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Anywhere Else
9.3.2016
Anywhere Else
Anderswo
DE, Il 2014 | 87 min | teilweise OmU | Regie: Ester...
Anywhere Else
Anywhere Else
Anywhere Else
Deutschland, Israel 2014 | 87 min | teilweise OmU | Regie: Ester Amrami | Buch: Momme Peters, Ester Amrami | Kamera: Johannes Praus | Schnitt: Osnat Michaeli | Mit: Neta Riskin, Golo Euler, Hana Laslo u.a.

Der in Berlin studierenden Israelin Noa fällt die Decke auf den Kopf. Ihr deutscher Freund geht auf Konzerttournee und ihr Antrag auf ein Stipendium für eine Arbeit über unübersetzbare Wörter wird abgelehnt. Noa besucht ihre Familie in Israel. Doch statt sich aufzulösen, wachsen ihre Probleme dort exponenziell: lost in translation. Anderswospielt in straighter Plot-Entwicklung bilingual auf der Klaviatur von Heimat und Fremde und bezieht auch das komplizierte Verhältnis zwischen Israel und Deutschland mit ein. Man kann nichts übersetzen, heißt es einmal, nicht Haus, nicht Eltern, nicht Liebe.

Die israelische Filmemacherin Ester Amrami lebt seit zehn Jahren in Berlin. Anderswoist ihr Spielfilmdebüt. Das zentrale Thema des Filmes ist das Gefühl der Heimatlosigkeit, das die Regisseurin aus eigener Erfahrung bestens kennt. Überhaupt scheint die Protagonistin ein Alter Ego der Regisseurin und Autorin zu sein.

Der Film hatte seine Premiere auf der Berlinale 2014 und wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit der FrauenFilmTagen in Wien.

http://anderswo-film.com/
Aos Teus Olhos
7.2.2019
Aos Teus Olhos
Liquid Truth
BR 2017 | 87 min | OmU | R: Carolina Jabor
Aos Teus Olhos
Aos Teus Olhos
Aos Teus Olhos
Aos Teus Olhos
Brasilien 2017 | 87 min | OmU | Regie: Carolina Jabor | Buch: Lucas Parizo | Kamera: Azul Serra | Schnitt: Sergio Mekler | Mit: Daniel de Oliveira, Luisa, Arraes, Gustavo Falco, Malu Galli, Luiz Felipe Mello, Stella Rabello u.a.

Rubens ist ein beliebter und sorgloser Schwimmlehrer, bis er eines Tages von einer Mutter beschuldigt wird, ihren Sohn zärtlich berührt zu haben. Die Anschuldigungen werden verbreitet und beschleunigt durch moderne Kommunikationsmittel.

Carolina Jabor hat einen ungemein packenden, brennend aktuellen und wichtigen Spielfilm gestaltet, der uns erkennen lässt, dass sich Wahrheit nicht per elektronischer Kommunikation vermittelt. Sie erzählt diese Geschichte mit dem brasilianischen Filmstar Daniel de Oliveira in der Hauptrolle bravourös und so, dass wir selber als Beobachtende unsere Einschätzung immer wieder in Frage stellen und uns damit in der Situation befinden, Urteile zu fällen, für die wir genaugenommen zu wenig Anhaltspunkte haben, aber eben doch Indizien.

„Beklemmend aktuell: Das brasilianische Filmdrama Liquid Truth erzählt, wie Facebook und WhatsApp den Verdacht auf einen sexuellen Übergriff in eine Hexenjagd verwandeln. Liquid Truth wird nie reißerisch, das Drama hält den Zweifel an der Redlichkeit seiner Figuren gekonnt in der Schwebe.“ (SRF)

Rio De Janeiro International Filmfestival 2017: Bestes Drehbuch, Publikumspreis, Bester Schauspieler, Bester Nebendarsteller

https://www.trigon-film.org/de/movies/Liquid_Truth
Après Mai
26.6.2013
Après Mai
Die wilde Zeit
FR 2012 | 122 min | OmU | Regie und Buch: Olivier...
Après Mai
Après Mai
Après Mai
Après Mai
Après Mai
Frankreich 2012 | 122 min | OmU | Regie und Buch: Olivier Assayas | Kamera: Eric Gautier | Schnitt: Luc Barnier | Mit: Clément Métayer, Lola Créton, Felix Armand, | Carole Combes u.a.

Paris in den frühen 1970er Jahren. Gilles lässt sich von der politisch aufgeladenen und kreativen Aufbruchstimmung mitreißen und engagiert sich mit seinen Freunden für eine neue Gesellschaftsordnung. Dabei verliebt er sich in Christine, die für die gleiche Sache kämpft wie er. Mit der Zeit erkennt Gilles, dass die Zeit gekommen ist, seinem Leben eine Richtung zu geben. Er sucht seinen eigenen Weg – hin und her gerissen zwischen der Liebe zu Christine, seinen Freunden, seinen politischen Überzeugungen und seinen ganz persönlichen Träumen. Es sind bewegte Zeiten, und er muss klare Entscheidungen treffen, um den richtigen Platz im Leben zu finden…

Die wilde Zeit ist die Geschichte einer Generation nach 1968, einer Generation, deren Hoffnungen und Träume sich nicht unmittelbar aus den Ereignissen des Pariser Mai speisen, sondern die auf der Suche nach einem eigenen, neuen Mai ist. Im Politischen wie im Persönlichen eine not yet lost generation, schwankend zwischen ihrem kleinen Glück, ihrer Musik, einer Reise und einer Liebschaft.“ (Viennale)

Filmfestival Venedig 2012: Silberner Löwe für das Beste Drehbuch, Preis der Fondazione Mimmo Rotella

http://www.diewildezeit-derfilm.de/
Aquarius
16.8.2017
Aquarius
BR, FR 2016 | 142 min | OmU | R: Kleber Mendonça Filho
Aquarius
Aquarius
Aquarius
Aquarius
Aquarius
Brasilien, Frankreich 2016 | 142 min | OmU | Regie und Buch: Kleber Mendonça Filho | Kamera: Pedro Sotero, Fabricio Tadeu | Mit: Sônia Braga, Maeve Jinkings, Irandhir Santos, Humberto Carrão u.a.

Clara, 65, verwitwet, ehemals Musikkritikerin, ist die letzte verbliebene Bewohnerin eines in den 1940ern erbauten Wohnblocks mit Blick auf den Strand von Recife. Ebendort nun will eine Immobilienfirma einen gesichtslosen Komplex hochziehen und sie vertreiben. Clara aber ist stur und stolz und weigert sich, ihren Erinnerungsraum ohne Not aufzugeben. Aquarius gestaltet jenen, unsere Gegenwart prägenden Konflikt zwischen Traditions- und Geschichtsbewusstsein auf der einen Seite und beschleunigtem Vergessen und kultureller Entwurzelung auf der anderen. Mit Sônia Braga, nicht wegzudenkender Ikone des brasilianischen Kinos, in der Hauptrolle, die eine geradezu magnetische Präsenz entfaltet.

Man darf den Wohnungskampf in Aquarius auf zweifache Weise verstehen: als inneren Ausdruck einer Frau, die in den verblassten Aufbruch der intellektuellen Schicht Brasiliens noch einmal viel Farbe und Bewegung bringt. Und als schimmerndes Bild eines Landes, in dem sich die Hoffnungen auf mehr soziale Gerechtigkeit nicht unbedingt realisiert haben.

Aquariusvon Kleber Mendonça Filho feierte seine Premiere im Mai 2016 im Rahmen des Wettbewerbs der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

https://www.youtube.com/watch?v=y3fxWjrIHnw IMDB
Argentina
24.8.2016
Argentina
Zonda: folclore argentino
AR 2015 | 87 min | Doku | OmU | R: Carlos Saura
Argentina
Argentina
Argentina
Argentina
Argentinien 2015 | 87 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Carlos Saura | Kamera: Felix Monti | Schnitt: César Custodio | Mit: Pedro Aznar, Juan Falú, Marian Farías Gómez, Gabo Ferro, Liliana Herrero u.a.

Carlos Saura führt uns in seinem neuen Film Argentina zurück zu den Ursprüngen der traditionsreichen argentinischen Folklore. Anhand einer Reihe choreographierter Szenen nimmt er uns mit auf eine persönliche Reise durch verschiedene Regionen Argentiniens mit ihrer faszinierenden Tradition.

Sein Ensemble interpretiert in lose verknüpfter Folge überlieferte Paartänze und Choreographien sowie die mitreißend emotionalen Lieder großartiger argentinischer Bands und Sänger. Poetisch, fesselnd und bewegend zugleich führt uns diese vom Meister selbst inszenierte Live-Performance durch die gesamte Geschichte dieses Landes, das so stark geprägt wurde vom besonderen Klang der Gitarren und des Akkordeons.(filmladen.at)

http://www.filmladen.at/film/argentina/
Arrietty
24.3.2012
Kinderfilm
Arrietty
JP 2010 | Regie: Hiromasa Yonebayashi
Arrietty
Arrietty
Arrietty
Arrietty
Arrietty
Japan 2010 | Regie: Hiromasa Yonebayashi | Animationsfilm | 94 Min | Farbe FSK: Empfohlen ab 7 Jahren

Stell dir vor, in deinem Haus würden kleine Wesen leben. Manchmal borgen sie sich heimlich etwas aus. Ein Stück Zucker etwa. Oder eine Stecknadel, die du vor langer Zeit irgendwo verlegt hast. Normalerweise verstecken sie sich so gut, dass du sie nicht sehen kannst. Doch eines Tages entdeckst du sie doch. Eine zauberhafte Geschichte, und ein Fest für alle Sinne, für große und kleine Kinder gleichermaßen.

http://www.youtube.com/watch?v=1EII4lMrzXg
Arteholic
11.2.2015
Arteholic
DE 2014 | 86 min | Doku | R: Hermann Vaske
Arteholic
Arteholic
Arteholic
Arteholic
Arteholic
Deutschland 2014 | 86 min | Doku | Regisseur: Hermann Vaske | Mit: Udo Kier, Rosemarie Trockel, Lars von Trier, Udo Kittelmann u.a.

Film- und Kunstlegende Udo Kier ist Arteholic. Er lebt und atmet Kunst. Er ist ein Kunstsüchtiger. Ein lebendes Kunstwerk. Kier besucht die legendären Tempel der Moderne: Das Frankfurter Städel, das Museum Ludwig in Köln, das Kunstmuseum in Bonn, den Hamburger Bahnhof in Berlin, das Louisiana Museum bei Kopenhagen, das Centre Pompidou in Paris. Auf seiner Reise trifft er auf viele alte Freunde und Weggefährten. Mit ihnen begibt er sich auf einen Trip durch die Welt der Kunst.

Kier und seine Freunde Rosemarie Trockel, Udo Kittelmann, Marc Brandenburg, Jonathan Meese, Marcel Odenbach, Nicolette Krebitz, Max Hollein, Tobias Rehberger, Nikolaus Hirsch und Lars von Trier lassen den Zuschauer teilhaben an persönlich Erlebtem. Geschichten, die so noch niemand zuvor gehört hat. Kier erzählt von seiner Zeit mit Andy Warhol und den rauschenden Feiern zwischen New York und Rom. Wie er mit Guy Maddin im Jahr 2012 ein Filmprojekt über verlorene Filme für das Centre Pompidou gemacht hat oder mit der Künstlerin Rosemarie Trockel gegen den Abriss des Kölner Kunstforums protestierte.

Dabei verbindet er seine persönliche narrative Sicht mit ausgewählten Kunstwerken und macht sie zusammen mit seinen Gesprächspartnern für die Zuschauer erlebbar. (caminofilmverleih)

http://www.camino-film.com/filme/arteholic/
Atelier de Conversation
1.3.2018
Atelier de Conversation
AT, FR 2017 | 72 min | OmU | R: Bernhard Braunstein
Atelier de Conversation
Atelier de Conversation
Atelier de Conversation
Atelier de Conversation
Atelier de Conversation
Österreich, Frankreich 2017 | 72 min | Doku | OmU | Regie und Buch: Bernhard Braunstein | Kamera: Adrien Lecouturier | Schnitt: Roland Stöttinger | Musik: Lucile Chaufour

In der Bibliothèque publique d’informationim Centre Pompidou in Paris treffen sich wöchentlich Menschen aus allen Erdteilen, um im Atelier de conversation Französisch zu sprechen. Neben Kriegsflüchtlingen sitzen Geschäftsleute, neben unbekümmerten Studierenden politisch verfolgte Menschen. Von ModeratorInnen wird jeweils ein Thema vorgegeben, mit dem jeder etwas anfangen kann: Heimweh. Liebe. Wirtschaftskrise. Männer und Frauen. „Und es sind die ganz großen Ideen, die da auf einmal auf den Tisch kommen… Braunstein hat einen Film über das Menschsein, über das Fremdsein und über das Ankommen gemacht.“ (Salzburger Nachrichten)

Atelier de Conversationist ein berührender Film über die Schönheit des Sprechens, des Zuhörens und über den Versuch, sich zu verstehen. Dieser Dokumentarfilm – eine österreichisch-französische Koproduktion – bietet somit einen hoffnungsvollen und erfrischend humorvollen Zugang zu aktuellen, höchst relevanten Fragen: von Klischees über Krise bis Heimatverlust, Krieg und Liebe.

Cinéma du réel Paris 2017: Eröffnungsfilm

Karlovy Vary International Film Festival 2017: Spezialpreis der Jury

Duisburger Filmwoche 2017: ARTE-Dokumentarfilmpreis

Dominik Tschütscher, einer der Produzenten des Films, wird bei der Vorstellung am 1. März um 20.00 Uhr im Kino anwesend sein und steht nach dem Film für ein Gespräch zur Verfügung.

https://schaller08.at/atelier-de-conversation/
Atlantic
10.9.2015
Atlantic
MA 2014 | 95 min | OmU | R: Jan-Willem van Ewijk
Atlantic
Atlantic
Atlantic
Atlantic
Atlantic
Marokko 2014 | 95 min | OmU (Originalsprachen Arabisch, Französisch, Englisch) | Regie und Buch: Jan-Willem van Ewijk | Kamera: Jasper Wolf | Schnitt: Mona Bräuer | Mit: Fettah Lamara, Thekla Reuten, Mohamed Majd, Boujmaa Guilloul, u.a.

Der junge Fischer Fettah lebt in einem Surferparadies an der marokkanischen Atlantikküste. Wenn die Touristen, von denen einige zu Freunden wurden, sein Dorf am Ende des Sommers wieder verlassen, bleibt ein Gefühl der Leere. Als sich Fettah in eine geheimnisvolle Holländerin verliebt, steht er vor einem unlösbaren Dilemma: Soll er seine Cousine Rahma und die kleine Wisal, die für ihn wie eine Tochter ist, für immer verlassen, um nach Europa zu gehen? Irgendwann ist der Schmerz so groß, dass Fettah sein Surfbrett nimmt und sich vom Wind aufs offene Meer hinaustragen lässt.

Trotz beeindruckender Aufnahmen vom Ozean und vom Surfen ist der Film weniger ein Hochseeabenteuer als eine persönliche Meditation über Fernweh und Entwurzelung. Die Wirkung des Films wäre längst nicht so intensiv ohne Hauptdarsteller Fettah Lomara, in dessen Augen sich eine unstillbare Sehnsucht spiegelt. Es ist seine erste Rolle. Und sein Leben.

„Ein so sinnlich betörendes wie kluges Filmpoem über einen jungen Marokkaner auf dem Weg nach Europa – 300 Kilometer über das offene Meer, auf dem Windsurfbrett.“(epd-film)

https://www.youtube.com/watch?v=cJCvHCgf5qo
Atmen
25.4.2012
Atmen
AT 2011 | 93 Min | Regie und Buch: Karl Markovics
Atmen
Atmen
Atmen
Atmen
Österreich 2011 | 93 Min | Regie und Buch: Karl Markovics | Kamera: Martin Gschlacht Schnitt: Alarich Lenz | Musik: Herbert Tucmandl | Mit: Thomas Schubert, Karin Lischka, Gerhard Liebmann, Georg Friedrich, u.a.

Der 19-jährige Roman Kogler verbüßt in einer Sonderstrafanstalt für Jugendliche eine achtjährige Freiheitsstrafe wegen Totschlags. Er könnte nach der Hälfte der Zeit auf Bewährung entlassen werden. Doch er hat schlechte Karten: Verschlossen, einzelgängerisch, mit Hang zu jähen Wutausbrüchen scheint er für eine Resozialisierung nicht in Frage zu kommen. Mehrere Versuche, ihn in Betrieben außerhalb der Haftanstalt unterzubringen, scheiterten bereits nach wenigen Tagen.

Ein dummer Streich bringt alles ins Rollen. Ein Mithäftling klebt Roman eine Stellenanzeige ans Zellenfenster: "Bestattung Wien sucht Mitarbeiter für den Abholdienst". Der Täter bleibt anonym, doch Roman nimmt den Spaß für Ernst. Walter Fakler, ein Sozialarbeiter, fährt mit ihm zum Vorstellungsgespräch, und Roman bekommt den Job. Eines Tages glaubt er, seine tote Mutter vor sich zu haben, doch bald stellt sich das als Irrtum heraus, den er aber zum Anlass nimmt, zum ersten Mal in seinem Leben nach ihr zu suchen.

Sarajevo Filmfestival 2011: Bester Film, Bester Schauspieler
Österreichischer Filmpreis 2012: Bester Spielfilm, Bester männlicher Darsteller, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Musik, Bester Schnitt

http://atmen-derfilm.at/trailer/
Atmen
2.8.2018
Atmen
AT 2010 | 93 min | R: Karl Markovics
Atmen
Atmen
Atmen
Atmen
Atmen
Atmen
Atmen
Österreich 2010 | 93 min | Regie: Karl Markovics | Musik: Herbert Tucmandl | Kamera: Martin Gschlacht | Autor: Karl Markovics | Mit: Thomas Schubert, Karin Lischka, Gerhard Liebmann, Georg Friedrich

Der 19-jährige Roman Kogler (Thomas Schubert) büßt seine Haftstrafe in der Jugendanstalt schicksalsergeben ab. Als Freigänger lässt er täglich beim Nachhause kommen Demütigungen des Wachpersonals über sich ergehen. In Bewegung gerät das Leben des jungen Mannes erst, als er sich dem Tod widmet und einen Job als Leichenbestatter annimmt. Je näher Roman dem Tod kommt, desto mehr hat er das Bedürfnis zu leben. Nachdem er in einer Toten kurz seine Mutter zu erkennen glaubt, beschließt er, sich auf die Suche nach jener Frau zu machen, die ihn als Baby zur Adoption freigegeben hat.

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit den Bregenzer Festspielen. Karl Markovics inszeniert im Rahmen der Festspiele die Uraufführung von Thomas Larchers Oper

Das Jagdgewehrnach Yasushi Inoues Novelle. Die Aufführungen der Oper finden jeweils am 15., 17. und 18. August um 20 Uhr auf der Werkstattbühne statt. Karten unter www.bregenzerfestspiele.com.

Der Regisseur wird im Anschluss an den Film für ein Publikumsgespräch im Kino anwesend sein.

http://www.atmen-der-film.at/
Attention – A Life in Extremes
26.11.2014
Attention – A Life in Extremes
AT 2014 | 90 min | Doku | R: Sascha Koellnreitner
Attention – A Life in Extremes
Attention – A Life in Extremes
Attention – A Life in Extremes
Attention – A Life in Extremes
Österreich 2014 | 90 min | Dokumentarfilm | Regie und Buch: Sascha Koellnreitner | Kamera: Viktor Schaider | Schnitt: Jörg Achatz | Mit: Guillaume Néry, Gerhard Gulewicz, Halvor Angvik u.a.

Der Film begleitet seine drei Protagonisten bei der Verfolgung ihrer sportlichen Ziele und stellt das Umfeld, die Begleiter und auch die Kritiker dar. Dabei soll der Frage nach der Besonderheit dieser Menschen wie auch ihren Beweggründen nachgegangen werden.

Rund um die Geschichte der drei Ausnahmeathleten werden die Risiken der jeweiligen Sportart aufgezeigt. Interviews mit dem Philosophen Paul Konrad Liessmann und dem Psychologen Manfred Spitzer beschäftigen sich mit dem Stellenwert solcher Extreme in der gegenwärtigen Gesellschaft.

Dass es sich bei dem Erstlingswerk von Regisseur Sascha Koellnreitner nicht um einen üblichen Dokumentarfilm handelt, wird schnell klar. In 90 Minuten werden nicht nur atemberaubende Bilder von Apnoetaucher Guillaume Néry, Extrem-Radfahrer Gerhard Gulewicz und Wingsuit-Flyer Angvor Halvik vorgeführt, sondern auch elementare Fragen behandelt.

http://www.attentionalifeinextremes.com/