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Toni Erdmann
4.8.2016
Toni Erdmann
DE, AT 2016 | 162 min | R: Maren Ade
Toni Erdmann
Toni Erdmann
Toni Erdmann
Toni Erdmann
Toni Erdmann
Deutschland, Österreich 2016 | 162 min | Regie und Buch: Maren Ade | Kamera: Patrick Orth | Schnitt: Heike Parplies | Mit: Peter Simonischeck, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, Thomas Loibl, Trystan Pütter, Hadewych Minis, Lucy Russell, Ingrid Bisu u.a.

Peter Simonischek ist Toni Erdmannund er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: er der gefühlvolle, sozialromantische 68er, sie die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen Emails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden. Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht er Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes alter Ego ... (filmladen.at)

FIPRESCI-Preis, Cannes 2016

https://www.youtube.com/watch?v=bVKGWFpRpqU IMDB
Tournée
8.12.2011
Tournée
FR 2010 | 111 min | Regie: Mathieu Amalric
Tournée
Tournée
Tournée
Tournée
Tournée
Frankreich 2010 | 111 min | Regie: Mathieu Amalric | Drehbuch: MathieAmalric, Philippe di Folco, Marcelo Novais | Mit: Miranda Colclasure, Suzanne Ramsey, Linda Marraccini, Julie Ann Muz, Angela de Lorenzo, Alexander Craven, Mathieu Amalric, Damien Odoul, Ulysse Klotz, Simon Roth, Joseph Roth, Aurélia Petit, u.a.

Vor Jahren hat Joachim Frankreich gen USA verlassen. Geflohen vor Schulden, Beziehungsproblemen, einer gescheiterten Karriere. Nun kehrt er zurück, als Impresario einer Gruppe von New Burlesque-Tänzerinnen, unterwegs auf Tournee durch Frankreich, deren Höhepunkt eine große Show in Paris werden soll. Doch dann geht einiges schief. Nicht zuletzt, weil Joachims Wiederauftauchen in der Hauptstadt alte Wunden aufreißt.

"Ich misstraue männlichen Filmemachern, die behaupten, zu wissen, was in den Köpfen der Frauen vorgeht", sagt Amalric, "aber das Kino erlaubt uns, den Halbwüchsigen in uns zu wecken, der vom Treiben in den Schlafzimmern der Mädchen fantasiert."

(Viennale Katalog 2010)

http://tournee-derfilm.de/
Tracks
25.6.2014
Tracks
Spuren
AU 2013 | 112 min | OmU | R: John Curran
Tracks
Tracks
Tracks
Tracks
Tracks
Australien 2013 | 112 min | OmU | Regie: John Curran | Buch: Marion Nelson nach dem Roman von Robyn Davidson | Kamera: Mandy Walker | Musik: Garth Stevenson | Mit: Mia Wasikowska, Adam Driver, Rainer Bock

Sie suchte die Einsamkeit – und wurde weltberühmt. Mit ihrem Buch Spuren, über ihre einzigartige Reise durch die Wüste ihrer Heimat, begleitet nur von drei Kamelen und ihrem Hund, begeisterte und inspirierte die Australierin Robyn Davidson Millionen von Lesern.

Spurenfeierte seine Weltpremiere auf dem Filmfestival von Venedig 2013 und entwickelte sich auch auf den Festivals von Toronto und London zum Publikumsliebling. Der Film erzählt vor dem Hintergrund der atemberaubenden Landschaft Australiens vom Mut und der Abenteuerlust einer Frau, die in die Einsamkeit aufbrach und in einem neuen Leben ankam.

Shooting Star Mia Wasikowska verkörpert dabei die Entschlossen-

heit und Verletzbarkeit Davidsons auf unvergleichliche Weise.

Unterstützung bekommt sie dabei von Adam Driver, einem der

derzeit angesagtesten Jungdarsteller Hollywoods.

http://spuren-derfilm.de/
Train of Thoughts
11.4.2013
Train of Thoughts
AT 2012 | 85 min | Regie und Drehbuch: Timo Novotny
Train of Thoughts
Train of Thoughts
Train of Thoughts
Train of Thoughts
Österreich 2012 | 85 min | Regie und Drehbuch: Timo Novotny | Musik: Sofa Surfers | Darsteller: Hines Buchanan, Hiroyuki Nagatake, Bernd Schulz

Ein Portrait verschiedener Großstadtschicksale innerhalb der unterschiedlichen Machtverhältnisse der globalen Wirtschaft, die ihr Leben dem U-Bahnsystem widmen oder sich darin aufhalten – in New York, Los Angeles, Moskau, Tokio und Hong Kong.

Trains of thoughts(Gedankengänge) ist ein essayistischer Dokumentarfilm zum Thema "Globalisierung". Der "Nicht-Ort" U-Bahn reflektiert anhand verschiedener Großstadtschicksale Gesellschaftssysteme und daraus sich ableitende Gedankenströme. Das U-Bahn-System stellt eine parallele Welt dar, die im urbanen Raum täglich genutzt, aber nur selten wahrgenommen wird. Hier spielen sich Millionen von Tragödien und Komödien ab, Absurditäten und Beeindruckendes.

Sofa Surfer Timo Novotny legt nach Life in Loops ein neues Filmessay vor. Uraufgeführt im Wettbewerb des Filmfestivals Karlovy Vary und Eröffnungsfilm des Österreich Pavillions bei der Biennale Venezia 2012.

http://www.trainsofthoughts.com/
Transit
8.8.2018
Transit
DE, FR 2018 | 101 min | R: Christian Petzold
Transit
Transit
Transit
Transit
Deutschland, Frankreich 2018 | 101 min | Regie: Christian Petzold | Buch: Christian Petzold, nach Anna Seghers gleichnamigem Roman | Kamera: Hans Fromm | Musik: Stefan Will | Mit: Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese, Lilien Batman, Maryam Zaree u.a.

Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Georg entkommt im letzten Moment nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlassenschaft des Schriftstellers Weidel, der sich aus Angst vor seinen Verfolgern das Leben genommen hat: ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft. In der Hafenstadt darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Einreisegenehmigungen für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht. Georg nimmt die Identität von Weidel an, versucht eine der wenigen Schiffspassagen zu ergattern. Flüchtlingsgespräche in den Korridoren des kleinen Hotels, in den Wartezimmern der Konsulate, in Cafés und Bars am Hafen. Georg freundet sich mit Driss an, dem Sohn seines auf der Flucht verstorbenen Genossen Heinz. Seine Pläne ändern sich, als er der geheimnisvollen Marie begegnet.

„Christian Petzold ist der Trauma-Forscher unter den deutschen Filmemachern. Sein aktueller Film Transitreicht zurück in den Zweiten Weltkrieg. Petzold holt einen Anna-Seghers-Roman in die Gegenwart und lieferte damit einen der interessantesten Filme zum Thema Flüchtlinge.”(swr.de)

Türkisch-Deutscher Filmfestival Nürnberg 2017, Bester Film | Berlinale Wettbewerb 2018 | Abschlussfilm des Crossing Europe Film Festival Linz 2018

http://www.transit-der-film.de/
Trois fois 20 ans
6.2.2013
Trois fois 20 ans
Late Bloomers
FR 2011 | 88 min | OmU | Regie: Julie Gavras
Trois fois 20 ans
Trois fois 20 ans
Trois fois 20 ans
Trois fois 20 ans
Trois fois 20 ans
Frankreich 2011 | 88 min | OmU | Regie: Julie Gavras | Buch: Julie Gavras, Olivier Dazat | Kamera: Nathalie Durand | Schnitt: Pierre Haberer | Mit: Isabella Rosselini, William Hurt, Doreen Mantle, Kate Ashfield, Aidan McArdle, u.a.

Mary und Adam leben scheinbar im Paradies: Die drei Kinder sind erwachsen und gut gediehen. Marys Mutter unterstützt das Paar mit engagiertem Einsatz und handfestem Witz. Adam genießt seit Jahren in London große Anerkennung als Architekt. Mary kann es sich leisten, nicht mehr zu arbeiten. Gelegentlich übersetzt die Tochter eines italienischen Vaters Texte ins Englische. Man hat sich eingerichtet, das Leben ist harmonisch, und auch im Bett haben die zwei noch gehörig Spaß miteinander. Doch auf einmal bröckelt das Paradies: Mary und Adam sind in der so genannten zweiten Hälfte des Lebens angekommen. Das zu akzeptieren ist nicht immer leicht. Mary versucht gegen die Grübeleien vor allem mit Pragmatismus und Selbstironie anzugehen. Adam umgibt sich mit jugendlichen Mitarbeitern und reagiert mehr als geschmeichelt, als sich eine Kollegin, die seine Tochter sein könnte, in ihn verliebt. Doch auch Mary ist nicht immun gegen die Avancen eines jüngeren Mannes. Langsam, aber unaufhaltsam bahnt sich ein Desaster an: Beide sprechen von Scheidung. Ihre Kinder sind entsetzt, können aber nicht wirklich helfen. Und die beiden? Sie müssen einige Reifeprüfungen bestehen, ehe sie – gemeinsam oder getrennt – das Abenteuer Leben wieder unbeschwert genießen können.


Isabella Rossellini und William Hurt spielen in LATE BLOOMERS erstmals gemeinsam in einem Film. Der Film der französischen Autorin und Regisseurin Julie Gavras besticht mit einem sensiblen, von Humor geprägten Ton der Erzählung und mit außerordentlich intensivem Schauspiel. Geistreich und gefühlvoll verkörpern Isabella Rossellini und William Hurt das Paar in der Krise, ohne in Klischees abzugleiten.

http://www.latebloomers-derfilm.de/ IMDB
True Grit
25.5.2011
True Grit
US 2010, 110 min , OmU R + B: Ethan & Joel Coen
True Grit
True Grit
True Grit
True Grit
True Grit
USA 2010, 110 min , OmU Regie, Buch und Schnitt: Ethan & Joel Coen Kamera: Roger Deakins Mit: Hailee Steinfeld, Jeff Bridges, Matt Damon, Josh Brolin, Barry Pepper, Domhnall Gleeson, Leon Russom, Elizabeth Marvel, Ed Corbin

Die 14-jährige Mattie Ross  ist fest entschlossen, den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney  mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zuführen. Für 100 Dollar engagiert sie den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn, der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt.

Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, sie auf die Jagd nach Chaney mitzunehmen - quer durch die gesetzlosen Weiten der Prärie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf will den Flüchtigen stellen, um eine Kopfprämie zu kassieren, die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Unfreiwillig ziehen sie zu dritt weiter, und schon bald kommt Mattie dem Mörder ihres Vaters gefährlich nah ...

Joel & Ethan Coen sind Meister ihres Fachs - mit jedem neuen Film überraschen sie auf stilistisch und inszenatorisch eigenwillige Weise. Nach dem preisgekrönten „No country for old men“ erweisen sie mit TRUE GRIT erneut dem Western-Genre Reverenz. Packend, kraftvoll und visuell überwältigend interpretieren sie den Klassiker "Der Marshall" neu. Mit Jeff Bridges in der legendären John Wayne-Rolle als verschrobener Haudegen Rooster Cogburn, einer starken Debüt-Performance von Hailee Steinfeld als toughe Farmerstochter sowie Matt Damon als selbstgefälliger Texas Ranger und Josh Brolin als feiger Mörder, gelang Joel & Ethan Coen ein wahrer Besetzungscoup. (www.filmz.de)

http://www.truegritfilm.de/index.php
Truman
23.3.2016
Truman
Freunde fürs Leben
AR 2015 | 108 min | OmU | R: Cesc Gay
Truman
Truman
Truman
Truman
Truman
Argentinien 2015 | 108 min | OmU | Regie: Cesc Gay | Buch: Cesc Gay, Tomàs Aragay | Kamera: Andreu Rebés | Mit: Ricardo Darín, Javier Cámara, Dolores Fonzi, Elvira Mínguez, Eduard Fernández u.a.

Zwei beste Freunde aus Kindheitstagen treffen sich nach vielen Jahren wieder. Durch den Atlantik voneinander getrennt, haben sich die beiden auf verschiedenen Kontinenten ein Leben aufgebaut. Als sie sich wiedersehen, scheint es beiden so, als hätten sie sich niemals aus den Augen verloren. Julian und Thomas verbringen ein paar unvergessliche Tage miteinander, lachen, schwelgen in Erinnerungen und weinen, denn ihrem Wiedersehen wird der Abschied für immer folgen. Truman ist eine Ode auf Freundschaft und Liebe. Ein humorvolles und ehrliches Portrait über den Mut, der nötig ist, um zu akzeptieren, dass der Tod einfach Teil des Lebens ist. (filmladen)

Trumanist eigentlich nur der Name des Hundes der Hauptfigur. Und doch zieht sich die Vermittlung des Hundes in gute Hände durch den gesamten Film, der daher auch seinen Namen trägt. Sie ist ein roter Faden in einer sonst recht ruhig plätschernden Tragikomödie, in der alle früher oder später erkennen müssen, dass das Sterben nun einmal zum Leben dazugehört. (leokino)

Der Film avancierte bei den Filmfestivals in Toronto und Zürich zum Publikums-liebling und gewann den Preis als »Bester Film« beim Spanish Press Award. | Beim Festival in San Sebastián wurden Ricardo Darin und Javier Camara als »Beste Darsteller« ausgezeichnet. | Preise bei den Filmfestspielen in San Sebastian | Nominierungen bei den Gaudí und Goya-Awards 2016 | Spanish Press Awards,
Bester Film

http://www.filmladen.at/film/freunde-fuers-leben/
Tschick
27.10.2016
Tschick
DE 2016 | R: Fatih Akin
Tschick
Tschick
Tschick
Tschick
Tschick
Tschick
Deutschland 2016 | Regie: Fatih Akin | Buch: Lars Hubrich, Fatih Akin, Hark Bohm nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf | Kamera: Rainer Klausmann | Mit: Anand Batbileg, Tristan Göbel, Nicole Mercedes Müller, Samy Scheuritzel, Bella Bading u.a.

Eigentlich kann sich der 14-jährige Maik Klingenberg (Tristan Göbel) nicht beschweren, denn dank seiner wohlhabenden Eltern verbringt er seine Tage in einer schicken und luxuriösen Villa mit Swimming-pool. Nur leider droht ihm für die großen Ferien auch die große Langeweile, denn seine Mutter steckt in einer Entzugsklinik und sein Vater muss auf „Geschäftsreise“ mit seiner Assistentin. Doch dann kreuzt Tschick (Anand Batbileg) auf – und der Sommer scheint gerettet. Denn Tschick, der aus dem tiefsten Russland stammt und in einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn lebt, hat einen Kleinwagen geklaut. Prompt brechen die zwei Freunde ohne Karte, Kompass und Ziel auf und machen gemeinsam die ostdeutsche Provinz unsicher... (filmstarts.de)

Der Roman, der die großen Themen Pubertät, erste Liebe, ersten Sex und bündelt, wurde für seine präzise Sprache von Kritikern gepriesen. Mit der Wahl des Regisseurs für eine Verfilmung hat sich Herrndorf vor seinem Tod einverstanden erklärt.

http://www.tschick-film.de
Tulip Fever
21.9.2017
Tulip Fever
Tulpenfieber
US, GB 2017 | 105 min | OmU | R: Justin Chadwick
Tulip Fever
Tulip Fever
Tulip Fever
Tulip Fever
Tulip Fever
Tulip Fever
USA, GB 2017 | 105 min | OmU | Regie: Justin Chadwick | Buch: Tom Stoppard nach dem gleichnamigen Roman von Deborah Moggach | Kamera: Eigil Bryld | Musik: Danny Elfman | Mit: Alicia Vikander, Dane DeHaan, Christoph Waltz, Cara Delevingne, Jack O’Connell u.a.

Christoph Waltz führt ein groß aufspielendes Staraufgebot durch das Liebesdrama, das bis zum Schluss in Atem hält. Anfang des 17. Jahrhunderts in Amsterdam. Der Tulpenhandel floriert, Kaufmann Cornelis Sandvoort hat es dabei zu großem Reichtum gebracht. Doch seine wahre Leidenschaft gilt nicht der edlen Blume, sondern seiner traumhaft schönen Frau Sophia. Eines Tages holt er den jungen, talentierten Maler Jan Van Loos ins Haus. Er soll ein Porträt von ihr anfertigen. Doch damit setzt er ein leidenschaftliches und gefährliches Katz-und-Maus-Spiel in Gang. Denn zwischen dem Künstler und Sophia funkt es. Die beiden beginnen eine heimliche Liebesaffäre. Dabei fällt es ihnen immer schwerer, nicht den entscheidenden Schritt zu weit zu gehen und entdeckt zu werden. Das junge Paar sieht nur einen Ausweg für die Freiheit ihrer Liebe: Sie steigen in die hochriskanten Spekulationen am Tulpenmarkt ein und versuchen, genug Geld zusammen zu bringen, um abhauen zu können. (aus: www.cinema-paradiso.at)

Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Romans der britischen Autorin Deborah Moggach (1999). Von ihren Büchern wurde außerdem bereits Best Exotic Marigold Hotelfürs Kino adaptiert.

„...detailfreudig ausgestattet, versetzt den Zuschauer glaubwürdig in eine vergangene Zeit.“ (Programmkino.de)

http://www.thimfilm.at/filmdetail/tulpenfieber
Tully
11.7.2018
Tully
Dieses verdammte Mutterglück
US 2018 | 94 min | OmU | R: Jason Reitman
Tully
Tully
Tully
Tully
Tully
Tully
USA 2018 | 94 min | OmU | Regie: Jason Reitman | Buch: Diablo Cody | Kamera: Eric Steelberg | Musik: Rob Simonsen | Mit: Charlize Theron, Mackenzie Davis, Mark Duplass, Ron Livingston u.a.

Marlo (Charlize Theron) hat gerade erst ihr drittes Kind bekommen, als ihr Bruder ihr ein besonderes Geschenk macht: eine „Night Nanny“, die sich nachts um die Kinder kümmern soll. Marlo ist zunächst skeptisch gegenüber dem Gedanken, Hilfe von einer fremden Person anzunehmen, doch als sie die junge, schlaue und witzige Nanny namens Tully kennenlernt, entwickelt sich eine einzigartige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. (film.at)

Mit Juno begeisterten Regisseur Jason Reitman und die Oscar®-prämierte Drehbuchautorin Diablo Cody eine ganze Generation.

Ihre neue Komödie Tully ist ein warmherziges, sensibles und humorvolles Portrait über Mutterschaft im Jahr 2018. (Thimfilm)

https://www.thimfilm.at/filmdetail/tully
Turist
2.4.2015
Turist
Höhere Gewalt
SE 2014 | 118 min | OmU | R u. B: Ruben Östlund
Turist
Turist
Turist
Turist
Turist
Turist
Schweden 2014 | 118 min | OmU | Regie und Buch: Ruben Östlund | Kamera: Fredrik Wenzel, Fred Arne Wergeland | Schnitt: Ruben Östlund, Jacob Secher Schulsinger Mit: Kristofer Hivju, Lisa Loven Kongsli, Johannes Kuhnke, Clara Wettergren, Vincent Wettergren u. a.

Eine junge schwedische Familie macht Skiurlaub in den französischen Alpen. Die Sonne scheint, die Pisten sind herrlich, das Berg-Idyll perfekt. Doch plötzlich geschieht beim Mittagessen auf der Restaurant-Terrasse die Katastrophe: Eine Lawine rast mit voller Wucht auf sie zu. Panisch ergreift Mutter Ebba die beiden Kinder – panisch ergreift Vater Tomas die Flucht. Als sich der Nebel legt, sind alle unversehrt. Das große Unglück ist zwar ausgeblieben, doch zurück bleibt der Schock über Tomas' Handeln. Die Kinder streiken, die Ehe kriselt, und Tomas muss schwer mit seiner mangelnden Courage und seiner angeschlagenen Männlichkeit kämpfen. (filmladen)

"Ein Film über Männlichkeitswahn und die Suche nach der heilen Welt – meisterlich inszeniert, großartig anzusehen, wunderbar boshaft und sehr, sehr spannend!" (Programmkino.de)

"Östlund erweist sich erneut als virtuoser Skeptiker zwischenmenschlicher Beziehungen. Seine langen, distanzierten Einstellungen registrieren aufmerksam kleinste Veränderungen in der Körpersprache der Figuren oder taxieren ihre Gesichter. HÖHERE GEWALT ist auch deswegen so überzeugend, weil Östlund seine männliche Figur nicht durch eine Frau zu demontieren versucht. Im Gegenteil entwickelt sich Ebba, je stärker Tomas von Selbstzweifeln geplagt wird, zur Pragmatikerin. Das letzte Familienbild könnte in seiner heroischen Zeitlupenhaftigkeit auch als ironischer Spiegel des Gruppenfotos vom Anfang zu verstehen sein. Bis man realisiert, dass Ebba kurzerhand die Rolle des Familienoberhaupts übernommen hat." (Die Zeit)


"Einen böseren Film über die Widersprüchlichkeiten moderner Geschlechter- und Familienbilder gibt es heuer nicht." (Spiegel online)

Filmfestival Cannes 2014, Preis der Jury in der Sektion Un Certain Regard

http://www.hoeheregewalt-derfilm.de/