Filmforum Archiv

Blow Up
29.1.2015
Blow Up
UK 1966 | 111 min | OmU | Regie: Michelangelo Antonioni
Blow Up
Blow Up
Blow Up
Blow Up
Blow Up
Großbritannien 1966 | 111 min | OmU | Regie: Michelangelo Antonioni | Buch: Michelangelo Antonioni, Tonino Guerra | Kamera: Carlo Di Palma | Musik: Herbie Hancock | Mit: David Hemmings, Vanessa Redgrave, Sarah Miles u.a.

London in den "Swinging Sixties": Ein erfolgreicher Modefotograf ist von seinem Sujet gelangweilt und macht auf der Suche nach anderen Motiven auch Aufnahmen in einem Park. Beim Ausarbeiten der Fotos entdeckt er ein Verbrechen. Tatsächlich findet er sogar die Leiche. Später will er sie fotografieren, aber da ist sie bereits verschwunden.

Vorlage für den Film war die Kurzgeschichte Las Babas del Diablovon Julio Cortázar, bei der sich ein vermeintliches Stelldichein eines Liebespaares als Entführung entpuppt. Zu der Figur des Fotografen hingegen ließ sich Antonioni von verschiedenen Vertretern der Beat-Generation inspirieren, z.B. von dem britischen Fotografen David Bailey.

Antonioni wurden vielerlei Intentionen nachgesagt, was die Aussage dieses Filmes betrifft. Was immer sie auch gewesen sein mag - ein formales Meisterwerk ist Blow Upjedenfalls. (film.at)

Wir zeigen den Film in Kooperation mit dem vorarlberg museum. Vor dem Film gibt es um 18 Uhr eine Führung mit Nikolaus Walter durch seine Ausstellung im vorarlberg museum.

Blue Jasmin
8.1.2014
Blue Jasmin
US 2013 | 98 min | OmU | Regie und Drehbuch: Woody...
Blue Jasmin
Blue Jasmin
Blue Jasmin
Blue Jasmin
Blue Jasmin
USA 2013 | 98 min | OmU | Regie und Drehbuch: Woody Allen | Kamera: Javier Aguirresarobe | Mit: Cate Blanchett, Alec Baldwin, Sally Hawkins, Bobby Cannavale, Peter Sarsgaard, Louis C.K., Michael Stuhlbarg

Als ihre Ehe mit dem reichen Geschäftsmann Hal (Alec Baldwin) zerbricht, steht die High-Society-Diva Jasmine (Cate Blanchett) vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens. Um herauszufinden, wie es weitergehen könnte, zieht sie zu ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins), die in San Francisco ein bescheidenes Apartment bewohnt.

Woody Allens Drama Blue Jasminehandelt von den verhängnisvollen Konsequenzen, die sich ergeben, wenn Menschen die Wahrheit massiv verdrängen.

http://wwws.warnerbros.de/bluejasmine/
Blue Valentine
22.2.2012
Blue Valentine
US 2010 | 112 Min | OmU | Regie: Derek Cianfrance
Blue Valentine
Blue Valentine
Blue Valentine
Blue Valentine
USA 2010 | 112 Min | OmU | Regie: Derek Cianfrance | Buch: Derek Cianfrance, Cami Delavigne, Joey Curtis | Kamera: Andrij Parekh | Schnitt;: Jim Helton | Mit: Michelle Williams, Ryan Gosling, Faith Wladyka, John Doman, u.a.

Nach sechs gemeinsamen Jahren scheint Deans (Ryan Gosling) und Cindys (Michelle Williams) Ehe am Ende. Was als romantische Leidenschaft mit unbedingter Hingabe begann, ist schleichender Ernüchterung gewichen. Wie es so weit kommen konnte, weiß keiner von ihnen. Als letzten Rettungsversuch für ihre Ehe verbringen Dean und Cindy eine Nacht in einem Motel, in der zärtliche Erinnerungen an die erste Zeit als Paar wieder lebendig werden.

Blue Valentineerzählt von der Wahrheit hinter der Love Story und der Zerbrechlichkeit von Erwartungen.

„Unvergesslich“(Süddeutsche Zeitung)

Oscar-Nominierung 2011: Beste Hauptdarstellerin

Chicago Film Critics Association Awards die Auszeichnung als "Most Promising Filmmaker"

http://www.bluevalentine.senator.de/
Bowling
3.4.2013
Bowling
Willkommen in der Bretagne
FR 2012 | 90 min | OmU | Regie: Marie-Castille Mention...
Bowling
Bowling
Bowling
Bowling
Bowling
Frankreich 2012 | 90 min | OmU | Regie: Marie-Castille Mention-Schaar | Drehbuch: Jean-Marie Duprez, Marie-Castille Mention-Schaar | Kamera: Myriam Vinocour | Musik: Erwann Kermorvant | Darsteller: Catherine Frot, Mathilde Seigner

In Carhaix, einer kleinen Stadt im Herzen der Bretagne, leben die Freundinnen Mathilde, Firmine und Louise. Während Mathilde und Firmine als Hebamme und Krankenschwester arbeiten, ist Louise die stolze Besitzerin einer Bowling-Halle, in der sich die drei oft am Feierabend treffen. Bald bekommt das Bowling-Trio Zuwachs von Catherine, einer Personalmanagerin, die geschickt wurde, um die Rentabilität des Krankenhauses zu prüfen. Schnell lebt sich die Großstädterin Catherine in der französischen Provinz ein und lernt die Herzlichkeit und Ehrlichkeit der Menschen zu schätzen. Doch schon bald ahnt sie, dass sie im Zuge der Umstrukturierung ausgerechnet die Geburtenstation schließen muss. Dagegen protestiert kurz darauf die ganze Stadt – allen voran die Freundinnen Mathilde, Firmine und Louise. Und auch Catherine erkennt, dass es hier um weit wichtigere Werte geht als um reine Erträge. Gemeinsam geben sie alles, um die Geburtenstation zu retten!

"Ein Feelgood-Movie für einen unterhaltsamen Kinoabend." (Kino.de)

http://www.willkommen-in-der-bretagne.de
Brand
27.7.2011
Brand
AT, DE 2011 | 105 min | R + B: Thomas Roth
Brand
Brand
Brand
Brand
Brand
Österreich, Deutschland 2011 | 105 min | Regie und Buch: Thomas Roth | Kamera: Jo Molitoris | Schnitt: Bernhard Schmid | Mit: Josef Bierbichlder, Angela Gregoric, Erika Deutinger, Denis Moschitto, Karlheinz Hackl, Manuel Ruby, Heribert Sasse, Franz J. Csencsits, u.a.

Brand– ein Name wie eine gefährliche Krankheit, wie eine drohende Zerstörung. Brand ist ein berühmter Schriftsteller. Seit seine Frau schwer erkrankt ist, kann er aber nicht mehr schreiben. Er beschließt ein Fototagebuch über das langsame Sterben seiner Frau zu verfassen. Dabei lernt er die junge Pflegerin Angela kennen. Sie ist nicht nur attraktiv, sondern auch voller Geheimnisse. Bald gerät Brand in eine Spirale aus Obsession und Eifersucht, die sich rapide nach unten dreht. Denn Angelas türkischstämmiger Ehemann, der als Polizist die Instrumente der Ordnungsmacht im Rücken hat, kommt den Vorgängen auf die Spur. Als dann auch noch Brands Frau in den Sog der Ereignisse gerät, entgleitet Brand endgültig die Kontrolle über das Geschehen, das nur in einem fatalen Höhepunkt enden kann.

Spannend wie ein Thriller, tragisch wie ein Liebesdrama, düster wie ein Film Noir: Thomas Roth ist mit Brand ein mitreißendes Stück an der Schnittstelle zwischen Autoren- und Genrefilm gelungen. Thimfilm

http://www.lotus-film.at/de/films/brand/
Buoni a nulla
17.12.2015
Buoni a nulla
IT 2014 | 87 min | OmU | R u B: Gianni di Gregori
Buoni a nulla
Buoni a nulla
Buoni a nulla
Buoni a nulla
Buoni a nulla
Italien 2014 | 87 min | OmU | Regie und Buch: Gianni di Gregori | Kamera: Gogo Bianchi | Schnitt: Marco Spoletini | Mit: Gianni di Gregori, Valentina Lodovini, Gianfelice Imparato, Daniela Giordano u.a.

Wenn der Staat will, müssen Angestellte kuschen. So ergeht es auch Gianni. Der freut sich auf den Ruhestand und erfährt kurz davor, dass er ein paar Jährchen dranhängen muss, weil es der Staat so bestimmt hat. Obendrein wird er von der Versicherungszentrale in Rom in einen Außenbezirk versetzt. Nur gut, findet er im gutwilligen Marco einen treuen Kumpan. Gemeinsam wäre man stark, wenn da nicht menschliche Unzulänglichkeiten wären. Die herzensgute, frisch-fröhliche Komödie von und mit Gianni Di Gregorio schlägt dabei durchaus sozialkritische Töne an.

Regisseur und Hauptdarsteller Gianni di Gregorio inszeniert eine Comédie humaine der zarten Töne über einen liebenswerten und gutmütigen Taugenichts, der versucht, „böse” zu werden.

Neue Zürcher Zeitung


http://www.filmladen.at/film/buoni-a-nulla/
Café Society
19.1.2017
Café Society
US 2016 | 96 min | OmU | R: Woody Allen
Café Society
Café Society
Café Society
Café Society
Café Society
USA 2016 | 96 min | OmU | Regie und Buch: Woody Allen | Kamera und Musik: Vittorio Storaro | Schnitt: Alisa Lepselter | Mit: Jesse Eisenberg, Steve Carell, Blake Lively, Parker Rosey, Kristen Stewart u.a.

Bobby Dorfman kommt aus der Bronx nach Hollywood, verliebt sich unglücklich, kehrt nach New York zurück und schwelgt dort daraufhin im glitzernden Nachtclub-Ambiente der High Society. Die schillernde Existenz von Bobbys Bronx-Familie ist eine funkelnde Liebeserklärung an die Filmstars, Salonlöwen, Playboys, Debütantinnen, Politiker und Gangster, die das überbordende Lebensgefühl und den Glamour jener Ära verkörperten. (film.at)

Woody Allen entführt uns mit seinem neuesten Werk in die Hollywood-Welt der Reichen und Schönen der 30er Jahre.

„Seit Jahrzehnten dreht Woody Allen fast jedes Jahr einen neuen Film. In seinem nunmehr 46-sten Werk präsentiert der vierfache Oscar-Preisträger erneut eine bittersüße Liebesgeschichte und eine strahlende Hommage an das alte Hollywood. Auch mit 80 Jahren bleibt der fleißige Neurosen-Züchter seinem Lieblingsthema treu und präsentiert eine tragikomische Romanze mit Starbesetzung.

Leichtfüßig inszeniert Allen eine Geschichte über den Zeitpunkt, an dem es gilt, sich auf eine Liebe einzulassen und darüber, diesen Punkt zu übersehen. Dabei sind seine geschliffenen, wortwitzigen Dialoge wieder eine wahre Fundgrube großer Weisheiten. Kristen Stewart bringt die Leinwand zum Strahlen und gibt mit Jesse Eisenberg ein neues Traumpaar." (daskino.at)

https://www.youtube.com/watch?v=D0DJxUYUPK4 IMDB
Camille redouble
26.12.2013
Camille redouble
FR 2012 | 115 min | OmU | Regie: Noémie Lvovsky
Camille redouble
Camille redouble
Camille redouble
Camille redouble
Frankreich 2012 | 115 min | OmU | Regie: Noémie Lvovsky | Buch: Noémie Lvovsky nach dem Stück von Maud Ameline | Kamera: Jean-Marc Fabre | Schnitt: Annette Dutertre | Mit: Noémie Lvovsky, Samir Guesmi, Judith Chemla, Yolande Moreau, Jean-Pierre Léaud, Mathieu Amalric, Denis Podalydés, u.a.

Was würden wir tun, bekämen wir die sprichwörtliche zweite Chance? Würden wir uns anders entscheiden? Es anders machen? Uns nicht verlieben in den Mann, der uns und die gemeinsame Tochter nach 25 Jahren für eine Jüngere sitzen lässt? Fragen, die sich Camille stellen, als sie nach einer durchzechten Silvesternacht Mitte der 1980er Jahre als junge Frau wieder erwacht und nicht weiß, wann und ob sie wieder in der Gegenwart ankommen wird.


Der Film wurde in Frankreich vom Publikum und von der Kritik euphorisch gefeiert und wurde gleich 13-fach für den César 2013 nominiert – soviel wie kein anderer Film. Neben der urkomischen Noémie Lvovsky, die in diesem Film zum ersten Mal vor und hinter der Kamera steht, glänzen in dieser gutgelaunten und charmanten Zeitreise-Komödie in prominent besetzten Nebenrollen neben dem unvergleichlichen Jean Pierre Léaud auch Mathieu Amalric, Denis Podalydès und Yolande Moreau.


„Urkomisch und gleichzeitig auf feinfühlige Art bewegend“ Les Inrockuptibles

Cannes 2012: SACD-Preis

Locarno 2012: Variety Piazza Grande Award

Prix Lumière 2013: Beste Nachwuchsdarstellerin: Judith Chemla

http://www.camille-derfilm.de/
Can’t be Silent
25.12.2013
Can’t be Silent
DE 2013 | 78 min | Regie: Julia Oelkers
Can’t be Silent
Can’t be Silent
Can’t be Silent
Can’t be Silent
Can’t be Silent
Deutschland 2013 | 78 min | Regie: Julia Oelkers | Kamera: Line Kühl,Lars Maibaum Schnitt: Lucian Busse | Mit: Sam, Nuri Ismailov aka MC Nuri, Hosain Amini aka MC Trelos, Olga aka LilOljay, Jacques Zamble bi Vie, Revelino Mondehi, u.a.

Sie sind angekommen und doch noch immer auf der Flucht. Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobene. Mit ihrer Musik bringen sie Tausende von Menschen zusammen und sind doch selbst nicht berechtigt, den nächstliegenden Bezirk zu betreten. Nuri (Dagestan), Jaques (Elfenbeinküste), Hosain (Afghanistan) und Revelino (Elfenbeinküste) haben ihr Land verlassen auf der Suche nach einer neuen Heimat, die vielleicht Deutschland ist. Interniert in Flüchtlingslagern und zum Stillstand verurteilt, leben sie einen schockierenden Flüchtlingsalltag. Doch da ist Heinz Ratz. Er hat 80 Asylbewerberheime in Deutschland besucht und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden. Seine Combo »Strom & Wasser« wurde kurzerhand durch ein »feat. The Refugees« erweitert und begeisterte auf einer großen Deutschland-Tournee ein riesiges Publikum.

Die Regisseurin Julia Oelkers begleitet Heinz Ratz und die Refugees bei dem Versuch, sich von ihren verordneten Plätzen zu lösen – durch die so simple wie machtvolle Geste, die eigene Stimme zu erheben. Zwischen Lampenfieber und Erleichterung, zwischen leeren Sälen und donnerndem Applaus erzählt sie ein wahrhaftig politisches Drama und ein beunruhigendes Drama der Politik.

"Der Film führt unsentimental, aber mitunter sehr berührend vor, welche persönlichen Dramen sich alltäglich unbeachtet von der Öffentlichkeit abspielen. Und er gibt Flüchtlingen eine kraftvolle Stimme. (dradio kultur)

Gewinner des DGB-Filmpreises beim Filmfest Emden 2013

http://www.cant-be-silent.de/
Captain Fantastic
29.9.2016
Captain Fantastic
Einmal Wildnis und zurück
US 2016 | 118 min | OmU | R: Matt Ross
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
Captain Fantastic
USA 2016 | 118 min | OmU | Regie und Buch: Matt Ross | Kamera: Stéphane Fontaine | Schnitt: Joseph Krings | Mit: Viggo Mortensen, George MacKay, Steve Zahn, Samantha Isler, Annalise Basso u.a.

Ben Cash und seine Frau Leslie haben sich in den Wäldern des pazifischen Nordwestens ihr persönliches Paradies aufgebaut. Mit ihren sechs Kindern leben sie dort und kommen dabei ohne den Rest der Welt aus. Ben und Leslie unterrichten ihren Nachwuchs selbst und bringen den Kindern alles bei, um in der Natur überleben zu können – inklusive Klettern und Jagen. Eines Tages wird Leslie aufgrund schwerer Depressionen in eine Klinik eingeliefert und begeht Monate später fernab von Mann und Kindern Suizid. Leslies Eltern planen daraufhin die Beerdigung und gedenken, sie christlich zu begraben. Dies kommt aber für Ben nicht in Frage, da der Wunsch Leslies ein anderer war: Ihre Leiche soll kremiert und die Asche danach in einer öffentlichen Toilette hinuntergespült werden. Um ihr diesen Wunsch zu erfüllen, setzen sich Ben und seine sechs Sprösslinge in den Familienbus, um die Beerdigung zu verhindern. Ein Roadtrip, der für die Kinder zum Kulturschock wird. (outnow.ch)

„Viggo Mortensen bekommt die Rolle, für die er wahrscheinlich geboren wurde: nicht als Superheld, aber als Super-Papa, der seine Kinder fest entschlossen nach eigenen Ideen erzieht.“ (variety)

Cannes 2016, Un Certain Regard: Regiepreis,

Karlsbader Film Festival 2016: Publikumspreis

Seattle Film Festival 2016: Bester Film


https://www.youtube.com/watch?v=buUs6s-ZOX8 IMDB
Captive
14.8.2013
Captive
FR, PH, DE, GB 2012 | 120 min | OmU | R: Brillante...
Captive
Captive
Captive
Frankreich, Philippinen, Deutschland, Großbritannien 2012 | 120 min | OmU | Regie: Brillante Mendoza | Buch: Brillante Mendoza, Boots Agbayani Pastor u.a. | Kamera: Odyssey Flores | Musik: Teresa Barrozo | Mit: Isabelle Huppert, Katherine Mulville, Marc Zanetta, Mon Confiado

Wie schon in seinen preisgekrönten Arbeiten Serbis oder Kinatay taucht der philippinische Ausnahmeregisseur Brillante Mendoza auch hier in verstörende, ambivalente Innenwelten eines abgeschlossenen Universums ein. Der Zuschauer fühlt sich selbst als Gefangener, spürt die existenzielle Bedrohung durch Mensch und Natur und fragt wie die Protagonisten nach realen wie spirituellen Auswegen aus der Geiselhaft, die stellvertretend für alle Arten von "Gefangensein" steht.

http://www.youtube.com/watch?v=UJ8aeq_fT-Q IMDB
Carmina o Revienta
15.10.2014
Carmina o Revienta
ES 2012 | 75 min | OmU | R u. B: Paco Léon
Carmina o Revienta
Carmina o Revienta
Carmina o Revienta
Carmina o Revienta
Spanien 2012 | 75 min | OmU | Regie und Buch: Paco Léon | Kamera: Juan González Guerrero | Mit: Carmina Barrios, Maria León, Paco Casaus, Ana Maria Garcia, Raimundo Carrasco u.a.

Es ist eines der ärmeren Viertel der andalusischen Hauptstadt, in dem oft eingebrochen wird. Auch bei Carmina. Doch die Versicherung will für den Schaden nicht aufkommen. Deshalb nimmt Carmina das Thema Entschädigung selbst in die Hand. Sie plant einen großen Versicherungsbetrug, um ihre Familie aus der ständigen Geldknappheit zu befreien. Bei einem fingierten Einbruch sollen gut versicherte Serrano-Schinken gestohlen und unter der Hand weiterverkauft werden.

Paco León, ein erfolgreicher Schauspieler spanischer Fernsehserien, hat für sein Regiedebüt die äußere Form des Dokumentarfilms gewählt: Carmina o Revientaist eine Art fiktiver Dokumentarfilm über eine redselige, emotional schlaue, manchmal vulgär-derbe Frau. »Fiktiv« ist diese Dokumentation, die so hundertprozentig in eine soziale Realität eingebettet erscheint, weil Carmina Barrios die Mutter des Regisseurs ist, und auch seine Schwester Maria León ist mit von der Partie. (…) Eine rasante Achterbahnfahrt zwischen Realismus, brachialer Komik und tiefer Lebensphilosophie. (filmdienst.de)

http://www.moviepilot.de/movies/carmina-o-revienta