
Carol
Carol
Carol
Carol
Carol
Carol
Großbritannien, USA 2015 | 118 min | OmU | Regie: Todd Haynes | Buch: Phyllis Nagy nach dem Roman von Patricia Highsmith | Kamera: Edward Lachman | Schnitt: Affonso Goncalves | Mit: Cate Blanchett, Rooney Mara, Kyle Chandler, Sarah Paulson, John Magaro, u.a.

Im New York der 1950er-Jahre führt Carol eine unerfüllte Ehe mit ihrem wohlhabenden Mann Harge. Sie lernt die junge Therese kennen, die in einem Kaufhaus arbeitet und von einem besseren Leben träumt. Auf einer gemeinsamen Reise entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen ihnen – und schließlich die große Liebe. Harge will das neue Glück seiner Frau jedoch nicht akzeptieren. Er beauftragt einen Privatdetektiv damit, dem frisch verliebten Paar zu folgen und entscheidende Beweise für das laufende Scheidungsverfahren zu sammeln. Carol muss schon bald um das Sorgerecht ihrer geliebten Tochter kämpfen. Ihr Mann versucht es ihr mit allen Mitteln zu nehmen.

Todd Haynes‘ brillantes Melodram entstand nach dem gleichnamigen Roman von Patricia Highsmith, der 1952 unter dem Titel Salz und sein Preiserstmals erschien.

„Natürlich ist die Rolle der eleganten Carol eine Paraderolle für Cate Blanchett. Wie sie ihre Haare zurückstreicht, Handschuhe aufnimmt, eine Zigarette anzündet, „I love you“ haucht – wie Therese kann man auch als Zuschauer von dieser Carol kaum genug bekommen.“ (Die Zeit)

Beste Schauspielerin und Queer Palm in Cannes 2015

http://carolfilm.com/