Filmforum Archiv

What Happiness Is
4.11.2015
Projekte der Hoffnung
What Happiness Is
Auf der Suche nach dem Glück
AT 2012 | 87 min | R: Harald Friedl
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
What Happiness Is
Österreich 2012 | 87 min | Dokumentation | Regie: Harald Friedl | Mit: Oliver Stritzel (Erzählstimme)

Das lange Zeit abgeschottete Land Bhutan will sich der Welt öffnen, ohne dem Materialismus zu erliegen. Es will sich modernisieren, ohne seine Seele zu verkaufen. Maßstab für die Entwicklung ist „Gross National Happiness“, das Brutto-Nationalglück.

In einem weltweit einzigartigen Projekt sind Beamte und Beamtinnen des Ministeriums für Glück acht Monate lang unterwegs, um mit dicken Fragebögen das Glück im Land zu ermitteln. Ein Roadmovie zum fernsten aller Ziele, dem Glück.

Harald Friedl, Filmemacher, Schriftsteller und Musiker, zeigte 2006 seine dokumentarische Zeitreise Aus der Zeitin den Kinos. Sein neuer Kinofilm What Happiness Isgibt Einblick in ein Land, das Filmemachern weitgehend unzugänglich war.

Eine Zusammenarbeit mit Projekte der Hoffnung

http://www.whathappinessis.at/
What is Love
27.9.2012
What is Love
AT 2012 | 80 min | Doku | Regie und Buch: Ruth Mater
What is Love
What is Love
What is Love
What is Love
What is Love
Österreich 2012 | 80 min | Doku | Regie und Buch: Ruth Mater | Kamera: Jörg Gönner Schnitt: Niki Mossböck | Mit: Saskia Maca, Walter Scalet, Eva Suchy, Florentina Suchy, Jonas Horak, Thomas Rath, Sandra Steininger, Bernhard Hatzl, Andreas Steininger u.a.

Der Film What is Love ist ein Portrait von Leben, ein Portrait von Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen. Er stellt die Frage nach dem Sinn und wie man die Zeit ausfüllt zwischen Geburt und Tod, die Frage nach dem Glück. In dokumentarischen Miniaturen werden unterschiedliche Protagonisten einer Generation portraitiert: von der Waldbesitzerfamilie im großzügigen Anwesen bis zur Fabrikarbeiterin in ihrer täglichen Routine.

Was macht glücklich und wie erreicht und hält man dieses "Glück"? Wie füllt man die Zeit zwischen Geburt und Tod? Für welchen Lebensentwurf entscheidet man sich, und ist er der für einen richtige? Ohne große Worte konfrontiert Ruth Mader ihr Publikum mit großen, gewichtigen Fragen: Mit der Frage nach Sinn, nach Glück.

In fünf Lebenswelten darf die Regisseurin verweilen, den Alltag von vielen Protagonisten beobachten – die eigentliche Hauptrolle ihres Dokumentarfilms spielt allerdings das Leben selbst. So fängt Mader scheinbar Alltägliches ein, aus dem sich ein Eindruck davon schält, was das Leben ausmacht: Liebe – in all ihren Facetten.

Berlinale 2012 – Forum

http://www.whatislove.at/
Where I belong
5.12.2013
Where I belong
AT, UK 2012 | OmU | 100 min | B. u. R.: Fritz Urschitz
Where I belong
Where I belong
Where I belong
Where I belong
Where I belong
Österreich, Großbritannien 2012 | OmU | 100 min | Buch und Regie: Fritz Urschitz | Kamera: Georg Diemannsberger | Schnitt: Frank Soiron | Mit: Matthias Habich, Nathalie Press, Johannes Krisch, ua.

England, Ende der 1050er-Jahre. Rosemarie, Tochter eines österreichischen Emigranten, verbringt ihr Leben zwischen Tanzcafés und einem unbefriedigenden Job. Die Begegnung mit Anton, einem Freund ihres Vaters aus Wiener Tagen, ändert plötzlich alles.

Aus einem Lebensgefühl zwischen Tristesse und Aufbruch heraus erzählt der Film vom Identitätskonflikt der zweiten Generation von Emigrantenkindern und erinnert in einem Heute, wo Flucht und Exil so sehr die gesellschaftliche Realität bestimmen, an eine Epoche, als Österreich ein Land war, das seine Menschen in die Emigration zwang.

Eine Frau geht ihren Weg: Das kongeniale (und souverän zweisprachige!) Zusammenspiel der drei großartigen Hauptdarsteller verleiht Fritz Urschitz' Spielfilm-Debüt, das vor historischem Kontext eine sehr zeitlose Geschichte um Entwurzelung und Identität erzählt, dramatische Tiefe. Und es ist sicher nicht gewagt, wenn wir behaupten: Von Natalie Press werden wir in Zukunft noch einiges hören bzw. sehen. (skip.at)

http://whereibelong.derfilm.at/
Where to Invade Next
4.5.2016
Where to Invade Next
US 2015 | 120 min | R: Michael Moore
Where to Invade Next
Where to Invade Next
Where to Invade Next
Where to Invade Next
USA 2015 | 120 min | Doku | Regie: Michael Moore | Kamera: Richard Rowley, | Jayme Roy

Was können Länder – insbesondere die verunsicherten USA – von andern Ländern lernen? Michael Moore will es genau wissen und marschiert als Ein-Mann-Armee in Europa und Tunesien ein. Wo immer er seine US-Flagge in fremden Boden rammt, will er keine Territorien und Ölfelder erobern, sondern gute Ideen. Und zwar solche, mit denen Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien gute Arbeits- und Lebensbedingungen für ihre Bürger geschaffen haben. Egal ob faire Löhne oder gesundes Schulessen, kostenlose Bildung oder menschenwürdige Gefängnisse. Michael Moore klaut alles, was er kriegen kann. Denn Europa hat Lösungen für viele Probleme, an denen die amerikanische Gesellschaft seit Jahren krankt. Je länger Michael Moore staunend durch Europa reist, umso klarer wird ihm: Der amerikanische Traum lebt! Wenn auch nur außerhalb der USA. Und so wird Michael Moores jüngster Doku-Streich Where To Invade Next zu einer augenzwinkernden Liebeserklärung an Europa. (film.at)

http://wheretoinvadenext.com/
While We're Young
28.10.2015
While We're Young
Gefühlt Mitte Zwanzig
US 2014 | 97 min | OmU | R: Noah Baumbach
While We're Young
While We're Young
While We're Young
While We're Young
While We're Young
While We're Young
USA 2014 | 97 min | OmU | Regie und Buch: Noah Baumbach | Kamera: Sam Levy | Schnitt: Jennifer Lame | Mit: Naomi Watts, Ben Stiller, Adam Driver, Maria Dizzia, Amanda Seyfried, Matthew Maher, u.a.

Älterwerden ist nichts für Feiglinge. Als ein gut situiertes New Yorker Künstlerehepaar ein junges Hipster-Pärchen kennenlernt, stellen beide ihren bisherigen Alltag in Frage. Und auf einmal fühlen sich die Mittvierziger wieder wie Mitte Zwanzig, was bei ihren alten Freunden auch so manche Irritation auslöst.

Nach Greenbergübernahm Hollywood-Star Ben Stiller erneut die Hauptrolle in einem Film von Noah Baumbach (Frances Ha). Dieser beweist darin nicht nur eine gute Beobachtungsgabe, sondern auch ein Gespür für die tragikomischen Befindlichkeiten einer von Optimierungswahn und Selbstverwirklichung getriebenen Generation. Amüsante Seitenhiebe auf den Film- und Kunstbetrieb inklusive.

Noah Baumbach zeichnet ein Portrait der kreativen Klasse New Yorks, und dabei gelingt es ihm, die seltsame Logik der urbanen Kultur einzufangen: Während die Älteren sich mit iPads und Netflix anfreunden, sehnen sich die Jungen nach Vinyl-Schallplatten und VHS-Kassetten. (nach: www.programmkino.de; pathefilms.ch)

„Der lustigste Woody Allen Film seit Jahren ist von Noah Baumbach ...” (New York Post)

http://www.gefuehlt-mitte-zwanzig.de/
White God
9.9.2015
White God
Underdog
HU, DE, SE 2014 | 119 min | OmU | Regie: Kornél...
White God
White God
White God
White God
White God
Ungarn, Deutschland, Schweden 2014 | 119 min | OmU | Regie: Kornél Mundruczó | Drehbuch: Kornél Mundruczó, Kata Wéber, Viktória Petrányi | Kamera: Marcell Rév | Schnitt: Dávid Jancsó | Mit: Zsófia Psotta, Sándor Zsótér, Lili Horváth, Kornél Mundruczó

Der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó hat des Menschen besten Freund ins Zentrum seines neuen Films gerückt, der jenseits von Kitsch und Sentiment ergreifend und aufrüttelnd ist wie kaum ein anderer in den letzten Jahren. Ohne digitale Tricks und ohne seine animalischen Protagonisten zu vermenschlichen, zeigt er die Rache der oftmals geschundenen Straßenhunde. Vergleiche mit dem Science-Fiction-Klassiker Planet oft the Apes sind gerechtfertigt, auch wenn hier keine Menschen mittels Maske in Tiergestalt spielen, sondern die Vierbeiner unter Anleitung von erfahrenen Coaches selbst agieren. (Ray)

Underdogerzählt von einem gespenstischen Aufstand der Hunde – und von der ungarischen Gegenwart.

Cannes 2014: Hauptpreis in der Sektion Un Certain Regard

https://www.youtube.com/watch?v=kIGz2kyo26U
Whores' Glory
1.12.2011
Whores' Glory
AT, DE 2011 | 110 min | OmU | Regie & Buch:...
Whores' Glory
Whores' Glory
Whores' Glory
Whores' Glory
Whores' Glory
Österreich, Deutschland 2011 | 110 min | OmU | Regie & Buch: Michael Glawogger | Kamera: Wolfgang Thaler | Schnitt: Monika Willi

In drei Teilen zeigt Michael Glawogger den Huren-Alltag in drei verschiedenen Kulturkreisen: In einem "fish tank" genannten Bordell in Bangkok, Thailand, in der "Stadt der Freude" in Faridpur, Bangladesh, wo hunderte Frauen auf engstem Raum nicht nur ihre Freier befriedigen sondern auch ihr ganzes Leben meistern und in der "zona" in Reynosa, einem mit Schranken gesicherten Huren-Dorf in Mexico.

Die Hure, die Nutte, die Kurtisane, das Freudenmädchen, die Sexarbeiterin: Wenn das rote Licht angeht, haben wir alle schon die passenden Bilder im Kopf. Die Bilder von Whores’ Gloryaber sind neu, und sie zeigen eine Welt, die wir nicht kennen, zwischen überirdischer Schönheit und tiefstem menschlichen Elend, mit viel Respekt und ohne Moral.

Über vier Jahre lang arbeitete Glawogger an Whores’ Glory, einem Dokumentarfilm zum Thema Prostitution – ein großes und emotional komplex besetztes Thema, das keinen kalt lässt, zu dem jeder eine Meinung und von dem kaum jemand wirklich Ahnung hat.

Biennale Venedig 2011, Special Orizzonti Jurypreis

http://www.whoresglory.at/
Wie die Anderen
26.11.2015
Wie die Anderen
AT 2015 | 95 min | Doku | R: Constantin Wulff
Wie die Anderen
Wie die Anderen
Wie die Anderen
Wie die Anderen
Wie die Anderen
Österreich 2015 | 95 min | Dokumentarfilm | Regie und Buch: Constantin Wulff | Kamera Johannes Hammel | Schnitt: Dieter Pichler

Der Kinodokumentarfilm Wie die Anderen portraitiert den Arbeitsalltag einer Kinder- und Jugendpsychiatrie nahe Wien als permanenten Balanceakt zwischen Behutsamkeit und Druck, Routine und Improvisation. Prägnante Beobachtungen im Direct Cinema-Modus verdichten sich zur berührenden, beunruhigenden Befragung einer Institution und ihrer gesellschaftlichen Funktion: Welche Hilfe kann die Klinik in der kurzen Zeit leisten, bis die Kinder und Jugendlichen wieder in ihren Alltag zurückkehren?

Wulff hatte mit seinem Direct-Cinema-Ansatz des beobachtenden Kinos in seinem Film In die Welt die Arbeit einer Geburtsklinik dokumentiert. Man versteht, dass der Psychiater Paulus Hochgatterer, der als Autor bekannte Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Landesklinikum Tulln, von der Idee angetan war, dasselbe Konzept an der von ihm geleiteten Klinik umzusetzen. Als Signal der Öffnung, der Enttabuisierung, der Normalisierung.

Das Konzept geht ebenso beglückend wie bedrückend auf.

http://wiedieanderen.at/
Wie man leben soll
30.11.2011
Wie man leben soll
AT 2011 | 100 min | Regie: David Schalko
Wie man leben soll
Wie man leben soll
Wie man leben soll
Wie man leben soll
Wie man leben soll
Österreich 2011 | 100 min | Regie: David Schalko | Drehbuch: Thomas Maurer, David Schalko, nach einer Romanvorlage von Thomas Glavinic Kamera: Marcus Kanter | Schnitt: Roland Rathmair | Mit: Axel Ranisch, Robert Stadlober, Reinsperger Claudia, Julia Jelinek, Katharina Straßer, Adem Karaduman, Josef Hader, Maria Hofstätter, u.a.

Den Kampf um einen Platz im Leben tritt Charlie mit dem Handicap an, dass Übersicht, Weitblick und taktisches Denken ebenso wenig zu seinen Eigenschaften gehören wie Elan, Durchsetzungsvermögen und Disziplin. Charlie ist, wie er aus einem Ratgeberbuch über Charaktertypen weiß, ein „Sitzer“.

Damit ist er insgeheim natürlich nicht zufrieden. In seinen Träumen ist er prominent, muskulös, intellektuell und vor allem: Ein grandioser Rocksänger. Natürlich würde er all das gerne auch in der Realität sein. Doch er weiß, dass Sitzer sich nicht nur mit Taten schwer tun, sondern bereits damit, etwas tun zu wollen. Durch das studentische Leben der späten 80er und frühen 90er lässt er sich treiben, womit er sich zunächst nicht von seinen Altersgenossen unterscheidet.

Der etwas eigenwillige Stil ist sicher nicht jedermanns Sache, aber wer sich davon überzeugen will, dass der österreichische Film noch Einiges zu bieten hat, der wird mit Wie man leben soll sicher bekehrt werden.(www.filmering.at)


http://www.wiemanlebensoll.at/
Wie zwischen Himmel und Erde
23.8.2012
Wie zwischen Himmel und Erde
DE, CH, 2012 | 90 min | Regie: Maria Blumencron
Wie zwischen Himmel und Erde
Wie zwischen Himmel und Erde
Wie zwischen Himmel und Erde
Wie zwischen Himmel und Erde
Deutschland, Schweiz 2012 | 90 min | Regie: Maria Blumencron | Autor: Maria Blumencron, Karl-Dietmar Möller-Naß | Kamera: Brian D. Goff, Jörg Schmidt-Reitwein | Mit: Hannah Herzsprung, Sangay Jäger, David Lee McInnis, Yangzom Brauen, Carlos Leal u.a.

Die junge Medizinstudentin Johanna (Hannah Herzsprung) will hoch hinaus: In Tibet möchte sie einen Achttausender bezwingen. Doch das Land ist riesig, die schneebedeckten Gipfel des Himalaya fast unüberwindbar, das Volk gespalten und die tibetische Kultur voller Geheimnisse. Auf einer ihrer Trekkingtouren macht Johanna eine furchtbare Entdeckung, die ihr Leben von Grund auf verändert und sie zwingt, sich auf die Abenteuer eines Landes einzulassen, auf die sie ganz und gar nicht vorbereitet ist...


http://www.wie-zwischen-himmel-und-erde.de/de/
Wiener-Dog
8.9.2016
Wiener-Dog
USA 2016 | 90 min | OmU | R: Todd Solondz
Wiener-Dog
Wiener-Dog
Wiener-Dog
Wiener-Dog
Wiener-Dog
Wiener-Dog
USA 2016 | 90 min | OmU | Regie und Buch: Todd Solondz | Kamera: Edward Lachman | Musik: James Lavino | Mit: Greta Gerwig, Zosia Mamet, Keaton Nigel Cooke, Danny DeVito, Julie Delpy, Tracy Letts u.a.

Als kleiner, vertrauenswürdiger Dackel erhält man viele intime Einblicke in die unterschiedlichen Schicksale seiner wechselnden Herrchen. Für den kleinen Remi zum Beispiel wird die Liebe seiner bourgeoisen Eltern Dina und Danny einfach zu viel. Die unscheinbare Tierarztassistentin Dawn Wiener will hingegen ihrem Leben etwas mehr Pfeffer verleihen und lässt sich auf ein Abenteuer mit Bad Boy Brandon ein. Und dann gibt es noch den erfolglosen Drehbuchautor Dave, der vielleicht noch eine letzte Chance auf den ganz großen Durchbruch hat, und die in die Jahre gekommene Nana, die nur dann von ihrer Enkelin Zoe hört, wenn diese Geld braucht. So verschieden und schwer erträglich all ihre Leben sein mögen, finden sie doch alle Trost in demselben kleinen Dackel. (nach: filmstarts.de)

„Erstaunlich ist, wie Solondz in denkbar unschönen Dingen Poesie entdeckt. Als kontroverser Auteur ist Solondz weiterhin ein beachtenswerter Vertreter des Indie-Sektors.” (Andreas Köhnemann) (leokino.at)

„Todd Solondz, der Meister abgründiger Geschichten über Tollhäuser der Depression und Paranoia in den amerikanischen Vorstädten, liefert einen neuen Beweis bösartiger Komik – in Dackelformat.“

(epd-film)

http://thimfilm.at/filmdetail/wiener-dog
Wilde Minze
26.9.2011
Film und Vortrag
Wilde Minze
AT 2009 | 85 min | R + K: Jenny Gand
Wilde Minze
Wilde Minze
Wilde Minze
Wilde Minze
Österreich 2009 | 85 min | Dokumentation | Regie, Kamera, Schnitt: Jenny Gand | Interview, Recherche, Produktion: Lisa Rettl | Mit: Helga Emperger

Wilde Minzeerzählt die Geschichte einer Mutter-Tochterbeziehung über den Tod hinaus. In Graz werden am 23. Dezember 1944 nach einem Urteil des Volksgerichtshofs acht Todesurteile vollstreckt. Auch die Villacher Kommunistin und Widerstandskämpferin Maria Peskoller wird zum Tode verurteilt und hingerichtet. Ihre Tochter, die damals knapp 16-jährige Helga, wird ebenfalls von der Gestapo verhaftet und verhört, entging aber einer Anklage. 65 Jahre danach geht sie auf eine schmerzhafte Zeit- und Erinnerungsreise.

"Sie hat mir ein Leben lang gefehlt", sagt Helga Emperger über den Verlust ihrer Mutter. Sie hat, so heißt es im Begleittext zum Film, zu den Bildern eine Sprache gefunden, gelernt, das Leben zu lieben.

Helga Emperger (Peskoller) wird an diesem Abend anwesend sein und ein Gespräch mit Werner Bundschuh (erinnern.at | Obmann der Johann-August-Malin-Gesellschaft) führen.

http://www.wildeminze.at/Wilde_Minze/home.html