Filmforum Archiv

Avé
5.6.2013
Avé
BG 2011 | 88 min | OmU | Regie: Konstantin Bojanov
Avé
Avé
Avé
Avé
Bulgarien 2011 | 88 min | OmU | Regie: Konstantin Bojanov | Buch: Konstantin Bojanov, Arnold Barkus | Kamera: Nenad Boroevich, Radoslav Gotchev | Schnitt: Stela Georgieva | Mit:Anjela Nedyalkova, Ovanes Torosyan, Martin Brambach, Svetlana Yancheva, u.a.

Außerhalb von Sofia treffen Avé und Kamen aufeinander. Er macht Autostopp nach Ruse, sie schließt sich ihm ungebeten an. Ein Roadmovie beginnt in den Norden Bulgariens und hinein in die Gegenwart eines Landes, das den Anschluss an die Welt noch nicht geschafft hat. Da sind zwei verloren wirkende junge Seelen unterwegs durch die Gegenwart und entdecken erst allmählich ihre Gefühle.

Ein starkes Stimmungsbild und ein Film über das jugendliche Alter, in dem man sich das Leben noch erfinden kann.

Avéist ein frischer und stimmungsvoller Erstling von Regisseur Konstantin Bojanov, aus einem Land, das wir bisher kaum aus dem Kino kennen. Dieses bulgarische Roadmovie präsentiert uns sein Land aus der ungeschönten Perspektive zweier eher perspektivloser Jugendlicher, rund zwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Der Film baut stark auf dem überzeugenden Schauspiel der beiden Hauptdarsteller auf, deren Figuren gleichsam verloren scheinen und vielleicht gerade deshalb zueinander finden.

“Eine kleine poetische Perle” (Tageswoche Basel)

Semaine de la critique Cannes 2011 | Grand Jury Prize Festival Sarajevo

Critics Prize Festival Warsaw | Young Talent Award, Hamburg

http://www.trigon-film.org
Ayka
23.5.2019
Ayka
RU 2018 | 100 min | OmU | R: Sergey Dvortsevoy
Ayka
Ayka
Ayka
Ayka
Russland 2018 | 100 min | OmU | Regie und Buch: Sergey Dvortsevoy | Kamera: Jolanta Dylewska | Schnitt: Petar Markovic, Sergey Dvortsevoy | Mit: Samal Yeslyamova, Aleksandr Zlatopolskiy, Sergey Mazur, u.a.

Ayka lebt illegal in Moskau ein Leben am Abgrund. Weil sie ihr gerade geborenes Kind nicht ernähren kann, lässt sie ihren Sohn im Krankenhaus zurück. Unter dem gnadenlosen Druck, Geld aufzutreiben, um ihre Schulden zu begleichen, will Ayka auch noch die letzte Grenze überschreiten. Sie muss sich einer existentiellen Entscheidung stellen.

 

Für ihr herausragendes Spiel wurde die Schauspielerin Samal Yeslyamova in Cannes mit dem Preis als beste Darstellerin ausgezeichnet. Ayka ist unglaublich intensives Kino voller Ehrlichkeit und voller Emotionen und das faszinierende Porträt einer unglaublich starken Frau.

 

„Unglaublich berührend – ein Film, den man nicht so schnell wird vergessen können.“ (epd)

 

Cannes 2018, Filmfestspiele Antalya 2018 und Asian Film Awards 2019, Beste Schauspielerin und viele weitere Filmpreise

https://www.youtube.com/watch?v=G-QHKHDw-r8
B-Movie
15.10.2015
B-Movie
Lust und Sound in West-Berlin
DE 2015 | 94 min | R: Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck,...
B-Movie
B-Movie
B-Movie
B-Movie
B-Movie
B-Movie
Deutschland 2015 | 94 min | Regie, Buch, Kamera: Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange | Schnitt: Alexander von Sturmfeder | Mit Mark Reeder, Gudrun Gut, Westbam, Blixa Bargeld, Nick Cave, Joy Division, Zazie de Paris, Nena, Die Toten Hosen, Der „wahre“ Heino, Einstürzende Neubauten, Die Ärzte, Malaria!, Ideal u.a.

1980. Mark Reeder aus Manchester ist 20, als er die legendäre Musikszene um Joy Division verlässt, um nach Westberlin zu kommen. Der Britische Musiker, Produzent, Schauspieler und Autor ist fasziniert von deutscher elektronischer Musik und taucht ein in den Großstadtdschungel der geteilten Stadt. Schnell ist Reeder mittendrin – als Roadie, Türsteher, Musiker, Manager und als Schauspieler in Kurz- und Undergroundfilmen.

Alles ist immer in Bewegung, neue Bands gibt es in ständig wechselnden Konstellationen, und Reeder trifft sie alle, die Helden für einen Tag, von denen Bowie sang. Niemandem geht es hier um den langfristigen kommerziellen Erfolg, sondern nur um den Moment, das Hier und Jetzt. Am Ende des Jahrzehnts steht der nächste musikalische Urknall unmittelbar bevor: House und Techno, die letzte musikalische Innovation. Reeder ist auch einer der 100 Teilnehmer der ersten Love Parade, die als Demonstration über den Ku’damm zieht. Wochen später ist West-Berlin Geschichte.

„Die gelebte Anarchie der Tage, festgehalten in Originalaufnahmen und versehen mit einem Soundtrack zum Niederknien.“ (TAZ.Blogs)

Heiner-Carow-Preis bei den Berliner Filmfestspielen 2015

http://www.b-movie-der-film.de/
Back to the Fatherland
28.2.2019
Back to the Fatherland
AT 2018 | 76 min | Doku | OmU | R: Kat Rohrer, Gil...
Back to the Fatherland
Back to the Fatherland
Back to the Fatherland
Back to the Fatherland
Back to the Fatherland
Österreich 2018 | 76 min | Doku | OmU | Regie: Kat Rohrer, Gil Levanon | Buch: Susan Korda, Anneliese Rohrer | Kamera: Ashton Green, Thomas Marschall | Schnitt: Georg Eggenfellner | Musik: Tao Zervas | Mit: Gil Levanon, Katharine Maschek, Dan Peled, Gidi Peled, Uri Ben Rehav, Kat Rohrer, Guy Shahar u.a.

Seit geraumer Zeit lässt sich beobachten, dass junge Israelis vermehrt nach Österreich und Deutschland auswandern und zwar in jene Länder, aus denen ihre Vorfahren teils vor den Nazis flüchten konnten, teils ermordet wurden. Für die Familienangehörigen ist dies augenscheinlich befremdlich, während die Auswanderer ihr Weggehen aufgrund der politisch und wirtschaftlich schwierigen Situation in Israel pragmatisch sehen. Eine Regisseurin ist Enkelin eines überzeugten Nazis, während die andere Nachfahrin eines Holocaust-Überlebenden ist. Mit diesen konträren Backgrounds stellen sich die Regisseurinnen die Frage, wie es möglich ist, sich an das Grauen der Vergangenheit zu erinnern und gleichzeitig in diesen Ländern zu leben.

Back to the Fatherland ist ein kluger Dokumentarfilm über Heimat, Familie, Verantwortung und Schuld. Gil Levanon und Kat Rohrer führen einen inspirierenden und berührenden filmischen Dialog über die Vergangenheit und Zukunft Israels, Österreichs und Deutschlands und über deren gemeinsames Miteinander.“ (spielfilm.de)

Anschließend an den Film findet ein Gespräch mit den Regisseurinnen Kat Rohrer und Gil Levanon statt. Moderation: Dr. Hanno Loewy.

In Kooperation mit acus, erinnern.at, dem Jüdischen Museum Hohenems und dem Renner Institut.

http://backtothefatherland.com/
Bad Luck
30.7.2015
Bad Luck
AT 2015 | 80 min | R u B: Thomas Woschitz
Bad Luck
Bad Luck
Bad Luck
Bad Luck
Bad Luck
Bad Luck
Bad Luck
Österreich 2015 | 80 min | Regie und Buch: Thomas Woschitz | Kamera: Enzo Brandner | Musik: Manfred Plessl, Oliver Welter | Darsteller: Valerie Pachner, Markus Schwärzer, Thomas Oraže, Christian Zankl u.a

Dagmar arbeitet auf einer Tankstelle und hat Schulden. Lippo, Mitarbeiter in einem Wettsalon, wird von seinem Chef gefeuert und schwört Rache. Karl, ein Automechaniker, und sein seltsamer Freund Rizzo lassen sich durch einen überraschenden Geldfund zu unüberlegten Handlungen hinreißen. Drei Autounfälle. Drei Tage. Drei Geschichten.

Bad Luckist ein tragikomischer Film über falsche Entscheidungen, Zufälle und die Suche nach Glück.

http://badluck.at/
Bai Ri Yan Huo
30.10.2014
Bai Ri Yan Huo
Feuerwerk am helllichten Tage
CN, HK 2104 | 106 min | OmU | Regie und Buch: Yi'...
Bai Ri Yan Huo
Bai Ri Yan Huo
Bai Ri Yan Huo
Bai Ri Yan Huo
Bai Ri Yan Huo
China, Hongkong 2104 | 106 min | OmU | Regie und Buch: Yi'nan Diao | Kamera: Jingsong Dong | Schnitt: Yang Hongyu | Musik: Wen Zi | Mit: Fan Liao, Lun-mei Gwei, Xue-bing Wang, Jing-chun Wang, Ailei Yu, Ni Jing-yang u.a.

Als im Jahr 1999 im Norden Chinas auf mehreren Kohlehalden menschliche Leichenteile gefunden werden, sind die Verdächtigen schnell ausgemacht. Doch bei ihrer Festnahme kommt es zu einer Schießerei, bei der die vermeintlichen Täter und auch zwei Polizisten ums Leben kommen. Der leitende Kommissar Zhang Zili wird schwer verletzt. Fünf Jahre später hat er den Polizeidienst quittiert und ist dem Alkohol verfallen. Als ein ehemaliger Kollege ihm von einem Fall erzählt, der erstaunliche Parallelen zu den damaligen Morden aufweist, ermittelt Zhang auf eigene Faust. Die Spur führt ihn zu der mysteriösen Wu Zhizhen, die mit allen bisherigen Opfern in Verbindung stand. Zhang taucht immer obsessiver in den Fall ein und verliebt sich schließlich in die schweigsame Schöne.

Feuerwerk am helllichten Tagepaart Elemente des Thriller, des Film noir und bisweilen gar des Giallo mit bissigem Humor und fein platzierten Gewaltausbrüchen, verweist nebenbei auf soziale Missstände, bringt einen versoffenen Ermittler und eine femme fatale zusammen, ist schmutzig, böse, brutal, dann wieder fast zärtlich und vor allem mit einem exzellenten Auge für Bilder, Atmosphären und Lichtstimmungen gesegnet. Ein Film, bei dem keine Sekunde Langeweile herrscht." (kino-zeit.de)

Berlinale 2014, Goldener Bär – Bester Film, Silberner Bär – Bester Hauptdarsteller

https://www.youtube.com/watch?v=UNQCFS7TzHA IMDB
Banana Pancakes and the Lonely Planet
31.5.2018
Banana Pancakes and the Lonely Planet
NL, LA 2015 | 90 min | OmU| Doku | R: Daan Veldhuizen
Banana Pancakes and the Lonely Planet
Banana Pancakes and the Lonely Planet
Banana Pancakes and the Lonely Planet
Banana Pancakes and the Lonely Planet
Banana Pancakes and the Lonely Planet
Banana Pancakes and the Lonely Planet
Niederlande, Laos 2015 | 90 min | Originalfassung (Laotisch/Englisch) mit dt. UT | Doku | Regie: Daan Veldhuizen | Buch: Daan Veldhuizen, Tamara Vuurmans | Kamera: Daan Veldhuizen | Schnitt: Jos Driessen, Daan Veldhuizen | Musik: Peter Pluer

Shai und Khao leben in dem kleinen Dorf Muang Ngoi in Laos und sind Freunde seit ihrer Kindheit. Sie fischen gemeinsam, schlagen Holz im Dschungel und haben gelernt, in der wilden Natur zu leben. Doch während Khao in seiner Familie und mit der Arbeit als Reisbauer glücklich und zufrieden ist, fühlt sich Shai, nachdem er einige Zeit in der Stadt gelebt hat, auf dem Dorf eingeengt. Khao spürt, wie sein Freund ihm entgleitet.

Als Backpacker auf der Suche nach dem authentischen ursprünglichen Leben und fasziniert von der unberührten Natur und Schönheit des Landes das Dorf entdecken, ziehen dort zunächst kaum merkliche Veränderungen ein. Zwar werden weiterhin die malerischen buddhistischen Feste gefeiert und die Bewohner gehen den gewohnten Alltagsgeschäften nach. Doch der Einzug des Geldes, der Bau von Unterkünften für die Touristen und neuen Straßen dort, wo man bisher nur durch abenteuerliche Bootsfahrten zu erreichen war, bringen einen Wandel, den zuerst die Backpacker selbst beklagen, wenn sie ihr ursprüngliches Paradies bedroht sehen. Auch Shai und Khao reagieren sehr unterschiedlich auf die neue Situation.

Das zuvor stark spirituelle Leben der Dorfbewohner mit seinen traditionellen östlichen Werten trifft auf ein neues System, den globalen Kapitalismus. (Kairos Filmverleih)

https://www.trigon-film.org/de/movies/Banana_Pancakes
Banksy – Exit through the gift shop
19.1.2011
Banksy – Exit through the gift shop
USA, UK 2010 | 87 min | OmU | Regie und Buch: Banksy
Banksy – Exit through the gift shop
Banksy – Exit through the gift shop
Banksy – Exit through the gift shop
Banksy – Exit through the gift shop
USA, Großbritannien 2010 | 87 min | OmU | Regie und Buch: Banksy | Kamera: Thierry Guetta, B+, Eric Coleman, Jaimie D’Cruz, Jerry Henry | Musik: Geoff Barrow | Mit: Banksy, Thierry Guetta, Rhys Ifans, Debora Guetta, Space Invade, Monsieur André, Zeus, Shepard Fairey, Ron English, u.a.

Banksy ist ein Phantom. Obwohl (oder gerade weil) seine Kunst Fassaden und Mauern auf der ganzen Welt ziert, weiß niemand, wer hinter dem gefeierten Street-Art-Künstler eigentlich steckt. Bis sich ein verrückter Franzose namens Thierry Guetta zum Ziel gesetzt hat, Banksy aufzuspüren, um einen Film über ihn zu drehen. Was ihm durch gute Kontakte und ein bisschen Zufall sogar gelingt. Aber dann kommt alles anders als geplant …

Der erste Film des berühmten Street-Art-Künstlers Banksy spielt virtuos mit den Ebenen Realität und Fiktion und entpuppt sich als hintergründige Satire über die Mechanismen von Kunst und Kommerz.

http://www.exit-through-the-gift-shop.de IMDB
Bar Bahar
29.8.2019
Bar Bahar
In Between
IL, FR 2016 | 102 min |OmU | R: Maysaloun Hamoud
Bar Bahar
Bar Bahar
Bar Bahar
Bar Bahar
Bar Bahar
Bar Bahar
Israel, Frankreich 2016 | 102 min | arabische/hebräische OmU | Regie und Buch: Maysaloun Hamoud | Kamera: Itay Gross | Schnitt: Nili Feller, Lev Goltser | Musik von Usik von Dam, Nadav Dagon, Tiny Fingers, u.a. | Mit: Mouna Hawa, Shaden Kanboura, Sana Jammalieh, u.a.

Laila, Salma und Nour, drei palästinensische Frauen mit israelischem Pass, teilen sich im pulsierenden Herzen Tel Avivs eine Wohnung.

Laila, 28, kommt aus einer bürgerlichen, säkularen muslimischen Familie in Nazareth; von deren tradierten und einengenden Rollen-vorgaben hält sie wenig.

Salma, 29, ist eigentlich Musikerin und DJane, arbeitet aber in diversen Brotjobs als Barkeeperin und Küchenhilfe, die sie durch ihr loses Mundwerk immer wieder verliert. Sie kommt aus einer liebevollen, „liberalen“ christlichen Familie, die immer wieder gerne einen neuen „geeigneten Ehemann“ aufs Tapet bringt.

Nour ist 23, studiert Informatik, lebt religiös und ist mit dem streng gläubigen Wissam verlobt. Der hält wenig von den freigeistigen Mitbewohnerinnen, fürchtet um Nours „Ehre“ und drängt auf eine rasche Heirat. Aber Nour will ihr Studium und ihre Pläne nicht aufgeben, findet Selbstvertrauen und ungeahnte Perspektiven in ihrer neuen Umgebung.

Netpac Award – TIFF Toronto Int. Film Festival 2016 | TVE-“Another Look Award“, “Premio Sebastiane”, CICAE Award - San Sebastian 2016 | Debut Feature Film Award, The Fedeora Award for Artistic Achievement, Audience Award - Haifa Int. Film Festival 2016 und viele weitere internationale Filmpreise

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Hohenems

https://www.youtube.com/watch?v=uKnvo4P0eZ8 IMDB
Barakah yoqabil Barakah
7.9.2017
Barakah yoqabil Barakah
Barakah meets Barakah
SA 2016 | 88 min | OmU | R: Mahmoud Sabbagh
Barakah yoqabil Barakah
Barakah yoqabil Barakah
Barakah yoqabil Barakah
Barakah yoqabil Barakah
Saudi-Arabien 2016 | 88 min | OmU | Regie und Buch: Mahmoud Sabbagh | Kamera: Victor Credi | Schnitt: Sofía Subercaseaux | Musik: Zeid Hamdan, Mali Waleed Yassin | Mit: Hisham Fageeh, Fatima AlBanawi, Sami Hifny, Khairia Nazmi, Abdulmajeed Al-Ruhaidi u.a.

Würde man eine Umfrage unter Filmexperten starten, welches Land ihrer Einschätzung nach derzeit das am wenigsten geeignete ist, eine sehr lustige und echt abgefahrene „Romantic Comedy” anzusiedeln: Saudi-Arabien hätte beste Chancen, die Top-Position einzunehmen. Falsch geraten – nichts weniger beweist Barakah yoqabil Barakah.

Er ist ein städtischer Ordnungsbeamter in Dschidda, nicht wirklich aus bester Familie, sie eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen infolge des unerfüllten Kinderwunsches. Er ist außerdem Laiendarsteller in einer Theatergruppe, die Hamletaufführen will. Sie agiert als Zugpferd der Boutique ihrer flotten Adoptivmutter und ist als renitent-populäre Bloggerin unterwegs. Das Schicksal führt die beiden zusammen – in einer Umgebung, die jeder Form von „dating” feindlich gegenübersteht. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus: Eine schrullige Hebamme und ein rosa Push-up-Bra spielen dabei wichtige Rollen. (leokino)

„Eine überschwängliche und zutiefst menschliche Komödie über all die Hürden, die junge Menschen im streng islamischen Ölstaat überspringen müssen, um ihre Liebe leben zu können.” (SRF)

Berlinale 2016, Preis der ökumenischen Jury

https://www.filmladen.at/film/barakah-meets-barakah/
Barbara
17.5.2012
Barbara
DE 2012 | 105 min | Regie und Buch: Christian Petzold
Barbara
Barbara
Barbara
Barbara
Barbara
Barbara
Deutschland 2012 | 105 min | Regie und Buch: Christian Petzold | Kamera: Hans Fromm | Schnitt: Bettina Böhler | Musik: Stefan Will | Mit: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, Marc Waschke, Rainer Bock, Christina Hecke, Peter Benedict, Deniz Petzold, u.a.

Sommer 1980. Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Organisation ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit.

Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre, aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an.

Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreißerin Stella? Ist er auf sie angesetzt oder verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

Hochspannend und emotional, dicht und ganz gegenwärtig erzählt Christian Petzold von Menschen, die sich mit größter Wachheit begegnen; von einer Wahrheit, die es nicht ohne die Lüge gibt, und der Liebe, die vor sich selber auf der Hut ist; von der Freiheit zu gehen und der Freiheit zu bleiben.(www.filmz.de)

http://www.barbara-der-film.de/
Bauer unser
3.11.2016
Bauer unser
AT, BE, FR 2016 | 92 min | R u B: Robert Schabus
Bauer unser
Bauer unser
Bauer unser
Bauer unser
Bauer unser
Bauer unser
Österreich, Belgien, Frankreich 2016 | 92 min | Regie und Buch: Robert Schabus | Kamera: Lukas Gnaiger | Schnitt: Paul M. Sedlacek, Robert Schabus | Musik: Andreas Frei

Tausende Bauern haben heute ihren Beruf aufgegeben oder wirtschaften im Nebenerwerb. Die verbliebenen sind gewachsen, haben sich spezialisiert, ihre Produktion intensiviert, investiert. Doch selbstbestimmte Bauern sind selten geworden. Ein einst stolzer Stand steckt in einem System aus Zwängen, Abhängigkeiten und Propaganda, dem auch die offizielle EU-Politik zuarbeitet.

Effizient ist unser Agrarsystem nicht gerade: 40 Prozent der derzeit weltweit in der Landwirtschaft produzierten Kalorien werden verschwendet oder gehen irgendwo auf dem Weg zwischen Produzenten und Konsumenten verloren. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ließen sich derzeit global 12 Milliarden Menschen ernähren – ohne radikale Umstellungen. Einfach nur durch eine nachhaltigere Verteilung und Nutzung der Nahrungsmittel.

Der Dokumentarfilm zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht.

Bei der Vorstellung um 20 Uhr werden der Regisseur Robert Schabus und Protagonisit Simon Vetter im Kino anwesend sein. Nach dem Film gibt es die Möglichkeit für ein Publikumsgespräch.

http://www.filmladen.at/bauer.unser