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Tehran Taboo
21.2.2018
Tehran Taboo
Teheran Tabu
AT, DE 2017 | 96 min | Animationsfilm | OmU (Farsi) |...
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Tehran Taboo
Österreich, Deutschland 2017 | 96 min | Animationsfilm | OmU (Farsi) | Regie: Ali Soozandeh | Buch: Ali Soozandeh, Grit Kienzlen | Kamera: Martin Gschlacht | Schnitt: Frank Geiger, Andrea Mertens | Mit: Elmira Rafizadeh, Alireza Bayram, Zahra Amir Ebrahimi, Arash Marandi, Bilal Yasar u.a.

Teheran, Iran, eine riesenhafte Stadt voller Verbote, Dogmen und restriktiver Gesetze, wo für „moralische“ Vergehen wie Ehebruch und außerehelichen Sex drakonische Strafen wie Auspeitschung drohen. In dieser Stadt leben junge Menschen mit normalen Wünschen und Sehnsüchten; auf der hoffnungsvollen Suche nach Nähe und Lebensfreude. Die Prostituierte Pari, der Musikstudent Babak, die Hausfrau Sara und die junge Donya – alle haben auf ihre Weise unter der Tabuisierung von Sex und den restriktiven Gesetzen der iranischen Gesellschaft zu leiden. Als die vier Schicksale aufeinanderprallen, verändert sich das Leben aller.

Gedreht im Rotoskopie-Verfahren mit echten SchauspielerInnen, gelang Ali Soozandeh ein aufwühlendes und realistisches Drama um vier junge Menschen in Teheran, deren Schicksale bei ihrer verzweifelten Suche nach Freiheit und Glück aufeinanderprallen.

Ein provokanter, gesellschaftskritischer Animationsfilm über die schizophrene Welt der iranischen Hauptstadt Teheran. filmladen

Jerusalem Film Festival 2017: FIPRESCI-Preis

Montreal Festival of New Cinema 2017: Creativity Prize

http://www.teherantabu-film.de/
Telle Mère, Telle Fille
14.12.2017
Telle Mère, Telle Fille
Wie die Mutter, so die Tochter
FR 2017 | 94 min | OmU | R: Noémie Saglio
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Telle Mère, Telle Fille
Frankreich 2017 | 94 min | OmU | Regie: Noémie Saglio | Buch: Agathe Pastorino, Noémie Saglio | Kamera: Pierre Aïm | Schnitt: Sandro Lavezzi | Mit: Juliette Binoche, Camille Cottin, Lambert Wilson u.a.

Avril und ihre Mutter Mado sind zwar ein Herz und eine Seele, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Avril, 30, ist verheiratet, angestellt und lebt ihr Leben strikt nach Plan, während ihre Mutter seit ihrer Scheidung eine zweite Pubertät durchlebt und ihrer Tochter in jeglicher Hinsicht auf der Tasche liegt. Mutter- und Tochterrolle sind komplett vertauscht und als sich die beiden Frauen dann auch noch zur gleichen Zeit schwanger unter einem Dach wiederfinden, ist der große Eklat unausweichlich. Denn genauso wenig wie Mado inmitten ihres Jugendwahns bereit ist, erneut Mutter oder gar Großmutter zu werden, kann Avril sich ihre eigene Mutter als späte Mutter vorstellen!

Wie die Mutter, so die Tochterist eine berührende und dabei ebenso komische wie tiefgründige Liebeserklärung an alle Mütter und Töchter – und ja, auch die Väter dieser Welt! – die auf gänzlich lebensbejahende Art zeigt, dass, ganz gleich wie unterschiedlich Mutter-Tochter-Beziehungen auch sein mögen, am Ende nur eines zählt: das unzertrennbare Band der Liebe, das alle verbindet.

https://www.filmladen.at/film/wie-die-mutter-so-die-tochter/
Teströl és lélekröl
1.11.2017
Teströl és lélekröl
Körper und Seele
HU 2017 | 116 min | OmU | R: Ildikó Enyedi
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Teströl és lélekröl
Ungarn 2017 | 116 min | OmU | Regie und Buch: Ildikó Enyedi | Kamera: Máté Herbai | Musik: Ádám Balázs | Mit: Géza Morcsányi, Alexandra Borbély, Réka Tenki u.a.

Es ist ein Märchen in realistischen Bildern, das die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi in Körper und Seeleerzählt. Bei der Berlinale hat sie Anfang des Jahres dafür den Goldenen Bären gewonnen. Enyedi zeigt einen Schlachthof in ruhigen dokumentarischen Szenen als nüchterne Erkundung eines brutalen Ortes. Doch dazu erzählt sie die unwahrscheinliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die über etwas sehr Flüchtiges zueinander finden: über ihre Träume. Maria, die neu angestellte Kontrolleurin und Endre, der Geschäftsführer mit gelähmtem Arm, erleben nachts im Schlaf dieselbe Geschichte. Sie träumen von einem Hirsch und einer Hirschkuh im Wald. Es ist Winter, aber die Schneedecke, auf der die Tiere sich bewegen, ist noch nicht sehr dick.

„Ildikó Enyedis Film (…) ist eine behutsame Untersuchung des wohl schönsten aller Vorgänge: Zwei Seelen, die in zwei einander noch fremden Körpern wohnen, berühren sich. Das Erschütternde dieser Berührung erzählt Enyedi mit der Tiefe einer Philosophin und dem Eigensinn der Künstlerin.” DIE ZEIT

http://www.thimfilm.at/filmdetail/koerper-und-seele
The Artist
15.3.2012
The Artist
FR 2011 | 100 Min | OmU | R u. D: Michel Hazanavicius
The Artist
The Artist
The Artist
The Artist
The Artist
Frankreich 2011 | 100 Min | OmU | Regie und Drehbuch: Michel Hazanavicius | Kamera: Guillaume Schiffman | Musik: Ludovic Bource | Mit: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell, Penelope Ann Miller, Missi Pyle, Malcolm McDowell, Beth Grant, Ed Lauter, Uggy, u.a.

Hollywood, Ende der 1920er-Jahre. Mit der Einführung des Tonfilms beginnt der Stern des Stummfilmstars George Valentin zu sinken, während die von ihm entdeckte Peppy Miller, die heimlich in George verliebt ist, die Erfolgsleiter nach oben klettert. Michel Hazanavicius' außergewöhnlicher Schwarzweißfilm in perfekter Stummfilm-Ästhetik ist eine liebevolle und beglückend detailverliebte Hommage an das Goldene Zeitalter Hollywoods.

Michel Hazanavicius gelingt das Kunststück, das Publikum – zumindest innerlich – in einer Szene laut auflachen und in der nächsten still aufschluchzen zu lassen – ohne Ton, ohne Farbe. Sein Werk ist voll von Anspielungen auf Filmklassiker der 20er und 30er Jahre. Dennoch hat Hazanavicius den Stil der Stummfilme nicht einfach kopiert. Man merkt dem Film in keinem Moment an, wie schwer es sein muss, eine komplexe Handlung ohne Worte zu erzählen.

http://theartist-derfilm.de/
The Assassin
19.10.2016
The Assassin
TW 2015 | 105 min | OmU | Regie: Hou Hsiao-Hsien
The Assassin
The Assassin
The Assassin
The Assassin
The Assassin
The Assassin
The Assassin
Taiwan 2015 | 105 min | OmU | Regie: Hou Hsiao-Hsien | Buch: Chu T’ien-Wen, Hou Hsiao-Hsien | Kamera: Ping Bin Lee | Schnitt: Chih-Chia Huang, Ching-Spng Liao | Mit: Shu Qi, Chang Chen, Yun Zhou, u.a.

In komplex konstruierten Bildern und berückend schönen Landschaftsaufnahmen erzählt der taiwanesische Arthouse-Regisseur Hou Hsiao-Hsien ein verwickeltes historisches Epos mit Martial-Arts-Elementen. Im China des 9. Jahrhunderts soll die kaisertreue Auftragsmörderin Nie Yin-Niang ihren Cousin umbringen – den sie einst hätte heiraten sollen. Nie Yin-Niang muss zwischen ihren Gefühlen, ihrem politischen Gespür und ihrer Ehre als Profikillerin navigieren.

Mit The Assassinnimmt der Regisseur seine sehr eigene Interpretation des Genres vor. Der Film ist vor allem hypnotisches, berückendes Bilderkino. Hous vielfach geschichtete Innenräume, in denen Vorhänge, Wandpaneele, Fenster, und Wimpel bis zu ein Dutzend Bildebenen bauen, erinnern an die komplexen Kompositionen von Max Ophüls. Die Außenaufnahmen entführen in zauberhaft einsame Landschaften im Nordosten Chinas, die in ihrer monochromen Farbigkeit an chinesische Tuschezeichnungen erinnern. Der ruhige, fast meditative Strom der Szenen wird immer wieder abrupt durch kurze, stakkatohafte, nahezu realistische Martial-Arts-Sequenzen unterbrochen, die von den aufwändigen Tanzchoreografien eines Zhang Yimou meilenweit entfernt sind.

Asian Film Awards 2106: Bester Film, Beste Regie, Beste Schauspielerin

Filmfestspiele Cannes 2105: Beste Regie, Bester Soundtrack

http://stadtkinowien.at/film/952/
The Beguiled
23.8.2017
The Beguiled
Die Verführten
US 2017 | 94 min | OmU | R: Sophia Coppola
The Beguiled
The Beguiled
The Beguiled
The Beguiled
The Beguiled
USA 2017 | 94 min | OmU | Regie: Sophia Coppola | Buch: Sophia Coppola, Thomas Cullinan, nach dem Roman von Thomas Cullinan | Kamera: Philippe de Sourd | Mit: Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning, Colin Farrell, Angouri Rice u.a.

Sofia Coppolas Adaption des Romans The Beguiledvon Thomas Cullinan spielt im Jahr 1864 an einer Mädchenschule in Virginia. Als der Bürgerkrieg wütet, wird das Miss Martha Farnsworth Institut von der Außenwelt geschützt – bis zu dem Tag an dem ein verwundeter Soldat in der Nähe entdeckt und aufgenommen wird.

Nun gerät das geregelte Leben der Frauen durch seine Anwesenheit aus den Fugen, denn schon nach kurzer Zeit erliegen die Frauen dem Charme des Soldaten – Eifersucht und Intrigen vergiften zunehmend das Zusammenleben. Es beginnt ein erotisch aufgeladenes Spiel mit unerwarteten Wendungen, das Opfer auf beiden Seiten fordert.

Die Verführtenbasiert auf dem gleichnamigen, 1966 veröffentlichten US-amerikanischen Roman von Thomas Cullinan. Das Buch war bereits 1971 von Don Siegel als Betrogen(OT: The Beguiled) erstmals verfilmt worden. Damals spielte Clint Eastwood den Soldaten John McBurney und Geraldine Chaplin die Schuldirektorin.

Cannes Film Festival 2017: Beste Regie

https://www.universalpictures.at/dieverfuehrten
The Big Sick
12.4.2018
The Big Sick
US 2017 | 120 min | OmU | R: Michaael Showalter
The Big Sick
The Big Sick
The Big Sick
The Big Sick
The Big Sick
The Big Sick
USA 2017 | 120 min | OmU | Regie: Michaael Showalter | Buch: Emily V. Gordon, Kumail Nanjiani | Kamera: Brian Burgoyne | Musik: Michael Andrews | Schnitt: Robert Nassau | Mit: Kumail Nanjiani, Zoe Kazan, Holly Hunter, Ray Romano, Matty Cardarople u.a.

Nach der wahren Geschichte des Chicagoer Stand-up-Comedians Kumail Nanjiani, der sich im Film selbst spielt, beleuchtet The Big Sick in Form einer Liebesgeschichte die kontrastierenden Lebenswelten und Werte pakistanischer Einwanderer und der amerikanischen Alltagskultur.

Als Einwanderer der zweiten Generation hat Kumail wenig Lust, die Vorstellungen seiner Eltern von einer Karriere als Arzt oder Rechtsanwalt und einem traditionellen Familienleben mit einer pakistanischen Ehefrau zu erfüllen. Er schlägt sich lieber mehr recht als schlecht als Komiker durch. Dabei lernt er die schlagfertige Psychologiestudentin Emily kennen. Nach einem vermeintlichen One-Night-Stand kommen sich die beiden näher, bis Emily mit den unerfüllbaren Erwartungen von Kumails Eltern konfrontiert wird und die Beziehung beendet. Als sie kurz darauf schwer erkrankt und ihr Ex-Freund im Krankenhaus zum ersten Mal auf ihre Eltern trifft, stellt sich heraus, dass es mit der Beziehung wohl doch nicht ganz vorbei ist. (nach: www.kino-zeit.de; www.filmstarts.de)

„In Michael Showalters Tragikomödie wird der Ernst des Lebens mit Culture-Clash-Humor und brillantem Dialogwitz vereint.” (filmstarts.de)

Locarno 2017: Publikumspreis

Weitere Fimpreise als Beste Komödie sowie eine Oscar-Nominierung

http://www.thimfilm.at/filmdetail/the-big-sick
The Bookshop
6.6.2018
The Bookshop
Der Buchladen der Florence Green
ES, GB, DE 2017 | 110 min | OmU | Regie: Isabel Coixel
The Bookshop
The Bookshop
The Bookshop
The Bookshop
The Bookshop
Spanien, Großbritannien, Deutschland 2017 | 110 min | OmU | Regie: Isabel Coixel | Buch: Isabel Coixet nach dem gleichnamigen Roman von Penelope Fitzgerald | Kamera: Jean-Claude Lariieu | Musik: Alfonso de Vilallonga | Mit: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson, Hunter Tremayne, Honor Kneafsey u.a.

Ende der Fünfzigerjahre beschließt die junge Witwe Florence Green, ihre Trauer hinter sich zu lassen und einen lang gehegten Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in dem verschlafenen englischen Küstenort Hardborough eine Buchhandlung. Das weckt Vorurteile und stößt auf Gegenwehr: Die Provinzbewohner, bislang kaum mit den kulturellen Umbrüchen in den fernen urbanen Zentren konfrontiert, werden von zeitgenössischer Literatur wie Nabokovs „Lolita“ oder Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ aus ihrer Lethargie gerissen. Zwar findet Florence in dem zurückgezogen lebenden Mr. Brundish eine verwandte Seele, doch in der Mäzenin Mrs. Gamart, einer Lokalgröße, die eifersüchtig über ihr Einflussgebiet wacht, auch eine nicht zu unterschätzende Kontrahentin. (film.at)

„Dass The Bookshopdennoch gestandenes Entertainment ist, liegt an der makellosen Besetzung, dem herrlichen, höchst britischen Konversationston der Dialoge und nicht zuletzt an der dezent kammermusikalisch gehaltenen Tonspur.

Man kann den Film auch als eine Parabel auf den tatsächlichen, oft aussichtslosen Kampf vieler kleiner inhabergeführter Buchhandlungen gegen den allgegenwärtigen Onlinehandel sehen.“ (uncut.at)

Goya 2018 für den Besten spanischen Film des Jahres und Beste Regie für Isabel Coixet

https://www.youtube.com/watch?v=dHkOvX0Rj4o IMDB
The Broken Circle Breakdown
1.8.2013
The Broken Circle Breakdown
BE, NL 2012 | 111 min | OmU | Regie: Felix Van...
The Broken Circle Breakdown
The Broken Circle Breakdown
The Broken Circle Breakdown
The Broken Circle Breakdown
The Broken Circle Breakdown
Belgien, Niederlande 2012 | 111 min | OmU | Regie: Felix Van Groeningen | Buch: Carl Joos, Felix Van Groeningen | Kamera: Ruben Impens | Musik: Bjorn Eriksson | Mit: Veerle Baetens, Johan Heldenbergh, Nell Cattrysse

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als der Banjo-Spieler Didier das Tattoo-Studio von Elise betritt. Die beiden sind bald ein Paar, Elise singt in Didiers Bluegrass-Band, wird schwanger. Doch als Tochter Maybelle sechs Jahre alt ist, erkrankt sie an Leukämie. So himmelhoch jauchzend das Glück war, so tief reißt das Schicksal diese Liebe in den Abgrund.

Indem er die Geschichte von Elise und Didier nicht chronologisch, sondern in komplex verschachtelten Rückblenden erzählt, schickt Regisseur Felix Van Groeningen das Publikum auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Van Groeningen beherrscht die Mittel des Melodrams mit traumwandlerischer Sicherheit. Sein atemberaubendes Spiel mit Erzählkonventionen, das ehrliche und daher so überzeugende Spiel von Veerle Baetens und Johan Heldenbergh und die wesentliche Rolle der Musik erzeugen eine im Gegenwartskino seltene Intensität, die jedoch nie in Kitsch umzuschlagen droht.

http://www.thebrokencirclebreakdown.be/en
The Broken Circle Breakdown
9.7.2014
The Broken Circle Breakdown
BE, NL 2012 | 110 min | OmU | R: Felix Van Groeningen
The Broken Circle Breakdown
The Broken Circle Breakdown
The Broken Circle Breakdown
The Broken Circle Breakdown
The Broken Circle Breakdown
Belgien, Niederlande 2012 | 110 min | OmU | Regie: Felix Van Groeningen | Buch: Carl Joos, Felix Van Groeningen | Kamera: Ruben Impens | Schnitt: Nico Leunen | Mit: Veerle Baetens, Johan Heldenbergh, Nell Cattrysse u.a.

Elise besitzt ihren eigenen Tattoo-Shop und Didier spielt Banjo in einer Band. Obwohl die beiden so verschieden sind, verlieben sie sich auf den ersten Blick ineinander. Er redet viel, sie hört gern zu. Er ist ein sturer Atheist und ist trotzdem hoffnungslos und naiv romantisch. Sie hat sich ein Kreuz in den Nacken tätowieren lassen und ist eine Realistin, die mit beiden Beinen im Leben steht. Das Glück der beiden scheint perfekt, als ihre kleine Tochter Maybelle (Nell Cattrysse) geboren wird. Mit sechs Jahren wird die Kleine aber ernsthaft krank. Didier und Elise sind sich uneinig darüber, wie Maybelle behandelt werden soll. Für die gemeinsame Tochter müssen sie ihre Verschiedenheit überwinden und zusammen um ihr Leben kämpfen. Elise und Didiers Leben wird zu einer Achterbahnfahrt.

The Broken Circle Breakdownschöpft seine Kraft vor allem aus der Trauer und dem Kampf seiner Figuren. Ein äußerst ungewöhnliches Plädoyer für das Leben. (Taz)

Berlinale 2013: Publikumspreis

Europäischer Filmpreis 2013: Beste Darstellerin für Veerle Baetens

César 2014: Bester Ausländischer Film

http://brokencircle.pandorafilm.de/
The Children Act
20.9.2018
The Children Act
Kindeswohl
GB 2017 | 105 min | OmU | R: Richard Eyre
The Children Act
The Children Act
The Children Act
The Children Act
The Children Act
Großbritannien 2017 | 105 min | OmU | Regie: Richard Eyre | Buch: Ian McEwan nach seinem gleichnamigen Roman | Kamera: Andrew Dunn | Schnitt: Dan Farrell | Musik: Stephen Warbeck | Mit: Emma Thompson, Stanley Tucci, Fionn Whitehead, Nikki Amuka-Bird, Jason Watkins u.a.

Fiona Maye ist eine erfahrene Familienrichterin in London. Ausgerechnet in einer Phase, in der ihre Ehe mit Jack in einer tiefen Krise steckt, wird ihr ein eiliger Fall übertragen, bei dem es um Leben und Tod geht: Der 17-jährige Adam hat Leukämie, doch als Zeugen Jehovas lehnen er und seine Eltern die lebensrettende Bluttransfusion ab. Fiona muss entscheiden, ob das Krankenhaus den Minderjährigen gegen seinen Willen und den seiner Eltern behandeln darf. Die Auseinandersetzung mit dem intelligenten Jungen führt Fiona zu einer Entscheidung, die auch ihr eigenes Leben verändern wird.

Mit Kindeswohlbringt Regisseur Richard Eyre das gleichnamige Buch des preisgekrönten Schriftstellers Ian McEwan auf die Leinwand. McEwan selbst adaptierte seinen Bestseller für das Kino. In den Hauptrollen brillieren Oscar-Preisträgerin Emma Thompson als Richterin im Zwiespalt und Shooting-Star Fionn Whitehead als todkranker Jugendlicher.

„Richard Eyres geradezu klassisch inszeniertes Melodram ist handwerklich auf höchstem Niveau und vermittelt das tragische Geschehen mit bestechender Eleganz. Fast nebenbei bietet der Film eine präzise Milieubeschreibung über eine privilegierte Schicht und ihre mühsamen Gesellschaftsübungen. (Deutsche Film- und Medienbewertung)

https://www.filmladen.at/film/kindeswohl/
The Cleaners
22.8.2018
The Cleaners
DE, BR, NZ, IT, US 2018 | 88 min | R u B: Hans Block...
The Cleaners
The Cleaners
The Cleaners
The Cleaners
Deutschland, Brasilien, Neuseeland, Italien, USA 2018 | 88 min | Doku | Regie und Buch: Hans Block & Moritz Riesewieck | Kamera: Axel Schneppat, Max Preiss | Schnitt: Philipp Gromov | Musik: John Gürtler, Jan Miserre, Lars Voges

Wenn wir etwas im Web posten, können wir sicher sein, dass es so dort bleibt? In Manila wird das Internet von kontroversen Inhalten „gesäubert“. Zehntausende Menschen löschen in dieser Schattenindustrie im Auftrag der großen Silicon Valley-Konzerne belastende Fotos und Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Komplexe Entscheidungen über Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden so an die Content Moderatoren outgesourct. (film.at)

„Wir wollen zeigen, dass es kein Zufall ist, wenn weltweit eine Politik auf dem Vormarsch ist, die einfach beseitigen oder ausgrenzen lässt, wer oder was “stört”, anstatt sich der zugrunde liegenden Probleme anzunehmen. Es ist eine Ideologie, die analog wie digital weltweit an Zustimmung gewinnt und die wir stoppen sollten, bevor es zu spät ist.” (www.thecleaners-film.de)

Zwei Dokumentarfilmpreise bei internationalen Festivals

Wettbewerb Sundance Filmfestival

http://www.gebrueder-beetz.de/produktionen/the-cleaners