Filmforum Archiv

Vielleicht in einem anderen Leben
10.3.2011
Vielleicht in einem anderen Leben
AT 2010, 94 min, Regie: Elisabeth Scharang
Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben
Österreich 2010, 94 min Regie: Elisabeth Scharang Buch: Silke Hassler, Peter Turrini Kamera: Jean-Claude Larieu Musik: Thomas Jarmer Mit: Ursula Strauss, Johannes Krisch, Thomas Fränzel, u.a.

April 1945: In diesen letzten Tagen des Krieges lagert eine Gruppe von zwanzig ungarischen Juden auf ihrem Todesmarsch Richtung KZ Mauthausen in einem Heustadel am Rande eines kleinen Dorfes. Der Weitermarsch verzögert sich, da die Befehlskette der SS reißt.
In dieser Situation beschließt der Häftling Lou Gandolf, ein Opernsänger aus Budapest, seine LeidensgenossInnen zu überreden, die Operette „Wiener Blut“ für eine private Vorstellung im Stadel einzustudieren. Er will das Mitgefühl der Bäuerin Traudl Fasching rühren, deren Mann Stefan der Stadel gehört, in dem die Häftlinge lagern.
Für das Ehepaar Fasching wird die Begegnung mit den zum Tode Geweihten zu einer neuen Chance für ihre zerrüttete Ehe.

"In den vier Tagen, in denen die Geschichte spielt, wird über das Schicksal aller Beteiligten neu verhandelt. Wie immer in Krisenzeiten geht es darum, auf welche Seite man sich stellt, solange man diese Entscheidung noch selbst treffen kann." (Elisabeth Scharang, Regisseurin)

„Ein mitreißender Film.“ Kulturwoche.at

„Packend und überzeugend.“ Ö1 Kultur

http://www.vielleicht-in-einem-anderen-leben.at/
Violette
16.10.2014
Violette
FR 2013 | 139 min | Omu | Regie: Martin Provost
Violette
Violette
Violette
Violette
Frankreich 2013 | 139 min | Omu | Regie: Martin Provost | Buch: Martin Provost, Marc Abdelnour, René de Ceccatty | Kamera: Yves Cape | Schnitt: Ludo Troch | Mit: Emmanuelle Devos, Sandrine Kiberlain, Olivier Gourmet, Catherine Hiegel u.a.

Schon einmal hat der 1957 in Brest geborene Regisseur und Schauspieler Martin Provost mit dem Porträt einer nahezu unbekannten Künstlerin einen Coup gelandet. Sieben Césarskassierte sein 2008 entstandener Film Séraphinemit der grandiosen Yolande Moreau in der Rolle der Malerin Séraphine Senlis.

In Violette, der Geschichte der von Simone de Beauvoir geförderten Schriftstellerin Violette Leduc, sind es nun gleich zwei Darstellerinnen, die dazu einladen, eine Autorin zu entdecken, die anfangs übersehen, später dann aber regelrecht vergöttert wurde – zumindest in Frankreich. Ihren schriftstellerischen Durchbruch erlebte Leduc jedenfalls erst 1965 im Alter von 56 Jahren mit ihrem autobiografischen Roman Der Bastard. Provosts Film setzt rund 20 Jahre früher an.

"Ein hinreißender Film über Violette Leduc und Simone de Beauvoir!"

(New York Times)

https://www.youtube.com/watch?v=_cmzXb-cdBs IMDB
Visages Villages
5.7.2018
Visages Villages
Augenblicke: Gesichter einer Reise
FR 2017 | 89 min | OmU | R: Agnes Varda, JR
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Visages Villages
Frankreich 2017 | 89 min | OmU | Regie: Agnes Varda, JR | Buch: JR, Agnès Varda Kamera: Roberto De Angelis u.a. | Musik: Matthieu Chedid

In Augenblicke: Gesichter einer Reisebegeben sich die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR in ihrem Fotomobil auf eine gemeinsame Reise durch Frankreich, bei der sie allerlei Geschichten und Gesichter von Menschen in überlebensgroßen Bildern festhalten – vom Briefträger über den Fabrikarbeiter bis zur letzten Bewohnerin eines Straßenzugs in einem ehemaligen Bergbaugebiet. (film.at)

„Ein filmischer Glücksfall, der mit einer besonderen Leichtigkeit die berührenden Begegnungen einer Reise festhält – genau wie die unwahrscheinliche und zarte Freundschaft, die zwischen der Regisseurin Agnès Varda und dem Fotografen JR entsteht.“ (filmladen)

Visages Villages feierte im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes 2017 seine Premiere und wurde für den Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

Auszeichnungen (Auswahl): Bester Dokumentarfilm – Independent Spirit Awards 2018, Los Angeles Film Critics Association Awards 2017, New York Film Critics Circle Awards 2017 & Prix Lumières 2018; L’Œil d’or (JR und Agnès Varda) – Internationale Filmfestspiele von Cannes 2017; Publikumspreis der Sektion „Documentary“ – Toronto International Film Festival 2017;

https://www.youtube.com/watch?v=dmHG5HXYc9w IMDB
Von jetzt an kein Zurück
1.7.2015
Von jetzt an kein Zurück
DE, AT 2014 | 109 min | R u B: Christian Frosch
Von jetzt an kein Zurück
Von jetzt an kein Zurück
Von jetzt an kein Zurück
Von jetzt an kein Zurück
Von jetzt an kein Zurück
Deutschland, Österreich 2014 | 109 min | Regie und Buch: Christian Frosch | Kamera: Frank Amann | Musik: Andreas Ockert | Mit: Victoria Schulz, Anton Spieker, Erni Mangold, Marko Peros u.a.

Deutsche Provinz, 1967. Für die Träume von Ruby und Martin ist die Welt zu klein. Sie sind jung, sie wollen zusammen sein, sich nicht an falschen Idealen orientieren, und sie sehen nur einen Ausweg: abhauen, nach Berlin. Der Plan misslingt, und der Preis, den Ruby und Martin bezahlen, ist hoch: Schulverweis und elterliche Gewalt. Ruby landet im geschlossenen Heim bei den Barmherzigen Schwestern, Martin wird von den Erziehern der Bewahranstalt Freistatt zur Arbeit ins Moor geschickt. Erst Jahre später treffen sie sich wieder. Sind sie bereit, den Kampf für ihre Liebe wieder aufzunehmen? (Oldenburg Filmfestival)

Diagonale Publikumspreis 2015

http://www.vonjetztan-film.de/
Vor der Morgenröte
20.7.2016
Vor der Morgenröte
AT 2106 | 106 min | OmU | R: Maria Schrader
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Vor der Morgenröte
Österreich 2106 | 106 min | OmU | Regie: Maria Schrader | Buch: Jan Schomburg, Maria Schrader | Kamera: Wolfgang Thaler | Schnitt: Hansjörg Weißbrich | Mit: Josef Hader, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Matthias Brandt, Charly Hübner, André Szymanski u. a.

Stefan Zweig war seinerzeit weltberühmt und gemeinsam mit Thomas Mann der meistübersetzte deutschsprachige Schriftsteller. Bereits 1934 verließ Zweig seine Heimat Österreich, um ins Exil zu gehen, aus dem er nicht zurückkehrte. In ihrem ebenso stringenten wie sinnlich-opulenten Film zeigt Maria Schrader die letzten fünf Jahre des Autors in sechs Episoden – von seinem ersten Aufenthalt in Brasilien und der Teilnahme am PEN-Kongress in Buenos Aires 1936 über seinen New York Besuch, wo er seine erst Frau Friderike trifft, bis zu seinem Tod 1942 in Petrópolis.

"Überzeugend spielt Josef Hader den sensiblen, ambivalenten Schriftsteller, glänzt ohne jede Tendenz zum Overacting. Ein großer Sprung vom Kult-Kieberer, wo er scheinbar jede Nuance, vor allem den komödiantischen Sarkasmus seines Protagonisten, längst verinnerlicht hatte. Besonders im Zusammenspiel mit der legendären Fassbinder-Heroine Barbara Sukowa entwickeln sich szenisch unvergleichlich dichte Gefühlsmomente. Das ungewöhnliche Gespann funktioniert ganz prächtig. Und die kraftvollen Bildkompositionen des genialen Kameramanns Wolfgang Thaler vermitteln dem Publikum den quälenden Zwiespalt der Heimatlosigkeit im tropisch-brasilianischen Paradies. Nicht umsonst genießen die Österreicher im Filmkunstfach derzeit einen exzellenten Ruf." (Programmkino.de)

2 Nominierungen für den deutschen Filmpreis, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin

http://www.filmladen.at/vor.der.morgenroete
Vous n’avez encore rien vu
28.8.2013
Vous n’avez encore rien vu
Ihr werdet euch noch wundern
FR 2012 | 105 min | OmU | Regie: Alain Resnais
Vous n’avez encore rien vu
Vous n’avez encore rien vu
Vous n’avez encore rien vu
Vous n’avez encore rien vu
Vous n’avez encore rien vu
Frankreich 2012 | 105 min | OmU | Regie: Alain Resnais | Buch: Laurent Herbiet, Alain Resnais | Kamera: Eric Gautier | Schnitt: Hervé de Luze, Sylvie Lager | Mit: Sabine Azéma, Anne Consigny, Pierre Arditi, Mathieu Amalric, Michel Piccoli, Anny Duperey, Hipployte Girardot u.a.

Nach dem Tod des gefeierten Theaterautors Antoine d’Anthac erhalten seine Freunde eine Einladung in sein Landhaus. Hier teilt ihnen der Verstorbene per Video seinen letzten Wunsch mit. Alle versammelten Freunde haben über Jahre in Antoines Stück „Eurydike“ mitgewirkt und sollen für ihn eine letzte Entscheidung treffen: Eine junge Theatertruppe hat einen Mitschnitt ihrer Proben zu „Eurydike“ geschickt, um von Antoine die Erlaubnis zur Aufführung zu bekommen. Kaum sehen die Freunde ihre Figuren auf der Leinwand, sind auch sie wieder in ihren Rollen gefangen, aber das bleibt nicht die letzte Überraschung, die an diesem Abend auf sie wartet.

Ihr werdet euch noch wunderngleicht einem filmischen Abschiedsbrief –mit einem Augenzwinkern inszeniert der französische Meisterregisseur Alain Resnais (Letztes Jahr in Marienbad) humorvoll bis leise - melancholisch Reflexionen über das Leben, das Theater und den Tod. Seine wichtigsten und treuesten filmischen Weggefährten versammelt Alain Resnais in diesem Werk.

„Ein atemberaubendes Spiel und ein großartiges abgeklärtes Alterswerk. Ihr werdet euch noch wundern ist ein Film zum Niederknien schön.“(SWR)

„Ein Fest für alle Cinephilen“(Die Zeit)

http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/ihr-werdet-euch-noch-wundern IMDB
W immie ...
14.5.2015
W immie ...
Im Namen des ...
PL 2012 | 96 min | OmU | R: Małgorzata Szumowska
W immie ...
W immie ...
W immie ...
W immie ...
W immie ...
W immie ...
Polen 2012 | 96 min | OmU | Regie: Małgorzata Szumowska | Buch und Kamera: Michał Englert | Schnitt: Jacek Drosio | Mit: Andrzej Chyra, Mateusz Kosciokiewicz, Lukasz Simlat, Maja Ostaszewska, Maria Maj, Tomasz Schuchardt u.a.

Pater Adam übernimmt eine kleine Gemeinde in der polnischen Provinz. Überaus engagiert baut er ein Gemeindezentrum für schwer erziehbare Jungs auf. Angezogen von der Vitalität und dem Charisma des Priesters suchen die Einwohner seine Nähe, ohne zu ahnen, welche Geheimnisse ihn umgeben. Durch die Begegnung mit einem exzentrischen jungen Mann, der im Ort als Außenseiter gilt, sieht sich Pater Adam mit seinen unterdrückten Sehnsüchten konfrontiert. Bald schon schöpfen die Dorfbewohner Verdacht und nehmen Kontakt zu Adams Kirchenvorgesetzten auf.

In poetischen Bildern einer trügerischen sommerlichen Dorfidylle erzählt Małgorzata Szumowska das Gewissensdrama eines katholischen Priesters, der verzweifelt gegen seine Gefühle ankämpft. Im Namen des ... lief im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale und wurde dort mit dem Teddy für den besten Spielfilm ausgezeichnet. Außerdem erhielt der Film den Großen Preis des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund / Köln und den Hauptpreis des 10. Neiße-Filmfestivals. (salzgeber)

http://www.imnamendes.de/
Wackersdorf
19.12.2018
Wackersdorf
DE 2018 | 123 min | DF | R: Oliver Haffner
Wackersdorf
Wackersdorf
Wackersdorf
Wackersdorf
Deutschland 2018 | 123 min | DF | Regie: Oliver Haffner | Buch: Gernot Krää und Oliver Haffner | Kamera: Kaspar KavenhlSchnitt: Anja Pog | Musik: Hochzeitskapelle | Mit: Johannes Zeiler, Anna Maria Sturm, Peter Jordan, Frederic Linkemann, Fabian Hinrichs, Sigi Zimmerschied u.a.

Die kleine oberpfälzische Gemeinde Wackersdorf in den 1980er Jahren: Der Region geht es schlecht, die Arbeitslosenzahlen steigen. Also plant die bayerische Staatsregierung (vorerst still und heimlich) den Bau einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage (WAA), die dem ganzen Landkreis einen wirtschaftlichen Aufschwung bescheren soll. Auch Landrat Hans Schuierer ist von dieser Idee zunächst begeistert und wird schon bald als Retter der Region angesehen. Vereinzelte Proteste gegen das Vorhaben blendet er solange aus, bis die Staatsregierung mit aller Gewalt auf die Aktionen einer Bürgerinitiative reagiert, die gegen die WAA gegründet wurde. Nun kommen Schuierer langsam Zweifel: Ist die Anlage wirklich so harmlos wie behauptet? Und er beginnt, Nachforschungen anzustellen.

„Spektakuläres Dokudrama über einen der größten Erfolge der deutschen Umweltbewegung – die Verhinderung der Atom-Wiederaufbereitungsanlage in den 1980ern. Wackersdorf ist ein großartig gespieltes Lehrstück über die Hinterhältigkeit der Mächtigen und die Kraft von Bürgerbewegungen.“ (filmklicks.at)

Filmfest München 2018, Publikumspreis

http://www.wackersdorf-film.de/
Waldheims Walzer
22.11.2018
Waldheims Walzer
AT 2018 | 93 min | R: Ruth Beckermann
Waldheims Walzer
Waldheims Walzer
Waldheims Walzer
Österreich 2018 | 93 min | dt. frz. engl. Doku | Regie, Buch und Kamera: Ruth Beckermann | Schnitt: Dieter Pichler | Sounddesign: Manuel Grandpierre, Rudolf Pototschnig | Mit: Kurt, Elisabeth und Gerhard Waldheim, Josef Aichholzer, Josef Broukal, Hubertus Czernin, Fred Sinowatz, Peter Turrini u.a.

Es ist lange her, dass die Affäre um die verleugnete NS-Vergangenheit des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim weltweit für Aufsehen sorgte. Sie kam im Jahr 1986 ins Rollen, während des Wahlkampfs für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten, mit dem Waldheim seine Bilderbuchkarriere als Nachkriegspolitiker zu krönen beabsichtigte. Anhand von klug ausgewähltem, internationalem TV-Archivmaterial rekonstruiert dieser dokumentarische Essay den Verlauf der hitzigen Debatte bis zum zweiten Wahlgang im Juni 1986. (Berlinale, Archiv)

Beckermann hatte die ersten Bilder ihres Films bereits 2016 bei der Diagonale in Graz vorgestellt, damals wollte sie den Film noch Waldheim oder The Art of Forgetting nennen. Damals sagte sie: „Als Figur ist Waldheim ziemlich uninteressant (…) Weder war er ein wirklicher Nazi, noch war er ein Kriegsverbrecher, mehr so ein Prototyp des feigen österreichischen Beamten.“ (Wiki)

Berlinale 2018: Glashütte Original Dokumentarfilmpreis
DocAviv 2018, Bester Inter-nationaler Film
Nominierung für den Deutschen Dokumentarfilmpreis
Österreichischer Kandidat für den besten fremdsprachigen Film für die Oscarverleihung 2019

http://www.waldheimswalzer.at/de/
Walk With Me
13.12.2017
Walk With Me
GB 2017 | 94 min | OmU | R: Marc Francis, Max Pugh
Walk With Me
Walk With Me
Walk With Me
Großbritannien 2017 | 94 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Marc Francis, Max Pugh | Kamera: Marc Francis, Max Pugh | Schnitt: Nicolas Chaudeurge, Marc J. Francis, Alan Mackay, Max Pugh | Mit: Benedict Cumberbatch als Erzähler

Der berühmte Zen-Meister Thich Nhat Hanh hat 1982 im ländlichen Frankreich ein Kloster gegründet, wo der mittlerweile über 90-Jährige nach wie vor aktiv ist – oder wäre 'passiv' in dieser Beziehung das richtigere Wort?

Drei Jahre hindurch haben die beiden Dokumentarfilmer Marc J. Francis und Max Pugh den buddhistischen Klosteralltag begleitet und verschaffen uns Einblicke in eine Welt, die einen radikalen Bruch zu unserem gewohnten mitteleuropäischen Leben bedeutet. Die Neuaufgenommenen müssen sich von weltlichen Besitztümern wie Geld oder Handys verabschieden und verlieren bei der Aufnahmezeremonie obendrein ihre Haare, haben dafür aber die Aussicht, Seelenfrieden und ein paar andere wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.

Walk With Megewährt erstmals einen Einblick in das tiefe Innere der Zen-Buddhismus-Gemeinschaft, deren Mitglieder all ihr Hab und Gut aufgegeben haben für ein Leben in Reinheit und für einen einzigen gemeinsamen Zweck: Ihr Leiden umzuwandeln und die Kunst der Achtsamkeit zu praktizieren.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/walk-with-me
Was bleibt
7.2.2013
Was bleibt
DE 2012 | 85 min | Regie: Hans-Christian
Was bleibt
Was bleibt
Was bleibt
Was bleibt
Deutschland 2012 | 85 min | Regie: Hans-Christian Schmid | Buch: Bernd Lange | Kamera: Bogumil Godfrejow | Schnitt: Hansjörg Weissbrich | Mit: Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Ernst Stötzner, Sebastian Zimmler, Picco von Groote, Egon Merten, u.a.

Auf Wunsch seiner Mutter Gitte (Corinna Harfouch) fährt Marko (Lars Eidinger), der seit Jahren in Berlin lebt, zu seinen Eltern aufs Land. Seine Hoffnung auf ein ruhiges Wochenende im Kreis der Familie erfüllt sich nicht. Unerwartet für alle offenbart Gitte, dass es ihr nach langer psychischer Krankheit wieder gut geht.

Als einziger entspricht Marko ihrer Bitte, sie von nun an als vollwertiges Mitglied der Familie zu behandeln, und bringt damit nicht nur die vermeintlich gut eingespielte Beziehung seiner Eltern aus dem Gleichgewicht.

Mit einem Ensemble hochkarätiger Schauspieler erzählt Regisseur Hans-Christian Schmid in WAS BLEIBT, wie eine Familie innerhalb weniger Tage auseinanderbricht und neu zueinanderfindet. Nach den preisgekrönten Filmen „Requiem“ und „Sturm“ ist dies seine dritte Zusammenarbeit mit dem Drehbuchautor Bernd Lange. Der Film feiert seine Premiere im Wettbewerbsprogramm der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

„WAS BLEIBT ist eine gelungene kleine Meditation über Lebenslügen in Zeiten des Friedens, eine filmische Familienaufstellung mit Folgen.“ (Die Welt)

„Der Film verliert […] keine Sekunde sein Gleichmaß, sondern bleibt der aufmerksame, intelligente, abwägende Beobachter, der Details sammelt, weil er verstehen will. “ (FAZ)

„Ein kluger, nachhallender Film.“ (Die Zeit)

http://was-bleibt.pandorafilm.de/ IMDB
Was hat uns bloß so ruiniert
16.11.2016
Was hat uns bloß so ruiniert
AT 2016 | 100 min | R: Marie Kreutzer
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Was hat uns bloß so ruiniert
Österreich 2016 | 100 min | Regie und Buch: Marie Kreutzer | Kamera: Leena Koppe | Schnitt: Ulrike Kofler | Mit: Vicky Krieps, Marcel Mohab, Pia Hierzegger, Manuel Rubey, Pheline Roggan u.a.

Drei befreundete Paare entscheiden sich, gleichzeitig Eltern zu werden. Sie sind mitteljung, beruflich erfolgreich, cool. Idealistisch und konsumgeil zugleich züchten sie am Balkon ihrer Innenstadtwohnung Bio-Tomaten, trinken lokal gerösteten Kaffee und Hugo, waren auch mal auf den Donnerstagsdemos und würden sich nie ein elektronisches Gerät ohne Apfel-Logo zulegen. Und sie sind sich sicher, dass man auch Kinder haben kann, ohne spießig zu werden.

Was hat uns bloß so ruinierthandelt von der Unvereinbarkeit von Elternschaft und Perfektionismus. Es ist der dritte Film von Marie Kreutzer: In ihrem Debüt Die Vaterlosen(2011) erzählte sie von den kaputten Kindern eines Kommunenpatriarchen, in der Literaturverfilmung Gruber geht(2015) schilderte sie die Einsamkeit eines egozentrischen Geldmenschen, und nun berichtet sie vom Scheitern einer harmonischen Familiengründung.

http://www.thimfilm.at/filmdetail/was-hat-uns-bloss-so-ruiniert